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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2021

Absolute Sogwirkung

DUNKELKAMMER
1

Das Cover:
zeigt uns eine Analoge Kamera, gezielte Perspektiven. So vermittelt es das Thema der Schwarz/Weiß Fotographie.
Die Betrachter erfassen die Liebe des Hauptprotagonisten David Bronski, zur ...

Das Cover:
zeigt uns eine Analoge Kamera, gezielte Perspektiven. So vermittelt es das Thema der Schwarz/Weiß Fotographie.
Die Betrachter erfassen die Liebe des Hauptprotagonisten David Bronski, zur analogen Fotographie ohne Umschweife.

Inhalt:
der Pressefotograph David Bronski, wird durch Kurt- einen ehemaligen Kollegen, auf eine mumifizierte Leiche aufmerksam gemacht. Um sich den Auftrag zu sichern, fährt Bronski nach Innsbruck, in die Wohnung des Opfers. Bei der Leiche findet David eine Fotographie, welche düstere Erinnerungen, seines persönlichen, familiären Schicksals, auslöst.
Gemeinsam mit seiner Kollegin Svenja & seiner Schwester Anna, wird er bei den Ermittlungen aktiv. Es beginnt eine spannende Jagd nach dem Täter, den Tatmotiven sowie die Suche nach Antworten, auf das "Warum geschehen diese Dinge?"
Fazit:
Wir erleben einen absolut überzeugenden Schreib-& Erzählstil. In kurzen sehr genau skizzierten Kapiteln, wechseln die Erzählperspektiven fast "schwerelos". Der Leser erlebt den unausweichlichen Sog, mit dem Lesen fortzufahren.
Ein rasanter Kriminalroman, der Erste der neuen David Bronski Reihe. Die ausgelegten Erzählstränge werden kunstvoll zusammengeführt.
Einziger Kritikpunkt: es wird nicht ganz klar, warum die Leiche über zwei Jahrzehnte nicht entdeckt wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Kompaktes Wissen für alle

Re-Power
2

Ich konnte in meinem Berufsleben, schon sehr viel Wissen über unterschiedlichen Wege der Gesunderhaltung aneignen. Deshalb habe ich diesem Buch mit großer Spannung entgegengesehen.

Das Cover:
ist wirklich ...

Ich konnte in meinem Berufsleben, schon sehr viel Wissen über unterschiedlichen Wege der Gesunderhaltung aneignen. Deshalb habe ich diesem Buch mit großer Spannung entgegengesehen.

Das Cover:
ist wirklich gut gelungen, die orangefarbige Darstellung ist unaufgeregt und positiv.
Der Titel, spricht aus, was viele sich wünschen: Power.

Inhalt:
Prinzipiell versucht das Buch dem Leser, die Gesamtheit unseres Organismus und die Vielfaltigkeit der eigenen Einflüsse, auf das jeweilige Wohlbefinden, vor Augen zu halten.
Eine These: unser Organismus ist zu etwas 20 % von genetischen Einflüssen abhängig, 80% aller Einflüsse, können von uns beeinflusst werden.
Diese These ist befreiend!
Unsere Gesundheit und Wohlbefinden sind nicht auf Gedeih & Verderb, von unseren genetisch vererbten organischen Eigenheiten abhängig.
Wir können etwas tun:) !
Um dies konkret und einfach zu belegen, arbeiten die beiden Ärztinnen mit vielen gestalterischen & kommunikativen Werkzeugen. Wobei die einen besser als die anderen funktionieren.
Die Flowdiagramme sind wohl nicht für jeden, außerhalb des medizinisch/ernährungsphysiologisch ausgebildeten Leser, nachvollziehbar.
Die Einteilung der verschieden Organe in das "Re-Power" Programm ist sehr konzentriert & erfordert, den Willen & die Muße, sich ausführlicher mit dem entsprechendem Thema auseinander zu setzen.
Zum Ende des Buches, wird alles Erklärte auf den Punkt gebracht & dem Leser versucht, die Gewissheit zu vermitteln: "Du musst nicht alles auf einmal umsetzen"!

