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Veröffentlicht am 05.03.2025

Klang vielversprechender als es war

Collide
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Cover

Dieses hübsche Cover war der erste Grund aus dem ich dieses Buch überhaupt in die Hand genommen habe. Ich liebe den sanften grün-gelben Farbverlauf in Kombination mit den beiden illustrierten Protagonisten. ...

Cover

Dieses hübsche Cover war der erste Grund aus dem ich dieses Buch überhaupt in die Hand genommen habe. Ich liebe den sanften grün-gelben Farbverlauf in Kombination mit den beiden illustrierten Protagonisten.

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich zufällig im Schaufenster meiner hiesigen Thalia-Filiale entdeckt und nach einem Blick auf den Klapptext, dachte ich mir, dass ich dieser Geschichte mal eine Chance geben werde. Bisher kannte ich die Autorin noch gar nicht und bin derzeit noch ein wenig unentschlossen, ob ich die Reihe weiter im Blick behalte.
Weibliche Protagonistin ist die angehende Sportpsychologin Summer Preston, mit welcher ich leider bis zum Schluss nicht hundertprozentig warm geworden bin. Es gab viele Momente wo ich ihr Verhalten zu energisch und gerade in Aidens Richtung als zu überheblich wahrgenommen habe. Außerdem hatte ich oft den Eindruck, dass Summer noch nicht begriffen hat, dass weder sie selbst noch ihre ach so wichtige Projektarbeit der Mittelpunkt jedes anderen ist. Ich fand es schade, dass Aiden so bemüht war ihr Vertrauen zu gewinnen, wenn im Gegenzug von ihr so vergleichsweise wenig kam. Dazu kommt, dass Summers Verhalten hin und wieder einen toxischen Zug aufweist. Als Beispiel, sie sieht wie Aiden mit einem anderen Mädchen Zeit verbringt und küsst prompt vor Aidens Augen einen anderen.
Aiden mochte ich dagegen umso lieber. Seine selbstbewusste, energiegeladene und sympathische Art machten es mir leicht seinen Charakter zu mögen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir sein Trauma bzw. seinen Verlust etwas näher beleuchten und nicht nur Summers Familiendrama so viel Raum bekommt. Gerade die Freundschaft zu seinen Teamkollegen sowie seine Liebe zum Eishockey und später zu Summer geben ihm als Protagonisten eine schöne Tiefe.
Neben Summer bin ich leider auch mit dem Schreibstil bis zum Ende nicht richtig warm geworden. Viele Dinge fand ich schlecht erklärt, als Beispiel, habe ich bis zum Ende nicht verstanden, wofür Aiden bzw. das Eishockeyteam jetzt genau bestraft worden sind, nur das Vandalismus im Spiel war, war deutlich. Und so erging es mir leider mit allerhand anderen Dingen, die entweder so kurz erklärt worden sind, dass sie für mich nicht schlüssig waren oder die so abgehackt beschrieben wurden, dass ich sie nicht verstehen konnte. Auch hatte ich den Eindruck, dass das Buch in vielerlei Hinsicht angenehmer zu lesen gewesen wäre, wenn es den ein oder anderen erklärenden Nebensatz gegeben hätte.
Auch das Setting ist einfach unfassbar blass. Ich kann euch nicht mal sagen, wie genau Summers Zimmer aussieht. Denn entweder gab es gar keine Erklärung dazu oder diese war so dürftig, dass ich mich partout an keine Details erinnern kann.
Ich glaube nicht, dass ich mir weitere Bücher der Reihe kaufen werde. Das Buch als solches ist keineswegs schlecht, doch je länger ich darüber nachdenke, was mir nicht gefallen hat, desto weniger mag ich es.

Fazit

Obwohl diese Geschichte wahnsinnig vielversprechend klang, bin ich letztlich enttäuscht. Mit der weiblichen Protagonistin konnte ich nicht viel anfangen, das Setting ist nicht ausgearbeitet genug und insgesamt reizt mich das Buch nicht um andere Bände der Reihe zu lesen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2025

Für mich der letzte Band der Reihe

Vampir allein zu Haus
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Cover

Ähnlich wie die anderen Bände der Reihe passt sich auch dieses perfekt ins Gesamtbild ein. Insgesamt sind diese Cover eher schlicht und einfach gestaltet, was sich durchaus sehen lassen kann.

Meine ...

