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Veröffentlicht am 06.05.2025

Highlight

We free the Stars
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Cover

Grundsätzlich finde ich dieses Cover nicht schlecht und auch ich kann nicht leugnen, dass es perfekt zum Inhalt passt. Mir persönlich gefällt das Zusammenspiel der einzelnen Elemente, wie beispielsweise ...

Cover

Grundsätzlich finde ich dieses Cover nicht schlecht und auch ich kann nicht leugnen, dass es perfekt zum Inhalt passt. Mir persönlich gefällt das Zusammenspiel der einzelnen Elemente, wie beispielsweise der Kontrast zwischen der Farbe des Titels und dem Rest, einfach nicht so gut.

Meine Meinung

Nachdem ich vor einigen Wochen den ersten Band dieser Dilogie gelesen habe, stand für mich fest, dass ich mit diesem zweiten und finalen Band fortfahren werde. Ich bin so froh, dass die beiden Bände ungefähr zeitgleich auf den Markt gekommen sind, denn so war alles aus dem ersten Teil noch super präsent, es viel mir leicht wieder in die Geschichte zu finden und man kann nahtlos weiterlesen.
Zafira und Nasir sind weiterhin unsere Protagonisten, auch wenn es eine Handvoll Kapitel aus Sicht von anderen Charakteren gibt. Und Gott, die Beziehung der beiden in Kombination mit dem angekündigten Slow Burn hat für mich großartig funktioniert. Wie sie den jeweils anderen gesehen und begehrt haben, die Zuneigung zueinander, die sich von Zeile zu Zeile immer greifbarer anfühlt und überhaupt der Umgang miteinander. Nasir ist tatsächlich und restlos ihr Prinz, und sie seine schöne Gazelle.
Zafira kämpft in diesem Buch mit den Nachwirkungen, die die Verbindung zwischen ihr und dem Jawarat - einem magischen Buch - hervorgerufen hat. Ich mochte ihren inneren Konflikt, auch Nasir betreffend, und die Deutlichkeit mit der ihre Verluste, ihre Opferbereitschaft, aber ebenso offengelegt wird, was sie alles für ihr Volk gewinnen könnte.
Allerdings teilen sich zwei andere Charaktere mein Herz: Nasir und Altair, den wir ebenfalls aus dem ersten Band kennen. Nasirs erste richtige Versuche aus den Schatten zu treten, sein Bemühen Zafira zu zeigen, was sie ihm bedeutet, seine Gedankenwelt, sein Herz. Kurzum ich liebe ihn und bin absolut begeistert wie weit sein Weg ihn gebracht hat. Auch Nasirs Leben ist von Dunkelheit geprägt, doch mit Zafiras Zuneigung, Altairs Humor und Kifahs - die letzte Person dieser Gruppe - Durchhaltevermögen können wir auf die schönste Art und Weise beobachten wie immer mehr Licht Nasirs Leben prägt.
Die Zumra - also die Gruppe - bestehend aus den bereits genannten Personen Zafira, Nasir, Altair und Kifah hat mir immer besser gefallen. Ich liebe die Harmonie dieser Gemeinschaft, den Zusammenhalt und die Hoffnung die sie einander schenken. Es gibt einige Momente wo man den Eindruck bekommt, dass die Gruppe auseinander bricht, doch sämtlichen Widrigkeiten zum Trotz bleibt diese Harmonie bis zur letzten Seite erhalten. Ebenfalls abgöttisch geliebt habe ich, dass wir in den Vorsätzen der beiden Bücher Illustrationen von allen vieren finden, die meiner Meinung nach perfekt zu den Personen passen und einfach nur fantastisch aussehen.
Ja, ich kann verstehen, wenn der ein oder andere, oder die ein oder andere sagt, dass der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist. Denn das ist dieser zu Anfang auf jeden Fall. Wenn man der Geschichte allerdings folgt, sich mit den Gegebenheiten und Fremdwörtern anfreundet, liest sich "We free the stars" von Kapitel zu Kapitel immer besser. Außerdem, für diejenigen unter euch, die kurze Kapitel lieben, ihr kommt mit diesem Buch voll auf eure Kosten!
Diese Geschichte ist super komplex und ich glaube, auch damit kann nicht jeder oder jede etwas anfangen. Ich für meinen Teil, bin immer noch geflasht wie gut ich dieses Buch finde. Wie die vielen kleinen Details langsam ineinander greifen, wie es Hochs und Tiefs gibt, die Zumra scheitert und gleichzeitig gewinnt. Von welchen Charakteren wir uns schweren Herzens verabschieden müssen und für welche wir weiter träumen können. Ich vermisse diese Welt schon jetzt schmerzlich und hoffe, dass die Autorin irgendwann weitere Bücher aus dem arabischen Raum veröffentlicht, denn dann werde ich wieder mit von der Partie sein.

