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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2023

Cool!

Detektei für magisches Unwesen – Da braut sich was zusammen
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Die Detektei für magisches Unwesen hat wieder mal die Hände voll zu tun. Warum verlieben sich alle Frauen, die im seltsam blubbernden Dorfteich geschwommen sind, in den Dorfpolizisten Olaf? Und, wenn der ...

Die Detektei für magisches Unwesen hat wieder mal die Hände voll zu tun. Warum verlieben sich alle Frauen, die im seltsam blubbernden Dorfteich geschwommen sind, in den Dorfpolizisten Olaf? Und, wenn der Schmuck aus dem Juwelier wirklich geklaut wurde, warum gibt es keine Spuren? Die Ermittlungen starten und wir waren mittendrin!

Peggory Jones, der Agent für Magisches und Fabelwesen, bekommt wieder Hilfe von Jannik, Pola und Lulu. Und was das für Fabelwesen sind, denen die da begegnen! Wir waren total begeistert und haben mit den Ermittlern mitgefiebert. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, kommt man schnell mit der Handlung klar und die Kinder sind durch die Bank sympathisch und authentisch, sodass man gerne in die Story eintaucht.

Durch die coolen Illustrationen fühlt man sich dem Setting gleich viel näher und auch das sonst eher unscheinbare Kiesbach wirkt gleich viel interessanter und spannender. Auch der 2. Band kann voll überzeugen und wir wollen mehr!

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Veröffentlicht am 05.05.2023

Sehr niedlich

Seelilly – Eine Nixe? Eine Hexe? Nein, eine Hixe!
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In eine neue Stadt umziehen? Das findet Hixe Seelilly nicht ganz so schön, aber es ist ja leider unvermeidlich. Schon am ersten Tag in Quallingen ist einiges los für das junge Mädchen. Neben einem wunderschönen, ...

In eine neue Stadt umziehen? Das findet Hixe Seelilly nicht ganz so schön, aber es ist ja leider unvermeidlich. Schon am ersten Tag in Quallingen ist einiges los für das junge Mädchen. Neben einem wunderschönen, neuen Zimmer, einem Schiffswrack im Garten – samt grummeligen Geheimbewohner und dem Plan neue Freunde zu finden, damit es auch mit der Geburtstagsparty klappt, muss Seelilly auch noch hixen üben. Da ist einiges los!

Kathrin Lena Orso hat mit dem neuen Kinderbuch über eine Nixe, die Hexen kann, eine kreative, unglaublich coole Idee geschaffen. Meine Lesemaustochter und ich waren total begeistert von den lustigen Szenen. Wir fieberten mit Seelilly mit und konnten uns auch sehr gut rein versetzen, vor allem, als sie ihre Mama vermisste. Am niedlichsten ist das Zauberstabstier Tintbert, der kleine Oktopus.

Die Illustratorin Csilla Bandi hat übrigens auch ganze Arbeit geleistet. Denn die Bilder sind der absolute Wahnsinn. Man kann sich durch die wunderschönen Zeichnungen erst so richtig in die Story fallen lassen. Das Setting versetzt mit den Bildern ist magisch, süss und farbenfroh. Uns gefällt das Buch total.

Eine kleine Note Abzug gibt es für den Text. Ich fand ihn nicht immer ganz so fließend und hätte mir etwas mehr Wortvielfalt gewünscht, außerdem mehr weicheren Kindertext. Aber im Großen und Ganzen ist es eine ganz tolle, liebevolle Geschichte und wir würden sofort zu einem 2. Band greifen. Die Handlung selbst ist nämlich abwechslungsreich, aufregend und unterhaltsam.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Ich gebe 4,5 (5 in den Portalen) Lilien.

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Veröffentlicht am 24.04.2023

Ich liebe die Atmosphäre und Idee

Neon Gods - Eros & Psyche
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Aus der Not heraus zu heiraten stand nicht auf Psyches Plan. Vor allem nicht so und auch Eros war jetzt nicht unbedingt Wunschkandidat Nummer Eins. Doch eine einzelne gute Tat… und das Leben der Tochter ...