Cover

Ähnlich wie die anderen Bände der Reihe passt sich auch dieses perfekt ins Gesamtbild ein. Insgesamt sind diese Cover eher schlicht und einfach gestaltet, was sich durchaus sehen lassen kann.

Meine Meinung

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler!

Nachdem ich dieses Jahr bereits zwei andere Bände dieser Reihe von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit habe, stand schnell fest, diesem letzten ungelesenen Teil an den Kragen zu gehen. Bevor ich vor einigen Jahren in eine lange Leseflaute gerutscht bin, habe ich diese Bücher geliebt und habe mir jedes neue gekauft. Jetzt, nach einigen Jahren und vielen anderen gelesenen Büchern muss ich mich wohl von dieser Reihe verabschieden, da sie einfach nicht mehr meinem Geschmack entspricht. Dabei handelt es sich hier bei keineswegs um ein schlechtes Buch oder einen schlechten Band, aber ich bin dieser Reihe wohl einfach entwachsen.
Zunächst einmal gibt es immer wieder Dinge, die für mich einfach keinen Sinn machen. Als Beispiel für diesen Teil, die Hochzeit zwischen Allie und Magnus. Es gibt in meinen Augen überhaupt keinen Grund dafür. Weder damit Magnus Liams Dad sein kann, denn das kann er definitiv auch ohne Allies Ehemann zu sein. Noch aus anderen Gründen, da sie als Unsterbliche doch sowieso nach zehn Jahren eine neue Identität und damit neue Papiere bekommen. Auch Allies Wandlung war der reinste Fiebertraum. Neben der Tatsache, dass ihr im Vorfeld wenig bis gar nichts darüber erklärt wurde, hat sie selbst offenbar auch keinerlei Gedanken daran verschwendet, was auf sie zukommt. Ich könnte euch noch allerhand weitere Beispiele nennen, aber ich habe euch bereits genug gespoilert.
Allie als weibliche Protagonistin fand ich als solche zum Glück nicht ganz so furchtbar wie andere dieser Reihe. Doch zunächst einmal habe ich weder die Verbindung zwischen ihr und Magnus so richtig gefühlt, noch die Verbindung zu ihrem Sohn Liam. Auch ist sie mir zu passiv, sie vertraut den Vampiren viel zu leichtfertig und für jemanden, der vier Jahre lang auf der Flucht vor Abtrünnigen war und dabei auf Liam aufpassen musste, bin ich immer wieder überrascht worden, wie wenig sie in dieser Zeit versucht hat über Unsterbliche herauszufinden.
Magnus ist als Unsterblicher eigentlich ein ganz netter Kerl. Doch in meinen Augen ist sein Charakter weitestgehend einfach sterbenslangweilig. Wir erfahren wie er gewandelt wurde und einige andere wenige Details aus seiner Vergangenheit, doch darüber hinaus? Nichts. Offensichtlich hat er weder Hobbies, noch eine Familie, noch eine Intention sein Leben fortzuführen. Gähn.
Nachdem es in einigen anderen Bänden bereits den gleichen Bösewicht gegeben hat, bzw. dieser offenbar im Hintergrund immer wieder die Fäden gezogen hat, bricht so langsam Abbadons Ende an. Und mal ehrlich, selbst dieses Ende war einfach nur öde. Wo war die Action, die Dramatik, die Spannung? Ich habe so sehr auf einen mitreißenden Showdown gehofft, dass das Ende einfach wieder deutlich macht, dass diese Reihe mittlerweile nichts mehr für mich ist.
Inhaltlich zieht sich dieses Buch leider sehr in die Länge. Der Anfang ist noch am spannendsten, doch darauf folgen etliche Gespräche, die dazu dienen Allie die Welt der Unsterblichen näher zu bringen. Weder gelingt dies besonders gut, wenn ihr mich fragt, noch hatte ich das Gefühl, dass Magnus und Allie tatsächlich für einander bestimmt sind. Wo mir die Leidenschaft bei einigen anderen Büchern zu viel war, gab es hier so gut wie keine.
Für mich war dies wohl das letzte Buch dieser Reihe, aber ich glaube, wer nette und humorvolle Vampirbücher für Zwischendurch sucht, wird hier auf jeden Fall fündig.