Fazit

Innerhalb weniger Seiten konnte mich diese Geschichte unbeirrbar gefangen nehmen. Ich liebe die zwischenmenschlichen Bande, die Charaktere und wie die Gefühle aller immer wieder zeigen wie wertvoll Hoffnung und Durchhaltevermögen sind. Herzensempfehlung!

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Schöner Liebesroman

Dark Ivy – Wenn ich falle
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Cover

Meinen persönlichen Geschmack trifft dieses Cover nicht so ganz. Ich mag die satte, dunkelblaue Hintergrundfarbe und die kleinen Details in Form von Efeu. Aber alles in allem spricht mich das Gesamtbild ...

Cover

Meinen persönlichen Geschmack trifft dieses Cover nicht so ganz. Ich mag die satte, dunkelblaue Hintergrundfarbe und die kleinen Details in Form von Efeu. Aber alles in allem spricht mich das Gesamtbild nicht wirklich an.

Meine Meinung

Mit diesem Buch habe ich mal wieder eine der Geschichten von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit, bei dem ich gar nicht so genau sagen kann, warum ich es so lange nicht in die Hand genommen habe. Auf jeden Fall habe ich "Dark Ivy" auf der Frankfurter Buchmesse 2024 auf die Empfehlung einer Freundin gekauft und offensichtlich einige Monate gebraucht bevor ich damit angefangen habe.
Wir dürfen diesen ersten Band ausschließlich aus Sicht der weiblichen Protagonistin Eden Collins erleben, die wie uns der Klapptext bereits verrät auf der Woodworth Academy neu anfangen möchte. Grundsätzlich finde ich, dass Eden einen schönen Charakter besitzt, auch wenn ich ihr Bedürfnis neue Freunde zu finden ein wenig zwanghaft fand. Für mich dürfte sie insgesamt ein wenig tiefgreifender ausgearbeitet sein, was ebenfalls ihre Freundschaft zu Lark betrifft. Ich mochte ihr Interesse an William, fand aber, dass die Beziehung der beiden ein wenig zu schnell zustande kam bzw. die beiden sich in meinen Augen ein wenig zu schnell zu nahe gekommen sind. Innerhalb dieser 400 Seiten lernen wir, dass Eden bereits eine Therapie hinter sich hat, doch in meinen Augen, muss sie auf psychischer Sicht auf jeden Fall weiterbetreut werden, denn einige ihrer Verhaltens- bzw. Gedankenmuster sind keineswegs "normal".
Ich muss tatsächlich zugeben, dass ich es gut fand, dass William weder ein Arschloch, ein verwöhnter Erbe noch ein Bad Boy war. Gerade sein äußerer Makel, seinen Umgang mit Eden und ihren Freunden, aber auch sein Verhalten in Bezug zum Bekanntheitsgrad seiner Familie mochte ich sehr. Dennoch komme ich nicht umhin mich zu fragen, ob es noch irgendetwas richtig Interessantes über ihn zu erfahren gibt. Theoretisch bietet der zweite und finale Band dieser Dilogie ja noch Raum für Spekulationen.
Den Schreibstil, und auch die sogenannte "Blackout Poetry" im Inneren, können ebenfalls begeistern. Tatsache ist nämlich, dass ich dieses Buch in weniger als 24 Stunden durchgelesen habe, was bei mir in den letzten Jahren nicht mehr so häufig vorgekommen ist. Das Buch liest sich nicht nur flüssig und verständlich, die Charaktere handeln sinnvoll, die Beschreibungen von Ivy Island sind nachvollziehbar und passen bereits zum Bild, welches ich mir im Vorneherein selber gedacht habe.
Ich würde die Idee nicht direkt als vorhersehbar bezeichnen, aber eben auch nicht als spannend. Man kommt schnell voran, es gibt schöne Dialoge, die den Inhalt etwas auflockern und auch die zwischenmenschlichen Bande lassen sich schön nachvollziehen. Für mich fehlt allerdings auch der Geschichte im Allgemeinen betrachtet an Tiefgang, an der Fähigkeit mich mitzureißen und Dramatik.
Da ich "Dark Ivy" dennoch sehr genossen habe, habe ich mir mittlerweile bereits den zweiten Band dieser Reihe gekauft und werde diese Dilogie demnach bis zum Schluss lesen.

