Spannender Roman in einer mysteriösen Studentenverbindung
Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln"Four Houses of Oxford – Brich die Regeln" geht um Harper, eine Waise, die eine Einladung annimmt, den Diamonds, einer einflussreichen, aber geheimnisvollen, Studentenverbindung in Oxford, zu Beginn ihres ...
"Four Houses of Oxford – Brich die Regeln" geht um Harper, eine Waise, die eine Einladung annimmt, den Diamonds, einer einflussreichen, aber geheimnisvollen, Studentenverbindung in Oxford, zu Beginn ihres Jura-Studiums beizutreten, nachdem ihr von einem mysteriösen Briefeschreiber erzählt wurde, dass die Diamonds ihr Schlüssel sein könnten, herauszufinden, wer ihre Eltern waren.
In Oxford angekommen, stellt sich heraus, dass die Diamonds und die anderen drei Häuser der Vier Farben, so geheimnistuerisch sind, da ihre Mitglieder magische Kräfte haben und Harper findet sich nun mit eigenen Kräften wider: Dem Lesen und Manipulieren von Gedanken.
Im ersten Jahr des Beitritts müssen die neuen der vier Häuser in einem Spiel gegeneinander antreten, in dem sie ihre neuen Fähigkeiten verbessern sollen, sowie ihre Loyalität und Skrupellosigkeit auf Probe gestellt werden. Als Gewinn für den Sieger wird das Erfüllen ihres Herzenswunsches in Aussicht gestellt.
Um Herauszufinden, wer ihre Eltern sind, würde Harper fast alles tun und in diesem Spiel wird Harper herausfinden, wie weit sie bereit ist zu gehen.
Aber Harper kriegt auch schnell den Eindruck, dass irgendwas nicht stimmt, der im Laufe der Zeit immer schlimmer wird. Sie versucht ihre beste Freundin von der Gefahr fernzuhalten, auch wenn sie riskiert, sie dadurch zu verlieren.
Und dann wäre da noch, dass ein Regelverstoß oder Verrat an den vier Häusern, sie die Erinnerung an einen geliebten Menschen kosten würde. Eine dieser Regeln ist, während des Spiels keine Beziehungen mit jemandem aus einem anderen Haus zu haben. Aber Finley, der erste Junge, in den Harper sich verliebt hatte und den sie seitdem nicht gesehen hatte, ist Teil der Spades, da er bei den vier Farben danach sucht, wie und warum sein Bruder gestorben ist. Und Harper muss sich fragen, ob sie ihn hasst, oder ob er es vielleicht wert ist, die Regeln zu brechen, um sich ihm wieder anzunähern.
Insgesamt fand ich die Geschichte sehr spannend. Ich mag Geschichten in geheimnisvollen Organisationen und Charakteren zu folgen, wie sie immer mehr herausfinden, was in der Organisation falsch läuft. Harper zu folgen, wie sie das Spiel durchläuft, sich dabei Feinde und Freunde macht, passt also genau in das, was ich gerne mag. Ihre Suche nach ihrer Vergangenheit hat ihr die entsprechende Motivation gegeben, dass ich ihr viele von den Entscheidungen, die etwas abseits des normalen, auch abgekauft habe.
Nur mit Finley bin ich nicht so richtig warmgeworden, ich fand ihn ziemlich langweilig. Eigentlich ist seine Geschichte der Suche danach, was mit seinem Bruder geschehen ist, etwas, das mich sonst auch sehr mitreißen würde, aber er war vor allem Harpers Love Interest, wodurch es kaum um seinen Handlungsstrang ging, und ich somit nicht so richtig etwas darin gefunden habe, was mich gefesselt hat.
Das war aber auch gar nicht so schlimm, weil Finley gar nicht mal so wichtig ist. Er ist da, damit sie bereit ist, mehr Risiko einzugehen und mehr zu verlieren hat, also um ihr mehr Motivation zu geben, was er tut. Seinen Zweck in Harpers Geschichte erfüllt er mehr als gut, aber er selbst und seine Geschichte konnte mich trotzdem nicht so abholen und letztlich war ich froh darüber, dass es nur sehr wenig Kapitel aus seiner Sicht gab und Harper vor allem mit anderen Dingen als ihm beschäftigt war.
Insgesamt ist dieses Buch für mich eine 4,5 von 5.