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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2026

Ein emotionales Wohlfühlbuch mit Tiefe und Herz

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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„Longing for Lelibeth“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt – die Geschichte startet direkt im Geschehen, ohne lange Einleitung, was mir sofort gefallen hat. Besonders gefreut habe ich mich über die ...

„Longing for Lelibeth“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt – die Geschichte startet direkt im Geschehen, ohne lange Einleitung, was mir sofort gefallen hat. Besonders gefreut habe ich mich über die wechselnden Perspektiven beider Protagonisten. Das gibt der Geschichte zusätzliche Tiefe und macht die emotionalen Entwicklungen greifbarer.
Schon die Gestaltung ist etwas Besonderes: Die persönlichen Definitionen zu Beginn sind erfrischend und machen direkt Lust auf die Geschichte. Auch die Karte der wichtigsten Örtlichkeit liebe ich – solche Details lassen mich noch intensiver in eine Welt eintauchen. Und die Playlist beim Lesen? Ein absolutes Highlight, das die Atmosphäre perfekt unterstreicht.
Das Setting rund um das Hotel ist unglaublich cozy beschrieben. Man wird regelrecht hineingezogen und fühlt sich schnell angekommen. Gleichzeitig liegt eine spürbare emotionale Spannung über allem, die mich konstant mitfühlen ließ. Ich hatte mit beiden Protagonisten großes Mitgefühl – vor allem, weil man als Leserin früh ahnt, dass nicht alles so unbeschwert ist, wie es scheint.
Leli habe ich besonders ins Herz geschlossen. Gerade deshalb hatte ich regelrecht Angst vor dem unausweichlichen Moment der Wahrheit. Noahs innere Zerrissenheit hat mir stellenweise das Herz gebrochen. Die langsame, behutsame Annäherung zwischen den beiden war für mich genau richtig – nichts überstürzt, sondern glaubwürdig und emotional aufgebaut.
Die Briefe im Verlauf der Geschichte haben meine Neugier immer weiter angefacht und dem Ganzen eine zusätzliche Ebene verliehen.
Das Ende war spannend, emotional intensiv und eine echte Achterbahnfahrt – mit einem Abschluss, der sich verdient und rund anfühlt.
Für mich ist dieses Buch ein echtes Wohlfühlbuch mit angenehmem Schreibstil, viel Herz und genau der richtigen Mischung aus Romantik, Spannung und Gefühl.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Klasse Fortsetzung

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Zu Beginn war ich sehr gespannt auf den Verlauf der Geschichte, hatte aber auch ein wenig Angst, dass sich alles zu sehr wiederholen könnte. Schließlich bewegt sich die Handlung erneut in einem ähnlichen ...

Zu Beginn war ich sehr gespannt auf den Verlauf der Geschichte, hatte aber auch ein wenig Angst, dass sich alles zu sehr wiederholen könnte. Schließlich bewegt sich die Handlung erneut in einem ähnlichen Umfeld wie im ersten Band, und ich wollte nicht das Gefühl haben, dieselbe Geschichte noch einmal zu lesen.
Diese Sorge hat sich jedoch schnell gelegt. Freida McFadden hat es geschafft, die bekannte Ausgangssituation gut weiterzuentwickeln und mit einem spannenden Twist zu überraschen, den ich so nicht erwartet hätte. Genau das hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht.
Besonders angenehm fand ich wieder den einfachen, klaren Schreibstil und die kurzen Kapitel. Dadurch ließ sich das Buch sehr schnell und flüssig lesen – perfekt, um „nur noch ein Kapitel“ zu lesen und dann doch weiterzumachen.
Ich mag die Reihe rund um Millie sehr gerne und habe auch diesen Band mit Freude gelesen. Für mich eine gelungene Fortsetzung mit Spannung und Überraschungsmomenten.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Leseempfehlung!

Seven Deadly Thorns – Ein Herz so schwarz wie Ebenholz
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Dieser Roman ist eine atmosphärische Romantasy, die mich vor allem durch ihre Figuren und die emotionale Entwicklung überzeugt hat. Die Geschichte verbindet düstere Fantasy-Elemente mit einer intensiven ...