Aus der Not heraus zu heiraten stand nicht auf Psyches Plan. Vor allem nicht so und auch Eros war jetzt nicht unbedingt Wunschkandidat Nummer Eins. Doch eine einzelne gute Tat… und das Leben der Tochter Demeters steht Kopf.

Psyche ist genau meine Kragenweite. Ein bisschen fülliger und dem Schönheitsideal Olympus damit weit voraus, schlagfertig, intelligent und gerissen. Viele mögen sie unterschätzen, vielleicht sogar mitleidig betrachten, aber ich liebe sie und das wird einem jungen Kerl, der sich selbst als Monster betrachtet, nicht anders gehen. Psyche ist beeindruckend. Ihre Art zu denken hat mich total für sie eingenommen und ich schätze ihre Ausstrahlung und Raffinesse unglaublich.

Eros ist ein eiskalter Killer, doch seiner Aura kann man sich trotzdem nicht entziehen. Er lässt die Menschen nur sehen, was er sie sehen lassen will und Psyche ist zunächst auch nur eins seiner Ziele. Denkt er. Was dann passiert hat mir Gänsehaut verschafft und die Machtspielchen sind die der Großen. Wer in Olympus überleben will, muss die Regeln kennen und ich war echt beeindruckt von seiner Gerissenheit. Eros ist unbeschreiblich, dabei eigentlich tief unverstanden. Sicherlich nicht unschuldig, aber auch Monster brauchen Liebe, oder? Ich wollte ihm eine Chance geben und sein Herz… Man. Das ist trotzdem etwas golden. Zumindest für eine gewissen Influencerin.

Katee Roberts hat mich überrascht. Ich habe wenig wirkliche Fantasyelemente gefunden. Es ist mehr ein Erotikbuch mit den Titeln (Namensgebungen) der Götter und ihren Machtspielchen, aber der Schreibstil ist so leicht und locker zu lesen, die Verstrickungen und Ideen gewitzt und kreativ, dass ich mich drauf einlassen konnte und echt Spaß dran hatte. Und selbst die kleine Botschaft zwischen den Zeilen ist vorhanden. Man findet vielleicht keine offensichtliche, tiefgründige Story, aber die Autorin hat den Charakteren definitiv etwas gegeben, dass mich berührte und mir auch im Kopf bleiben wird.

Ich liebe es und werde weiter lesen. Bzw. zum Teil Hörbuch hören. Die Sprecher vom 2. Teil haben es übrigens absolut drauf und ich war hingerissen von den Stimmen.

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Veröffentlicht am 24.04.2023

Mystisch. Grausam. Atmosphärisch.

Das Lied der See
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Prinzessin Angelina und ihre Zofe Emilia landen nach einer rasanten Flucht aus dem Schloss, und schließlich noch gerettet durch Piraten, bei Kapitän Lewis. Ob ihr Vater, das Volk oder überhaupt jemand ...



Prinzessin Angelina und ihre Zofe Emilia landen nach einer rasanten Flucht aus dem Schloss, und schließlich noch gerettet durch Piraten, bei Kapitän Lewis. Ob ihr Vater, das Volk oder überhaupt jemand anderes außer den Zweien noch lebt, nach dem Angriff der Méhére, weiß Angie nicht. Wem sie jedoch vertrauen soll, weiß sie auch nicht.

So kam es, das es mir die junge Frau echt schwer machte, eine Verbindung zu ihr zu bekommen. Es ist durchaus positiv, wie sie ihre Art zu denken mit der Zeit ablegt, sich weiterentwickelt, aber in der ersten Hälfte ist Angelina einfach nur unerträglich. Egoistisch, arrogant und hochnäsig, vor allem aber auch naiv und nicht unbedingt mit einer ehrbaren Persönlichkeit gesegnet. Ich tat mich sehr lange schwer und empfand erst gegen Ende etwas Sympathie ihr gegenüber. Da lernte sie endlich etwas über sich, über die Art welche Königin sie sein möchte und vor allem, dass sie für diesen Weg auch kämpfen muss.

