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Veröffentlicht am 28.03.2025

Wunderschöne Geschichte

In den buntesten Farben
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Cover



Dieses Cover ist leider nicht so meins. Grundsätzlich gefallen mir die Illustrationen der beiden Protagonisten, aber der Zeichenstil als solcher gefällt mir nicht so gut. Auch so finde ich dieses ...

Cover



Dieses Cover ist leider nicht so meins. Grundsätzlich gefallen mir die Illustrationen der beiden Protagonisten, aber der Zeichenstil als solcher gefällt mir nicht so gut. Auch so finde ich dieses Cover eher langweilig, wenngleich es gut zum Inhalt passt.



Meine Meinung



Dieses Buch habe ich vor einer halben Ewigkeit mal bei einem Event der Chest of Fandoms erworben und dann irgendwie auf meinem Stapel ungelesener Bücher vergessen. Warum genau ich es jetzt in die Hand genommen habe, kann ich gar nicht so genau sagen, nur, dass ich froh bin, dass ich es endlich gelesen habe.

Insgesamt erleben wir mehr Kapitel aus Philipp als aus Timons Sicht, womit ich wunderbar leben kann. Dies ist wohl einer der Gründe, warum wir Philipp etwas besser kennenlernen und das Buch zunächst aus seiner Sicht startet. Ich würde sogar behaupten, dass ich Philipp ein wenig lieber mag. Was nichts daran ändert, dass ich beide Protagonisten sehr gelungen finde.

Philipp ist ein toller Mensch und zeigt immer wieder, wie groß sein Herz ist. Trotz einiger Jahre Funkstille beschließen er und seine beste Freundin seine verschwundenen Online-Freundschaft Ali zu finden, damit Philipp selbst damit abschließen kann. Dabei lernt er Timon kennen und die beiden verstehen sich auf Anhieb super. Mit diesem Buch habe ich zum ersten Mal in meiner langen Laufbahn als Leseratte ein Buch gelesen, welches einen trans* Mann und seinen Weg zur Liebe behandelt. Und was soll ich sagen? Ich habe „In den buntesten Farben“ zu weiten Teilen sehr genossen! Gerade Philipps Vergangenheit sowie seine Zweifel, was sein Äußeres, aber genauso seine eigene Wahrnehmung betrifft, haben mir dabei besonders gefallen. Für mich sind Transitionen sowie alles, was dazu gehört immer noch weitestgehend Neuland, doch von meiner Seite aus kann ich sagen, dass ich sowohl Philipps Verhalten als auch Timons authentisch fand.

Die große Lüge, die Timon, gegen Ende des Buches Philipp präsentiert war leider einer der Gründe, warum ich ihn nicht ganz so gerne mochte. Witzigerweise kann ich seinen emotionalen Rückzug, seine Schuldgefühle und auch seine Angst davor seine Familie im Stich zu lassen sehr gut nachvollziehen, nur diese riesige Misskommunikation hat mich in den Wahnsinn getrieben. Dass Timon ebenfalls mit dem weiblichen Geschlecht geboren wurde, ähnlich wie Philipp, hat mir gerade in Kombination mit dem Verständnis, dass beide einander geben können, supergut gefallen.

Zu meiner eigenen Überraschung hat mich kein Moment zwischen Philipp und Timon so sehr emotional berührt, wie Timons Aussprache mit seiner Mutter und seinen Großeltern. Die Geschichte ist an sich schön aufgebaut und gerade die erste Verliebtheit zwischen den beiden konnte mich begeistern, doch bis zum bitteren Ende bin ich einfach nicht mit dem Schreibstil warm geworden. Irgendwie kam für mich nie der Moment, in dem ich das Buch wirklich flüssig lesen konnte und bin stattdessen immer wieder über die Sätze gestolpert. Was Schade ist, denn so war für mich einfach kein durchgängiger Lesefluss möglich.

Ich würde in Zukunft auf jeden Fall wieder ein Buch von Marius Schaeffler lesen. Euch kann ich dieses wundervolle Buch ebenfalls ans Herz legen.



Fazit



Unerwarteter Weise konnte mich dieses Buch schnell in seinen Bann ziehen. Timons und Philipps Geschichte ist wunderbar authentisch, magisch und absolut lesenswert!



