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Veröffentlicht am 08.09.2020

Tolle Emotionen

Wenn zwei sich texten
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“Wenn zwei sich texten” versprach durch den Klappentext eine spaßige Sache zu werden. Dabei geht es um Hailey und die zwei Martin Munroe ihrer Klasse. Warum beide so heißen ist erst recht eine lustige ...

“Wenn zwei sich texten” versprach durch den Klappentext eine spaßige Sache zu werden. Dabei geht es um Hailey und die zwei Martin Munroe ihrer Klasse. Warum beide so heißen ist erst recht eine lustige Geschichte, aber das Hailey denkt, sie redet mit dem einen Martin, den sie nicht durchweg nervig findet und es genau dieser natürlich nicht ist, verspricht komisch zu werden. Wie das in der heutigen Zeit oft so ist, bindet sie sich nach ein paar Wochen auch emotional an ihn und Martin hat leider keine rechte Gelegenheit ihr die Wahrheit zu erzählen. Was dabei heraus kommt, könnt ihr selbst lesen.

Hailey ist mir durch die Bank sympathisch, ein bisschen verschroben, sehr intelligent, etwas antisozial – und am liebsten in ihrer Nerdwelt verschwunden. Sie beißt sich durch die Sommerferien vor der 12. Klasse und man erfährt noch einiges über ihre Abschlusspunkte in der Schule. Partys sind ihr ein Graus, dafür liebt sie ihren Newsfeed, der sie über die unmöglichsten Sachen informiert, siehe Paracetamol und seine Wirkung gegen Liebeskummer, und der eigentlich ganz erzählfreudige Martin bringt ihre Welt ganz schön durcheinander.

Martin mag ich auch. In ihm steckt mehr, als die Vorurteile, welche Hailey und ihre Freundinnen mittlerweile aufgebaut haben. Er ist gewitzt, intelligent und selbstbewusst, hat aber auch so seine Problemchen und lässt sich gerne von Hailey bequatschen. Außerdem besitzt er eigentlich ein sehr sanftes Herz – wenn er nicht gerade seine Lügen aufrecht hält.

Trotz dessen, dass das ganze ein Chatroman ist, wurden von der Autorin Emotionen übertragen. Es hat Spaß gemacht quasi ein Buch in Whatsapp-Form zu lesen und ich musste öfters mal schmunzeln. Die zwei passen einfach perfekt zusammen und ergänzen wunderbar die Macken des jeweils anderen. Selbst die “Offenbarung” fand ich gut gemacht. Das Buch lebt von den unausgesprochenen Dingen. Es mag manchmal etwas schwierig sein, dem Verlauf zu folgen, weil wir die Situationen ja nicht ausgeschrieben bekommen, aber ich hatte damit kein Problem. Ich liebe es zwischen den Zeilen zu lesen.

Ich fand es auf jeden Fall bewundernswert, dass die Spannung trotz fehlender persönlicher Treffen nicht leidet. Man sieht, wie die Gespräche persönlicher werden, wie sich eine zarte Bindung aufbaut und man ist trotzdem gespannt, wie das ganze ausgeht.

Einzig die Tatsache, dass viel über politische Sachen von Amerika geredet wurde, war nicht ganz so mein Fall und ich fürchte, da ich kein Amerikaner bin, ist mir der Unmut gegen die Kanadier auch nicht ganz so nachvollziehbar. Das ist halt dann etwas schwierig nach zu vollziehen.

Alles in Allem war das ein Buch, dass man super weg liest, da der Schreibstil der Autorin auch flüssig war. Es war witzig für Zwischendurch und ich hab mich amüsiert.

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Veröffentlicht am 01.09.2020

Außergewöhnlich schön

Never Doubt
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Ich habe mich noch nie mit Klassikern beschäftigt. Hamlet war mit ein Begriff, und einen groben Umriss der Geschichte hätte ich wohl ziehen können, aber zu wenig um den dramatischen Effekt wirklich nachvollziehen ...

