Eva Almstädt überzeugt wieder
OstseehölleEs gibt ja Neuerscheinungen auf die freut man sich besonders. Die Ostseekrimis
von Eva Almstädt, gehören für mich definitiv fest mit dazu und die Autorin versorgt uns auch wirklich verlässlich im Jahresrythmus ...
Es gibt ja Neuerscheinungen auf die freut man sich besonders. Die Ostseekrimis
von Eva Almstädt, gehören für mich definitiv fest mit dazu und die Autorin versorgt uns auch wirklich verlässlich im Jahresrythmus mit neuem Lesestoff. Natürlich gibt es immer Fälle die einen mehr und solche die einen weniger packen, Ostseehölle gehört für mich aber in die erste Kategorie.
In der Lübecker Marienkirche wird in einem nicht öffentlich zugänglichen Bereich die Leiche einer Frau gefunden. Wie sich schnell herausstellt, gehörte die Tote einem Chor aus einem kleinen Ort unweit von Lückeck an, dessen Mitglieder kürzlich an einer Führung in eben jener Kirche teilgenommen haben. Gab es böses Blut im Chor, im Umfeld der Ermordeten oder liegt das Motiv ganz woanders?
Es war wieder eine Freude Pia Korritki bei der Beantwortung dieser Fragen zu begleiten. Der Fall war interessant und klug konstruiert und der Täter blieb für mich lange unklar. Perfekt, denn ich bin kein Freund solcher Krimis in denen man nach dem ersten Drittel schon eigentlich alles weiß. Almstädt weiß wieder einmal die Spannung aufrecht zu erhalten.
Gut gefallen hat mir, dass, so spannenden ich die Ermittlungen in den kleinen Dörfern mit ihren Bewohnern und den eingeschworenen Strukturen finde, Lübeck selbst auch mal wieder Schauplatz abseits von Pias Privatleben, in dem sich, ohne zu viel zu spoilern, auch Neuigkeiten anbahnen, war.
Insgesamt wieder ein gelungener Korritki-Krimi, dem ich jeden (Küsten-)Krimiliebhaber wärmstens ans Herz legen mag.