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Veröffentlicht am 30.03.2020

spannender Jugendroman, der zum Nachdenken anregt

Wir sind die Wahrheit
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Meine Meinung
Andreas Götz ist ein Autor, von dem ich bereits Bücher gelesen habe. Umso gespannter war ich nun auf sein neuestes Jugendbuch „Wir sind die Wahrheit“.
Das Cover wirkt ansprechend auf mich ...

Meine Meinung
Andreas Götz ist ein Autor, von dem ich bereits Bücher gelesen habe. Umso gespannter war ich nun auf sein neuestes Jugendbuch „Wir sind die Wahrheit“.
Das Cover wirkt ansprechend auf mich und der Klappentext macht neugierig. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt auch ganz flott gelesen.

Die handelnden Charaktere sind dem Autor gut gelungen. Sie wirkten realistisch auf mich, ich konnte sie mir vorstellen und die Handlungen sind zu verstehen.
Leah ist die Protagonistin und ich mochte sie sehr gerne. Sie versucht herauszufinden was da wirklich mit ihrem Bruder passiert ist. Sie will verstehen warum sich ihr Bruder verändert hat, doch dabei begibt sie sich selbst auch in Gefahr. Mir gefiel es wirklich gut wie Leah vorgeht, wie sie nicht aufgibt und auch nachfragt.
Noah ist Leahs Bruder. Er liegt im Koma und durch seine Schwester erfährt man als Leser mehr über ihn und sein Leben. Zum Ende hin hat mich Noah dann beeindruckt, denn er zeigt Stärke, er gibt seine Fehler zu. Dazu gehört einiges.

Neben Leah und ihrem Bruder gibt es noch andere Charaktere, die sich alle sehr gut ins Geschehen einfügen. Hier sind es vor allem die Adler, auf die der Autor sein Augenmerk legt, die einen wichtigen Part im Geschehen einnehmen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr einnehmend. Man wird als Leser mitgerissen und kommt so auch flüssig durch die Handlung hindurch. Es ist alles gut zu verstehen und nachzuempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Leah. So lernt man sie als Leser noch um einiges besser kennen und verstehen. So ist man eben auch nah bei ihrer eigentlichen Suche dabei.
Die Handlung fand ich sehr spannend gehalten. Der Autor versteht es sehr gut den Nerv des Zielpublikums zu treffen. Doch auch als Erwachsener wird man wachgerüttelt. Das Thema ist wirklich aktuell und regt zum Nachdenken an. Man soll genauer hinschauen und auch mal Dinge hinterfragen. Auch zeigt der Autor auf wohin Hass führt, wie man schnell auf den doch falschen Weg geraten kann.
Im Geschehen kommt Spannung auf, man fragt sich als Leser wie alle zusammenhängt, wer hier für was verantwortlich ist. Aufgelockert wird der Text hier immer mal wieder durch WhatsApp-Nachrichten oder auch Videos. Dies passt sehr gut ins Geschehen hinein und unterstreicht das Gesagte sehr gut.

Das Ende ist dann ein klein wenig vorherzusehen. Es passt aber definitiv sehr gut zum Gesamtgeschehen und bringt Licht in alle offenen Fragen. Dadurch macht es das Buch dann auch rund und schließt es sehr gut ab.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Wir sind die Wahrheit“ von Andreas Götz ein Jugendroman, der mich richtig gut für sich einnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein mitreißender flüssig zu lesender Stil des Autors sowie eine Handlung, die ich als spannend empfunden habe und die auch zum Nachdenken anregt, haben mir richtig klasse Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2020

etwas schwierig zu lesen - schade eigentlich

Im Zeichen der Acht
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Kurzbeschreibung
Acht Kämpfer. Ein Schicksal.
Einst sind Martha und Tristan Menschen gewesen, nun sind sie Boten einer längst
vergangenen Welt und tief verfeindet. Sie steht für das Bewahren, er für den ...

Kurzbeschreibung
Acht Kämpfer. Ein Schicksal.
Einst sind Martha und Tristan Menschen gewesen, nun sind sie Boten einer längst
vergangenen Welt und tief verfeindet. Sie steht für das Bewahren, er für den Untergang.
Sie sind gekommen, um Verbündete zu finden für den alles entscheidenden Kampf der Acht.
Der unsere Zukunft besiegeln wird.
(Quelle: Arctis)

Meine Meinung
Bisher war mir der Autor Benjamin Lebert noch vollkommen unbekannt. Jetzt also durfte ich „Im Zeichen der Acht“ aus seiner Feder gelesen und entsprechend war ich gespannt darauf.
Das Cover und die Aufmachung des Buches ist einfach verdammt gut gelungen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher ging es nach dem Erhalt auch umgehend mit dem Lesen los.