Ich habe mich noch nie mit Klassikern beschäftigt. Hamlet war mit ein Begriff, und einen groben Umriss der Geschichte hätte ich wohl ziehen können, aber zu wenig um den dramatischen Effekt wirklich nachvollziehen zu können. Ich begann also damit zuerst Shakespeare’s Original aufzusaugen. Es war nicht leicht, aber ich hab es geschafft und es war den Aufwand absolut wert. Nötig ist es jedoch nicht, denn alles wichtige hat Emma Scott durchaus verständlich erklärt.

Das Buch beginnt mit dem heftigsten Aspekt dieser Geschichte. Da es schon so zeitig raus kommt, quasi auf den ersten Seiten, rede ich darüber. Und weil es ein Thema ist, bei dem noch immer zu oft geschwiegen wird: Vergewaltigung.

Willow, das junge Mädchen, das im Theater die Ophelia spielen wird, hat eine der schlimmsten Dinge erleben müssen, die man sich als Mensch vorstellen kann. Ich betone hier definitiv das “Mensch”, denn zu viele denken, das passiert nur Frauen. Ich konnte mich den Gefühlen dieser Geschichte nicht an einem Stück stellen und habe sogar zu einem zweiten Buch gegriffen, da mich die Emotionen so umgehauen. haben. Die Situation, in der sich Willow befindet, gerade auch was ihre Eltern angeht, hat mich so unfassbar wütend gemacht, dass ich am ganzen Körper gezittert habe. Ich war so außer mir, dass ich in das Buch steigen wollte und sowohl ihre Eltern, als auch X an die Gurgel wollte. Die 17 Jährige kämpft so hart für eine neue Normalität, doch sie wird immer wieder zurück geworfen. Bis Isaac kommt, und Angie, Martin Ford, das Theater und Hamlet, sodass Ophelia Willow ihre Worte leihen konnte, um ihre Geschichte zu erzählen. Ich hatte wahnsinnigen Respekt vor ihr und wie sie das ganze verarbeitet.

Aber auch Isaac hat es nicht leichter und für ihn wäre ich genauso gesprungen. Mein Hass ging weiter. Gegen Vorurteile, gegen unfaire Behandlung und wieder gegen einen Elternteil. Ihr seht, es gibt Gemeinsamkeiten, die so dermaßen falsch sind, das ich zum Himmel schreien könnte. Schutzbefohlene sollten Verbündete sein, niemals Richter, Henker oder gar Feinde. Dieser junge Mann hat ein immenses Talent und ich war so gefangen von der Darstellung der Schauspielkunst von Emma Scott. Ich habe nie begriffen, was die Menschen so daran reizt, jemanden anderer zu sein, aber jetzt würde ich es am liebsten selbst ausprobieren.

“Never doubt” hat viele Emotionen wachgerüttelt und mich noch mehr an Nerven gekostet. Die Autorin wühlt einen regelrecht auf und zeigt uns schlimme Missstände, aber auch unglaublich innige Seelenverwandtschaft, zarte Leidenschaft, tiefe Verbundenheit und aufopferungsvolle Freundschaft. Ich hatte öfters Tränen in den Augen, aus unterschiedlichen Gründen.

Das Stück von Shakespeare wurde intensiv mit dem Hergang der Handlung verknüpft. Überall wurden Parallelen gezogen, was die Tragik und Dramatik erst richtig hervor geholt hat. Es ging mir so nahe, wie sehr Polonius Willow’s Vater ähnelt.

Ich habe so gelitten! Mein Herz blutet immer noch. Ein bisschen erträglicher wurde es durch Marty, Angie und deren Mama Bonnie. Diese Nebencharaktere sind Gold wert!

Ich kann euch nur empfehlen, das neue Buch von Emma Scott zu lesen. Es hat mich umgehauen!