Fazit

Für Zwischendurch eignet sich dieser Liebesroman perfekt. Für mich persönlich besteht beim Tiefgang und dem Spannungsaufbau noch Luft nach oben, dennoch habe ich dieses Buch sehr genossen und werde mir den nächsten Band wohl ebenfalls kaufen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Magisch und Authentisch

Between Your Memories
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Cover



Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass die beiden Bände dieser Dilogie perfekt zueinander passen. Aber auch als alleinstehendes Cover lässt sich dieses hier in jedem Fall sehen. Ich liebe die ...

Cover



Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass die beiden Bände dieser Dilogie perfekt zueinander passen. Aber auch als alleinstehendes Cover lässt sich dieses hier in jedem Fall sehen. Ich liebe die Farben sowie die Darstellung des männlichen Protagonisten.



Meine Meinung



Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Band dieser Dilogie gelesen und abgöttisch geliebt habe, stand natürlich fest, dass ich mir diesen zweiten und finalen Band ebenfalls kaufen werde. Nachdem ich dem Erscheinungstermin wochenlang entgegen gefiebert habe, hatte ich Angst, dass es mir nicht so gut wie der Vorgänger gefällt, weshalb ich es einige Monate auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen gelassen habe. Schweren Herzens muss ich gestehen, dass es letztlich wirklich so gekommen ist: Ich mochte diesen zweiten Band leider nicht so gerne wie "Between my worlds".

Zunächst einmal habe ich mich schon lange nicht mehr so durch die erste Hälfte eines Buches quälen müssen wie hier. Ich habe ewig gebraucht um mich in der Geschichte wiederzufinden, habe mich schwer getan Kalima wieder richtig ins Herz zu schließen und bin leider gezwungen zuzugeben, dass ich Nói einfach wesentlich lieber mochte als sie. So gerne ich die etwas ausschweifendere Erzählweise der Autorin im ersten Teil geliebt habe, umso mehr hatte ich hier den Eindruck, dass es zu viel Drumherum war. Ich hätte mir mehr Fokus auf Kalimas Heilung als auf ihrer Verdrängung gewünscht, auch wenn ich weiß, dass das echte Leben eben nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen ist.

Betonen möchte ich an dieser Stelle einmal wie sehr ich die Botschaft hinter diesem Buch, dieser Idee, hinter dieser Geschichte liebe. Ich liebe, dass wir hier ein Buch haben, dass zwar deutlich zeigt wie wichtig Liebe und Zusammenhalt sind, aber ebenso, dass es völlig in Ordnung ist sich professionelle Hilfe zu suchen. Auch andere wichtige Themen, wie Rassismus und der Verlust von geliebten Menschen finden sich zwischen den Seiten wieder und offenbaren in einer schönen wie auch traurigen Art wie sehr Erlebnisse prägen können.

Ich habe es im zweiten Absatz bereits kurz angeschnitten, aber Nói ist durch und durch eine Green Flag. Er ist nicht nur super einfühlsam, charismatisch und der perfekte Gegenpart zu Kalima, er zeigt in vielen kleinen Aktionen wie groß sein Herz ist. Ihn habe ich vollumfänglich und unwiederbringlich in mein Herz geschlossen und wünschte, es würde im echten Leben mehr Männer wie ihn geben.

Kalima mit ihren Narben und Ängsten, aber ebenso mit ihren Hoffnungen und Träumen ist keineswegs ein schlechter Charakter bzw. eine schlechte Protagonistin. Es fällt mir schwer die Kluft zwischen meiner Sympathie zwischen ihr und Nói zu bezwingen, weil ich sein Verhalten einfach nachvollziehbarer fand. Und auch das Wiedersehen, sowohl zwischen den beiden, als auch zwischen Kalima und ihren Freunden aus Island war einfach nicht so ganz nach meinem Geschmack, denn ich wollte auf Kalimas Seite sein, konnte es aber einfach nicht.

Ich bin froh, dass ich "Between your memories" bis zum Ende gelesen habe, denn ab dem letzten Drittel habe ich endlich wieder den Drang verspürt das Buch nicht mehr wegzulegen. Ja, inhaltlich war die Geschichte durchaus vorhersehbar, aber sie war ebenso emotional, herzzerreißend und magisch. Ich habe für ein Happyend gebetet und hätte gleichzeitig akzeptieren können, wenn es keines gegeben hätte.



Fazit



Ich würde in Zukunft auf jeden Fall erneut ein Buch von Basma Hallak kaufen und lesen. Diese Dilogie kann ich euch trotz kleinerer Schwächen im zweiten Teil aus tiefem Herzen empfehlen.



Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Starker Einstieg

We hunt the Flame
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Cover

Ein tolles, düsteres Cover, welches gut zum Inhalt passt. Ich persönlich mag den schwarzen Torbogen bzw. den schwarzen Rand des Covers nicht so gerne, weil der das Gesamtbild stört - dennoch finde ...

Cover

Ein tolles, düsteres Cover, welches gut zum Inhalt passt. Ich persönlich mag den schwarzen Torbogen bzw. den schwarzen Rand des Covers nicht so gerne, weil der das Gesamtbild stört - dennoch finde ich das Cover als solches nett anzusehen.


Meine Meinung

Ich glaube, wer wie ich, auf unterschiedlichen Social-Media-Kanälen sein Unwesen treibt, wird bereits vor offiziellem Erscheinungsdatum auf diese Dilogie aufmerksam geworden sein. Ich war mir lange Zeit unsicher, ob ich mir die Bücher tatsächlich kaufe, habe allerdings den ersten Band spontan in einem schwachen Moment gekauft.

Die erste Sache, an die ich mich, jetzt nach Beenden, sehr genau erinnern kann, ist die Tatsache, wie anstrengend ich den Einstieg in die Geschichte fand. Von den vielen neuen Begriffen, den zahllosen Fremdwörtern und Namen von Orten und Menschen wird man zunächst einmal völlig erschlagen. Ich fand den Anfang teilweise zäh, anstrengend und habe den Moment herbeigesehnt, in dem die Reise nach Sharr endlich seinen Lauf nimmt. Das folgende mag etwas banal klingen, aber ich habe mich gefreut, dass dieses Buch aus so vielen kurzen Kapiteln besteht, denn so habe ich mir selber immer wieder gedacht „Ein Kapitel geht noch.“ Und dann kam der Moment in dem ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. „We hunt the Flame“ ist eine Geschichte, mit der man ein wenig Geduld haben muss, die einen aber ebenso begeistern kann, wenn man dem Buch die Chance gibt sich weiterzuentwickeln.

Zafira als unsere weibliche Protagonistin hat es mir ebenfalls nicht immer leicht gemacht. Allerdings mochte ich die Verbundenheit zu ihrer Herzensschwester Yasmine und deren Bruder Deen, sowie den tiefen Schmerz, den der Verlust ihres Vaters ihrem Herzen zugefügt hat. Zafira kann zuweilen sehr temperamentvoll sein, allerdings ist sie ebenso eine geduldige Jägerin, kann vorausschauend planen und ich mochte ihren Umgang mit der Gruppe von Sharr tatsächlich sehr gerne. Was mir sogar noch besser gefallen hat, war die Slow Burn Romanze zwischen ihr und Nasir. Dieses langsame Überkochen der Gefühle, die geheimen Eingeständnisse und die, gar nicht so krass im Vordergrund stehende, körperliche Anziehungskraft zwischen der Jägerin und dem Prinzen. Damit konnte mich die Autorin echt catchen.

Nasir, der Prinz des Todes, Fußabtreter seines Vaters und allseits als Monster bekannt, konnte mich sogar noch mehr begeistern als Zafira es konnte. Allerdings ist es für mich selbst auch kein Geheimnis, dass ich auf die geheimnisvollen, gebrochenen und dennoch starken männlichen Charaktere absolut abfahre. Zwar mochte ich seinen Umgang mit Zafira als solchen gerne, doch seine Dialoge mit Altair, dem General seines Vaters, waren mir um einiges lieber. Ich freue mich schon darauf mehr von ihm zu sehen zu bekommen, gerade wenn es darum geht sich gegen den Sultan durchzusetzen.

Genau wie der Einstieg ins Buch ist auch der Schreibstil zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Die Fremdwörter aus dem arabischen Raum, die über Waffen, Gegenstände und Orte hinausgehen, kann man zum Glück im Glossar nachschlagen, man braucht dennoch Zeit sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Wenn man, wie bereits weiter oben geschrieben, dranbleibt, belohnt einen diese Geschichte allerdings mit einem tollen Tiefgang, liebevollen Dialogen, einem Hauch Humor, Spannung und wirklich guten Plottwists.

Ich fürchte, dass ich in den nächsten Tagen der Buchhandlung meines Vertrauens einen Besuch abstatten muss, damit ich mir den zweiten Teil kaufen kann.