Fazit

Mit diesem Band verabschiede ich mich von der Argenau-Reihe. Offensichtlich entsprechen die Bücher nicht mehr meinem Geschmack und es gibt so viele andere Geschichten da draußen, denen ich meine Zeit lieber widmen möchte.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Frühstück mit Vampir
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Cover

Ich mag die leuchtende, helle, gelbe Hintergrundfarbe und auch die Tatsache, dass sich dieser Band schön den restlichen Bänden der Reihe anschließt.

Meine Meinung

Nachdem einige Bände dieser ...

Cover

Ich mag die leuchtende, helle, gelbe Hintergrundfarbe und auch die Tatsache, dass sich dieser Band schön den restlichen Bänden der Reihe anschließt.

Meine Meinung

Nachdem einige Bände dieser Reihe einige Jahre ungelesen in meinen Regalen standen, habe ich mir zum Start ins neue Jahr vorgenommen, meine ungelesenen Bände zu lesen. Ich für meinen Teil konnte mit der Reihe irgendwann nichts mehr anfangen, weshalb ich zwar noch einige Bücher davon gekauft, aber nicht mehr gelesen habe. Leider zeigt mir auch dieser Band sehr deutlich, dass diese Reihe wohl nichts mehr für mich ist.
Abigail als unsere weibliche Protagonistin und diejenige aus deren Sicht wir den Großteil der Geschichte erleben, war ganz nett. Bei Lynsay Sands Büchern habe ich mittlerweile das Gefühl einfach keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen zu können – was sowohl für Abigail als auch für Tomasso gilt. Abigail geht in meinen Augen zu sehr mit dem Flow der Geschichte, wenn man das so sagen darf. Beispielsweise dreht sich ihr Fokus so sehr darum, wie unglaublich sexy Tomasso ist, dass alles andere einfach in den Hintergrund rückt. Tomasso springt mit ihr aus einem Flugzeug und landet mitten in der Pampa, beide ohne essen und trinken, er sogar ohne Klamotten, sie werden vermeintlich verfolgt und sie verletzt sich zu allem Übel auch noch. Und die ganze Zeit dümpeln beide an den Stränden Venezuelas vor sich hin, es kommt kein Stress auf, keine Panik, nicht der leiseste Zweifel, ob beide das überleben. Würde ein fremder, nackter Mann, egal wie gut dieser aussieht, ungefragt mit mir aus einem Flugzeug springen, würde ich das niemals so gelassen hinnehmen.
Auch Tomassos Verhalten konnte ich sehr häufig nicht nachvollziehen. Für jemanden, der extra aus Italien gekommen ist, um bei der Suche nach verschwundenen Unsterblichen zu helfen, stellt er sich – ähnlich wie die anderen Vollstrecker – leider sehr dümmlich an. Dass es die Verfolger gibt, wird im Laufe der Geschichte so lange komplett unwichtig, bis diese wieder auftauchen und wieder einmal jemand entführt wird. Warum die Kameras des Resorts, auf dem sie Zuflucht finden, checken, wenn man auch mehrere Stunden selbst ziellos suchen kann. Viele Dinge ergeben in meinen Augen einfach keinen Sinn, manche Momente waren auch einfach nur zum fremdschämen bzw. einfach ein wenig merkwürdig.
Gerade die körperliche Anziehung zwischen beiden Protagonisten wirkt auf mich unfassbar übertrieben. Natürlich darf man auch als erwachsene Frau sowie als gestandener Mann von über 100 Jahren eine Libido besitzen, doch was zwischen den beiden abging, war für mich nicht wirklich realitätsnah.
Grundsätzlich ist der Schreibstil als solcher nicht schlecht. Mir fehlt es allerdings weiterhin an dringend benötigtem Tiefgang, an echten Emotionen, an logischem Verhalten der Charaktere, ebenso wie die Geschichte partout nicht richtig spannend werden wollte. Wobei ich besonders traurig finde, dass das Potenzial für ein gutes Buch auf jeden Fall vorhanden ist.
Ein weiteres ungelesenes Buch dieser Reihe habe ich noch zu Hause, welches ich definitiv noch lesen werde. Danach glaube ich nicht, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde.

Fazit

Leider war diese Geschichte eine Ansammlung von unlogischem Verhalten, viel zu viel sexueller Spannung und vergleichsweise wenig Inhalt. Schade.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2025

Uff

Ein Vampir im Handgepäck
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Cover

Ich glaube über diese Cover kann man sich streiten, früher fand ich sie ganz in Ordnung aber mittlerweile finde ich sie ziemlich langweilig. Dennoch kann auch ich zugeben, dass die abgebildeten ...

