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Veröffentlicht am 08.10.2017

Eine süsse Liebesgeschichte

Für immer auf den ersten Blick
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Anna hat eine ganz besondere Gabe. Sie kann für jeden Menschen die vom Schicksal vorherbestimmte wahre Liebe finden. Sie macht es sich auch beruflich zur Aufgabe ihre Gabe dafür einzusetzen, um die Menschen ...

Anna hat eine ganz besondere Gabe. Sie kann für jeden Menschen die vom Schicksal vorherbestimmte wahre Liebe finden. Sie macht es sich auch beruflich zur Aufgabe ihre Gabe dafür einzusetzen, um die Menschen glücklich zu machen. Nur eine Person kann sie einfach nicht zufrieden stellen: Sich selbst!

Der Verlauf der Geschichte hat mich doch etwas überrascht. Rechnete man schon zu Beginn mit einer fröhlichen Protagonistin, wurde man hier etwas schockiert. Denn Anna ist totunglücklich. Ich hatte in der ersten Hälfte des Buches echt etwas mit ihr zu kämpfen. Sie war absolut authentisch und ich konnte Anna sehr gut nach vollziehen. Aber leider hat ihre Art es mir auch sehr schwer gemacht mich ihr anzunähern. Ich empfand sie als sehr in sich gekehrt, fast schon einen Hauch egoistisch und gefühlskalt. Manchmal nahezu unhöflich. Doch der Schmerz, der tief in ihrem Herzen sitzt, ist so stark und so lebensverändernd schlimm, dass ich sie trotzdem verstanden habe.

Dann kam Benjo zurück und der lockere, fast schon lebensfrohe Teil der Geschichte blühte auf, wie Blumen im Frühling, nach einer langen Episode von Frost und Schnee. Man konnte spüren, wie die junge Frau einen Wandel durchmachte. Ihr Lächeln kehrte zurück und es war Anna möglich aus ihrem zum Teil selbst erbauten Schneckenhaus zu kriechen und wieder am Leben Teil zu nehmen.

Begleitet wurde sie von der liebevollen Assistentin Sabine und drei fast schon magischen rüstigen Damen, die mit Sicherheit nicht ohne Grund ihren Weg kreuzten.

Ich kann mich ehrlich gesagt noch nicht ganz entscheiden, was ich im Endeffekt von der Geschichte halten soll. Die Schreibweise ist flüssig und locker, leicht verständlich mit zarten malerischen Beschreibungen. Ich habe "Für immer auf den ersten Blick" sehr schnell durch gehabt und wurde auch emotional sehr berührt. Ich mag auch die "magischen Einflüsse", um die es in der Handlung geht.

Auf der anderen Seite muss ich jedoch gestehen, dass sich die Autorin mir persönlich einfach an ein paar zu vielen Klischee´s bedient hat. Die Romantik war mir gerade im letzten Drittel zu gepresst und überladen mit dramatischen Ereignissen. Mir fehlte etwas der Hauch zum echten Leben, so ein bisschen weniger Kitsch hätte mir auch gereicht.

Nichtsdestotrotz ist es eine wunderschöne Geschichte mit einer süßen Idee und ganz viel fürs Herz. Für Fans von Liebesgeschichten und romantische Lesemomente bestimmt ein Tipp.

Vielen Dank an den Piper Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 02.10.2017

Band 1 war besser..

GötterFunke 2. Hasse mich nicht
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Na Halleluja. Da war Jess froh wieder zu Hause zu sein, nach dem Dilemma mit Robyn. Und nun taucht die Götterfamilie inklusive des größten Idioten in ihrer Heimatstadt auf. War Agrios etwa auch da? Oder ...

Na Halleluja. Da war Jess froh wieder zu Hause zu sein, nach dem Dilemma mit Robyn. Und nun taucht die Götterfamilie inklusive des größten Idioten in ihrer Heimatstadt auf. War Agrios etwa auch da? Oder hatten sie noch ein anderes Argument ihr auf den Keks zu gehen?