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Der erste Teil war einfach besser

Hate You Much, Love You More (College Love 2)
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Nach dem ersten Band der “College Love-Reihe ” hab ich mich unglaublich auf den zweiten gefreut. Es geht dieses Mal nämlich um Zoe und Caleb, die beste Freundin der Protagonistin aus Band eins und gleichzeitig ...

Nach dem ersten Band der “College Love-Reihe ” hab ich mich unglaublich auf den zweiten gefreut. Es geht dieses Mal nämlich um Zoe und Caleb, die beste Freundin der Protagonistin aus Band eins und gleichzeitig auch deren Exfreund.

Der Aufbau ist größtenteils wieder ein Chatroman, was ich ja eigentlich total mag, aber leider überzeugen die dieses mal Charaktere gar nicht. Die Persönlichkeiten bleiben zum Großteil recht blass, auch wenn der ein oder andere Hintergrund aufgezeigt wird. Mir fehlte es an Tiefgang. Das Problem von Caleb blieb bis zum Schluss ein riesiges Geheimnis und alles raus kam, war es auch gleich schon gelöst – fast wie von alleine.

Auch sonst ging alles ziemlich schnell von statten. Die aufkeimenden Emotionen, gegen die sich beide trotz genannter Vorbehalte nicht wirklich wehrten, waren praktisch von Anfang an da. Den Kodex, den Zoe einhalten wollte, nahm sie dann irgendwie doch nicht so ernst. Die Freundin war ja ausgezogen und man las auch nix mehr von ihr. Ich fand das alles etwas scheinheilig und gerade weil mir Zohanna in Band eins so gut gefallen hat, war ich enttäuscht. Eigentlich ist sie so eine richtig verrückte Nudel mit exzentrischen Ansätzen – typische Künstlerin halt. Aber dann zieht sie ihr Ding nicht durch.

Caleb hat in mir leider auch nicht so viel ausgelöst. Er tut mir leid, aber die Art und Weise, wie die Autorin die Situationen löst, ist einfach so platt. Er besitzt ein paar sympathische Ansätze, bekommt aber bei weitem nicht den Wert zugeschrieben, den man in Band eins angeteasert hatte.

Witzig sind die Dialoge und frechen Sprüche allemal. Ich musste schon oft schmunzeln, vor allem weil die Dynamik zwischen Caleb und Zoe so lustig zu beobachten war. Auch Leidenschaft und freche Flirts gibt es. Aber der Funke, der mir die zwei wichtigsten Personen im Buch sympathisch und authentisch machen soll, ist dieses Mal einfach nicht richtig übergesprungen.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Der Zwiespalt

The Logic of Kissing (Knitting in the City 4)
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Sandra, die Psychiaterin der Strickgruppe, ist eine richtig coole Socke und doch hat sie es auch nicht leicht. Sie hilft jedem, hört ihnen zu und findet die besten Lösungen für jegliche Probleme. Außerdem ...

Sandra, die Psychiaterin der Strickgruppe, ist eine richtig coole Socke und doch hat sie es auch nicht leicht. Sie hilft jedem, hört ihnen zu und findet die besten Lösungen für jegliche Probleme. Außerdem erzählt sie die witzigsten, frechsten und versautesten Geschichten. Aber Sandra will eigentlich nur eins: Die große Liebe und den Partner fürs Leben finden, Familie und Kinder – und natürlich ganz viel Bettakrobatik.
Sie hat eine richtige Checkliste, trifft sich alle 2 Wochen Freitags mit Männern – und schickt jeden dann zu ihrem Freund Thomas, dem Familientherapeuthen, weil es immer aufs gleiche heraus läuft. Nur einen Mann kann sie einfach nicht einschätzen und der verändert einfach alles.

Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr den Schreibstil, die Protagonisten, Nebencharaktere, ja sogar das Setting liebt, die Entscheidungen und so manche Inhaltssache aber doof findet? Ich sitze sowas von zwischen den Bänken!!

