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Veröffentlicht am 13.04.2026

Absolute Lieblingsreihe, die man nur empfehlen kann!

Ever & After. Die dunkle Hochzeit
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Wenn der nächste Band so gut ist wie "Die dunkle Hochzeit" und "Der schlafende Prinz" es waren, wird "Ever & After" definitiv einen festen Platz in der Liste meiner Lieblings-Buchreihen bekommen.

Was ...

Wenn der nächste Band so gut ist wie "Die dunkle Hochzeit" und "Der schlafende Prinz" es waren, wird "Ever & After" definitiv einen festen Platz in der Liste meiner Lieblings-Buchreihen bekommen.

Was ich besonders liebe, ist, dass diese Geschichte selten das tut, was ich erwarte, ohne Lesende mit dem Abweichen vom Erwarteten schocken zu wollen. Alles was passiert, ergibt immer Sinn innerhalb der Welt und der Charaktere und doch weiß ich nie wirklich, was als Nächstes passieren wird. Vielleicht geht es anderen nicht so, die eine andere Untermenge der Fantasybücher gelesen haben als ich, aber für mich ist dieses Buch definitiv anders als die anderen Fantasybücher, die ich lese, obwohl es sich durchaus auch an genügend Genrekonventionen hält, dass man nicht das Gefühl hat, dieses Buch wolle damit brechen wollen.

Der Prinz, Black, hat Rain und ihren Cousin Avery nun in seinem Gewahrsam und sein Spiegelbild, Cole, weggesperrt. Die Hochzeit zwichen Black und Rain wird vorbereitet und soll bald stattfinden, da damit das Ende der Welt ausgelöst wird, welches Blacks Ziel ist. Rain und Avery haben schon einige Fluchtversuche hinter sich, aber sie geben nicht auf, schließlich müssen sie, um Black aufzuhalten, noch die restlichen Vasallen ihrer Insignien berauben und sie wollen auch zu ihren Freunden zurückkehren, die irgendwo auf sich allein gestellt sind.
Freund und Feind auseinanderzuhalten war bereits seitdem der Prinz aufgewacht ist ein Problem und das wird nicht einfacher. Unterdessen ist die Trennung von Cole und Black eventuell nicht so klar wie bisher angenommen.
Ohne spoilern zu wollen, ist das alles, was ich zu der Handlung sagen kann.

Jetzt, wo wir wissen, dass es sich bei Cole um einen Teil des Prinzen handelt, der von ihm abgespalten wurde, fand ich es besonders interessant in diesem Buch Rains Beziehung zu Cole und Black zu sehen und zu beobachten, ob die Linien verschwimmen werden, ob sie Cole in Black sehen wird und Black in Cole, schließlich sind sie eigentlich beide die gleiche Person. Ebenfalls hat es mir interessiert, ob wir jetzt als Lesende sehen können, dass sie unterschiedliche Facetten der gleichen Person sind.

Ein großer Teil dessen, was mich in dieser Geschichte überrascht hat, war auf Rains Risikobereitschaft zurückzuführen und ich habe mich immer wieder im Laufe der Geschichte gefragt, wie viel sie bereit ist zu opfern. An den Punkten, wo viele andere Protagonisten (aus gutem Grund) nach einer Alternative gesucht hätten, ist sie mit dem Kopf durch die Wand, egal was es sie koste, und das war mehr als spannend zu verfolgen.

Das Worldbuilding mit den Märchen, die wir aus der echten Welt kennen und die menschlichen Charaktere auch aus ihren Geschichten in ähnlicher Fassung kennen, im Kontrast zu den Versionen, wie diese Geschichten in der Welt dieses Buches wirklich abgelaufen sind und auch wenn ich oft kein großer Fan von kleinen Geschichten bin, die in längeren Geschichten erzählt werden, hatte ich hier das Problem nicht. Die Autorin hat die Geschichten so gut integriert, dass ich jedes Mal gespannt war, herauszufinden, was die "richtige" Version des Märchens in dieser Geschichte ist, und die Märchen auch generell so geschrieben waren, dass sie auch als eigenständige Geschichten interessant waren, und mit wilden Wendungen und Verknüpfungen versetzt waren, dass ich gerne wissen wollte, welcher dunkle Wandel der Geschichte uns jetzt erwartende. Deswegen hab ich diese langen Märcheneinlagen nicht nur in Kauf genommen, sondern mich sogar explizit auf sie gefreut.

Alles in allem also ein tolles und spannendes Buch, das ich nur empfehlen kann, und auf deren dritten Teil ich mich nun sehr sehr doll freue.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Weniger Summer Romance und mehr Suspense, aber beides top!

Shattered Palace
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Der zweite Teil zu "Tainted Dreams" ist weniger Summer Romance und mehr Suspense, aber ohne den leichten Charakter des Vorgängers einzubüßen, und ich habe das geliebt.