Neue Charaktere, die selbe Wette, viele Geheimnisse und in der Mitte eine Diafani, die langsam nocht mehr weiß wo oben und unten ist.

Nach "Götterfunke - Liebe mich nicht" musste ich sofort zur Fortsetzung greifen. Der erste Band war phänomenal und ich war so gespannt, wie es weiter geht.

Jess wirkt in diesem Buch wie ein Fähnchen im Wind. So richtig entscheiden, ob sie Cayden an sich ran lässt oder lieber doch nicht, kann sie sich nicht. Sympathisch an ihr finde ich, dass sie trotzdem versucht erstmal nachzudenken bevor sie was tut. Aber leider machen ihr Beeinflussungen oft einen Strich durch die Rechnung.

Cayden sammelt leider nur bedingt Pluspunkte. Ich verstehe, warum und weshalb das so ist, denn er hat ja gute Gründe. Und trotzdem scheint Kommunikation nicht wirklich sein Ding zu sein, nicht einmal wenn es um einfachste Dinge geht.

Den neuen männlichen Charakter fand ich ganz cool gestaltet, mir persönlich etwas zu vorgersehbar und deshalb konnte er mich nicht wirklich überraschen.

Robyn bekommt in der Story leider wirklich nur noch den Platz der durchgeknallten, arroganten Tussi, die man nichtbleoden kann.

Josh, Leah, Apoll und die anderen Götter wirken dafür sympathisch und runden die Story ab.

Grundsätzlich bin ich totaler Fan der Reihe. Die Idee gefällt mir, die spannenden Momente türmen sich und ein Schockereignis trifft auf das nächste. Es ist so viel geboten, dass mir nie langweilig wurde. Selbst im emotionalen Bereich gesehen war der Name des Buches Programm.

Aber so ganz konnte mich Marah Woolf dieses Mal nicht überzeugen. Mit fehlte ein bisschen die positive Botschaft und die glücklichen, aufrichtigen Gefühle, selbst in den Gedanken der Protagonisten. Mir fehlten ab und zu Details, die zwar nicht gefehlt haben, was das Vorankommen der Handlung betrifft, aber sie sind mir halt aufgefallen. Und so ab und zu ging mir Jess mit ihrem Hin und Her dann doch etwas auf den Keks. Sie war nicht sehr entscheidungsfreudig und ihre ständigen launischen Momente waren anstrengend. Es wirkt manchmal ein bisschen, wie im Kindergarten.

Die Schreibweise dagegen war richtig klasse. Geschrieben wurde es wieder aus der Sicht des weiblichen Hauptcharakters. Zwischendrin befindet sich immer wieder ein kurzer Absatz von Hermes, der wohl die Berichterstattung für die Götter macht. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durch gelesen und nach dem heftigen Ende möchte ich natürlich wissen, welche Lösung gefunden wird und ob alle gerettet werden können bzw. was jetzt aus Prometheus wird. Ich war gefesselt und fühlte mich auch durch lockere Sprüche gut unterhalten. Besonders schön fand ich die Beschreibungen von der Götterwelt. Man kann sich damit definitiv dahin träumen.

Ich mag die Cover ja total gern und der zweite Teil passt gut in die Reihe.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Zauberhaft

Lieber Daddy-Long-Legs
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Nicht immer ist das Leben ein reines Zucker schlecken. Oftmals beschert es uns eine Lage, aus der wir uns ohne fremde Hilfe nicht hinaus befördern können. So geht es auch Jerusha Abott. Das 17 - jährige ...

Nicht immer ist das Leben ein reines Zucker schlecken. Oftmals beschert es uns eine Lage, aus der wir uns ohne fremde Hilfe nicht hinaus befördern können. So geht es auch Jerusha Abott. Das 17 - jährige durchaus sehr intelligente Mädchen lebt in einem Waisenhaus. Für ihre Kost und Logie muss sie mittlerweile arbeiten, und bald soll sie das Heim verlassen. Doch ihre Zukunft ist ungewiss, bis zu dem einem Tag an dem ein Treuhänder auf sie aufmerksam wird. Jerusha´s lockere und freche Art fällt ihm auf und so kommt es, dass sie nun die Universität besuchen darf. Jerusha soll Schriftstellerin werden. Die einzige Bedingung? Briefe an den anonymen Mann schreiben.

Was ich so an Jerusha liebe, ist ihre Art. Man denkt sie wäre ein verschüchtertes und nahezu aufopferungsvoll dankbares Mädel und dabei hat sie es faustdick hinter den Ohren. Ihre ehrliche aber direkte Art hat mich total überrascht.

"Lieber Daddy Long Legs" ist aus der Sicht von Jerusha geschrieben, und das ganze Buch über in Briefen an den besonderen Treuhänder. Man erfährt nichts von ihm bis zum Schluss, und da war ich positiv angetan. Wir erfahren sehr viel über das Leben, die neuen Erfahrungen und sozialen Höhepunkte des jungen Waisenmädchens und mit der Zeit bemerkt man die Veränderung zur etwas gereifteren jungen Erwachsenen. Es ist ganz toll mit anzusehen. Von ihrer Naivität ist dann nicht mehr so viel zu spüren und durch die besonders intime Schreibweise lernt man die Protagonistin sehr gut kennen. Ich fühlte mich ihr sehr verbunden.

Die Nebencharaktere werden eher so dargestellt, wie man es halt gewohnt ist, wenn eine Freundin über Bekannte tratscht. Hier und da Details, viel persönliche Meinung und die meiste Zeit sympathisch. Ganz toll finde ich, dass aus Daddy lang ein Geheimnis gemacht wird. 

Die Schreibweise von Jean Webster ist flüssig, jedoch etwas komplexer. Ich finde der Stil passt außerordentlich gut zu der Zeit, in der die Geschichte spielen muss. Etwas trockener, mit tollem  Humor, gewitzten Anspielungen und zarten Emotionen. Jerusha ist temperamentvoll und offenherzig - und das kommt gut über und klasse an! Es gibt so viele verrückte Kapitel in denen die Autorin sich richtig was einfallen lassen hat.

Ich war darauf nicht vor bereitet und doch war es ein zauberhaftes Erlebnis! Binnen weniger Stunden war die Geschichte gelesen und allein schon wegen dem besonderen Design werde ich das kleine süße Hardcover wieder zur Hand nehmen. Mit den bunten Retrofarben und den kleinen Zeichnungen sieht EA aus wie ein kleiner Schatz.

Vielen Dank an den Königskinder Verlag und den Carlsen Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Einfach fantastisch <3

Die Pan-Trilogie: Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off 1)
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Wer hätte gedacht, dass wir noch einmal mit einer verrückten Chaotin in die Anderwelt reisen dürfen? ICH NICHT. Aber ich bin unendlich froh darüber, denn „Pan“ war einfach phänomenal.

Allison lebt in ...

Wer hätte gedacht, dass wir noch einmal mit einer verrückten Chaotin in die Anderwelt reisen dürfen? ICH NICHT. Aber ich bin unendlich froh darüber, denn „Pan“ war einfach phänomenal.

Allison lebt in einem Mädcheninternat. Ihre Eltern sind Tierdokumentarfilmer und stets auf Achse. Früher durfte Ally dabei sein, doch nach ihrem Unfall, wurde sie ins Internat verfrachtet. Sauer und ziemlich deprimiert darüber, war es anfangs schwer für Ally sich daran zu gewöhnen, doch nun mit Emma und Camilla an ihrer Seite ist das Leben schon leichter geworden. Ein Besuch im Mary Kings Close später, soll sich das schon wieder ändern. Denn ein Bild von einem Mann, nur leider sehr wütend, stellt sich den fast 17-jährigen Mädels in den Weg und behauptet, einer hätte die magische Pforte geöffnet. Sich sicher, dass der junge Mann nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, wollten sie schon protestieren. Doch leider nahm damit die Geschichte ihren Lauf und Allison traf auf den Elfen Finn, sein magisches Leben in der Anderwelt und eine etwas ungewöhnliche und sehr gefährliche Regenpforte – die nun leider trocken ist.

Ally ist mir sofort sympathisch gewesen, da sie mich so sehr an Felicity Morgan erinnert. Chaotisch, frech, selbstbewusst, aber überhaupt nicht auf ihr Äußeres bezogen und sehr loyal. Ich mag sie total und finde es besonders klasse, dass sie absolut zu ihrer Meinung einsteht und notgedrungen auch mit schlagfertigem Konter dafür einstehen kann.

Finn hat es definitiv nicht leicht mit ihr. Der sture und etwas überhebliche Elf, der selten lachen kann, muss einiges über sich ergehen lassen. Dabei sind die foppenden Dialoge und energischen Wortwechsel absolut zum totlachen. Mit der Zeit offenbart er ein bisschen was von seinem Inneren und auch wenn der nicht mehr ganz so junge Kerl – in Elfenjahren ^^ – ein bisschen festgefahren ist, hat er ein gutes Herz und eine beschützende Ader. Ich finde es sehr sympathisch und vor allem authentisch, wie sie aufeinander reagieren und sich gegenseitig fordern, wie auch weiter bringen.

Die Nebencharaktere sind im ersten Teil süss aber einfach gehalten. Man erfährt nicht viel Hintergrund, aber durch ihre präsente Art merkt man das gar nicht so. Es war so viel los, dass mich das nicht gestört hat und die verschiedenen Persönlichkeiten genügend zur Story bei getragen haben. Sie sind witzig, individuell und frisch. Ich hatte Spaß daran.

Geschrieben wurde der erste Teil des Spin-offs aus der Sicht von Allison Murray. Ich denke es wird mindestens noch einen weiteren Band geben. Die Schreibweise von Sandra Regnier ist locker und leicht, fesselnd und vor allem humorvoll. Mit ihren zarten Beschreibungen konnte sie mich in ihre Welt entführen und das Geschehen praktisch selbst erleben lassen. Ich fühlte mich von ihr mitgerissen in ein neues Abenteuer, bei dem auch schon bekannte Charaktere ihren Auftritt haben, und es war einfach genial. Es fühlt sich ein bisschen an, wie alte Freunde neu besuchen. Dabei habe ich die zwei neuen Protagonisten gleich sehr ins Herz geschlossen! Emotionen waren da, aber noch nicht zu intensiv. Allerdings gab es so viel zu entdecken und so viele Ereignisse zu verarbeiten, dass mich die ständig spannenden Vorkommnisse total gefordert haben. Es hat nichts gefehlt und ich kann es nicht erwarten, nach diesem gemeinen und schlimmen Cliffhänger, das nächste Buch in die Hände zu bekommen.

Das Cover passt einfach genial zu der Trilogie und ich finde auch die Farbe ganz toll und stimmig mit den Charakteren. Ich verbinde den Geruch von Finn mit der Farbe des Covers, seltsam, aber passt einfach.

ICH WILL MEHR!

Herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 30.09.2017

Endlich bin ich zurück <3

Verbundene Seelen
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Der Ewige Wald rief förmlich nach mir. Als bekannt wurde, dass es einen weiteren Teil von Nica Stevens geben würde, nach "Verwandte Seelen, wusste ich: Ich muss das lesen!!! Egal ob Jake, Sam, mein geliebter ...

Der Ewige Wald rief förmlich nach mir. Als bekannt wurde, dass es einen weiteren Teil von Nica Stevens geben würde, nach "Verwandte Seelen, wusste ich: Ich muss das lesen!!! Egal ob Jake, Sam, mein geliebter Grimmt oder Ryan. Ich hab sie echt vermisst. Die nächste Generation steht nun kurz vor ihrem 18. Geburtstag und es war wie "nach Hause kommen."

Jenna und Jared, die Zwillingskinder von Sam und Jake, verbringen ihr nun friedliches Leben als Unsterbliche im wunderschönen Ewigen Wald. Im Tal, beschützt von den Zwillingsbergen konnte sich der Wald von dem großen Brand gut erholen, und die Menschen, wie auch Unsterblichen leben außerhalb in friedlicher Eintracht. Bis es zu Aufständen auf einer Gefängnisinsel kommt... Jake McAllister wurde vom dortigen Clanoberhaupt gebeten zu helfen, und dieser macht sich mit der Friedensgarde auf. Alles verläuft gut... bis plötzlich keine Meldung mehr kommt. Was ist ihm passiert? Ob Jared sich der Garde endlich anschließen darf um nach seinem Vater zu suchen? Und was hat es mit dem Traum auf sich, den Jenna kurz vor dem Auslaufen des Schiffes hat? Geschichten, über einen Jungen, der jeden im Kampf schlägt, dringen über das Meer...

Ich bin so fasziniert. Es ist ja nun wirklich nicht leicht, an einen derartigen Erfolg anzuknüpfen. Als großer Fan der "Verwandten Seelen" - Trilogie hat man ja schon so seine Erwartungen. Aber ich darf euch verkünden:

Ich wurde nicht enttäuscht! Bei Weitem nicht!!!

Jenna ist wie Sam. Man merkt, dass sie ihre Tochter ist. Sensibel, aber verdammt willensstark, klug und wenn sie mit dem Kopf zuerst durch die Wand will, hält sie keiner so leicht von ihrem Weg ab. Dazu kommt dieses unglaubliche Feingefühl und empathische Verhalten gegenüber anderen Lebewesen. Ich finde Jenna mit ihrem großen Herzen absolut zauberhaft und sehr authentisch.

Jared hab ich natürlich auch ins Herz geschlossen. Er ist mutig und stark, ehrgeizig und manchmal schießt er vielleicht ein bisschen über das Ziel hinaus, aber wer könnte etwas anderes von ihm denken. Schließlich ist er der Sohn von Jake, dem stursten und härtesten Unsterblichen schlechthin.

Drystan ist ein ganz außergewöhnlicher junger Mann. Trotz seiner üblen und kalten Vergangenheit, die ihn zu einem harten und wilden Kerl hat werden lassen, verbirgt sich in seinem Inneren ein warmes Herz, dass größer ist, als man ihm je zutrauen würde. Er hat einen Weg vor sich, der vielleicht erst noch in die richtige Bahn gelenkt werden muss, aber Drystan wächst über sich selbst hinaus!

Auch die Freunde der Zwillinge sind coole, eigenständige Personen. Ob Canny, die ein schlagfertiges Mundwerk und ein liebevolles Wesen besitzt. Oder der lustige Connor, mit seinen schelmischen Einwürfen und verrückten Ideen. Natürlich auch Grimmt und Ryan, genau wie Will treffen wir wieder und die drei haben sich garnicht verändert. Ich mag sie alle und fühle mich ihnen so nahe.

Die Schreibweise von Nica Stevens ist genial wie eh und je. Ihre lockere Art, ihr Talent malerisch zu beschreiben, ohne es aber so langwierig wirken zu lassen, und der flüssige Stil haben es mir sehr leicht gemacht, einzutauchen und mich wieder in ihre Welt zu träumen. Nica Steven's Worte lassen mich davon schweben und mein Abenteuer an der Seite ihrer Charaktere erleben. Mittendrin! Hautnah!

Doch was mich besonders umgerissen hat, waren die Emotionen. So gefühlvoll und berührend, dass ich am Ende Tränen in den Augen hatte, mein Atem stockte und mein Herz vor lauter Glückseligkeit über ging. Die Geschichten der Autorin sind einfach so voller Leben, dass man jedes Detail in sich aufnimmt und selbst nachempfindet. Auch gelacht habe ich herzhaft, oder die Enttäuschung, den Schmerz und die Wut gesehen, welche die Charaktere in wahre Gefühlsstrudel gerissen haben.

Ich will mich nicht verabschieden. Ich bin noch nicht bereit dazu! Und nach dem Ende, wäre eine Fortsetzung durchaus möglich! Also bitte! GIB UNS MEHR!

Das Cover finde ich absolut traumhaft. Ich finde es passt besonders gut zu Jenna und Drystan, und vor allem zur Reihe.

Ein Highlight!!!