Von mir gibt es 4 bis 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Schön für Zwischendurch

Regenglanz
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Gerade die Kombination aus der satten türkisen Hintergrundfarbe, den Regentropfen und der Nachbildung von Alissas Tattoo gefällt mir richtig gut.

Meine Meinung

Da ich ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Gerade die Kombination aus der satten türkisen Hintergrundfarbe, den Regentropfen und der Nachbildung von Alissas Tattoo gefällt mir richtig gut.

Meine Meinung

Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe endlich einige Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher zu befreien, habe ich die Chance ergriffen dieses Buch von seinem ungelesenen Schicksal zu befreien. Warum genau es so lange unberührt in meinem Regal stand kann ich gar nicht mehr so genau sagen, aber ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe. Ich weiß, dass Anya Omah, also die Schriftstellerin, bereits einige Bücher verfasst hat, ich kannte von ihr bisher allerdings noch nichts.
In vielen Büchern, die ich bereits gelesen habe, mag ich den männlichen Protagonistin lieber als sein weibliches Gegenstück, so auch hier. Simon ist eine riesige „Green Flag“, mit einer sympathischen und charismatischen Ausstrahlung, die ich als sehr angenehm empfand. Trotz seiner schwierigen Vergangenheit muss man ihn einfach mögen. Vor allem den Umgang mit Alissa, aber ebenso seinen engen Familienmitgliedern war herrlich authentisch und wirkte gerade durch die Zerrissenheit in Alissas Familie wunderbar entspannend.
Wie bereits angedeutet mochte ich Alissa nicht ganz so gerne, wie ich Simon mochte. Dennoch finde ich, dass es der Autorin gelungen ist einen schönen und menschlichen Charakter zu gestalten. Durch ihre Schuldgefühle, gerade gegenüber ihrer jüngeren Schwester, macht sie sich selbst viel kaputt, aber ihre Liebe zur Kunst und später zu Simon sind offensichtlich. Ich konnte ihre Beweggründe durchaus verstehen und steinigt mich bitte nicht, aber gerade gegen Ende des Buches waren es mir zu viele Tränen, zu viel Geheule und im Vergleich zu ihr wirkt Simon einfach um Längen sympathischer, geduldiger und einfühlsamer.
Grundsätzlich liest sich die Geschichte wunderbar angenehm, leicht und flüssig. Mir persönlich war der Schreibstil manchmal ein wenig zu abgehakt und auch das große Geheimnis um Alissas zunächst im Dunkeln liegendes Vergehen konnte mich nicht gänzlich überzeugen.
Ich glaube nicht, dass ich mir die restlichen Bände der Reihe jetzt sofort kaufen muss, aber wer weiß? Vielleicht stolpere ich in Zukunft über einen der Bände und beschließe doch noch diesen zu kaufen.

Fazit

Wenn ihr mal auf der Suche nach einem schönen Liebesroman für Zwischendurch seit, seit ihr hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Uff

The Courting of Bristol Keats
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Cover

Super schönes Cover! Ich liebe die vielen kleinen Details, die goldenen Ornamente sowie das Gesamtbild als solches.

Meine Meinung

Ich habe bereits vor einigen Jahren einige Bücher von Mary E. ...

Cover

Super schönes Cover! Ich liebe die vielen kleinen Details, die goldenen Ornamente sowie das Gesamtbild als solches.

Meine Meinung

Ich habe bereits vor einigen Jahren einige Bücher von Mary E. Pearson gelesen, welche ich sehr genossen habe. Als ich also gesehen habe, dass etwas Neues von ihr herausgebracht wird, war ich natürlich Feuer und Flamme mir dieses hübsche Buch ebenfalls anzueignen. Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass dieses Buch weit hinter ihren anderen Werken zurückbleibt.

Als erstes möchte ich ein wenig auf den Schreibstil eingehen, was hier auch das Setting beinhaltet. Denn trotz des magischen Settings bin ich damit nicht warm geworden. Es gab viele, teils schöne Beschreibungen der Umgebung, doch verschwimmen alle Details zu sehr ineinander. Hier wächst ein Pflänzchen, da steht ein Gebäude, zusammengeschustert aus unterschiedlichen Epochen, hier ein vom Äußeren den Menschen ähnelndem Wesen, da jemand, der aussieht wie ein Oger. Gerade was die Nebencharaktere angeht, also beispielsweise die anderen Rekrutinnen oder die Garde des Königs, könnte ich euch nicht ein einziges Detail nennen, an welches ich mich wirklich erinnere. Gleiches gilt ebenfalls für das Setting. Die Idee Elfheim als Grundlage zu nutzen, klingt magisch und fantasievoll, doch in meinen Augen verblasst die Schönheit dieser Welt unter belanglosem Einerlei zu einer farbenfrohen Masse.

