Platzhalter für Profilbild

Maria_12

Lesejury Star
online

Maria_12 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Maria_12 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2021

Die Swing Kids

Unser Weg nach morgen
0

Die Autorin Jana Voosen erzählt in ihrem neuen Roman „Unser Weg nach morgen“ eine berührende historische Geschichte über Nele und Lilo, in völlig unterschiedlichen Welten, eine in der Gegenwart, die andere ...

Die Autorin Jana Voosen erzählt in ihrem neuen Roman „Unser Weg nach morgen“ eine berührende historische Geschichte über Nele und Lilo, in völlig unterschiedlichen Welten, eine in der Gegenwart, die andere im Dritten Reich.

Inhalt:
Hamburg, 1937: Lilo wächst als behütetes Nesthäkchen in einer parteitreuen Kaufmannsfamilie auf. Schon lange ist sie unsterblich in den Freund ihres Bruders verliebt. Als Ludwig endlich auf sie aufmerksam wird, entführt er sie in die verlockende und verbotene Welt der Swing-Jugend. Braves Hitlermädchen bei Tag, durchtanzt sie nun heimlich die Nächte im Alsterpavillon. Doch dann verschwindet Ludwig und Lilo ist schwanger. Im Kampf um ihre Tochter wächst sie über sich hinaus.

2019: Nele hat den kleinen Buchladen ihres Vaters in Ottensen übernommen. Eines Tages übergibt ihr eine Kundin die Lebenserinnerungen von Lilo: Es ist das richtige Buch zur richtigen Zeit. Denn es gibt Nele den Mut, endlich ihren eigenen Weg zu gehen.

Meine Meinung:
Schon alleine das schöne Cover sowie der Klappentext und die Gestaltung des Buches haben mir sehr gut gefallen, ja mich richtig neugierig auf eine schöne Geschichte der Autorin, aus Vergangenheit und Gegenwart gemacht.

Lilos Traum erfüllt sich als Ludwig sich ihr zuwendet und Interesse an ihr zeigt. Bald werden sie ein Liebespaar und Ludwig überredet Lilo, mit zu den verbotenen Swing-Abenden in Hamburg, zu kommen. Doch eines Abends werden sie von der Hitlerjugend an die Gestapo verraten und kommen in Haft. Wie es der Zufall will, wird Lilo von dem Patenkind ihres Vaters, der bei der SS ist, erkannt und vor der Einweisung ins Jugendlager, gerettet. Werner hat aber anderes im Sinn als Lilo vermutet …
Zu diesem Zeitpunkt ist die minderjährige Lilo schwanger, hat Ludwig davon aber noch nichts erzählt. Von ihrer Familie wird Lilo verstoßen und Werner als Retter bringt sie nach Lebensborn um ihr Kind dort zur Welt zu bringen. Ludwig muss in den Krieg ziehen und Lilo, hat keinen Kontakt zu ihm.
Dann kommt die Geburt ihrer Tochter und Lilo wird auf eine grausame Weise von ihrem Kind getrennt …

In der Gegenwart handelt die Geschichte von Nele, die von einer Kundin Lilos Lebenserinnerungen in Form eines Manuskript erhält, mit dem Rat dieses doch mal zu lesen. Und richtig, Nele verschlingt jede Zeile und endlich findet sie den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen …

Fazit:
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, historische Ereignisse mit spannenden und berührenden Handlungen, auf zwei Zeitebenen zu erzählen. Die Protagonisten sind im Handlungsverlauf sehr glaubwürdig dargestellt und richtig gut eingebunden. Das Buch hat alles, was eine lesenswerte Geschichte ausmacht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2021

Das historische Paris der Surrealisten

Stadt der Mörder
0

Die Autorin Britta Habekost, schreibt in ihrem neuen Roman „Stadt der Mörder“ in einem bildgewaltigen und poetischen Schreibstil über das historische Paris der Surrealisten, das von einem grausamen Serienmörder ...

Die Autorin Britta Habekost, schreibt in ihrem neuen Roman „Stadt der Mörder“ in einem bildgewaltigen und poetischen Schreibstil über das historische Paris der Surrealisten, das von einem grausamen Serienmörder heimgesucht wird.

Inhalt:
Ein kriegsversehrter Ermittler, ein Mörder unter Künstlern und eine Stadt am Abgrund ...

