Wie alles begann. Der erste Band von Stieg Larssons Trilogie in moderner Neuausstattung
Was geschah mit Harriet Vanger? Die junge Frau verschwand spurlos während eines Familientreffens auf der Privatinsel des mächtigen Industriellenclans. Auch Jahrzehnte später bleibt ihr Schicksal ungeklärt. Bis der in Ungnade gefallene Journalist Mikael Blomkvist und die rebellische, geniale Hackerin Lisbeth Salander im Auftrag des Onkels recherchieren. Was sie über die Familie Vanger zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
"Die Millennium-Trilogie hat die Krimiwelt aus den Angeln gehoben." Brigitte
"Verblendung " ist für mich schon ein Klassiker in Bereich Thriller. Gefühlt muss man das kennen und gelesen habe. Und ich fang nun auch endlich an. Yippiw!
Der Schreibstil hatte mich sofort. Es war über ...
"Verblendung " ist für mich schon ein Klassiker in Bereich Thriller. Gefühlt muss man das kennen und gelesen habe. Und ich fang nun auch endlich an. Yippiw!
Der Schreibstil hatte mich sofort. Es war über die ganze Geschichte nie langweilig und hätte so viel Spaß dieses Buch zu lesen. Die Charakteren und auch der Fall, sowie die Randstory über Millennium fand ich so gut. Komplex und dennoch total nachvollziehbar.
Das Ende hat mich traurig gemacht und freue mich, dass Band zwei Nicht lange warten muss.
Warum habe ich diese Reihe nicht schon viel früher für mich entdeckt 😭😍
„Verblendung“ ist der Auftaktband der "Millenium"-Trilogie von Stieg Larsson. Es ist ein spannender, atmosphärisch dichter und mitreißender Thriller, der durch die beiden Hauptprotagonisten getragen wird. ...
„Verblendung“ ist der Auftaktband der "Millenium"-Trilogie von Stieg Larsson. Es ist ein spannender, atmosphärisch dichter und mitreißender Thriller, der durch die beiden Hauptprotagonisten getragen wird. Zum einen ist da Mikael Blomkvist, ein bekannter Enthüllungsjournalist, der den Verbleib der Lieblingsnichte eines schwerreichen Industriemagnaten recherchieren soll, und zum anderen ist da Lisbeth Salander, eine toughe Außenseiterin, der man in Bezug auf den Umgang mit Computer und Internet so leicht nichts vormacht. Beide Protagonisten haben ihre Ecken und Kanten und vor allem eine Vergangenheit, wodurch sie absolut authentisch sind und dem Thriller Glaubwürdigkeit geben. Der Fall selbst führt den Leser in ein Geflecht aus Familiengeheimnissen aber auch in die dunkle Geschichte Schwedens. Ich habe selten einen so gelungenen Thriller gelesen, der so mitreißend ist, dass man ihm den etwas langsamen Beginn letztlich verzeiht. Alle Handlungsstränge werden perfekt am Ende verbunden und ich kann nur empfehlen – lesen - mit diesem Thriller kann man nichts falsch machen.
Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist ...
Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt
Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.
An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.
Vielleicht ist es ein Tick von mir, aber an skandinavischen Thrillern/Krimis kann ich weder vorbei gehen noch habe ich jemals einen schlechten gelesen. Kann aber auch einfach an meiner persönlichen Liebe zu Skandinavien liegen.
Es gab eine Zeit da kam man an dieser Triologie kaum vorbei. Überall lag sie aus, auf jedem Flohmarkt war sie zu finden.
Manche schrecken ja auch vor so "dicken" Büchern zurück, aber mir ist die Seitenzahl völlig egal, solange es sich gut lesen lässt.
Man steigt ziemlich ruhig und spannungslos in das Buch ein und erfährt erstmal einiges über Wirtschaftskriminalität und wird langsam an die Geschichte rangeführt. Die Familien Vanger und auch die Art von Blomkvist kann einen schon etwas aufregen, doch es ist für die Lösung des Falls wirklich wichtig. Der Journalist Blomkvist und d geheimnisvolle Hackerin Salander versuchen gemeinsam, das jahrzehntelange Verschwinden der jungen Harriet Vanger aufzuklären.
Dabei stoßen sie auf erschreckende Familiengeheimnisse, Gewalt und eine Welle voller Machtmissbrauch und Angst. (Um die Familienkonstellation besser verfolgen zu können gibt es einen Stammbaum, sowie eine Karte der Stadt um sich zurecht zu finden, sollte man mal aus dem Konzept kommen.)
Am Anfang sind es zwei einzelne Erzählstränge von und über Salander und Blomkvist, die sich dann irgendwann überschneiden. Durch den Erzählstil fühlt man sich den Protagonisten sehr nah und auch durch das ganze "Vorgeplänkel" bekommen die Charaktere wirklich ein Gesicht und Persönlichkeit. Ganz besonders Salander hat meine sympathie voll gewonnen. Dadurch das sie einfach sie selber ist und sich von der Gesellschaft abhebt, mochte ich sie ziemlich schnell. Ich mag es total, wenn man für sich selber sein Ding durchzieht und "anders" ist. Hinter ihrer verschlossenen Art steckt ein Mensch, der viel Leid erlebt hat und trotzdem unglaublich stark wirkt. Gerade diese Mischung aus Verletzlichkeit und Stärkemacht sie zu einer fazinierenden Figur. Während des lesens hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichte immer dunkler und beklemmdender wird, gleichzeitig konnte ich das Buch aber kaum aus der Hand legen.
Für mich ist Verblendung viel mehr als nur ein gewöhnlicher Thriller. Das Buch verbindet spannende Ermittlungen mit ernsten Themen wie Gewalt gegen Frauen, Vertauen und Gerechtigkeit.Genau diese Mischung macht das Buch so intensiv und emotional. Auch wenn man schon viele Seiten vor Ende des Buches weiß wer der Täter ist, bleibt es trotzdem bis zum Schluß spannend. Wie so oft bei einer Buchreihe hat man hier auch am Ende einige Fragen die einen dazu bringen unbedingt auch Band 2 "Verdammnis" und 3 "Vergebung" zu lesen.
Ich habe sie alle drei gelesen und gemaocht und kann sie einfach nur weiterempfehlen.