Da das Buch nur aus einer Sicht geschrieben wurde, kann ich über andere Charaktere nur bedingt etwas erzählen. Ich mag Hektor, aber er blieb neben der Prinzessin ziemlich blass. Hektor hat seine Geschichte, seine Vergangenheit. Er ist ein Mann von Ehre, freundlich und hilfsbereit, temperamentvoll, aber eben trotzdem ein Pirat mit ebensolchen Taten. Allerdings finde ich auch, er geht in der Geschichte manchmal etwas verloren, weil Angelinas Gedanken und Taten so im Vordergrund stehen.

Zofe Emilia ist mir immer noch ein Rätsel. Ich weiß nicht, ob sie Angie wirklich mochte, oder das nur spielte, und ich kann mich auch nicht viel mehr sagen um euch nicht zu spoilern. Das Drama zwischen den Hauptpersonen fand ich einfach unangenehm und auch wenn es zu diesem Setting passt, war es nicht mein Fall.

Positiv überrascht hat mich die Idee und das Setting. Hier konnte Tanja Penninger mit tollen Verstrickungen, unvorhersehbaren Überraschungen und einer guten Beschreibungsart punkten. Ich fühle jetzt noch den Wind im Haar, wenn ich an die Fahrt auf dem Meer denke.

Alles in Allem ist der Hergang und die Erzählung über die Sirenen eine interessante Idee. Ich mochte das Setting und den Ausgang von “Das Lied der See”. Aber die Charaktere waren nicht so ganz passend und blieben doch zum Teil recht blass.

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Veröffentlicht am 24.04.2023

Es konnte leider nicht überzeugen

All The Faded Memories
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Die Geschichte vom Veteranen Stephen und der Journalistin Lou hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Der Klappentext klang nach einer emotionalen Story und dunklen Geheimnissen.

Es gab auch einige ...

Die Geschichte vom Veteranen Stephen und der Journalistin Lou hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Der Klappentext klang nach einer emotionalen Story und dunklen Geheimnissen.

Es gab auch einige Fragen zu klären und das Setting in Seattle war von der Autorin interessant beschrieben. Ich muss sogar sagen, dass sie die dramatischeren Szenen ganz gut rüber gebracht hat. Stephen ist durch sein PTBS authentisch dargestellt und das Thema rund um seine Vergangenheit, die Militärgeschichte und seine Schuldgefühle, sowie alles was er versucht zu verarbeiten, konnte ich gut nachvollziehen. Er hat sich sogar weiterentwickelt, was ich sehr gut fand.

Doch dann kamen diese “überraschenden”, für mich leider so vorhersehbaren Wendungen und ich habe mich von Seite zu Seite weniger mitgenommen gefühlt. Ich werde euch nicht spoilern, aber ich habe nichts als überraschend empfunden. Dazu war das Schlimmste irgendwie für mich, das Lou am Ende sich doch wieder um entscheidet. Ich fand das nicht so richtig nachvollziehbar.

Außerdem ist eine Sache für mich total schief gelaufen obwohl das Buch ein Herzdrache sein soll. Denn fürs Herz war hier meiner Meinung nach viel zu wenig Emotion da. Als sich Stephen und Lou das erste Mal küssten, bin ich aus allen Wolken gefallen. Ich verstand überhaupt nicht, wie das zustande kam, denn da waren keine Andeutungen. Die mochten sich erst nichtmal richtig und dann gab es kein Knistern und keine richtigen angedeuteten Gedanken in die Richtung?! Ja sie ging Stephen nicht aus dem Kopf und auch Lou hat mal öfters über ihn nach gedacht. Aber da war kein Kribbelgefühl bei einem der Zwei oder irgendwelche positiven Empfindungen in diese Richtung, die ich hätte spüren können. Da war schlichtweg nichts in der Richtung und dann begann plötzlich eine Liebesgeschichte ohne Gefühle und das ging auch so weiter. Ich konnte es nicht nachvollziehen und schon gar nicht nach fühlen.

Das war schade und machte die eigentlich recht interessante Storyline trocken. Dazu eben der nicht wirklich kreative Hergang der Story – es tut mir leid, aber ich persönlich war enttäuscht. Schicksal hin oder her, das geht besser.

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