Die geschaffenen Charaktere sind relativ anschaulich beschrieben. Mit manchen von ihnen kam ich doch ganz gut klar, andere wiederum waren nicht so mein Fall.
Der Leser lernt hier Jugendliche kennen, die sich alltagsgetreu verhalten. Dabei geht es eben auch nicht immer locker zu, es kommt zu Abgründen, die man als Leser hier entdeckt, die sich auftun. Sie alle suchen noch nach ihrem Platzt, nach dem Sinn in ihrem Leben, was eben auch nicht immer leicht ist. So kommt es dann eben auch zu Beeinflussungen von anderen, die prägend sein können.

Der Schreibstil des Autors hat es mir nicht so leicht gemacht. Ich musste mich echt erst einmal daran gewöhnen bis ich dann wirklich drin war. Danach aber ging es dann einigermaßen flüssig voran und ich konnte recht gut folgen.
Die Handlung selbst, auch da habe ich wirklich einige Zeit gebraucht um folgen zu können. Ich muss auch gestehen, ich habe irgendwie etwas vollkommen anderes erwartet, als die Geschichte, die ich letztlich hier bekommen habe. Es ist kein reines Fantasybuch genauso wenig wie es eine Dystopie ist. Es kommt beides vor aber eben nicht nur. Der Autor legt viel Wert auf die Gefühle seiner Charaktere. Und es gibt auch sehr brutale und wirklich grausame Szenen, die ich ehrlich schon auch zu heftig für eine Jugendbuch wie dieses hier empfand.

Das Ende mag dann schon auch passend zum Buch gehalten zu sein. Ich persönlich fand es dann tatsächlich auch recht gut, es schließt das Buch ganz gut ab, mehr aber eben auch nicht.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Im Zeichen der Acht“ von Benjamin Labert ein Roman, der es mir wirklich nicht einfach gemacht hat.
Charaktere, die sich realitätsnah verhalten, ein Schreibstil bei dem ich einiges an Einlesezeit brauchte um dann einigermaßen flüssig folgen zu können sowie eine Handlung, die sehr brutal und grausam gehalten ist und von der ich eigentlich etwas total anderes erwartet habe, lassen mich sehr zwiespältig zurück.
Hier hätte man sehr viel mehr draus machen können.
Schade!

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Veröffentlicht am 26.03.2020

abwechslungsreich und prickelnd - wirklich klasse

Crushing on the Cop (Saving Chicago 2)
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Kurzbeschreibung
Es gibt zwei Argumente, die gegen Cristian Bianco sprechen: Er ist Polizist und arbeitet im 18. Distrikt … das heißt, mein Dad ist sein Boss.
Aufzuwachsen als die Tochter des Kapitäns ...

Kurzbeschreibung
Es gibt zwei Argumente, die gegen Cristian Bianco sprechen: Er ist Polizist und arbeitet im 18. Distrikt … das heißt, mein Dad ist sein Boss.
Aufzuwachsen als die Tochter des Kapitäns und ständig unter seiner Beobachtung zu stehen, war mehr, als ich verkraften konnte. Inzwischen bin ich ausgezogen und lebe nach meinen eigenen Regeln. Na ja, meistens. Ein Mann in Blau ist für mich nur eins: ein Problem!
Allerdings wird es immer schwerer, Cristian zu ignorieren, seit sein Bruder mit meiner Freundin ausgeht. Seine Familie steht für ihn immer an erster Stelle. Und er hat ein Eightpack. All das macht ihn unwiderstehlich …
(Quelle: Forever)

Meine Meinung
Bereits mit dem ersten Band der „Saving Chicago“-Reihe konnte mich Piper Rayne sehr begeistern. Daher war ich jetzt auch echt gespannt auf den zweiten Teil „Crushing on the Cop“.
Das Cover empfand ich wieder als sehr passend gewählt und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es dann auch recht flott mit dem Lesen los.

Die handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut dargestellt und sie dann auch in Szene gesetzt. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren für mich zu verstehen.
Im Mittelpunkt dieser Handlung hier stehen klar Cristina und Vanessa. Beide wirkten auf mich realistisch dargestellt.
Cristian ist ein Cop und er liebt seinen Job sehr. Er hat einen geordneten Tagesablauf, kann aber auch durchaus spontan sein. Für Menschen, die ihm wichtig sind, tut Cristian alles, sie sind ihm sehr wichtig.
Vanessa will eher unbeschwert leben. Sie ist ein ziemlicher Wildfang, von Regeln hält sie nicht unbedingt viel. Ihr Sarkasmus gefiel mir sehr gut während ihre Sturheit ihr doch immer wieder ziemlich im Weg steht. Sie entwickelt sich im Handlungsverlauf merklich weiter, was mir sehr gut gefiel.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen. Besonders schön fand ich das Wiedersehen mit den Charakteren aus Band 1 und das man ebenso auch schon die Protagonisten des Finales kennenlernt.