Grundsätzlich ist Sandra eine richtig coole Person und auch der seltsame Alex ist mir irgendwie ans Herz gewachsen, aber die Liebesgeschichte hat mich wahnsinnig gemacht. Ich habe die Augen verdreht, den Kopf geschüttelt und geseufzt. Es ist einfach nur skurril und teilweise gerade Sandra verhält sich so naiv, das ich weinen wollte. Allerdings ist ihr Verhalten auch logisch. Das kann ich nicht mal kritisieren. Man sagt ja oft Liebe macht blind und es wurden schon Kriege aus Liebe erklärt.
So ungefähr müsst ihr euch das hier auch vorstellen. Eine eigentlich reife, intelligente Frau verliebt sich und wirft plötzlich alle Pläne über den Haufen – und man möchte sie dafür schütteln.

Ich kann Alex seine Geheimniskrämerei nicht mal krumm nehmen. Er hat wirklich nachvollziehbare Gründe und durch seine Vergangenheit weiß er es einfach nicht besser, aber ich muss gestehen, manchmal war das Buch für mich wie eine Version eines Unfalls: Man wollte nicht hingucken, was passiert, konnte aber nicht anders, weil die Neugier überwiegt.

Dabei hatte ich auch echt Spaß. Es war oft zum schreien komisch und Sandra ist eine dermaßen extrovertierte Persönlichkeit, dass ihr Leben einer One-Man-Comedy-Show gleicht, aber wie schon gesagt… Der Zwiespalt.

Emotional hat mich das Buch dieses Mal nur mäßig mitgenommen. Die Leidenschaft war schon zu spüren, aber da ich halt so ganz anders reagiert hätte, als die Therapeutin, war das eher schwierig mich da rein zu fühlen. Es lief alles entweder im Schneckentempo oder plötzlich Highspeed.

Trotzdem war “The Logic of Kissing” innerhalb eines Tages gelesen. Man fliegt über die Seiten und ich kann nicht anders, als dem Buch trotzdem eine gute Bewertung zu geben. Objektiv betrachtet, ist es nämlich mal eine andere Idee und man bekommt nicht so eine übliche Handlung, die schon tausendmal durchgekaut wurde. Es ist anders, was irgenwie auch wieder zu Sandra passt. Am besten ihr lest es einfach selbst.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Ein Funke, der das Herz erreicht

Walk by FAITH
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Ich bin kein gläubiger Mensch. Zumindest nicht, wenn es um den Glauben an Gott und die damit verbundene Bibel geht. Dennoch hat mich die Einstellung von Valerie und Jayden beeindruckt. Wäre ich in ihrer ...

Ich bin kein gläubiger Mensch. Zumindest nicht, wenn es um den Glauben an Gott und die damit verbundene Bibel geht. Dennoch hat mich die Einstellung von Valerie und Jayden beeindruckt. Wäre ich in ihrer Situation, würde ich mir wahrscheinlich auch etwas wünschen, dass mir solch einen Halt gibt…

Als Valerie in Berlin landet, ahnt sie noch nicht, dass ihre erzwungene Auszeit ihr Leben für immer verändern wird. Zu Beginn treibt sie im Sumpf ihrer Traurigkeit, gepeinigt von einem Schmerz, den so viele Menschen kennen lernen mussten. Auch ich. Nur die Art, wie man damit umgeht, bleibt jedem Menschen selbst überlassen. Kurzzeitig verlässt sie sogar ihr Glaube, denn auch Valerie stellt sich die große Frage, warum Gott zulässt, dass ihr das alles passiert ist.

