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Veröffentlicht am 11.07.2020

Da geht noch was

Forever Free - San Teresa University
1

Kara Atkin, auch bekannt unter dem Namen K. C. Atkin, kenne ich schon durch die “New York Bastards” – Reihe, welche erwachsener, düsterer und mehr in die Romantikthrill-Schiene ist. In “Forever Free” befinden ...

Kara Atkin, auch bekannt unter dem Namen K. C. Atkin, kenne ich schon durch die “New York Bastards” – Reihe, welche erwachsener, düsterer und mehr in die Romantikthrill-Schiene ist. In “Forever Free” befinden wir uns da eher in der recht typischen Szene des NA Genre: Eine Collegeliebe.

Raelyn ist ein sehr ruhiges Mädchen. Um sich in ihren Charakter rein versetzen zu können, muss man wohl selbst etwas introvertierter sein, denn sie hat eine sozial isolierte Persönlichkeit und gerade in der ersten Hälfte des Buches mit vielen Dingen zu kämpfen. Rae will aber eigentlich aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen und entscheidet sich an die STU zu gehen um endlich mal ihr Leben leben zu können, und sich diesen Kämpfen auch zu stellen. Ich finde es gut, dass ihr zu Beginn sehr viel Raum gegeben wird, damit wir ein Gefühl für ihr schüchternes Wesen bekommen. Doch diese Einführung hat leider auch ihre Tücken.

Eine der wichtigsten Stellen im Buch ist zum Beispiel die erste Begegnung der Protagonisten und auf genau diese müssen wir zunächst lange warten. Es zog sich etwas und die Zeit kam mir ziemlich lang vor. Im Gegensatz dazu, dass der Anfang sich so zog, war die Handlung später fast schon zu schnell dar gestellt. Die Momente sprangen von Situation zu Situation und ich fühlte mich in einen unausgeglichen Zeitraffer versetzt. Nicht unbedingt was die Liebesgeschichte anging, sie war nicht übereilt, aber was das Zeitmanagement angeht.

Und das ist leider der springende Punkt. Hier macht es dem Leser der Bezug zu den Charakteren so schwer. Bekam man anfangs noch mehr Kapitel von Hunter zu lesen, wurden diese immer weniger um die Geheimnisse von ihm nicht zu schnell zu verraten. Ich hätte es lieber gehabt, wenn die Autorin für die Leser von Anfang an mit offenen Karten gespielt hätte, sodass man viel mehr in Hunters Gefühlswelt eintauchen hätte können. Er kam mir einfach zu kurz und anstatt des positiven Eindrucks, war er trotz authentischer Erklärung am Ende so negativ dar gestellt, dass ich richtig enttäuscht war. Normalerweise habe ich dann immer noch so ein positives Gefühl, dass mich mit nimmt. Aber da Hunter’s Reaktionen eher fies und idiotisch wirkten, und eben keine wirkliche Erläuterung anfangs bekamen, ging mir sehr viel Gutes mit ihm verloren. Ich spüre, dass er besser ist, als er wirkt. Ab und zu kam das zu Beginn und ganz am Ende des Buches auch durch, doch ich hätte mir mehr gewünscht.

Denn grundlegend ist das eine tolle Story und Hunter, wie auch Rae sind interessante Charaktere, aber durch diese unwirkliche Zeitaufteilung kam ich in der Liebesgeschichte emotional nicht hinterher. Mir fehlten Zwischenmomente um die Gefühlsebene zu vertiefen und mir fehlten die Gedanken von Hunter.

Ich finde, dass Kara Atkin eine wunderbare Grundlage für die weiteren Bücher erschaffen hat, denn die Freunde von Rae und Hunter wurden doch recht interessant beschrieben, aber eine tragende Person im Geschehen hat hier leider überhaupt keine authentische Rolle bekommen. Die Mutter von Rae. Ich konnte mich nicht wirklich entscheiden, welches Gesicht ihres war, da ihre Reaktionen ständig anders ausfielen. Das machte sie einfach seltsam.

Ich bin ein wenig traurig, da ich dank ihrer ersten Reihe weiß, wie fantastisch Kara schreiben kann. Auch in “Forever Free” bekommt man viele Absätze, in denen sich der Wortschatz, die leichte und lockere Schreibweise und ihre typische Erzählkunst zeigt. Aber ich denke, man könnte sicherlich aus dem ersten Band noch mehr raus holen. Ich werde zu den anderen Bänden der Reihe greifen, weil ich neugierig bin, aber ich muss gestehen: Ich hoffe auf eine verbesserte Charakterdarstellung.