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder sehr locker und flüssig. So habe ich das Buch angefangen und bin ohne Verständnisprobleme durch die Handlung hindurch gekommen, konnte sehr folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Cristian und Vanessa. Mit gefiel dies wieder richtig gut, denn so ist man beiden Protagonisten noch um einiges näher und kann ihnen sehr gut folgen.
Die Handlung hat mich richtig gut gepackt. Es ist zwar Band 2 der Reihe und irgendwie knüpft dieser an Band 1 an, man kann die Romane aber durchaus auch eigenständig lesen und verstehen. In Reihenfolge macht es aber definitiv mehr Spaß.
Ich empfand diese zweiten Teil auch weder sehr spannend und abwechslungsreich gehalten. Mir gefiel diese Mischung einfach total gut. Zudem sind auch wieder einige sehr prickelnde Szenen im Geschehen eingearbeitet, die sehr schön beschrieben sind.

Das Ende gefiel mir dann auch richtig gut. Es macht hier alles rund und schließt Band 2 wirklich zufriedenstellend ab. Nun warte ich gespannt auf Teil 3, der im Juni erscheinen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Crushing on the Cop“. Von Piper Rayne ein rundum gelungener zweiter Band der „Saving Chicago“-Reihe, der mich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Vorstellbar beschriebene realistisch wirkende Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und auch sehr prickelnd empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 26.03.2020

spannend und emotional, hat aber Schwächen

Das Lied der Sonne
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Kurzbeschreibung
*Verbotene Liebe am Hof des Königs*
Lanea liebt ihr Leben. Sie genießt es, jeden Morgen mit den Stammesmitgliedern am feinen Sandstrand die Sonne zu begrüßen und mit ihrer besten Freundin, ...

Kurzbeschreibung
*Verbotene Liebe am Hof des Königs*
Lanea liebt ihr Leben. Sie genießt es, jeden Morgen mit den Stammesmitgliedern am feinen Sandstrand die Sonne zu begrüßen und mit ihrer besten Freundin, der Häuptlingstochter, unbeschwert zu lachen. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich alles. Der zukünftige Großkönig des Reiches ruft zur Brautschau und Lanea soll als falsche Prinzessin an den Hof reisen. Ein Ort, an dem man ihr nicht nur mit Vorurteilen begegnet, sondern hinter jeder Ecke Intrigen und tödliche Verschwörungen lauern – und mittendrin Prinz Aaren, dessen sanftmütige braune Augen Laneas Herz bei jedem Blick zum Flattern bringen. Doch seine Liebe darf sie nicht für sich gewinnen…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Von der Autorin Jennifer Wolf habe ich bereits einige Romane gelesen und auch immer wieder für verdammt gut befunden. Jetzt endlich stand auch „Das Lied der Sonne“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war total neugierig darauf.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach mir richtig gute Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch ganz flott mit Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin wirklich sehr gut ausgearbeitet und in die Handlung eingesetzt. Auf mich wirkten sie vorstellbar und auch die Handlungen waren zu verstehen.
Lanea ist eine tolle Protagonistin. Ich mochte ihre liebenswerte Art. Zudem ist sie auch kämpferisch, mutig und sie hat das Herz am richtigen Fleck. Sie setzt sich für die Menschen ein, die sie liebt, was mir wirklich richtig gut gefallen hat.
Aaren, den Prinzen, mochte ich auf Anhieb total gerne. Mit ihm habe ich mitgefiebert, denn seine Vergangenheit lastet schwer auf ihm. Doch auch er ist stark und versucht sein Möglichstes.

Neben den beiden genannten Protagonisten hat die Autorin noch weitere sehr interessante Charaktere ins Geschehen eingearbeitet. Sie alle passen wunderbar zusammen und ergeben eine tolle Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach unverkennbar. Ich mag den Stil total gerne, bin so auch richtig flüssig und gut durch die Handlung hindurch gekommen. Dabei konnte ich auch ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Die Handlung konnte mich dann auch richtig gut für sich gewinnen. Es ist eine Buch mit Spannung und ganz vielen verschiedenen Emotionen. Dazu gibt es auch immer wieder ruhigere Passagen, die sich meiner Meinung nach sehr gut ins Geschehen einfügen, die Mischung macht es hier wirklich aus.
Besonders hervorheben möchte ich hier auch die kleinen Schnipsel aus Liedern, die den Leser sehr an Hawaii erinnern. Sie passen so wunderbar und machen die Handlung meiner Meinung nach eben aus.