Dieser Roman ist eine atmosphärische Romantasy, die mich vor allem durch ihre Figuren und die emotionale Entwicklung überzeugt hat. Die Geschichte verbindet düstere Fantasy-Elemente mit einer intensiven Dynamik zwischen den Hauptcharakterinnen und schafft dabei eine dauerhaft spannende Stimmung.
Besonders hervorheben möchte ich die starke Protagonistin Viola. Sie wirkt weder überzeichnet noch unrealistisch, sondern entwickelt sich glaubwürdig weiter und wächst an den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert wird. Gerade diese Entwicklung macht sie für mich sehr greifbar und sympathisch.
Ein großes Highlight war für mich die Beziehung zwischen Roze und Viola. Die Umsetzung des Enemies-to-Lovers-Tropes ist gelungen: Die Annäherung erfolgt langsam, mit viel Reibung, Emotionen und glaubwürdigen Konflikten. Nichts wirkt überstürzt, sondern organisch und gut aufgebaut.
Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich die Nebenfigur Waffles. Trotz seiner Rolle abseits des Zentrums bringt er Charme, Leichtigkeit und Persönlichkeit in die Geschichte und sorgt für schöne, oft herzerwärmende Momente.
Auch wenn ich spoilerfrei bleiben möchte, kann ich sagen: Die Handlung überrascht. Die Geschichte bleibt nicht vorhersehbar und hält Entwicklungen bereit, die mich wirklich begeistert haben und dem Buch nachhaltig im Gedächtnis bleiben lassen.
Insgesamt ist das Buch eine gelungene Mischung aus düsterer Fantasy, emotionaler Tiefe und starken Figuren. Für Fans von langsamer Romantik, spannender Charakterentwicklung und besonderen Nebenfiguren eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Langatmig

Faust
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Leider hat mich Faust von Gustav Skördemann überhaupt nicht überzeugt. Teil 1 liegt bei mir schon sehr lange zurück, was den Wiedereinstieg zusätzlich erschwert hat – aber auch unabhängig davon fiel es ...

Leider hat mich Faust von Gustav Skördemann überhaupt nicht überzeugt. Teil 1 liegt bei mir schon sehr lange zurück, was den Wiedereinstieg zusätzlich erschwert hat – aber auch unabhängig davon fiel es mir extrem schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Der Einstieg ist zäh, es gibt kaum Spannungsaufbau und lange Zeit passiert schlicht zu wenig, um wirklich dranzubleiben.

Erschwerend kamen die vielen schwedischen Begriffe und Namen hinzu, die für mich den Lesefluss deutlich beeinträchtigt haben. Die Dialoge ziehen sich oft langatmig hin, während die eigentliche Handlung nur in sehr kurzen Abschnitten vorankommt. Statt Dynamik gibt es zahlreiche Aufzählungen, die das Erzähltempo weiter bremsen.

Erst in den letzten etwa zehn Prozent des Buches kam endlich so etwas wie Spannung auf – leider viel zu spät, um den Gesamteindruck noch zu retten. Insgesamt für mich eine sehr mühsame Lektüre, die mein Interesse über weite Strecken nicht halten konnte.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Spannende Dystopie

To Cage a Wild Bird
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„To Cage a Wild Bird“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Normalerweise brauche ich etwas Zeit, um in eine Geschichte hineinzufinden – hier war ich jedoch sofort mitten im Geschehen. Der Einstieg ...

„To Cage a Wild Bird“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Normalerweise brauche ich etwas Zeit, um in eine Geschichte hineinzufinden – hier war ich jedoch sofort mitten im Geschehen. Der Einstieg gelingt direkt und ohne Umwege, sodass man sich augenblicklich orientiert fühlt und emotional abgeholt wird.
Besonders positiv hervorzuheben ist das Worldbuilding: Die dystopische Welt ist detailliert ausgearbeitet, ohne jemals überladen zu wirken. Statt langer Erklärungen fügt sie sich in die Handlung ein, was das Lesen flüssig und intensiv macht. Die Dystopie selbst ist spannend, düster und gleichzeitig erschreckend greifbar.
Die Protagonistin ist eine große Stärke des Romans. Sie ist stark, authentisch und facettenreich – eine Figur, die man sofort ins Herz schließt und deren Weg man unbedingt weiterverfolgen möchte. Auch die Nebencharaktere sind überzeugend gestaltet und tragen wesentlich zur Tiefe der Geschichte bei.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mich immer wieder dabei ertappt, „nur noch ein Kapitel“ lesen zu wollen. „To Cage a Wild Bird“ ist ein fesselnder Auftakt mit Sogwirkung – und das Warten auf Band 2 fällt mir jetzt schon unglaublich schwer.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die starke Charaktere und spannende dystopische Geschichten lieben.

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