Fazit

Obwohl ich nach dem schwierigen Einstieg in die Geschichte selbst nicht mehr daran geglaubt habe, konnte mich dieses Buch letztlich positiv überraschen. Ich freue mich bereits auf das Wiedersehen mit Zafira und Nasir, sowie dem Rest der Gruppe.

Von mir gibt es 4 bis 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Eher was für Einsteiger ins Genre

Sturmtochter, Band 1 - Für immer verboten
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Cover



Ich glaube, wenn ich nicht bereits Bücher dieser Autorin kennen würde, hätte ich gar nicht erst nach diesem Buch gegriffen. Ich verstehe, was der Coverdesigner vermitteln möchte, mag das Gesamtbild ...

Cover



Ich glaube, wenn ich nicht bereits Bücher dieser Autorin kennen würde, hätte ich gar nicht erst nach diesem Buch gegriffen. Ich verstehe, was der Coverdesigner vermitteln möchte, mag das Gesamtbild aber nicht. Und warum die Frau auf dem Cover ein voluminöses Ballkleid trägt, erklärt sich mir nicht ganz.



Meine Meinung



Ich kenne bereits einige Bücher von Bianca Iosivoni, wobei bisher noch kein Highlight dabei gewesen ist. Dieses Buch lag seit Jahren auf meinem Stapel ungelesener Bücher und genau aus dem eben genannten Grund, hatte ich einfach nicht genug Muße es in die Hand zu nehmen. Für dieses Jahr habe ich mir allerdings vorgenommen meinen SUB drastisch zu verkleinern und dazu gehören natürlich auch die etwas älteren Bücher.

Protagonistin des Buches ist Avalee, die wie uns der Klapptext bereits verrät, einen Kampf gegen Elementare führt und im Laufe des Buches erfährt, dass sie ebenfalls über magische Kräfte verfügt. Avalee ist mir nicht direkt unsympathisch oder sympathisch. Im Buch selbst wird mehrfach betont, dass Avalees Magie stark mit ihren Gefühlen verknüpft ist und ehrlicherweise muss ich zugeben, dass sie mir einfach zu temperamentvoll war. Die ewigen Ausbrüche, das Chaos in ihrem Kopf, die überschwappenden Gefühle – mir wars einfach irgendwann zu viel. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass sie endlich mal die Arschbacken zusammenkneift und sich wie jemand verhält, der sich selbst im Griff hat.

Auch die Beziehung zu Lance kann nicht überzeugen. Ich fand die Idee, dass die beiden sich bereits kennen, als die Geschichte losgeht, eigentlich ganz gut, aber die Anziehung zwischen den beiden habe ich überhaupt nicht gefühlt. Auf mich wirkten die Gespräche sehr oberflächlich und alles in allem kenne ich einfach genug Liebesbeziehungen in Büchern, die wesentlich besser ausgearbeitet sind. Ähnlich ergeht es mir leider auch bei allen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Buch. Dies betrifft sowohl Avalee und ihren Vater, aber ebenso die Beziehung zwischen ihrem Vater und seinem Lebensgefährten, und leider ebenso die Freundschaft zwischen Avalee und ihrer besten Freundin Bri. Es gibt einige Kapitel aus Sicht der Nebencharaktere und ganz ehrlich? Die Verbindung der beiden Geschwister Juliana und Elijah war mir persönlich und mit weitem Abstand die liebste von allen. Da habe ich echt ein wenig Herzschmerz wahrgenommen.

Das Buch liest sich nichtsdestotrotz wunderbar flüssig und leicht. Für Einsteiger in das Romantasy-Genre ist diese Geschichte vermutlich perfekt. Für alteingesessene Hasen, wie ich es bin, fehlt es einfach noch massiv an Tiefgang, Emotionen und Worldbuilding. „Sturmtochter“ weist bereits eine starke Substanz auf, es gibt greifbare Elemente, wie die Clans und deren Eigenarten, den Kampf gegen die Elementare, doch beispielsweise das Erwachen der Magie, sowie der Umgang damit, ähnlich wie die große Problematik rund um die Elementare bleiben dabei recht zurückhaltend.

Ich gehe derzeit davon aus, dass ich diese Reihe nicht weiterverfolgen werde. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein schlechtes Buch und ich habe die Lesestunden damit durchaus genossen, doch alles in allem, bin ich nur so semi-begeistert.



Fazit



Ich habs fast befürchtet, aber für mich war diese Geschichte leider nichts. Jedoch möchte ich nochmals betonen, dass dieses Buch für Einsteiger ins Romantasy-Genre vermutlich perfekt ist.



Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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