Im Großen und Ganzen ist Kara Atkin eine talentierte Autorin, die mich hoffentlich in der Zukunft wieder mehr begeistern kann. “Forever Free” hat leider in den Grundlagen Schwächen, die das ganze Buch beeinflussen und sich auf die Charaktere stark auswirken. Ich denke, man könnte diese Sachen ausbessern, um in den nächsten Bänden nachvollziehbarere Personen zu gestalten und so ein harmonischeres Gesamtbild zu erschaffen. Ich freue mich trotzdem auf die Geschichten der anderen Personen.

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Veröffentlicht am 11.07.2020

Bombastisches Setting

Frozen Crowns 1: Ein Kuss aus Eis und Schnee
1

Als Davina von Leander aufgelesen wird, stehen beide gerade an einem Wendepunkt ihres Lebens – der berühmten, sinnbildlichen Weggabelung. Die junge Fryskerin muss entscheiden, ob sie ihrer Familie verkündet, ...

Als Davina von Leander aufgelesen wird, stehen beide gerade an einem Wendepunkt ihres Lebens – der berühmten, sinnbildlichen Weggabelung. Die junge Fryskerin muss entscheiden, ob sie ihrer Familie verkündet, dass sie noch lebt oder nicht, und somit aus dem goldenen Käfig ausbricht. Ritter Leander, erster Berater und Kommandant des Königs, muss entscheiden, ob es das wert ist sein Leben weiterhin nur aus dem Antrieb seiner Rache hinaus zu gestalten, oder ob er seinen Traum endlich wahr macht.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, ohne euch zu spoilern. Dass eine große, gefühlsintensive Liebesgeschichte entstehen soll, ist uns allen bewusst, denn wer Asuka Lionera kennt, weiß über ihre absolut fantastischen Pärchen Bescheid. Dieses Mal ist es auch so, und eben wieder nicht. Es kommt ganz anders.

Ich verfolgte den Verlauf der Geschichte mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da ich die ganze Zeit schon etwas ahnte. Es hat mich nicht gestört früh darauf zu kommen, denn es ist ein Jugendbuch. Klar, das die Hinweise hier ein bisschen subtiler gehalten werden. Aber diese Ahnung brachte mir auch schon Herzschmerz bevor er überhaupt hätte da sein können. Man hofft und bangt, man möge sich irren!

Wenn man Leander und Vi beobachtet, spürt man ihre schicksalhafte Begegnung bis tief unter die Haut. Es knistert eine überwältigende Atmosphäre zwischen den Beiden, selbst später noch und ich hab nur noch mehr mit ihnen gelitten. Vor allem als ich von ihrer Vergangenheit hörte. Dabei sind ihre Charaktere einfach nur toll. Davina ist frech, stur, stark und feinfühlig. Leander unnachgiebig, warmherzig, ausdrucksstark und so männlich. Sie ergänzen sich zauberhaft schön und ich hatte Gänsehaut.

Bei den Nebencharakteren hat sich Asuka auch nicht lumpen lassen. Ich liebe das kleine Örtchen Brissania, den Heimatort von Leander, mit den liebevollen Bewohnern. Ich mag aber auch Fulk und Clarice, die am Hofe des Königs leben. Ebenso wie die Affinität der beiden Protagonisten für ihre besonderen Pferde.

Die Schreibweise der Autorin ist leicht und locker. Im ersten Band der Dilogie widmet sie sich eher der Anbahnung der Liebesgeschichte, dem Kennenlernen der Hintergründe und ihrer Tatsachen. Ich habe mich über die kleinen Frotzeleien gefreut, gelacht, wenn sie sich neckten und die kurzen romantischen Momente genossen. Da wird dem Leser ab und zu schon ziemlich heiß.