In "Tainted Dreams" wurden viele ...

Der zweite Teil zu "Tainted Dreams" ist weniger Summer Romance und mehr Suspense, aber ohne den leichten Charakter des Vorgängers einzubüßen, und ich habe das geliebt.

In "Tainted Dreams" wurden viele Schattenseiten des reichen und privilegierten Lebens angeschnitten, die Charlotte langsam in ihrem Job kennengelernt hat, aber viel der Handlung war trotzdem unbeschwert. In diesem Buch spitzen sich die Dinge zu, die vorher angeschnitten wurden, und wir und Charlotte kriegen etwas mehr über die Schattenseiten der Newtons mit, aber auch darüber, was bei den Favreaus abgeht.

Wie es zwischen Charlotte und Gideon aussieht, ist unklar und da Charlotte nach zwei Wochen in Miami noch nicht wirkliche jemanden in der Stadt kennt, bleibt ihr im Notfall keine andere Wahl als Roméo Favreau um Hilfe zu bitten, der zwar auch ein Arschloch ist, aber immerhin ein ehrliches Arschloch, bei dem sie weiß, woran sie ist. Und umso mehr sie ihn kennenlernt, umso sympathischer wirkt er, wenn er die Maske des Mafia-Sohnes fallen lässt, die er bisher proiziert hat.

Ich liebe die Dynamik zwischen Charlotte und den beiden Männern und ich mag es gerne, wie Charlotte, aber auch die Geschichte an sich, damit umgehen, wenn sie sich wie Arschlöcher verhalten. Manche Sachen sind einfach nicht verzeihbar, egal wie attraktiv man die Person findet. Ich finde super, wie in diesem Buch damit umgegangen wird.
Ein gutes Love Triangle hat auch zwei Love Interests, die der Protagonistin unterschiedliches bieten, nicht nur als Person, sondern idealerweise auch zwei unterschiedliche Lebensweisen oder Moralvorstellungen. Auch das ist hier gegeben und toll umgesetzt. Ich fand am Ende des ersten Bandes die Idee eines Love Triangles mit Roméo schon interessant und dieses Buch hat darin auf jeden Fall abgeliefert und deutlich aufgezeigt, was beide Männer für Charlotte und in der Gesellschaft darstellen. Trotzdem wurde solchen guilty-pleasure tropes wie "Arschloch mit nem weichen Herz" oder "Bad Boy" nicht der Rücken gekehrt. Dies beides unter einen Hut zu kriegen ist sicher nicht einfach, aber in diesem Buch mehr als gelungen.

Gleichzeitig ist dieses Buch nicht nur das Love Triangle, sondern der Suspense-Teil dieser Geschichte nimmt richtig Fahrt auf. Charlotte möchte herausfinden, wer sie töten wollte und warum; ihre Mutter taucht auf und möchte sie erpressen; die Familie Favreau ist weiterhin an ihr interessiert, aber jetzt zum Teil auf eine neue Art und Weise; Charlotte kriegt Wind, dass es spezifischere Gründe für ihre Einstellung bei den Newtons gab und kriegt kryptische Hinweise, dass sie in Gefahr sei.
Ich fand dieses Buch wirklich so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte und jede freie Minute dafür genutzt habe. Man erfährt so viel neues in diesem Buch und trotzdem habe ich das Gefühl, noch immer keine richtigen Antworten auf meine Fragen zu haben, was das Bedürfnis, sich sofort in den dritten Band zu stürzen, nur noch stärker macht, als es ohnehin schon ist.

Der erste Band gefiel mir schon gut, aber der zweite Teil ist noch so viel besser und ich kann ihn nur empfehlen. Sowohl der Suspense- als auch der Romance-Teil fesseln einen ans Buch, weil sie einen nicht loslassen und man einfach wissen muss, was als nächstes passiert/was Charlotte als nächstes herausfindet.
Klare 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Spannender Roman in einer mysteriösen Studentenverbindung

Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln
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"Four Houses of Oxford – Brich die Regeln" geht um Harper, eine Waise, die eine Einladung annimmt, den Diamonds, einer einflussreichen, aber geheimnisvollen, Studentenverbindung in Oxford, zu Beginn ihres ...

"Four Houses of Oxford – Brich die Regeln" geht um Harper, eine Waise, die eine Einladung annimmt, den Diamonds, einer einflussreichen, aber geheimnisvollen, Studentenverbindung in Oxford, zu Beginn ihres Jura-Studiums beizutreten, nachdem ihr von einem mysteriösen Briefeschreiber erzählt wurde, dass die Diamonds ihr Schlüssel sein könnten, herauszufinden, wer ihre Eltern waren.

