Von dem Buch hatte ich schon viel gehört. Dazu gekommen bin ich aber eher zufällig. Unverhofft stiess ich auf das Buch und habe es spontan gekauft.
Die Grundidee des Romans fand ich super. Verschiedene, ...
Von dem Buch hatte ich schon viel gehört. Dazu gekommen bin ich aber eher zufällig. Unverhofft stiess ich auf das Buch und habe es spontan gekauft.
Die Grundidee des Romans fand ich super. Verschiedene, scheinbar zuammenhangslose aber dennoch benuruhigende Dinge ereignen sich auf der ganzen Welt. Und ein Team von Wissenschaftlern macht sich an die Ergründung der Phänomene.
Die Umsetzung hingegen war durchzogen.
Die ersten zwei Drittel waren inhaltlich interessant aber dafür sehr langatmig. Dadurch hat mich die Geschichte anfangs nicht gepackt, und ich musste mich mehrmals zwingen, weiterzulesen. Wahrscheinlich hätte es dem Buch gut getan, von den fast 1000 Seiten einiges rauszukürzen.
Das letzte Drittel war dafür richtig spannend. Hier fiel es mir plötzlich schwer, das Buch wegzulegen. Inhaltlich hingegen enttäuschte mich das letzte Drittel. Die Beweggründe bzw. das Schicksal einiger Figuren war so gar nicht das, was ich erwartet hatte. Für meinen Geschmack gab es zuviel Verwüstung für eine erstaunlich lapidare Auflösung der Lage, welche dieses dicken Wälzers nicht so richtig würdig war.
Bücher die mir gefallen, lese ich grundsätzlich mehrmals. Bei diesem wage ich aber zu bezweifeln, ob ich es nochmals zur Hand nehme.