Mir graut es ein wenig vor Band 2, weil der Cliffhänger an einer sehr bösen Stelle gesetzt wurde und weil ich mir so so so sehr ein Happy End wünsche. Doch das wird echt nicht einfach werden und ich bin gespannt, was die Autorin da aus dem Ärmel schütteln wird. Ich kann es kaum erwarten Band 2 in die Finger zu kriegen, denn ich muss wissen, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 11.07.2020

Eine emotionale Story

Mister Secret
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Das war das erste Buch von Leisa Rayven für mich und ich bin angenehm überrascht. Der Klappentext versprach humorvolle Situationen und die waren mehr als gegeben.

Die Autorin lässt uns als erstes auf ...

Das war das erste Buch von Leisa Rayven für mich und ich bin angenehm überrascht. Der Klappentext versprach humorvolle Situationen und die waren mehr als gegeben.

Die Autorin lässt uns als erstes auf Asha treffen, eine junge Frau, die als angehende Lektorin in einem kleinen Verlag arbeitet und kurz vor ihrer Beförderung steht. Als diese neue Stelle zur Belohnung eines Wettstreits wird, geht Ash fast an die Decke. Wie soll sie in zwei Wochen ein Manuskript finden, welches das Potenzial aufzeigt ein Bestseller zu werden? Doch Asha hat in letzter Sekunde einen Geistesblitz und tritt in Kontakt mit Professor Feelgood.

Ich hasse Spoiler und möchte demnach hier nicht auflösen wer dieser ominöse Fremde ist. Allerdings gefällt mir seine selbstbewusste Ausstrahlung und sein intensives Auftreten. Ich mag seine Denkweise und das er später nicht so einfach aufgibt. Auch entdeckte ich eine sehr sensible, gefühlvolle Seite, die ihn greifbarer machte. Außerdem brachten die Reibereien zwischen ihm und Asha mich oft zum prusten, was die witzigen Dialoge sehr unterhaltsam machten.

Asha ist ein zwiespältiger Charakter. Auf der einen Seite ist sie selbstbewusst, schlagfertig und liebevoll. Auf der anderen hat sie ein verzerrtes Selbstbild und Schwierigkeiten Fehler einzugestehen. Ich mag sie, aber es gab auch Momente in denen ich den Kopf schütteln musste. Eine Sache, die eigentlich die ganze Zeit ein riesiges Problem von ihr war, klärt sich später wie durch ein Wunder und das hat mich etwas verstimmt. Ich fand das nicht so authentisch. Doch wie sie langsam aus sich heraus kommt, war schön zu beobachten.

Der Verlauf der Geschichte hat mich an die Seiten gefesselt. Ich fand das Zusammenspiel der Protagonisten total interessant und vor allem ihre emotionale Achterbahnfahrt löste in mir von Freude bis Wut alles mögliche aus. Das war ziemlich echt und daher schön fühlbar. Es gibt auch eine große Portion Vergangenheitsbewältigung und Drama, welche die Story abgerundet hat.

Ich würde wieder zu einem Buch von Leisa Rayven greifen, wobei es für mich eher eine nette Unterhaltung für Zwischendurch war – was aber absolut in Ordnung ist. Man braucht auch mal Geschichten zum verweilen und Kopf ausschalten.

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Veröffentlicht am 06.07.2020

Mir fehlen die Worte

Light Up the Sky
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Das Buch ist innerhalb weniger Stunden von mir weg gelesen worden und am Ende war ich erfüllt von der unterschiedlichen Liebe, welche in dieser Geschichte vor kommt. Denn Liebe hat jeder verdient und man ...

Das Buch ist innerhalb weniger Stunden von mir weg gelesen worden und am Ende war ich erfüllt von der unterschiedlichen Liebe, welche in dieser Geschichte vor kommt. Denn Liebe hat jeder verdient und man findet sie nicht nur in einer Liebesbeziehung. Man findet sie in so vielen unterschiedlichen Bindungen und Ebenen zu Menschen. Ihr braucht nur genauer hinschauen.

Ich bin großer Fan der Bücher dieser Autorin und kann sie euch nur ans Herz legen! Es gibt keinen Moment, an dem ich mich gelangweilt habe und es gab auch keine Situation, die nicht erfüllt von Gefühlen war. Der Wahnsinn!

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Veröffentlicht am 06.07.2020

Dieses Buch ist großartig!

Bring Down the Stars
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Flucht.

Das war mein Gedanke, als ich mit diesem ersten Band fertig war. Ich wollte flüchten, einfach weit weg laufen vor meinen Gefühlen, meinem Leid, nach diesem Ende.