In Oxford angekommen, stellt sich heraus, dass die Diamonds und die anderen drei Häuser der Vier Farben, so geheimnistuerisch sind, da ihre Mitglieder magische Kräfte haben und Harper findet sich nun mit eigenen Kräften wider: Dem Lesen und Manipulieren von Gedanken.
Im ersten Jahr des Beitritts müssen die neuen der vier Häuser in einem Spiel gegeneinander antreten, in dem sie ihre neuen Fähigkeiten verbessern sollen, sowie ihre Loyalität und Skrupellosigkeit auf Probe gestellt werden. Als Gewinn für den Sieger wird das Erfüllen ihres Herzenswunsches in Aussicht gestellt.

Um Herauszufinden, wer ihre Eltern sind, würde Harper fast alles tun und in diesem Spiel wird Harper herausfinden, wie weit sie bereit ist zu gehen.

Aber Harper kriegt auch schnell den Eindruck, dass irgendwas nicht stimmt, der im Laufe der Zeit immer schlimmer wird. Sie versucht ihre beste Freundin von der Gefahr fernzuhalten, auch wenn sie riskiert, sie dadurch zu verlieren.

Und dann wäre da noch, dass ein Regelverstoß oder Verrat an den vier Häusern, sie die Erinnerung an einen geliebten Menschen kosten würde. Eine dieser Regeln ist, während des Spiels keine Beziehungen mit jemandem aus einem anderen Haus zu haben. Aber Finley, der erste Junge, in den Harper sich verliebt hatte und den sie seitdem nicht gesehen hatte, ist Teil der Spades, da er bei den vier Farben danach sucht, wie und warum sein Bruder gestorben ist. Und Harper muss sich fragen, ob sie ihn hasst, oder ob er es vielleicht wert ist, die Regeln zu brechen, um sich ihm wieder anzunähern.


Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend. Ich mag Geschichten in geheimnisvollen Organisationen und Charakteren zu folgen, wie sie immer mehr herausfinden, was in der Organisation falsch läuft. Harper zu folgen, wie sie das Spiel durchläuft, sich dabei Feinde und Freunde macht, passt also genau in das, was ich gerne mag. Ihre Suche nach ihrer Vergangenheit hat ihr die entsprechende Motivation gegeben, dass ich ihr viele von den Entscheidungen, die etwas abseits des normalen, auch abgekauft habe.

Nur mit Finley bin ich nicht so richtig warmgeworden, ich fand ihn ziemlich langweilig. Eigentlich ist seine Geschichte der Suche danach, was mit seinem Bruder geschehen ist, etwas, das mich sonst auch sehr mitreißen würde, aber er war vor allem Harpers Love Interest, wodurch es kaum um seinen Handlungsstrang ging, und ich somit nicht so richtig etwas darin gefunden habe, was mich gefesselt hat.
Das war aber auch gar nicht so schlimm, weil Finley gar nicht mal so wichtig ist. Er ist da, damit sie bereit ist, mehr Risiko einzugehen und mehr zu verlieren hat, also um ihr mehr Motivation zu geben, was er tut. Seinen Zweck in Harpers Geschichte erfüllt er mehr als gut, aber er selbst und seine Geschichte konnte mich trotzdem nicht so abholen und letztlich war ich froh darüber, dass es nur sehr wenig Kapitel aus seiner Sicht gab und Harper vor allem mit anderen Dingen als ihm beschäftigt war.

Insgesamt ist dieses Buch für mich eine 4,5 von 5.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Leichte Sommerromanze, durchsetzt mit ernsteren Themen

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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"Fleur de Lavande - Wie du liebst" startet damit, dass im Leben der Protagonistin Viola alles schief läuft.
Ihr neues Buch ist zwar recht erfolgreich erschienen, aber nicht erfolgreich genug, dass sie ...

"Fleur de Lavande - Wie du liebst" startet damit, dass im Leben der Protagonistin Viola alles schief läuft.
Ihr neues Buch ist zwar recht erfolgreich erschienen, aber nicht erfolgreich genug, dass sie sich eines erneuten Vertrages sicher sein kann: Es hat nämlich um genau einen Platz knapp die Bestsellerliste verfehlt. Ihre Schwester hat mit ihrem Ex geschlafen, obwohl die Trennung von ihm und Viola noch ganz frisch war. Zum Überfluss trifft sie am Flughafen noch sowohl auf besagten Ex, als auch auf Luc, den Bruder ihrer besten Freundin Jules, der noch nie einen Hehl daraus gemacht hat, wie wenig er von ihr hielt. Und dann laufen auf dem Weg zum Ferienhaus von Jules und Lucs Mutter auch noch ganz viele weitere Kleinigkeiten schief, als wenn Viola nicht eh schon einen schlechten Tag hätte. Dabei sollte dieser Urlaub in Frankreich doch eine Auszeit von ihrer Ex-Beziehung, ihrer Schwester und ihrer unsicheren Autorinnenkarriere sein.
Auch vor Ort läuft nicht alles gut, aber immerhin hat Viola dort Jules, die Lavendelfelder und den Badesee. Und vielleicht ist auch Luc eigentlich ganz okay...

