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Veröffentlicht am 26.10.2022

Einem rätselhaften Vermächtnis auf der Spur

Das Zeichen des Lichts
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Der Autor John Forsdale, erzählt in seinem Debüt-Roman „Das Zeichen des Lichts“, eine turbulente Geschichte über ein rätselhaftes Vermächtnis und kuriosen Charakteren.

Inhalt:
Die siebzehnjährige Hanka ...

Der Autor John Forsdale, erzählt in seinem Debüt-Roman „Das Zeichen des Lichts“, eine turbulente Geschichte über ein rätselhaftes Vermächtnis und kuriosen Charakteren.

Inhalt:
Die siebzehnjährige Hanka sitzt in ihrem zur Wohnstatt umgebauten Eisenbahnwaggon vor Bergen von Geschäftspost und unbezahlten Rechnungen. Der Schrotthandel ihres Großvaters steht unmittelbar vor dem Ruin. Zudem wird die finanzielle Förderung bei der örtlichen Musikhochschule in Kürze auslaufen. Als zu allem Übel die Wachgänse am Abteilfenster vorbei und über den Außenzaun des Geländes davonfliegen, ist ihr nicht im Geringsten bewusst, dass dieses eindeutig unerfreuliche Ereignis einschneidende mittel- und langfristige Folgen für ihr weiteres Leben haben wird ...

Sie zieht zunächst los, um die Tiere wieder einzufangen. Dabei lernt sie den etwa gleichaltrigen Luc kennen, der in einer großzügigen Jugendstilvilla, die in einen parkähnlichen Garten eingebettet ist, lebt. Kurze Zeit darauf entdeckt Hanka unter dem Kinnhalter ihrer Violine einen uralten Zettel, auf dem eine codierte Botschaft ihres Urgroßvaters notiert ist. Luc hilft ihr bei der Entschlüsselung. Ein rätselhaft bleibender Hinweis auf ein so bezeichnetes Zeichen des Lichts, welches angeblich den Weg zu etwas weist, das gemäß dem Vermächtnis in den Besitz von Hanka übergehen wird, lässt sie nicht mehr los ...

Die beiden recht unterschiedlichen Siebzehnjährigen, werden in den Strudel eines irrwitzigen Reiseabenteuers gezogen, das eine turbulente Kette von Geschehnissen zur Folge hat. Es kommt zu zahlreichen Begegnungen mit überwiegend heftig aus dem Rahmen fallenden Charakteren, Rockern, Satanisten, einem Sumoringer, einem Autisten ... Diese Figuren sind manchmal kurios und gleicherweise hilfsbereit, ein anderes Mal gruselig, skrupellos oder gar ulkig. Die Geschichte ist absolut fesselnd und zudem überaus unterhaltsam geschrieben ...

Werden Hanka und Luc es schaffen, ihre Gegenspieler zu überlisten und die weiteren auf ihrem Weg liegenden Hindernisse zu bewältigen? Wird es den beiden gelingen, den Schleier um das Geheimnis des Vermächtnisses zu lüften?

Meine Meinung:
Dem Autor ist es mit seinem ausführlichen und bildhaften Schreibstil gelungen, mich in den Strudel eines irrwitzigen Reiseabenteuers der beiden recht unterschiedlichen Siebzehnjährigen, zu entführen. Die kuriosen Charaktere, denen sie auf ihrer Reise begegnen, werden zwar lebhaft aber oft doch zu detailliert beschrieben.

Hanka lernt auf der Suche nach ihren Gänsen den etwa gleichaltrigen Luc kennen, der zweisprachig aufwuchs und auf Italienisch flucht, wenn er in stressigen Situationen ist. Beide leben zwar in unterschiedlichen Verhältnissen, freunden sich aber recht schnell an. Luc ist von der unkonventionellen und liebenswerten Hanka, die Violine spielt und dank eines Stipendiums die örtliche Musikhochschule besucht, begeistert. Als Hanka in einem Geheimfach unter dem Kinnhalter ihrer Violine einen uralten Zettel mit einer kurzen Notation findet, ist Lucs Interesse geweckt, da er sich in seiner wenigen freien Zeit gelegentlich gerne mit Kryptografie beschäftigt. Er schafft es, die geheime Botschaft zu entschlüsseln und ihr Hinweise zur Decodierung einer zweiten versteckten Nachricht zu geben. Luc lässt sich von Hanka überreden, sie auf eine irrwitzige Reise zu begleiten.

Auf ihrer Reise in den Spreewald, die sie mit zahlreichen Zwischenfällen überstanden haben, entdecken sie letztendlich das „Das Zeichen des Lichts“. Um das Geheimnis des Vermächtnisses endgültig lösen zu können, müssen Hanka und Luc weiter nach Genf in die Schweiz, reisen. Die Ereignisse überschlagen sich und es gilt, ihre Gegenspieler zu überlisten und die vor ihnen liegenden Hindernisse zu bewältigen. Wird es ihnen gelingen?

Fazit:
Der Autor hat mit seinem Debüt-Roman eine sehr turbulente Geschichte über ein rätselhaftes Vermächtnis und kuriosen sowie außergewöhnlichen fiktiven Charakteren, geschaffen. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr gut dargestellt und halten bis zum Ende die Spannung aufrecht.
Von mir 4 von 5 Sternen!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2022

Missgunst und Intrigen

Das verborgene Paradies
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Der Autor Luca Di Fulvio, erzählt in seinem neuen historischen Roman „Das verborgene Paradies“, ein Epos, in dem Tradition und Aberglaube mit Fortschritt und Visionen von einer besseren Welt ringen.

Inhalt:
Ein ...

Der Autor Luca Di Fulvio, erzählt in seinem neuen historischen Roman „Das verborgene Paradies“, ein Epos, in dem Tradition und Aberglaube mit Fortschritt und Visionen von einer besseren Welt ringen.

Inhalt:
Ein kleines Dorf. Eine epochale Entdeckung. Eine große Liebe.

Borgo San Michele, ein Alpendorf umgeben vom Panorama majestätischer Berge. Dort verbinden sich die Schicksale von Daniele, einem jungen Mann, der mit einer besonderen Gabe zur Welt kam, und Susanna, die unter dramatischen Umständen geboren wurde. Es ist das Jahr 1633, und die Inquisition verfolgt gnadenlos jeden, der ihre Lehre anzweifelt. So auch den Universalgelehrten Galileo Galilei, der das Weltbild der Kirche mit einem spektakulären Beweis ins Wanken gebracht hatte: Nicht die Erde ist Mittelpunkt des Universums, sondern die Sonne. Eine atemraubende Mission bringt auch Susanna und Daniele in tödliche Gefahr. Doch sind die Menschen um sie herum überhaupt bereit für eine neue Zeit? Und ist die Zeit bereit für eine Liebe über Grenzen hinweg?

Ein bildgewaltiges Epos, in dem Tradition und Aberglaube mit Fortschritt und Visionen von einer besseren Welt ringen, eine mitreißende Geschichte um mutige Entscheidungen, die Macht der Liebe und den unerschütterlichen Glauben an den Sieg der Gerechtigkeit.

»Luca Di Fulvio erzählt eine atmosphärisch dichte Schicksalsgeschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt!« Taschenbuch-Magazin

Meine Meinung:
Der Autor verknüpft historische Ereignisse mit spannenden Details über einen Hexenprozess im 17. Jahrhundert geschickt und gekonnt mit fiktiven Handlungen.

Am besten hat mir der Prolog bis einschließlich Kapitel 4 aus dem Jahr 1610, gefallen. Herzergreifend fand ich die Umstände der Geburt von Susanna, die von ihrer Geburt an von der Hebamme als Hexe verschmäht wurde aber durch die herzliche Wärme des Priors Fra Thevet, der sich trotz vieler Widersprüche, ihrer annahm. Susanna, wächst im Kloster auf und ihr wacher Geist wird mit Wissen gefüttert, bis ihr der Inquisitor über den Weg läuft und er sie drangsaliert, wo er nur eine Möglichkeit findet.

Im Jahre 1633 wird Susanna wegen Hexerei und des Mordes an ihrem Ehemann und der Haushälterin, angeklagt. Ein langwieriger Hexenprozess beginnt und der Inquisitor glaubt sich am Ziel, Susanna endlich vernichten zu können um sich von seinen Quallen wegen ihr zu befreien. Der Inquisitor wird eifrig von seinem eifersüchtigen „Hündchen“ Paolo, unterstützt, denn der glaubt, wenn Susanna brennt, ist auch sein Weg frei. Beide haben wohl nicht mit der Unterstützung von Daniele gerechnet, der Susanna nach wie vor liebt und zur Seite steht. Selbst Daniele war ein Mündel des Klosters, kennt Susanna von klein auf und weiß, sie kann keine Mörderin sein!

Während des Hexenprozesses taucht die Geschichte immer wieder in die Vergangenheit ein und zeigt die Lebenswege und Entwicklungen der Protagonisten, Susanna, Daniele und sogar Paolo.

Die Sinnlosigkeit des Hexenprozesses zieht sich durch die ganze Geschichte mit immer neuen Beweisgründen, die dann zwar dann doch immer wiederlegt werden können aber keiner der eingeschüchterten Dorfbewohner, traut sich so wirklich die Wahrheit zu sagen.
Viele Überraschungen und Wendungen folgen, die mich staunen lassen konnten!

Fazit:
Dem Autor ist ein schöner historischer Roman mit einer gelungenen und interessanten fiktiven Handlung, gelungen. Sprachlich ist der Roman sehr wortgewaltig und zeigt wie das Leben durch Missgunst und Intrigen während eines Hexenprozesses, ablaufen könnte. Leider fand ich den Ausgang des Hexenprozesses, genauso wie das Ende von Daniele, mehr als unrealistisch.
Von mir 4 von 5 Sterne!

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  • Handlung
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  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 16.10.2022

Die Träume der Nina von Veltheim

Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt
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Die Autorin Charlotte Roth, entführt den Leser in ihrem farbenprächtigen Auftakt „Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt“ einer großen Trilogie über drei Frauen und ihren schillernden Freundeskreis ...

Die Autorin Charlotte Roth, entführt den Leser in ihrem farbenprächtigen Auftakt „Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt“ einer großen Trilogie über drei Frauen und ihren schillernden Freundeskreis und den „Wintergarten“, in das berühmte Varieté in Berlin.

Inhalt:
Berlin in den 20er Jahren. Musik, Tanz, Zauberei, Tierdressuren, Akrobatik, Kabarett – Berlins ‚Wintergarten‘ bietet alles, was das Herz begehrt, und so manches, was anderswo undenkbar wäre. Auch die junge Nina von Veltheim ist von Anfang an fasziniert von dem Varieté. Ganz unscheinbar und auf Fotos diejenige, die man gerne mal übersieht – so wirkt sie auf den ersten Blick - aber nur, solange sie stillsteht. Sobald sie in Bewegung gerät, ist sie ein Vulkan, das sagt nicht nur ihr Zwillingsbruder Carlo, und wer sie einmal von ihrer Begeisterung für die Bühne hat sprechen hören, der vergisst sie nie wieder. So ist es denn auch kein Wunder, dass es sie aus der Uckermark ins brodelnde Berlin zieht, wo sie sich ihren Traum vom Theater erfüllen will. Doch anders als viele andere junge Frauen will sie nicht auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten: Sie will ganz nach oben – an die Schalthebel von Theater und Film, an denen Männer sitzen.

Ihr Weg wird nicht leicht sein – und gäbe es nicht ihre Freundinnen Jenny und Sonia, die genau wie sie das berühmte Varieté „Wintergarten“ zu ihrem Zuhause machen, könnte sie manches Mal verzweifeln.

Meine Meinung:
Die Autorin Charlotte Roth hat es wieder einmal geschafft, mich zu überraschen, zu faszinieren und mich mit einer Geschichte aus den 20er Jahre über das berühmte Varieté „Wintergarten“ zu fesseln.

Die 20er Jahre waren eine unglaublich faszinierende Zeit des Aufbruchs. Mit dem Ende des Kaiserreichs brach sich ein vollkommen neues, jahrhundertelang unterdrücktes Lebensgefühl Bahn: Freiheit! Freiheit in Politik und Gesellschaft, Freiheit in Kunst und Musik – und nicht zuletzt Freiheit in der Liebe, in der die Menschen fast alle zuvor geltenden Tabus brachen. Und der Ort, an dem diese neu gewonnenen Freiheiten am intensivsten und radikalsten ausprobiert wurden, war Berlin. Eine Stadt im Freiheitsrausch und genau dahin möchte Nina aus der Uckermark um sich ihren Traum vom Theater zu erfüllen.

Nina, hat eine liebevolle Familie und viele Freunde aus ihrer Kindheit, die sie aber für ihren Traum zurücklässt. In Berlin angekommen, merkt sie aber schnell, dass das Leben nicht nur aus Glamour besteht, sondern wie viele Entbehrungen sie auf sich nehmen muss. Zum Glück ist sie nicht alleine, sondern da gibt es ihre Freundinnen Jenny und Sonia, die das gleiche Ziel wie sie haben.

Fazit:
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, berührende Handlungen mit historischen Ereignissen aus den 20er Jahre spannend und hervorragend zu erzählen. Besonders hervorheben möchte ich auch wieder den ganz wunderbaren Schreibstil und die Wortwahl der Autorin, die einen durch das Buch fliegen und tief in die Geschichte eintauchen lassen. Wer sich für das schillernde Berlin der 20er Jahre und die Theaterwelt interessiert, wird von diesem Buch nicht enttäuscht werden. Auf die Fortsetzung freue ich mich schon heute!
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 15.10.2022

Lass uns segeln gehen

Unsterblich sind nur die anderen
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Die Autorin Simone Buchholz, entführt den Leser in ihrem neuen Roman „Unsterblich sind nur die anderen“ zwei Frauen auf ein Schiff nach Island, die auf der Suche nach ihren Freunden sind.

Inhalt:
Drei ...

Die Autorin Simone Buchholz, entführt den Leser in ihrem neuen Roman „Unsterblich sind nur die anderen“ zwei Frauen auf ein Schiff nach Island, die auf der Suche nach ihren Freunden sind.

Inhalt:
Drei Männer verschwinden spurlos auf der MS Rjúkandi, einer Nordatlantikfähre. Zwei Frauen machen sich auf den Weg, um nach ihren verschollenen Freunden zu suchen – und sie besteigen das Schiff nach Island in der festen Überzeugung, bald wieder zu Hause zu sein. Aber schon in den ersten Tagen an Bord fallen ihnen merkwürdige Dinge auf, und die seltsame Atmosphäre: Die Crew ist überirdisch gutaussehend, der Kapitän scheint bei aller Erhabenheit und Coolness stets einen Sack voll Schuld mit sich herumzuschleppen, und was zur Hölle ist eigentlich mit der Barfrau los?

In unnachahmlicher Lakonie erzählt Simone Buchholz von Freundschaft und Liebe, von der Endlichkeit des Lebens und der Unendlichkeit des Ozeans, und von Iva und Malin, die sich plötzlich in einer Parallelwelt ohne Ausgang wiederfinden, in der alles, was sie im Leben für wichtig hielten, plötzlich nicht mehr zählt.

Meine Meinung:
Der Titel und Klappentext haben mir so gut gefallen, dass ich unbedingt dieses Buch lesen musste. Der Einstig schien mir erst einmal recht interessant zu sein aber je weiter ich umblätterte, je fassungsloser wurde ich! Wie soll und kann ich diese Geschichte beschreiben?

Fazit:
Was mir die Autorin mit dieser Geschichte und dem ungewöhnlichen Schreibstil erzählen wollte, kann ich nicht nachvollziehen, denn der Sinn irgendeiner Handlung konnte ich bis zum Schluss, nicht finden oder erkennen! Lass uns segeln gehen, habe ich ja dann verstanden aber nicht, was dahinter steckt!
Von mir 2 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.10.2022

Neuer Fall für Anton und Zofia

Am Ende zu viel
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Die Autorin Kathrin Heinrichs, entführt den Leser in ihrem neuen Kriminalroman „Am Ende zu viel“ in ein Dorf im Sauerland zu Anton und Zofia, für die es einen spannenden Fall zu klären gibt.

Inhalt:
Ein ...

Die Autorin Kathrin Heinrichs, entführt den Leser in ihrem neuen Kriminalroman „Am Ende zu viel“ in ein Dorf im Sauerland zu Anton und Zofia, für die es einen spannenden Fall zu klären gibt.

Inhalt:
Ein langer, heißer Sommer auf dem Dorf. Lähmende Hitze liegt über den Häusern, bis ein junger Familienvater im Wald tot aufgefunden wird. Der Bänker schien aufgerieben von seinem Alltag - das wissen die beiden Senioren, die ihre Tage in der Bushaltestelle verbringen, das wissen auch die Damen aus dem Grill, deren Leben sich auf die zwanzig Quadratmeter Frittenschmiede beschränkt. Anton, Zofia und Thomas entdecken, was sich hinter dem strahlenden Verkäuferlächeln des Bänkers verbarg, kommen dabei aber an ihre eigenen Grenzen

Meine Meinung:
Im Mittelpunkt steht nicht nur die Leiche des jungen Familienvaters, der im Wald tot aufgefunden wird, sondern auch eindeutig bei den beiden „Ermittlern“ Anton und Zofia. Anton, der auf seinen Rollstuhl angewiesen ist und Zofia, seiner polnischen Pflegekraft.

Eine spannende Ermittlung beginnt, als Anton von seinem Freund, dem Bestatter angerufen wird, denn er hat eine Leiche auf dem Tisch liegen, den Bänker Markus Hammecke. Die Todesursache - Herzinfarkt –, erscheinen ihm anhand der roten Flecken am Körper, eher unwahrscheinlich sondern weisen auf einen Erstickungstod hin. Anton und Zofia ermitteln. Erst als sie nicht weiterkommen, bittet Anton seinen Sohn Thomas, der bei der Polizei ist, um Unterstützung. Thomas, scheint erst genervt zu sein, verfolgt aber die Spuren seines Vaters und ist ihm sogar dankbar für seine Hinweise. Im Dorf kennt sich jeder und jeder weiß vieles über seine Mitbewohner und hat auch einiges zu erzählen. So kommt auch einiges über den Toten ans Tageslicht! Die Verdächtigen scheinen sich immer weiter auszubreiten und nun ...

Die Aufklärung des Mordes ist überraschend, aber durchaus, nachvollziehbar.

Fazit:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, ihren Regionalkrimi mit ihrem flüssigen Schreibstil, ihren Charaktere und Ereignissen, interessant und spannend zu erzählen. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr gut dargestellt und eingebunden. Erst am Ende des Buches befindet sich eine kleine Übersetzung von Zofias Kauderwelsch um sie besser verstehen zu können. Am Anfang des Buches hätte mir diese besser gefallen aber das ist Geschmackssache!
Von mir 4 von 5 Sternen!

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