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Veröffentlicht am 07.04.2019

gute Idee aber leider viel Potential verscheinkt

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
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Meine Meinung
Der dystopische Roman „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“ stammt von der Autorin Sarah Rees Brennan. Ich wurde hier ganz besonders vom Cover angesprochen, es wirkte auf mich richtig ...

Meine Meinung
Der dystopische Roman „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“ stammt von der Autorin Sarah Rees Brennan. Ich wurde hier ganz besonders vom Cover angesprochen, es wirkte auf mich richtig neugierig machend. Und auch der Klappentext las sich gut. Daher habe ich das Buch dann auch nach dem Laden flott gelesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin nur im Ansatz gelungen. Vorstellbar wirkten sie alle auf mich, allerdings konnte ich mich nicht immer mit ihren Handlungen anfreunden.
Lucie steht hier klar im Mittelpunkt der Geschichte. So richtig mit ihr anfreunden konnte ich mich nicht. Es gibt hier einfach zu viele Widersprüche. Sie wartet meist eher ab und nur, wenn es sein muss handelt sie. Für die Menschen, die sie liebt, steht sie ein aber auch wirklich nur, wenn sie bedroht werden.
Ethan wirkte die gesamte Zeit über eher geheimnisvoll und undurchsichtig auf mich. Welche Motive er wirklich hat blieb für mich leider vollkommen im Dunkeln.
Generell fehlte mir bei den Charakteren die Weiterentwicklung. Immer wenn ich dachte jetzt kommt etwas, blieb sie dann leider doch aus und es ging gewohnt weiter.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Sie schreibt flüssig und gut lesbar, es ist alles verständlich und auch so gut beschrieben.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lucie. Dadurch erfährt man zwar einiges über sie, Ethan bleibt aber eben gleichzeitig auch außen vor.
Die Handlung hat es mir dagegen gar nicht so einfach gemacht wie ich gehofft hatte. Man ist direkt mittendrin, es geht ohne Umschweife los. Mir hat dies ein paar Schwierigkeiten bereitet, denn ich musste mich erst einmal zurechtfinden in der hier geschaffenen Welt. Dies hat ein paar Seiten gedauert, danach ging es dann. Das Tempo und die Spannung sind gerade zu Anfang ziemlich hoch. Hinzu kommen noch einige Fakten, die mir jedoch manches Mal doch etwas zu viel des Guten waren. Da schwirrte mir des Öfteren doch der Kopf. Auch sonst lässt die Spannung leider doch recht schnell nach. Es plätschert dann ziemlich dahin, ist zäh und langwierig. Die Autorin versucht das Ruder immer wieder mit Fantasy oder auch der eingearbeiteten Liebesgeschichte rumzureißen. Sie bleibt dabei aber doch immer nur oberflächlich, reißt zu viele Dinge an und geht nicht in die Tiefe. Erst zum Ende hin wird es dann wieder ein wenig besser.
Die von der Autorin geschaffene Welt gemeinsam mit der Idee gefiel mir gut. Man merkt schon, dass sie sich hier Gedanken gemacht hat und versucht hat alles gut zum Leser zu transportieren.

Das Ende ist dann in meinen Augen passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Es schließt dieses Buch ab und macht alles doch auch rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten“ von Sarah Rees Brennan ein dystopischer Roman, der leider nicht halten kann was Cover und Klappentext versprechen.
Charaktere, die leider nur im Ansatz wirklich gut beschrieben sind, ein gut zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die es mir schwer gemacht hat was Spannung und auch Tiefe angeht, deren Idee mir aber wiederum gut gefallen hat, lassen mir wirklich zwiegespalten zurück.
Es ist sehr viel Potential vorhanden, leider nutzt es die Autorin nicht vollends.
Schade!

Veröffentlicht am 05.04.2019

absolut gelungener 12. Teil

Die Grimm-Chroniken (Band 12): Das Mondmädchen
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Meine Meinung
Schon die ersten 11 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd waren wirklich absolut klasse. Jetzt stand mit „Das Mondmädchen“ Band 12 auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt ...

Meine Meinung
Schon die ersten 11 Teile der „Grimm-Chroniken“ von Maya Shepherd waren wirklich absolut klasse. Jetzt stand mit „Das Mondmädchen“ Band 12 auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt auf diese Geschichte hier.
Das Cover ist wieder total gelungen und der Klappentext macht extrem neugierig. Daher habe ich auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere dieses 12. Teils sind wieder richtig gut gezeichnet. Die Autorin stellt sie facettenreich und vorstellbar dar, für den Leser ist es leicht sich in sie hineinzuversetzen.
Hier begleitet man Ember, Julia und Joe in der Gegenwart. Mir gefiel dies sehr gut, hier ist immer etwas los, langweilig wird es nicht.
Doch man ist nicht nur in der Gegenwart, sondern mit Maggy, Ember und den anderen in der Vergangenheit. Dadurch wird es wieder komplex doch man kann gut folgen und alles verstehen. Man merkt hier klar, dass es Richtung Kampf geht, alle machen sich bereit, sind auf dem Sprung.