Fazit:
Ein sehr kompaktes, wissenschaftlich belegbares Gesamtkonzept. Leider erhält der Leser trotz allem vermitteltem Wissen, den Eindruck etwas umsetzen zu müssen.
Dieses kann zur Überforderung führen.
Welches den Ein oder Anderen mit der Überlegung: " "alles sei zu viel"- zurück lässt.
Ich denke dieses Buch ist ein durchaus gut geschriebenes Werk.
Es wird Leser geben, die das Wissen gern aufnehmen.

Ich könnte es mir als Begleittool für einen Gesundheitscoach vorstellen.
Da es sehr kompakt ist, wird die "Norm-Leserschaft" wohl überfordert in die Kissen zurück sinken.
Gute 3,5 Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Thema
  • Umsetzung
Veröffentlicht am 29.03.2021

Lesenswert mit kleinen Schwächen

Ostseefalle
2

Für mich war "Ostseefalle", das erste der 16 Bücher umfassenden Reihe, rund um die Mordermittlerin Pia Korritki.
Ohne Probleme war ich mitten im Geschehen.
In diesem Buch steht das Verschwinden der jungen ...

Für mich war "Ostseefalle", das erste der 16 Bücher umfassenden Reihe, rund um die Mordermittlerin Pia Korritki.
Ohne Probleme war ich mitten im Geschehen.
In diesem Buch steht das Verschwinden der jungen Alena, von vor 10 Jahren im Mittelpunkt.
Durch Zufall wird während Umbau-Arbeiten in einem alten Haus, ein Menschen- Schädel gefunden.
Pia bekommt den Fall zugesprochen und soll ihn eigenverantwortlich übernehmen.

Im Verlauf der Geschichte werden dem Leser, die Schwierigkeiten einer alleinerziehenden Kommissarin & deren möglichen Gefährdung durch das kriminelle Milieu, etc., ganz deutlich vor Augen gestellt.
Die Ermittlungen zu Alena, treten im Wirbel, der kurz aufeinander folgenden Ereignisse, rund um Pia, Felix- ihren Sohn und ihren Kollegen, etwas in Abseits.

Es ist mir schwer gefallen, Lesepausen einzulegen.
Die Autorin versteht es Spannungsbögen zu kreieren.

Leider ist durch die persönlichen Bedrohungen Pias, der Cold Case Fall ins Hintertreffen geraten.
Nach einem spannendem Finale sind leider noch viele Fragen offen.
Ich würde den Band 16, eher als 16,5 einordnen.
Um die gesamte Story wirklich schätzen und verstehen zu können, sind Antworten im Folgeroman dringend notwendig.
Die offenen Fragen kann eine gewisse Unzufriedenheit beim Leser hinterlassen.

Daher vergebe ich für eine sehr spannende, gute Idee ausgeführt mit einigen schriftstellerischen Unzulänglichkeiten, eine gute 3,5 Sterne Bewertung. Eva Almstädt ist eine hervorragende Schriftstellerin, die leider hier ihrem eigenem Potential, nicht ganz gerecht wurde.
Leser, die gerne Serien lesen & Verständnis für kleine Schwächen in der Umsetzung haben, eine spannende Lektüre.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Nicht nur die "Steife Brise" lässt mich frösteln...

Nordwesttod
1

Das Cover: beamt einen sofort an den kühlen, etwas trübdunklen Deich der Nordsee. Der orange Rettungsring mag versinnbildlichen, dass Rettung möglich ist...
Zum Inhalt:
Die Autorin dieser neuen ...