Das Ende hat mir dann leider weniger gefallen. Es ist ja als Einzelband gedacht, leider aber ist es doch sehr offen, so als ob hier etwas fehlen würde. Ich hoffe nun, das es vielleicht eine Fortsetzung gibt, denn so passt es meiner Meinung nach nicht wirklich.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Das Lied der Sonne“ von Jennifer Wolf ein Roman, der mich an sich auch wirklich gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein unverkennbarer sehr flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und auch emotional gehalten ist, der Ende mich aber leider unzufrieden zurückgelassen hat, haben mir doch aber sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2020

abwechslungsreiche Dystopie

Die Traumdiebe
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Kurzbeschreibung
Kanada nach der Klimakatastrophe: Die Welt ist hart und unmenschlich geworden. Die Menschen haben die Fähigkeit zu träumen verloren. Nur die wenigen überlebenden Ureinwohner können es ...

Kurzbeschreibung
Kanada nach der Klimakatastrophe: Die Welt ist hart und unmenschlich geworden. Die Menschen haben die Fähigkeit zu träumen verloren. Nur die wenigen überlebenden Ureinwohner können es noch – und werden deswegen gnadenlos gejagt. Der 16-jährige Frenchie hat so seine ganze Familie verloren. Aber er hat eine neue gefunden: Träumer wie er, die gemeinsam durch die Wildnis des Nordens ziehen, immer auf der Flucht vor den Traumdieben. Ein paar Kinder und Jugendliche, einige Erwachsene und die wunderbare, rebellische Rose. Kann die Macht ihrer Geschichten und das Wissen ihrer Ahnen sie schützen?
(Quelle: Heyne fliegt)

Meine Meinung
Bisher kannte ich die Autorin Cherie Dimaline noch rein gar nicht. Nun stand mit „Die Traumdiebe“ ein Roman von ihr auf meinem Leseplan, worauf ich auch total gespannt war.
Das Cover hat mich direkt auch angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch direkt mit dem Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin in meinen Augen gut gelungen. Sie wirkten auf mich vorstellbar und die Handlungen waren auch zu verstehen.
Frenchie gefiel mir wirklich gut. Er hat viel mitgemacht, hat sehr viel verloren. Doch er wirkte auf mich dennoch stark und sehr charismatisch. Und im Handlungsverlauf wächst er auch total über sich hinaus.

Daneben gibt es noch andere Charaktere die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen. Jeder von ihnen passt sehr gut zur Handlung und bringt so auch ganz eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut zu verstehen. Man kommt als Leser so auch flüssig durch die Seiten hindurch und kann auch gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Frenchie. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich total passend empfunden habe. So ist man ihm sehr nahe und lernt ihn auch um einiges besser kennen.
Die Handlung selbst fand ich interessant gehalten. Es kommt Spannung auf, es ist ein Abenteuer. Was es mit den Traumdieben auf sich hat, das geht leider lange Zeit doch unter. Dafür geht es eher ums Überleben, das Leben selbst steht sehr im Mittelpunkt. Mir gefiel trotzdem aber diese eben abwechslungsreiche Idee, da die Autorin auch Wendungen eingearbeitet hat, die überraschen können. Und es gibt es kleine süße Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach gut ins Geschehen hineinpasst.
Als Kulisse hat sich die Autorin Kanada ausgesucht. Allerdings ist es da nicht mehr so wie wir es aktuell kennen. Die geschaffene Welt hier ist sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich diese Umgebung auch wirklich sehr gut vorstellen kann. Dabei fällt auf das es doch auch recht brutal und düster zugeht. Das kommt hier sehr gut rüber und ist auch absolut glaubhaft.

Das Ende empfand ich dann auch als richtig gut gemacht. Mir persönlich hat es zugesagt, es passt insgesamt zur Geschichte und schließt sie dann auch rund und gut ab.

Fazit
Insgesamt gesagt ist der dystopische Roman „Die Traumdiebe“ von Cherie Dimaline ein Buch, das mich doch auch gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene vorstellbar Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil, der alles gut verständlich beschreibt und eine Handlung, die ich auch spannend und abwechslungsreich empfunden habe, in der mir aber gerade zu Beginn der Bezug zum Titel ziemlich gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere