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Veröffentlicht am 01.02.2020

ein wirklich sehr guter zweiter Reihenteil

The Risk – Wer wagt, gewinnt
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Kurzbeschreibung
Bad Girl Brenna Jensen würde sich nie auf einem Eishockeyspieler einlassen. Das Risiko wäre zu groß. Nicht nur, weil ihr Vater, der Trainer des Teams, sie umbringen würde. Sie hat auch ...

Kurzbeschreibung
Bad Girl Brenna Jensen würde sich nie auf einem Eishockeyspieler einlassen. Das Risiko wäre zu groß. Nicht nur, weil ihr Vater, der Trainer des Teams, sie umbringen würde. Sie hat auch nicht vor, den größten Fehler ihres Lebens zu wiederholen. Trotzdem geht ihr einer der Spieler unter die Haut. Er ist eingebildet, frech, und er macht mehr als deutlich, dass er etwas von ihr will. Auch wenn sie weiß, dass sie für ihn nie an erster Stelle stehen wird, da er sich letzten Endes doch nur für seinen Sport interessiert, wird es für Brenna immer schwerer, ihm zu widerstehen …
(Quelle: Piper)

Meine Meinung
Bereits der erste Band der „Briar U“-Reihe von Elle Kennedy konnte mich wirklich sehr gut unterhalten. Umso gespannter war ich daher auch auf „The Risk – Wer wagt, gewinnt“.
Das Cover hat mich richtig angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch geladen und dann ging es auch schon los mit dem Lesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin wirklich gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und die Handlungen waren zu verstehen.
Jake und Brenda sind hier die beiden Protagonisten. Brenda ist eine Studentin und die Tochter des Coachs. Sie ist witzig und wirkte bodenständig auf mich. Sie hat bereits einiges erlebt, ihre Vergangenheit war sehr lebendig und das hängt ihr auch jetzt noch immer ziemlich nach. Zu ihrem Vater hat sie nicht unbedingt ein gutes Verhältnis, dennoch aber steht sie voll hinter ihm und der Mannschaft. Ich mochte sie im Großen und Ganzen eigentlich ziemlich gerne.
Jake hat das Herz genau am richtigen Fleck. Er studiert an der Harvard Universität und verliebt sich ausgerechnet in Brenda. Auch wenn sie grundverschieden sind kämpft Jake für seine Ziele und bleibt sich dabei selbst immer treu. Mein Herz hatte er bereits nach kürzester Zeit im Sturm erobert, was nicht zuletzt an seiner sympathischen Art lag.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Man fühlt sich als Leser wohl zwischen den Zeilen und kommt locker und flüssig durch die Handlung hindurch. Alles ist gut zu verstehen und man kann die Handlungen recht gut nachvollziehen.
Die Handlung hat mich recht schnell mitgenommen. Es geht hier sehr abwechslungsreich zu, hinzu kommt einen ordentliche Portion Spannung und auch ganz viele Emotionen und Gefühle. Und man findet hier als Leser auch Humor vor, der genau richtig dosiert und gut eingesetzt wirkte.
Das gute an diesem Roman ist man kann ihn vollkommen unabhängig lesen und verstehen, da jeder Band hier für sich abgeschlossen ist. Es macht aber definitiv mehr Spaß wenn man sie in Reihe liest.

Das Ende ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gewählt. Es schließt diese Geschichte hier sehr gut ab und macht alles rund.

Fazit
Abschließend gesagt ist „The Risk – Wer wagt, gewinnt“ von Elle Kennedy ein wirklich sehr guter zweiter Reihenteil, der mich gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene sympathische Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als abwechslungsreich, spannend, emotional und auch humorvoll empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2020

ein sehr guter Dilogieabschluss

Son of Darkness 2: Goldene Bedrohung
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Kurzbeschreibung
*Liebe oder Zerstörung – Was bestimmt dein Schicksal?*
Seit Emma in einer isländischen Höhle auf ein riesiges wildes Tier gestoßen ist, steht ihr Leben Kopf. Der von ihr befreite schwarze ...

Kurzbeschreibung
*Liebe oder Zerstörung – Was bestimmt dein Schicksal?*
Seit Emma in einer isländischen Höhle auf ein riesiges wildes Tier gestoßen ist, steht ihr Leben Kopf. Der von ihr befreite schwarze Wolf hat sich nicht nur in einen unglaublich attraktiven Kerl verwandelt, sie fühlt sich von ihm auch noch nahezu magisch angezogen. Aber Emma kann und will einfach nicht glauben, dass ihr geheimnisvoller Fremder eigentlich in der Welt der nordischen Götter zuhause ist – bis sie sich plötzlich selbst in Asgard wiederfindet und Wulfs Geheimnis aufdeckt. Er hat eine zerstörerische Bestimmung, die nicht nur seine, sondern auch Emmas Welt aus den Angeln zu heben droht…
(Quelle Impress)

Meine Meinung
Bereits mit den ersten Band der „Son of Darkness“-Dilogie konnte mich Asuka Lionera echt überzeugen. Umso gespannter war ich nun auf „Son of Darkness 2: Goldene Bedrohung“.
Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden und das Cover hat mich total angesprochen. Daher ging es nach dem Laden auch direkt mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Es war noch einmal eine Rückkehr, sie wirkten auch hier wieder lebendig und sehr gut ausgearbeitet.
Emma gibt hier im zweiten Band noch viel mehr von sich preis, allerdings es gab auch Situationen wo ich sie nicht so ganz verstanden habe. Trotzdem aber ist sie noch immer eine starke Persönlichkeit und sehr ehrgeizig.
Auch auf Wulf trifft man hier wieder. Über ihn gibt es hier auch noch mehr zu erfahren. Allerdings nicht alles, was ich über ihn wissen wollte wurde auch wirklich geklärt.

Neben den Protagonisten gibt es hier auch wieder ein paar Nebenfiguren, die sich sehr gut in die Handlung integrieren. Diese Mischung hat Autorin meiner Meinung nach gut hinbekommen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wieder richtig gut und flüssig zu lesen. So bin ich dann auch flott und locker durch die Seiten gekommen und konnte sehr gut folgen.
Die Handlung knüpft an Band 1 an. Man sollte diesen auch vorher gelesen haben bevor man zu diesem Buch hier greift.
Und es kommt hier auch wieder gut Spannung auf. Es gibt Action und Gefahren, allerdings hier waren die Lösungen nicht immer ganz schlüssig gehalten. Trotzdem aber hat mit die Idee hinter der Geschichte wirklich gefallen. Die Autorin hat hier wirklich ihr Möglichstes gegeben.

Das Ende ist dann in meinen Augen gut gemacht. Es passt zur Gesamtgeschichte und macht diese Dilogie dann letztlich auch gut rund und schließt sie sehr gut ab.

Fazit
Letztlich gesagt ist „Son of Darkness 2: Goldene Bedrohung“ von Asuka Lionera ein gut gemachter Dilogieabschluss, der mich auch gut einnehmen konnte.
Interessant beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und deren Idee auch wirklich gut umgesetzt ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2020

ein wirklich guter Auftakt der Reihe

Legal Love – An deiner Seite
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Kurzbeschreibung
Gerade erst hat Nora den Tod ihres Chefs überwunden, da taucht plötzlich sein Enkel David auf. Er will die Kanzlei übernehmen und alles komplett umkrempeln. Nora ist davon wenig begeistert. ...

Kurzbeschreibung
Gerade erst hat Nora den Tod ihres Chefs überwunden, da taucht plötzlich sein Enkel David auf. Er will die Kanzlei übernehmen und alles komplett umkrempeln. Nora ist davon wenig begeistert. Schließlich hat David sich noch nie besonders für die Kanzlei interessiert – und schon gar nicht für seinen schwerkranken Großvater. Nora gibt sich kämpferisch und stellt sich Davids Plänen entgegen. Doch nach kurzer Zeit muss sie sich eingestehen, dass sie sich mehr zu dem australischen Anwalt hingezogen fühlt, als ihr lieb ist …
(Quelle: beHEARTBEAT)

Meine Meinung
Die Autorin hinter dem Pseudonym J. T. Sheridan war mir bereits unter einem anderen Namen sehr gut bekannt. Jetzt also stand mit „Legal Love – An deiner Seite“ der erste Band der „Lawyers of London – Office Romance“ auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch flott mit Lesen los.