Bristol als unsere weibliche Protagonistin passt sich diesem Bild leider an. Ich finde, dass sie sehr gedankenlos und auch naiv handelt, einige Entscheidungen konnte ich gar nicht nachvollziehen und auch die Tatsache, dass ihre Emotionen sich manchmal von Null auf Hundertachtzig katapultierten, hat mich gestört. Die Beziehung zum Elfenkönig Tyghan wirkte auf mich leider sehr oberflächlich, zu forciert und beinahe unglaubwürdig in welcher Geschwindigkeit die beiden ihre Zuneigung bekunden.

Ich glaube inhaltlich bin ich nur von wenigen Aspekten wirklich überrascht worden, aber gerade der große Streit am Ende des Buches war so unfassbar vorhersehbar und gerade Bristols Verhalten ging mir gegen den Strich. Ich kann verstehen, dass sie aufgrund der Lügen und Geheimnisse wütend und auch verletzt war, aber ihre Reaktion war einfach kindisch. Sie selbst ist absolut blauäugig in die Welt der Elfen gestolpert mit der wagen Hoffnung, dass ihr Vater noch am Leben sein könnte. Sie hinterfragt einfach nicht genug Dinge, um die Geschichte wirklich glaubhaft zu machen und ich konnte sowohl mit ihr als Protagonistin als auch ihrem Verhalten wenig anfangen. Tyghan mochte ich persönlich etwas lieber, aber im direkten Vergleich zu anderen männlichen Protagonisten schneidet er schlichtweg schlechter ab. Ähnlich wie schon bei den Nebencharakteren angesprochen wissen wir eigentlich nur, dass er blaue Augen und schwarze Haare hat. Ansonsten bleibt sein Äußeres ähnlich wie sein Leben als König ziemlich im Dunkeln. Wir erfahren nur sprunghafte Details zu seinem Leben, ja, dabei sind auch wichtige Themen wie beispielsweise die Entführung seines Bruders und das Ableben seiner Eltern dabei, doch alles ist so fade und langweilig erzählt, dass es mir ehrlich gesagt ziemlich egal war.

Manchmal bereue ich, dass ich Bücher einfach nicht abbrechen mag, denn letztlich habe ich mich umsonst durch diese 700 Seiten gequält. Dieses Buch wurde eindeutig nicht für mich geschrieben und ich kann es leider auch nicht weiterempfehlen.



Fazit

Trotz vielversprechendem Inhalt mochte ich dieses Buch leider nicht. Besonders gestört hat mich die weibliche Protagonistin Brisol, wie das Setting immer wieder zu einem farblichen Einerlei verkommen ist und wie wenig ich mit dem Elfenkönig Tyghan anfangen konnte. Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Hab mehr erwartet

Onyx Storm – Flammengeküsst
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Cover


Prinzipiell würde ich schon sagen, dass ich jede Menge Cover kenne, die ich schöner finde als dieses hier. Dennoch mag ich das Gesamtbild als solches, sowie auch die kleinen Details in Kombination ...

Cover


Prinzipiell würde ich schon sagen, dass ich jede Menge Cover kenne, die ich schöner finde als dieses hier. Dennoch mag ich das Gesamtbild als solches, sowie auch die kleinen Details in Kombination mit Titel und Hintergrundfarbe.


Meine Meinung

Obwohl ich mir vorgenommen hatte, dieses Buch nicht sofort am 21. Januar, also dem Erscheinungsdatum, zu kaufen, habe ich es am Ende doch getan. Fairerweise muss ich zugeben, dass meine größte Angst bei diesem gehypten Buch schlicht die Tatsache war, gespoilert zu werden. Ist mir nämlich beim ersten Band passiert und ich habs gehasst. Was ich euch vorab sagen kann ist folgendes, dieses Buch ist in meinen Augen bedeutend besser als der zweite Band, reicht für mich allerdings nicht an den ersten heran.