Ich mag, dass dieses Buch auch so viele Sachen in Violas Leben anspricht. Zwischenzeitig hatte ich immer mal wieder Angst, dass es zu viel würde und ein Buch gar nicht so viele Sachen ansprechen könnte, aber die Autorin hat immer wieder die Kurve bekommen, vieles anzusprechen, ohne das Buch zu überladen. Im Fokus standen ja vor allem Violas nächstes Buch, die Beziehung zu ihrer einzigen Autorinnenfreundin und ihre komplizierte Beziehung zu ihrer Schwester. Alles andere hat irgendwie mit hineingespielt, aber hat kein neues Fass aufgemacht.

Ich fand es auch interessant geregelt, dass Lucs Sichtweise erst recht spät eingeführt wurde und seine Kapitel erst nach und nach länger wurden, sodass wir zu Anfang nur kleine Hinweise hatten, was ihn diesen Sommer bedrückt und was die Erklärungen hinter mancher seiner Handlungen sind, und dann immer mehr und mehr erfahren haben, was vor dem Sommer passiert ist, sowie wie er die Vergangenheit mit Viola wahrgenommen hat. Die Idee und die Umsetzung haben mir sehr gut gefallen.

Mir hat es auch sehr gefallen, wie mit den Tropes umgegangen wurde, die in diesem Buch verwendet wurde. Luc ist der typische "Er hat sie schon immer gemocht, aber sie dachte immer er hasst sie"-Protagonist, aber irgendwie auch nicht. Und Viola hat nicht für ihn geschwärmt, obwohl er ihr das Gefühl gegeben hat, dass er sie nicht abkann, sondern sich erst in ihn verliebt, als er Interesse an ihr gezeigt hat. Und er ist zwar ein "popular boy", aber was das für diese Handlung bringt ist nicht Arroganz, auch wenn es das sicher in der Vergangenheit war, sondern seinen eigenen Ballast, den er mit sich herumschleppt.

Vor allem mochte ich, dass dieses Buch eine Leichtigkeit ausgestrahlt hat und man diesen Sommer-in-Südfrankreich Vibe spüren konnte, gleichzeitig aber auch ernstere Themen im Leben ihrer Protagonisten angesprochen hat, ohne dass es einen spürbaren Schnitt dazwischen gab. Manchmal hat man eben einen sonnigen Sommer in Südfrankreich, in dem man gleichzeitig (figurative) Dämonen bekämpft.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Ein Einblick in die Geschichte von Tuberkulose und wie Rassismus, Kolonialismus, Armut und andere Faktoren die Krankheit verschlimmern

Tuberkulose
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Ich mochte John Greens vorheriges Sachbuch vor allem wegen seiner Essaystruktur und obwohl "Tuberkulose" sich nur auf ein einziges Thema konzentriert, bleibt durch die Struktur der Kapitel doch das gleiche ...

Ich mochte John Greens vorheriges Sachbuch vor allem wegen seiner Essaystruktur und obwohl "Tuberkulose" sich nur auf ein einziges Thema konzentriert, bleibt durch die Struktur der Kapitel doch das gleiche Gefühl vorhanden.

Die Kapitel sind kürzer als in den meisten Sachbüchern, die ich bisher gelesen habe, was aus diesem Buch eine leichte Lektüre gemacht hat. Vor allem, da John Greens Vergangenheit als Romanautor deutlich wird in der Art und Weise wie er über Tuberkulose schreibt und wie er die Lebensgeschichte von Henry, einem an Tuberkulose erkrankten Teenager aus Sierra Leone, den John Green auf einer Reise kennengelernt hat, als "Rahmenhandlung" für die Erklärungen über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Tuberkulose verwendet.

Während viele Menschen nicht viel über Tuberkulose wissen oder gar nicht wissen, dass es sie überhaupt noch gibt (so wie ich, bevor ich dieses Buch in die Hand genommen habe), wissen wir doch vieles über die Faktoren, die den Zustand der Tuberkulose, ihre Patienten und deren Behandlung sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart beeinflussen, und John Green erinnert uns sehr gut an diese Parallelen und erklärt dann, wie genau sie mit Tuberkulose zusammenhängen.

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, sowohl wegen der Darstellung der Geschichte der Krankheit und wie Rassismus, Kolonialismus, Armut und andere Faktoren die Krankheit verschlimmern, als auch wegen John Greens Schreibstil, der das Lesen angenehm gemacht hat, auch wenn das Thema keineswegs angenehm ist.

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