Die Charaktere in dieser Geschichte hier sind gut gelungen. Sie wirkten vorstellbar und realistisch beschrieben und passten meiner Meinung nach wirklich gut in das Geschehen hier hinein.
Nora ist wirklich gelungen. Sie ist tough und selbstbewusst, sie weiß wirklich was sie will. Für ihre Ziele ist sie auch wirklich bereits zu kämpfen. Dafür räumt sie auch selbst die Steine aus dem Weg, wenn ihr welche in den Weg gelegt werden. Das gefiel mir wirklich sehr gut., da sie auch nachdenkt und dann handelt. Freunden gegenüber ist sie genauso loyal wie ihrer Kanzlei gegenüber. Ich mochte sie wirklich gerne und habe hier gerne alles verfolgt.
David hat es mir ehrlich gesagt nicht wirklich so einfach gemacht. Er wirkte charmant auf mich, nur leider hat er anderen mehr geglaubt als Nora selbst. Damit hat er mich immer wieder schrecklich auf die Palme gebracht. Ansonsten aber war David wirklich gut gezeichnet auf mich.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich genauso gut ins Geschehen einfügen und so ganz eigene Dinge mitbringen. Hier hat die Autorin eine wirklich gute Mischung zusammengestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Mir hat dieser Stil gut gefallen und ich bin so auch flüssig durch die Handlung gekommen.
Geschildert wird das gesamte Buch aus der Sichtweise von Nora. Diese Perspektive passt, da man sie so noch näher kennenlernen kann. Allerdings ab und an hätte ich gerne auch etwas aus der Sichtweise von David gewünscht.
Die Handlung selbst hat mir gut gefallen. Es kommt Spannung auf, genauso wie man als Leser hier Emotionen, Gefühle und viel Liebe vorfindet. Es passt alles sehr gut zusammen, auch weil die Autorin immer wieder Wendungen eingearbeitet hat, die zusätzlich neue Dinge ins Geschehen einbringen.
Die Handlungsorte empfand ich als gut beschrieben, sie erwachten während des Lesens vor meinem Auge zum Leben.

Das Ende empfand ich als gut gemacht. Es passt sehr gut zum Gesamtgeschehen hier, alles wird schön rund und gut abgeschlossen. So wurde ich als Leser zufrieden aus der Geschichte entlassen.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Legal Love – An deiner Seite“ von J. T. Sheridan ein gar nicht mal so schlechter Auftakt der „Lawyers of London – Office Romance“, der mich ganz gut für sich gewinnen konnte.
Vorstellbare, gut beschriebene Charaktere, ein flüssig zu lesender angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die Spannung, viele verschiedene Emotionen und eben auch Liebe enthält, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2020

ein erstklassiger Auftakt, der nach mehr schreit - einfach Wow!

12 - Das erste Buch der Mitternacht, Band 1
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Meine Meinung
Ich habe bereits einige Romane der Autorinnen, die sich hinter Rose Snow verbergen, gelesen und auch immer für wirklich sehr gut befunden. Jetzt war es endlich soweit, ich durfte auch „12 ...

Meine Meinung
Ich habe bereits einige Romane der Autorinnen, die sich hinter Rose Snow verbergen, gelesen und auch immer für wirklich sehr gut befunden. Jetzt war es endlich soweit, ich durfte auch „12 – Das erste Buch der Mitternacht“ lesen und entsprechend war ich auch sehr gespannt darauf.
Das Cover hat mich auf Anhieb total angesprochen und der Klappentext versprach mir einfach tolle Lesestunden. Daher ging es nach Erhalt auch umgehend los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere haben die Autorinnen sehr gut ausgearbeitet und in das Geschehen eingesetzt. Ich konnte sie mir allesamt sehr gut vorstellen und die Handlungen waren verständlich gehalten.
Alles voran lernt man hier als Leser Harper kennen. Ich mochte sie von der ersten Seite an, konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen verstehen. Ab und an ist Harper ziemlich stur, dazu denkt sie eigenständig und lässt sich dabei auch nicht beeinflussen. Sie bildet sich ihre ganz eigene Meinung.
Der männliche Protagonist heißt Cajus und er ist das genaue Gegenteil von Harper. Cajus ist reich, sieht sehr gut aus und wirkt zudem doch auch arrogant und überheblich. Am Anfang mochte ich ihn ja so gar nicht, mit der Zeit aber wurde er mir immer sympathischer, je mehr ich ihn kennenlernte.
Die Dialoge zwischen den beiden sind klasse, hier habe ich wirklich auch immer wieder Schmunzeln müssen.

Neben den beiden Protagonisten tauchen noch andere Figuren im Geschehen auf. Auch sie sind wunderbar gelungen und passen wirklich perfekt in die Geschichte hier.