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder richtig klasse. Ich bin auch durch Band 12 wieder leicht und flüssig gekommen, konnte richtig gut folgen und auch alles nachvollziehen.
Es gibt hier sehr viele verschiedene Sichtweisen und auch unterschiedliche Zeitzonen, in denen diese Geschichte hier erzählt wird. Dadurch wird es komplex aber auch extrem vielsichtig und interessant.
Die Handlung hier beginnt mit einem Rückblick, durch den der Einstieg sehr einfach gelingt. Und dann geht es direkt da weiter, wo Band 11 aufgehört hat. Es ist spannend, emotional und voller verschiedenster Gefühle. Es gibt hier lustige Dinge genauso wie man blutige und sehr düstere Szenen vorfindet. Aber es fehlt auch nicht an Romantik und Humor. Kurzum die Mischung hier ist klasse und man merkt, es geht mit großen Schritten Richtung Staffelfinale. Was dann dort passiert, man weiß es nicht, doch nach Teil 12 muss man echt auf alles gefasst sein.

Das Ende macht dann richtig neugierig auf eben das Staffelfinale. Ich bin echt schon gespannt darauf wie die Autorin diese erste Staffel hier zu einem Ende bringt und freue mich schon aufs Lesen.

Fazit
Alles in Allem ist „Das Mondmädchen“ von Maya Shepherd ein verdammt guter 12. Teil der „Grimm-Chroniken, der mich wieder richtig gut einfangen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfunden habe und die extrem neugierig auf das große Finale macht, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt wieder überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 05.04.2019

ein wirklich sehr gutes Debüt das mich gut unterhalten hat

Left to Fate. Die Ausgesetzten
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Meine Meinung
Mit „Left to Fate. Die Ausgesetzten“ ist Gloria Trutnaus Debüt erschienen. Mit dieser Geschichte hat sie den Schreibwettbewerb von Tolino und Impress gewonnen, was mich, neben dem tollen ...

Meine Meinung
Mit „Left to Fate. Die Ausgesetzten“ ist Gloria Trutnaus Debüt erschienen. Mit dieser Geschichte hat sie den Schreibwettbewerb von Tolino und Impress gewonnen, was mich, neben dem tollen Cover und den sehr ansprechend klingenden Klappentext, noch zusätzlich neugierig gemacht hat.

Ihre Charaktere hat die Autorin wirklich gut ausgearbeitet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Samantha gefiel mir richtig gut. Sie ist interessant ausgearbeitet und wurde mir mit jedem Wort mehr sympathischer. Sam ist eher verschlossen, sie tut sich schwer Dinge von sich preis zu geben. Im Verlauf der Handlung aber macht Sam eine Entwicklung durch, als Leser lernt man sie dadurch auch immer besser und intensiver kennen.
David ist der Anführer der Gang. Irgendwie hat er es mir nicht so einfach gemacht, wie ich es gehofft hatte. Er wirkte verschlossen, unnahbar und geheimnisvoll. Erst mit der Zeit erfährt man als Leser mehr über ihn, was ihn dann auch immer interessanter machte.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch einige andere. Jeder von ihnen fügt sich gut in diese Handlung hier ein, bringt eigene Dinge mit, die dem Geschehen von Nutzen sind.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig lesbar. Ich bin ohne Probleme ins Geschehen hinein gekommen und konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Samantha. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich als wirklich passend empfunden habe. So ist man ihr noch näher, kann ihre Gedanken und auch Gefühle gut verfolgen.
Die Handlung ist gut gemacht. Ich empfand sie als spannend und abwechslungsreich. Ebenso war ich von der Atmosphäre sehr angetan. Den Leser erwartet hier ein zerstörtes New York, man findet sich in der Zukunft wieder. Es herrscht zudem Krieg und Essen und andere lebensnotwendige Güter sind knapp. Das heizt die Spannung noch zusätzlich an, bringt auch Tempo ins Geschehen hinein. Als Leser ist man gefangen und möchte erfahren wie es hier weitergeht.

Das Ende ist ein wenig unbefriedigend. Es bleibt doch einiges offen, was ich persönlich ziemlich schade fand. Es ist ein Einzelband, ich aber hoffe, dass es noch weitergehen wird. Immerhin gibt es da noch ein paar Dinge, die einer Klärung bedürfen.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Left to Fate. Die Ausgesetzten“ von Gloria Trutnau ein dystopisches Debüt das mich gut einfangen konnte.
Interessante gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfunden habe, deren Ende mich aber nicht ganz zufriedenstellen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 04.04.2019

das Debüt konnte mich wirklich gut unterhalten

BeastSoul
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Meine Meinung
Der Fantasyroman „BeastSoul: Sternenlicht“ stammt von der Autorin Juliana Fabula. Dies ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier ja sowohl vom Cover als auch vom Klappentext angesprochen. ...