Ich lese normalerweise selten ...

Flucht.

Das war mein Gedanke, als ich mit diesem ersten Band fertig war. Ich wollte flüchten, einfach weit weg laufen vor meinen Gefühlen, meinem Leid, nach diesem Ende.

Ich lese normalerweise selten Vorworte – wobei es die auch nicht oft gibt, finde ich – und noch seltener Danksagungen, aber hier bannten mich schon die ersten Worte an die Gedanken der Autorin, welche sie eben in jenem einen Vorwort an die Leser mitteilte, und ich hatte eine Ahnung. Klein und hauchzart, aber vorhanden, und dieses Gefühl trieb mit einen Schauer über den Rücken. Emma Scott’s Bücher sind sowieso schon immer emotional gesehen harter Tobak, aber das? War härter.

Autumn ist als ein klassisches Mädchen von einer Farm aus Nebraska aufgewachsen und doch ist sie jetzt auf einer Uni um danach die Welt zu retten. Sie ist intelligent, romantisch veranlagt und feinfühlig. Eigentlich will sie nach der Misere mit ihrem Exfreund in nächster Zeit keinen Mann mehr in ihrem Leben. Doch dann tauchen gleich zwei auf und verändern ihr Leben.

Connor ist ein Lebemann. Er hat das Geld, den Charme und das Aussehen, das Frauen wollen. Viele One Night Stands hat er auch, bis Autumn auftaucht und sich der heiße Kerl mit dem stets strahlenden Lächeln anstrengen muss, sogar will, um überhaupt ein erstes Date zu ergattern. Doch ihm fehlt etwas entscheidendes…

Sein bester Freund Weston fällt Autumn ganz unabhängig in der Bibliothek auf und ein schräger Wortabtausch lässt die junge Frau fasziniert zurück. Weston ist auf seine Art als Läufer attraktiv, doch seine unnahbare und sarkastische Art vertreibt die Menschen. Er hat es nicht so mit anderen. Aber eins besitzt Weston wie kein anderer. Er hat die Worte. Sein Herz besteht aus reiner Poesie und sein Verstand ist so klar, wie das Wasser. Seine Gedanken sind wunderschön und stets ehrlich. Autumn bringt alles Durcheinander, denn daran Liebe verdient zu haben glaubt Wes nicht mehr. Schließlich ist er ein Mann, dessen Vergangenheit das bewiesen hat und aus Gründen, die ihm zu oft eingetrichtert wurden.

Emma Scott hat es mir echt schwer gemacht. Ich konnte mich zwar entscheiden, wen ich lieber mag, aber ich tat mich anfangs schwer mit der Handlung. Doch ich muss der der Autorin wieder Respekt zollen. Ich mag keine Dreiecksgeschichten und lese solche Bücher eigentlich nicht, aber ihre ist so besonders aufgebaut, dass ich mich dem nicht entziehen konnte. Zum Glück passieren diese Verbindungen auch auf unterschiedlichen Ebenen, denn ich hasse Fremdgehen.

“Bring Down the Stars” ist unterteilt in 6 Teile. Es sind unterschiedliche Zeiten von Vergangenheit bis Gegenwart und diese Raffer haben eine unfassbar intensive Atmosphäre erschaffen. Man taucht jedes mal besonders stark in die Situationen ein. Die Autorin nimmt uns damit auf eine Reise durch ein paar sehr wichtige Lebensabschnitte der drei Charaktere mit. Ich verstand die Hintergedanken besser und konnte mich reinversetzen, obwohl der Weg falsch war. Irgendwie.

Den emotionalen Rest aber haben mir die Gedichte, Gedanken und überhaupt Kapitel von Weston gegeben. Ich liebe ihn. Sein Wesen, seine Art zu denken, seine Ausstrahlung und seine Worte. Mehr kann ich euch nicht verraten ohne zu spoilern. Aber legt Taschentücher bereit. Ihr werdet sie brauchen!

Die Schreibweise hat mich über die Seiten fliegen lassen. Atmosphärisch, leicht, etwas düster und wortgewandt kommt sie daher und reißt einfach mit.

Ich schnappe mir jetzt sofort Teil 2, weil das Ende so dermaßen heftig ist, dass ich echt froh bin nicht auf das Buch warten zu müssen. Ich könnte es nicht ertragen.

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