Cover

Ich glaube über diese Cover kann man sich streiten, früher fand ich sie ganz in Ordnung aber mittlerweile finde ich sie ziemlich langweilig. Dennoch kann auch ich zugeben, dass die abgebildeten Details gut zum Inhalt passen.

Meine Meinung

Vor vielen Jahren als diese Reihe noch nicht ganz so viele Bände hatte und ich regelmäßig Bücher aus dem LYX Verlag gelesen habe, gehörten die Bücher von Lynsay Sands zu meinen absoluten Favoriten. Irgendwann wurden mir die Bücher allerdings zu langweilig, weshalb ich noch einige ungelesene Bände zu Hause habe, welche ich zum Start ins neue Jahr zumindest einmal gelesen haben möchte.
Mary ist diejenige aus deren Sicht wir den Großteil dieser Geschichte erleben. Nach dem Tod ihres Ehemannes, im stolzen Alter von 62 Jahren und alleine mit ihrer Schäferhündin Bailey unterwegs, prophezeit uns der Klapptext ja bereits, dass sie auf ihrer Reise mit ihrem Wohnmobil ihren zukünftigen Lebensgefährten, den Unsterblichen, Dante Notte über den Haufen fährt. Natürlich unbeabsichtigt. Ich glaube ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, wo die weibliche Protagonistin so unfassbar passiv ist. Ich meine, Mary an sich ist eine ruhige und nette Frau, aber ihr entspanntes Leben geht innerhalb weniger Kapitel den Bach runter und ich habe einfach auf den Moment gewartet, an dem sie Dante die Leviten liest, wo sie sich gerechtfertigt aufregt, wo echte Emotionen bei mir ankommen, aber dieser Moment kam einfach nicht. Ich fand ihren Charakter schon ein wenig langweilig.
Auch mit Dante kann ich herzlich wenig anfangen. Zunächst einmal habe ich auch bei ihm den Eindruck, dass sein Wesen und auch sein Verhalten wenig hermachen. Verwundert bin ich außerdem über die Tatsache, dass er, sowie auch sein Zwillingsbruder Tomasso, beide als sogenannte Vollstrecker für die Unsterblichen tätig sind, was bedeutet sie wehren Angreifer ab, beschützen die Schwachen und kümmern sich auch um neu Gewandelte. Gesehen habe ich davon nichts. Natürlich kümmert er sich in liebevoller und warmherziger Art um Mary, aber wenn es darum geht seine Lebensgefährtin zu beschützen stellt er sich in meinen Augen schon etwas dümmlich an. Auch so bekommen wir von seiner Vergangenheit, seiner Familie oder meinetwegen seinen Hobbies herzlich wenig zu sehen, was seinen Charakter bis zum Schluss leider sehr blass bleiben lässt.
Was ich an Lynsay Sands Büchern immer noch gut finde, ist die simple Tatsache, dass die Protagonisten menschlich sind. Sie müssen mal auf die Toilette, schlafen oder rasieren sich die Beine. Auf der anderen Seite verhalten die Charaktere sich etwas überzogen, Humor spielt in dieser Reihe immer eine maßgebliche Rolle und an sich lässt sich die Geschichte wirklich leicht und angenehm lesen. Es fehlt nur der Tiefgang. Ich bin weder emotional noch was die Spannung oder die Dramatik betrifft abgeholt worden. Das ganze Buch plätschert seicht vor sich hin, das kann man natürlich mögen, um mich zufrieden zu stellen reicht es leider nicht.
Ich habe jetzt noch zwei weitere ungelesene Bände der Reihe zu Hause, welche ich ebenfalls noch lesen werde, wer weiß? Vielleicht kann mich eines von den anderen beiden doch so sehr vom Hocker reißen, dass ich mir die fehlenden Bände tatsächlich kaufe.

Fazit

Trotz der Tatsache, dass ich diese Reihe bereits vor Jahren abgebrochen habe, habe ich mehr erwartet. Die Geschichte ist leider super langweilig erzählt und das Verhalten der Charaktere macht nicht wirklich Sinn.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Leider der schwächste Band der Reihe

Pretty Shameless - Gefährlicher als Liebe
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Cover

Tolles Cover, welches nicht nur wundervoll zum Inhalt passt, es spiegelt zudem toll unsere Protagonistin Sarah wider.