Meine Meinung
Der Fantasyroman „BeastSoul: Sternenlicht“ stammt von der Autorin Juliana Fabula. Dies ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier ja sowohl vom Cover als auch vom Klappentext angesprochen. Entsprechend wollte ich dann auch schnell wissen wohin mich diese Geschichte hier wohl führen würde.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier mit viel Liebe dargestellt. Sie beschreibt sie sehr gut, man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen und auch die Handlungen gut nachvollziehen.
Finya mochte ich sehr gerne. Sie liebt es zu lesen und sie liebt Tee. Wie sie alles so hinnahm, ich weiß nicht ob ich das so könnte. Es ist bewundernswert. Sie beweist Stärke, lässt sich nicht unterkriegen, sie hat aber auch das nötige Feingefühl wenn es sein musste Das was sie liebt ist ihr heilig, dafür tut sie alles.

Auch ihre Freunde sind sehr gut dargestellt. Sie alle halten zusammen, sind eine echt tolle Truppe. Überhaupt ist die Freundschaft hier richtig toll, dies hat die Autorin wirklich sehr gut eingebaut und bringt es entsprechend zum Leser.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Ich bin rasch ins Geschehen hineingekommen, konnte dann gut und flüssig folgen und alles verstehen.
Die Handlung ist zu Beginn vielleicht ein klein wenig holprig. Irgendwie kam es mir so vor als ob kaum etwas passieren würde. Dann aber machte es plötzlich klick und ich war drin und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ab da bin ich förmlich durch die Seiten geflogen, es war spannend, abwechslungsreich und ja einfach richtig klasse.
Die Autorin hat hier eine neuartige Geschichte geschaffen, die gut durchdacht und in der alles genau strukturiert ist. Die Idee ist richtig super und bietet noch so viel Potential.

Das Ende ist dann ein wenig offen. Es gibt Dinge, die geklärt sind, genauso wie manche kleinere Rätsel noch einer Antwort bedürfen. Ich bin sehr gespannt darauf was die Autorin im zweiten Teil daraus macht. Meine Neugier ist auf jeden Fall geweckt.

Fazit
Abschließend gesagt ist „BeastSoul: Sternenlicht“ von Juliana Fabula ein Debüt das mich bis auf ein paar Anfangsschwierigkeiten richtig einfangen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender toller Stil der Autorin und eine Handlung, die zu Beginn etwas braucht dann aber wirklich spannend und abwechslungsreich gehalten ist, haben mir tolle unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 02.04.2019

auch Teil 3 konnte mich wunderbar unterhalten

Banshee Livie (Band 3): Sterben für Profis
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Meine Meinung
Miriam Rademacher konnte mich mit ihrer „Banshee Livie“ – Reihe bisher immer sehr gut unterhalten. Nun also habe ich mich dem dritten Teil „Banshee Livie: Sterben für Profis“ gewidmet. Das ...

Meine Meinung
Miriam Rademacher konnte mich mit ihrer „Banshee Livie“ – Reihe bisher immer sehr gut unterhalten. Nun also habe ich mich dem dritten Teil „Banshee Livie: Sterben für Profis“ gewidmet. Das Cover passt ganz wunderbar zu den beiden bisherigen Teilen und der Klappentext versprach mir wieder tolle Lesestunden. Ich war sehr gespannt und habe daher auch flott mit Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Es war so toll wieder zu ihnen zurückzukehren, habe ich sie doch mittlerweile richtig ins Herz geschlossen.
Livie ist so eine sympathische junge Dame. Sie stellt sich den Herausforderungen, auch wenn sie mal etwas gefährlicher sind. Mir gefällt sie einfach immer besser, ich habe sie richtig lieb gewonnen.

Doch auch die anderen Charaktere, egal wen man nimmt, sind wieder richtig gut. Ich empfand sie als witzig und ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar und richtig klasse dargestellt.

Der Schreibstil der Autorin ist so wunderbar. Ich bin wieder sehr flüssig und gut durch die Geschichte gekommen, konnte ganz ohne Probleme folgen und auch alles nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen hier aus der Sichtweise von Livie. Die Autorin hat hierfür wieder die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand sie als sehr passend, denn man lernt Livie einfach immer noch viel besser kennen.
Die Handlung ist wieder sehr abenteuerlich und man ist auch direkt wieder vollkommen im Geschehen drin. Da es sich hier um Teil 3 der Reihe handelt ist es sehr empfehlenswert die beiden Vorgänger gelesen zu haben, da man nur dann auch wirklich folgen kann.
Es geht hier wieder spannend zu, die Autorin hat sich hier echt wieder einiges einfallen lassen. Es tauchen Wendungen auf, Dinge die man als Leser nicht unbedingt kommen sieht, doch genau diese Mischung macht diese Reihe in meinen Augen aus.

Das Ende ist dann spannend und oh man, jetzt bin ich extrem neugierig auf Band 4. Diese Andeutungen, sie sind interessant und man will wissen wie es weitergeht.

Fazit
Alles in Allem ist „Banshee Livie: Sterben für Profis“ von Miriam Rademacher ein dritter Teil, der mich wieder richtig für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und deren Entwicklungen nachzuvollziehen sind, ein flüssiger lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, abenteuerlich und auch sehr humorvoll empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich wieder einmal begeistert.
Sehr zu empfehlen!