Das Cover: beamt einen sofort an den kühlen, etwas trübdunklen Deich der Nordsee. Der orange Rettungsring mag versinnbildlichen, dass Rettung möglich ist...
Zum Inhalt:
Die Autorin dieser neuen Krimi-Reihe hat sich die Zeit genommen, die Buch-Charaktere, deren Umfeld, Gedanken & Emotionen sehr gut zu beschreiben.
Es wäre ein Wunder, sollte die bayrisch-stämmige, nach ihrer Scheidung nach St. Peter Ording, dienstlich versetzte Ermittlerin Anna Wagner, keine Anlaufschwierigkeiten an neuen Arbeitsplatz & Umfeld haben.
Ich bin nach kurzer Zeit, ein echter Anna-Fan.
Der Witwer Hendrik Norberg, möchte seinen Kindern Tag täglich, zur Seite stehen. Deshalb ließ er sich von der Mordkommission nach St. Peter Ording versetzen lassen. Als Dienststellenleiter übernimmt er die Wache. Beide Ermittler werden sofort tätig und suchen die vermisste Aktivistin Nina Brechtmann. Schon nach kurzer Zeit, ist klar, dass sich die Ermittlungen länger hinausziehen & sich schwieriger als angenommen gestalten werden.
Fazit:
Eine klare Leseempfehlung für Liebhaber der Nordsee & Lokalkriminalromanen. Der sehr solide Aufbau der Charaktere & deren Umfeld, sorgt dafür, dass das Weiterlesen zu einem Muss wird. Die Spannungsbögen könnten etwas konsequenter aufgebaut und fortgeführt werden.
Ich komme zu einer Bewertung von sehr guten 4 Sternen! Und freue mich auf mehr : von dieser Autorin & Serie.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Zons: über die Jahrhunderte verschwinden & sterben Menschen

Stummes Opfer: Thriller
1

Das Cover:

verweist schon auf die "Sprachlosigkeit" der Opfer. Im Verlauf wird diese auch den Leser erfassen. Ein mit Asche erstelltes Christus-Kreuz stellt eine Verbindung zum christlichem Gauben her, ...

Das Cover:

verweist schon auf die "Sprachlosigkeit" der Opfer. Im Verlauf wird diese auch den Leser erfassen. Ein mit Asche erstelltes Christus-Kreuz stellt eine Verbindung zum christlichem Gauben her, in Verbindung mit dem Titel = ein Geheimnis.

Inhalt:

In der Stadt Zons, werden Leichen gefunden, die in Zusammenhang mit der Errichtung oder der Einweihung von öffentlichen Gebäuden stehen.

Im Zons vor 500 Jahren verschwinden Bettlerinnen und können vorerst nicht gefunden werden.

Im heutigen Zons werden während der Eröffnung des Stadtarchivs ,Leichen entdeckt..

Wer ist der Täter & warum mussten Menschen einen so grausamen Tod erleiden? Das heutige Zons steht vor den gleichen großen Ermittlungsherausforderungen, wie vor 500 Jahren. Gibt es Verbindungen?

Fazit:

Die Zons-Reihe versetzt die Leser wiederum gekonnt unter Spannung. Die Ermittlungsfäden beider Zeitebenen sind viele,. Es ist sehr schwer & nur gegen Ende der Erzählung möglich, die Täter und Motive zu finden & fest zu setzen.

Der Autorin ist es gelungen eine neue Zons Geschichte zu entwickeln, die nichts an Spannung oder Neuem vermissen lässt. Auch Leser, die diese Reihe noch nicht kennen, werden leicht Zugang finden. Die Ermittler Oliver im heutigen Zons und Bastian im Zons vor 500 Jahren, habe ich wirklich ins Herz geschlossen. In ihren Bann gezogen, fiel es mir schwer, Lesepausen einzulegen.

Ich finde, die Geschichte gut entwickelt und präsentiert. Einige, den Details des Bauwesens gewidmeten Spezifika waren etwas zu ausführlich. Spannungsbögen wurden sorgfältig angelegt & gehalten.

Insgesamt kann ich wenig kritisieren: die ermittlungstechnischen Schlussfolgerungen hätten, für meinen Geschmack ausführlicher erzählt werden können. Hierzu vergleiche ich diesen Band, mit seinen Vorgängern. Von mit: gute 4,5 Sterne mit einer Leseempfehlung für Menschen, die Spannung & das Ungewöhnliche, bei einer Thriller-Erzählung lieben.

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