Meine Meinung

Ich kenne natürlich bereits die anderen beiden Teile dieser ...

Cover

Tolles Cover, welches nicht nur wundervoll zum Inhalt passt, es spiegelt zudem toll unsere Protagonistin Sarah wider.

Meine Meinung

Ich kenne natürlich bereits die anderen beiden Teile dieser Trilogie und würde euch empfehlen, dieses Buch nicht ohne Vorkenntnisse der anderen beiden zu lesen. Nachdem der erste Band für mich ein absolutes Highlight war und auch der zweite Band zu weiten Teilen überzeugen konnte, wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht.
Und, obwohl ich große Hoffnungen in dieses Finale gesetzt habe, finde ich dennoch, dass es sich hierbei um den schwächsten Band der Reihe handelt. Es ist kein schlechtes Buch, aber im direkten Vergleich konnte ich es einfach nicht so sehr genießen wie die anderen beiden. Zunächst einmal habe ich mich unfassbar schwer getan wieder in die Geschichte reinzufinden. In meinen Augen kam einfach irgendwann der Punkt, an dem ich mir gewünscht habe, dass zumindest Payton und Sarah die Karten offen auf den Tisch legen. Stattdessen hatten beide ihre eigenen Pläne, Sarah tat sich schwer Payton zu verstehen und andersherum, Paytons Klammerei an ihre Freundin Cameron war mir persönlich etwas zu viel und bis weit über die Hälfte des Buches hinaus wars mir zu viel Drumherumgedruckse, zu viel Bla Bla und zu wenig zum Abschluss kommen. Es gab einige Momente, wo ich weder Sarah noch Payton so richtig verstehen konnte, was in Anbetracht der Tatsache, dass es mehr Lügen und Drohungen als Champagnerflöten gegeben hat durchaus Sinn macht, mich aber ebenso in den Wahnsinn getrieben hat.
Ehrlich gesagt mochte ich die Geschichte um einiges lieber als es nur die Kapitel aus Sarahs Sicht gab. Gerade, dass die Autorin am Ende nicht nur ein Happyend für den Teil der Geschichte rund um Peter und Monroe Darlington brauchte, sondern natürlich auch noch eine glückliche Liebesgeschichte für beide Schwestern erschien mir persönlich etwas unnötig. Gleichermaßen habe ich lange an dem Gedanken festgehalten, dass Monroe vielleicht gar nicht so ein schlechter Kerl ist – was mir zunächst einmal das Ende sowie die Wahrheiten um ihn herum komplett ruiniert haben -, aber ebenso die Tatsache, dass Sarahs Beziehung zu Holden mir zu knapp war. Beide zusammen wirken wirklich harmonisch und die Beziehung ist warmherzig und authentisch, aber der emotionale Sprung von Monroe zu Holden ging mir persönlich zu schnell. Außerdem wird ja wohl mehr als deutlich, dass weder Sarahs noch Paytons Leben einen geregelten Lauf nimmt, was mich durchaus denken lassen könnte, dass diese Beziehung eben nicht für die Ewigkeit gemacht ist.
Dennoch kann auch ich nicht abstreiten, dass sich dieses Buch sehr angenehm liest. Ja, die Geschichte war an einigen Stellen etwas zu dramatisch, wenn ihr mich fragt – als Beispiel, ich bin doch etwas überrascht, wie vielen Menschen im Laufe dieser 500 Seiten ins Gesicht geschlagen wird. Trotzdem liest sich diese Geschichte sehr flüssig, ist gut verständlich, es gibt viel Dramatik, viele Streitereien, Lügen, falsche Gesichter, aber ebenso einen klitzekleinen Hauch von Humor. Auch gibt es zum Glück noch die ein oder andere unerwartete Wendung, manche Dinge, die nach Jahren des Schweigens ans Licht kommen haben mich überrascht und das Ende war durchaus realistisch.
Ich würde in Zukunft auf jeden Fall wieder ein Buch von Tami Fischer lesen, auch wenn dieser letzter Band mich nicht komplett überzeugen konnte.

Fazit

Trotz der Tatsache, dass dieser Teil in meinen Augen der schlechteste der Reihe ist, mochte ich das Buch ganz gerne. Wenn ihr mal Lust auf eine Geschichte voller Drama, Lügen, Intrigen zwischen der New Yorker High Society habt, seid ihr hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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