Man sagt so schön “Die Wege des Herrn sind unergründlich” und, nimmt man diesen Glauben als Grundlage, ist es wohl von ihm so bestimmt, das Tori in Valerie’s leben platzt. Verrückt, selbstbewusst, lautstark und ein wenig egozentrisch, dafür mit dem Herzen am rechten Fleck. Tori, oder auch Victoria, ist ein bunter Wirbelwind. Sie bringt einfach Leben in die Bude und wird zu einer unvergleichlichen Freundin. Ich möchte sie nicht missen.

Und dann kommt da Jayden. Groß, attraktiv, mit düsterer Aura und Besitzer der Bar Balou. Lernt man Jayden kennen, traut man ihm schon dieses Bad Boy Image zu, dabei ist er vielleicht hart, aber bei weitem kein Aufreißer – was ich sehr begrüße. Bei seinem Packen Probleme kann er sich das auch nicht leisten – und da ist die heftige Wut, die ihn manchmal überkommt noch sein kleinstes Problem. Ich liebe sein goldenes Herz für Streuner und dass er stark ist, aber trotzdem so seine Unsicherheiten hat. Ich liebe seine unvergleichliche Stärke, die er irgendwie auch Valerie ein bisschen überträgt und ich mag seine unkomplizierte Art. Er ist einfach da, anstatt alles sofort erfragen zu müssen.

Valerie ist eine Person, die gerade im Wandel steckt. Es war interessant, sie dabei zu begleiten und auch wenn ich mich nicht mit jeder Ansicht identifizieren kann, so hat sie mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Manche Gedankengänge haben mir sehr imponiert und einen kleinen Funken entzündet. Zum Glück findet sie für sich die passenden Wege und ich bin überrascht, wie viel Löwin in ihr steckt. Sie beginnt zu kämpfen, für sich und auch für andere und zeigt dabei gleich noch ihr freches Mundwerk. Eine Seite an ihr hat mich total berührt. Ich möchte sie nicht verraten, aber ich habe mich ihr in diesem Moment näher gefühlt und konnte direkt in ihr Herz blicken. Das war unvergleichlich schön.

Ein paar liebevoll gestaltete Nebencharaktere gibt es natürlich auch. Ty, der klavierspielende zweite Barkeeper, Nerd Dante und Tante Fiona. Sie wirken plastisch, geben dem Buch so eine heimelige und aufopferungsvolle Note. Jeder steht für jeden ein! Das war wundervoll und baute eine gewisse Heimeligkeit ins Buch ein. Kater Yoda und damit mein absoluter Liebling, bringt noch einen witzigen Funken dazu. Er ist wie ein Geist für alle anderen, außer für Valerie. Ihr werdet es verstehen, wenn ihr das Buch lest.

Der Schreibstil von Felicitas Brandt hat sich ein wenig verändert. Ich mochte schon ihre anderen Bücher, die leicht und locker daherkamen – was “Walk by FAITH ” auch kann. Aber hier merkt man eine neue Reife, gesetztere, greifbare Personen, die echt wirken – wie aus dem Leben gegriffen – mit menschlichen Problemen ohne diese unnötige Überzogenheit, welche für das Genre oft typisch ist. Ich mochte das Drama und die gefährlich – spannende Nuance und habe regelrecht mitgefiebert. Im späteren Verlauf lüften wir natürlich Jayden´s Geheimnis und da ging mir schon ganz schön die Muffe, wie man so schön sagt.

Zu kritisieren gibt es einzig die kleineren Fragen, die ab und zu offen geblieben sind. Mir fehlt einfach hier und da eine Antwort auf banale Dinge. Es ist nicht so, dass sie für den Verlauf fehlen. Aber diese Details würden es für mich noch komplett abrunden. Das ist jedoch jammern auf höchstem Niveau.

Wer eine echte Liebesgeschichte mit tollen Charakteren, einem spannenden kleinen Shutdown, viel Persönlichkeitsfindung und einem Hauch von Gottes Gedanken mag, der ist hier genau an der richtigen Stelle.

Ich fand es klasse und freue mich total auf die nächsten Bände.

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