Der Schreibstil der Autorinnen ist einfach der Wahnsinn. Sie haben es geschafft mich mit ihren Worten an die Seiten zu fesseln, ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen, war total in der Geschichte versunken.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Harper. Dadurch ist man als Leser noch viel näher dran und bekommt alles hautnah mit. Mir gefiel dies unheimlich gut.
Die Handlung ist schlichtweg wow. Es geht spannend zu, es gibt viele verschiedene Emotionen und Gefühle, das alles fügt sich hier zu einer Mischung zusammen, absolut begeistern konnte.
Die von den Autorinnen geschaffene Welt Noctaris ist detailliert beschrieben, man kann sie sich wunderbar vorstellen und fühlt sich beinahe schon so, als wäre man selbst vor Ort. Überhaupt ist die Idee mit einer Traumstadt absolut genial. So etwas ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Das Ende ist dann leider ziemlich gemein. Es gibt einen Cliffhanger, der Band 2 herbeisehen lässt. Dieser ist für Anfang Juni 2020 angekündigt und ich bete das die Zeit bis dahin schnell vergeht.

Fazit
Kurz gesagt ist „12 – Das erste Buch der Mitternacht“ von Rose Snow ein erstklassiger Auftakt der Trilogie, der mich echt total fesseln konnte.
Wunderbar beschrieben Charaktere, ein mitreißender flüssiger Stil der Autorinnen sowie eine Handlung, die spannend ist, in der es viele verschiedene Emotionen und Gefühle zu finden gibt und deren Idee echt genial ist, haben mich begeistert und vollkommen umgehauen.
Band 1 ist für mich ein Highlight!
Lesen! Unbedingt!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2020

ein einnehmender, emotionaler dystopischer Roman

Autumn & Leaf
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Meine Meinung
Bisher konnte mich J. K. Bloom immer mit ihren Romanen richtig begeistern. Jetzt also stand mit „Autumn & Leaf“ ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt darauf.
Das ...

Meine Meinung
Bisher konnte mich J. K. Bloom immer mit ihren Romanen richtig begeistern. Jetzt also stand mit „Autumn & Leaf“ ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt darauf.
Das Cover ist wirklich richtig gelungen, mir gefiel es sehr gut. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich mich nach dem Laden auch direkt ans Lesen des Buches gemacht.

Die handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen richtig gut gezeichnet. Für mich als Leser war es so einfach sie mir vorzustellen und die Handlungen auch zu verstehen.
Die beiden Protagonisten Autumn und Leaf wurden quasi auf chemische Weise hergestellt. Sie sind sehr menschenähnlich, werden aber beispielsweise nicht krank, was von Vorteil ist. Normal haben diese Individuen nur Nummern, die beiden haben sich aber Namen gegeben.
Leaf ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie ist eine richtige Kämpfernatur und ich habe sie total in mein Herz geschlossen. Auch Autumn ist ein Kämpfer, doch insgesamt ist er ruhiger als Leaf. Er lässt sich daher auch nicht von seinen Zielen abbringen. Beide wirkten sie, obwohl sie hergestellt wurden, absolut menschlich auf mich, da sie beide auch echte Gefühle und Emotionen zeigen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich sehr gut in das Geschehen hier einfügen. Manche von ihnen mochte ich, andere wiederum eher nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Er ist flüssig und emotional gehalten, zudem beschreibt die Autorin alles sehr bildhaft und somit vorstellbar. Man ist als Leser wirklich drin und fiebert und leidet hier total mit.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweise von Autumn und Leaf. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die mehr als passend ist. Somit erhält der Leser interessante Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonisten. Man ist mit ihnen verbunden und erfährt so auch sehr viel mehr über die persönlichen Schicksale der beiden.
Die Handlung hat mich sehr für sich eingenommen. Es kommt schnell Spannung auf, zudem wird man hier als Leser auch berührt. Immer wieder tauchen Wendungen auf, gibt es Entwicklungen, mit denen man nicht rechnet. Es ist ein stetiges Auf und Ab, zum Teil musste ich bei bestimmten Dingen doch auch schlucken. Hier waren die Emotionen dann besonders greifbar für mich.
Auch die dystopische Welt, in der die Protagonisten hier leben, ist anschaulich beschrieben. Sie ist doch ziemlich düster gehalten und durch die angesprochenen Dinge ist es auch alles sehr gesellschaftskritisch gehalten. Man denkt hier als Leser auch automatisch über das Gelesene nach.

Das Ende ist dann in meinen Augen wirklich verdammt gut gemacht. Ich empfand es als stimmig, es passt zur Gesamtgeschichte und macht diese dann letztlich auch rund.

Fazit
Kurz gesagt ist „Autumn & Leaf“ von J. K. Bloom ein dystopischer Roman, der mich von Anfang an sehr für sich einnehmen konnte.
Vorstellbare sehr interessant gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und abwechslungsreich gehalten ist und in der es durchaus auch gesellschaftskritisch zugeht, haben mir richtig gute Lesestunden beschert und am Ende auch begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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