Wer, ähnlich wie ich, online und gerade auf Social-Media viel unterwegs ist, hat vielleicht schon das ein oder andere Video zu diesem Buch gesichtet, und was soll ich sagen? Die Beiträge in denen die Leute euch erzählen, dass sie manchmal keine Ahnung hatten, wer die ganzen Leute sind, wer Drache, Greif oder Person ist, welches Land nochmal mit wem verbündet ist, wer lebt oder wer tot ist, jeden dieser Beiträge habe ich absolut verstanden, denn mir ging es ähnlich. Die ersten 200 Seiten haben es mir schwer gemacht wieder Anschluss an die Geschichte zu finden und ich war erleichtert zu sehen, dass es nicht nur mir so ging. Wenn man allerdings brav weiterliest und ein wenig mitdenkt, merkt man irgendwann, dass Onxy Storm einfach den nahtlose Übergang zum zweiten Teil darstellt und irgendwann hat man einen Fuß in der Tür und kann wieder mitreden.

Besonders genervt hat mich am zweiten Teil das ewige Hin und Her zwischen Violet und Xaden, welches hier auch den ein oder anderen Auftritt bekommt, aber sich anders angefühlt hat. Ich kann nicht allzu sehr in die Tiefe gehen, weil ich euch sonst spoilern würde, aber hier konnte ich sowohl Violet als auch Xaden einfach besser verstehen. Ich kann ihren Drang ihn zu retten und seinen Drang sie vor sich selbst zu beschützen sehr gut nachvollziehen. Witzigerweise hat mich das Ende des Buches darauf aufmerksam gemacht, dass Violet dringend lernen muss sich an die Vorgaben ihrer Vorgesetzten bzw. die Absprachen mit ihren Freunden zu halten.

Nachdem Rebecca Yarros bereits im ersten Band einen heißgeliebten Nebencharakter getötet hat, sind wir uns wohl alle einig, dass niemand in diesem Buch wirklich sicher ist. Und das ist einer der Punkte, weshalb ich die Geschichte so spannend finde. Nicht nur die Angst, den eigenen Lieblingscharakter zu verlieren, sondern auch die Tatsache, dass es so viele liebenswerte Charaktere gibt, die wir verlieren könnten. Gerade diese Familie, die wir gemeinsam mit Violet finden, die mal größer, mal kleiner wird und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss, ist einer meiner Lieblingsaspekte dieser Reihe.

Obwohl mir ein paar kleine Rechtschreibfehler aufgefallen sind, kann ich nicht leugnen, dass ich den Schreibstil liebe. Dieser ist nicht nur mitreißend, flüssig und spannend, sondern auch höchst emotional. Ich habe gelacht, geweint, mich gefreut, getrauert, bin geflogen und gleichermaßen tief gefallen. Ich wünschte alle Bücher, die ich lese, hätten einen so tollen Schreibstil.

Ehrlich gesagt hatte ich die Hoffnung, dass einige Rätsel gelöst werden, doch am Ende hatte ich mehr Fragen als Antworten. Auch gibt es so viel Raum für Spekulationen, für Verrat, für Hoffnung und gleichermaßen so viele Möglichkeiten wie diese Geschichte ausgeht, dass es mich echt umhaut. Ich kenne nicht jede Theorie, aber einige der bekannteren und bin mal gespannt welche sich als echt herausstellen und welche Stränge uns in die Irre geführt haben.

Ich hasse es, dass ich jetzt wieder monatelag auf die Fortsetzung warten muss und bin einfach froh, dass ich damit offensichtlich nicht alleine bin. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!



Fazit

Zwar bin ich inhaltlich noch nicht so sehr abgeholt worden wie beim ersten Band, dennoch kann auch ich nicht leugnen, dass "Onyx Strom" viele positive Elemente zutage fördert. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bände der Reihe und hoffe, dass wir dieses Mal nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten müssen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Zwar kein Highlight, hat mir aber trotzdem richtig gut gefallen

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2)
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Nicht nur der farbliche Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und den farbigen Details sticht ins Auge, auch der Titel und der Farbschnitt fügen sich perfekt ins Bild ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Nicht nur der farbliche Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und den farbigen Details sticht ins Auge, auch der Titel und der Farbschnitt fügen sich perfekt ins Bild ein.



Meine Meinung

Diesem zweiten und finalen Band habe ich bereits seit Monaten entgegengefiebert! Als ich dann noch die Möglichkeit bekam es mir signiert zu bestellen, habe ich die Gelegenheit natürlich am Schopfe gepackt. Ich würde euch empfehlen zunächst den ersten Band dieser Dilogie zu lesen, ansonsten werdet ihr inhaltlich wohl gerade zu Beginn nicht allzu viel verstehen.

Wer mich und meinen Blog kennt weiß, dass meine Rezensionen immer ehrlich sind und so sehr es mich schmerzt, muss ich zugeben, dass ich wahnsinnige Schwierigkeiten hatte, wieder in die Geschichte zu finden. Ich kann gar nicht so genau sagen, woran es gelegen hat, aber durch die ersten 100 Seiten musste ich mich ein bisschen quälen. Aber, zum Glück, ging es danach schnell Berg auf. Nicht nur mit Katrina und Tate bin ich wieder warm geworden, auch mit der Geschichte als solche. Denn weiterhin liebe ich dieses Setting abgöttisch! Gerade das Smythe Manor, also das Haus in dem Katrinas Familie lebt, konnte mich immer wieder begeistern. Wobei gerade die Vielseitigkeit in Kombination mit dem eher morbiden Hintergrund des Familienunternehmens mich immer wieder fasziniert hat. Auch New Arcadia, die Stadt, passt hervorragend zum Buch und ich hätte gar kein Problem damit selbst dort zu wohnen. Gerade wenn der Mitternachtszirkus mal wieder zugegen ist.

Einerseits habe ich mich gefreut, dass Katrina genug Weitsicht besitzt, um zu begreifen, dass eine Beziehung zwischen Tate und ihr aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebenserwartungen schwierig wird und andererseits war es mir emotional etwas zu viel im Kreis Gedrehe. Es ist nicht so, dass ich Katrinas Argumentation nicht verstehe, denn das tue ich. Ich für meinen Teil hätte einfach gerne etwas früher gesehen, dass sie einsieht, dass Tate ihr unter die Haut geht. Aber darüber hinaus? Ich liebe Katrina. Mir gefällt, dass sie nicht den üblichen Klischees entspricht, sie nicht auf den Mund gefallen ist, wie sehr sie Wert darauf legt ihre Familie zu beschützen und auch wie ihre Entwicklung vom ersten Band bis hierher verlaufen ist.

Für mich ist es eher ungewöhnlich, aber Tate mag ich insgesamt etwas weniger als Katrina. Was nichts daran ändert, dass mir seine Gespräche mit ihr besonders gut gefallen haben, ebenso wie seine vergleichsweise ruhige Art – ähnlich wie bei Katrina gefällt mir allerdings am meisten, wie er sich in diesen beiden Bänden entwickelt hat. Ich meine, von einem Jäger, der wahllos alles tötet, was ihm vor die Flinte kommt ohne über die Folgen nachzudenken, zu jemandem, der begriffen hat, dass auch andere Wesen ein Recht auf ein friedliches Leben haben.

War Hunting Souls spannend, mitreißend und emotional? Absolut! Gerade gegen Ende hatte ich Tränen in den Augen und gestehe, dass ich die letzten 200 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Der Schreibstil ist wunderbar humorvoll, flüssig und konnte mich von Seite zu Seite mehr in seinen Bann ziehen.

Ich komme nicht ganz um die Tatsache herum, dass ich das Gefühl bekomme, dass das Ende des Bösewichtes dieser Dilogie irgendwie doch zu einfach war. Vielleicht liegt dies an der Tatsache, dass sich sogar Tate und Katrina immer wieder gefragt haben, ob noch mehr hinter dessen Plan steckt – was dann ja irgendwie nicht eingetreten ist, wenn ihr mich fragt.

Ich würde in Zukunft auf jeden Fall wieder zu einem Buch von Tina Köpke greifen! Für heute bleibt mir nichts anderes übrig, als euch diese Reihe zu empfehlen und auf Neues der Autorin zu hoffen.



Fazit

Trotz eines schwierigen Startes habe ich mich gefreut wieder mit Katrina und Tate auf die Jagd zu gehen. Zum perfekten Buch fehlte nicht mehr viel, weshalb ich die Lesestunden trotz minimaler Kritik sehr genossen habe.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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