Paris im Dezember 1924: Es ist ein bitterkalter Morgen, als die Leiche des sechzehnjährigen Clément Faucogney am Place du Panthéon entdeckt wird. Der Anblick des entstellten Körpers ist selbst für Ermittler Julien Vioric kaum zu ertragen – und er ist den Schützengräben von Flandern nur knapp entronnen. Die Beweise führen Vioric in die Passage de l’Opéra, zu einer jungen Frau, die sich auf der Suche nach ihrer Schwester in größte Gefahr begeben hat. Doch noch weiß sie nichts davon. Sie ist bereits dem Charme der Pariser Dichter und der betörenden Schönheit der Stadt verfallen. Nicht ahnend, dass sie der Schlüssel zu allem ist. Nicht ahnend, dass sie bereits im Visier des Mörders steht …

Meine Meinung:
Schon alleine das schöne Cover sowie der Klappentext und die Gestaltung des Buches haben mir ausgesprochen gut gefallen, ja mich richtig neugierig auf einen schönen Kriminalroman der Autorin, in die Vergangenheit der 20iger Jahre gemacht. Detailliert und ausführlich, bringt die Autorin, das Wirken der Surrealisten zur damaligen Zeit so richtig zum Glänzen. Die Bewegung der Surrealisten in den 20iger Jahren war mir so nicht bewusst und ist geschickt in die gesamte Handlung, eingebunden.

Die Handlung wird abwechselnd von dem Ermittler Julien Vioric und der Krankenschwester Lysanne, die auf der Suche nach ihrer Schwester ist, unglaublich spannend erzählt. Es ist ein reiner Genuss, den Handlungen und Dialogen zu folgen.

Als die Leiche des sechzehnjährigen Clément entdeckt wird, steht der Ermittler Julien Vioric vor der Frage, wer für diesen bestialischen Mord verantwortlich sein könnte. Erste Spuren und erste Verdächtige sieht Vioric in der Gruppe der Surrealisten, die überwiegend aus Künstlern, Freigeistern, Anarchisten und Dichtern, besteht. Weitere grausame und brutale Morde folgen und geben ihm immer mehr Rätsel auf, bis das Buch „Der Gesang des Maldoror“ auftaucht. Ist hier die Lösung zu finden?

Lysanne ist nach dem Tod des Vaters vom Land in die Großstadt Paris gekommen, um ihre seit vier Jahren vermisste Schwester zu suchen. Es gibt noch ein Kriegsgedächtnis und das gleichzeitige Aufbäumen von Paris mit seinen Randbezirken und dunklen Ecken mit Hurerei, Drogen und einem brutalen Mörder, der sein Unwesen treibt. Und mittendrin ist Lysanne auf der Suche nach ihrer Schwester oder aber auf der Suche nach der Schwester ihrer Schwester - also sich?
Der Ermittler Julien Vioric, rettet Lysanne das Leben, indem er sie kurzerhand in seine Privatsphäre holt. Verspricht er sich mehr? Als der Dichter und Surrealist Louise Aragon, Lysanne begegnet, ist es um sie geschehen. Als Lysanne seine Freunde die Surrealisten kennenlernt, fühlt sie sich in einer anderen Welt und muss sich erst einmal freischwimmen.

Die Autorin vergisst dabei aber nicht, geschickt die laufenden Ermittlungen nach dem Mörder, spannend weiter einfließen zu lassen.

Fazit:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, das historische Paris der Surrealisten in den 20iger Jahren und die Morde eines grausamen Serienmörders, lebendig und bildgewaltig, zu erzählen. Auch die Protagonisten, sind vielschichtig und sehr glaubwürdig im Handlungsverlauf eingebunden. Das Buch hat alles, was für mich eine fesselnde Geschichte ausmacht und ein geschicktes Ende, das nun auf die Fortsetzung, wartet.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2021

Zeitgeschichte der deutschen Filmindustrie

Der Traumpalast
0

Der Autor Peter Prange, schreibt in seinem neuen Roman "Der Traumpalast" Teil 1 über die Ufa-Traumfabrik und lässt Berlin der zwanziger Jahre in faszinierenden Bildern wieder auferstehen.

Inhalt:
Großes ...

Der Autor Peter Prange, schreibt in seinem neuen Roman "Der Traumpalast" Teil 1 über die Ufa-Traumfabrik und lässt Berlin der zwanziger Jahre in faszinierenden Bildern wieder auferstehen.

Inhalt:
Großes Kino - Die Roaring Twenties im Spiegel der Ufa-Traumfabrik: der große Zeitgeschichte-Roman nach dem Erfolg von »Eine Familie in Deutschland« von Bestsellerautor Peter Prange.
Berlin, Anfang der zwanziger Jahre: Ein neues Lebensgefühl bricht sich Bahn - Freiheit! Es ist die Vision von glanzvollen Stars, spektakulären Großfilmen und glitzernden Kinopalästen, die Tino, Bankier und Lebemann, an der gerade gegründeten Ufa begeistert. Er riskiert alles, um mit der deutschen Traumfabrik Hollywood Paroli zu bieten. Rahel will als Journalistin Wege gehen, die Frauen bisher verschlossen waren. Als die zwei einander begegnen, ahnen sie nicht, welche Wende ihr Leben dadurch nimmt. Denn bald stellt sich ihnen die alles entscheidende Frage: Wie weit darf Freiheit gehen? In der Politik, in der Kunst – und in der Liebe.

Meine Meinung:
Historisch gut recherchiert, erzählt der Autor in seinem neuen Roman, über die Gründung und Entstehung der deutschen Filmgesellschaft Ufa verbunden mit fiktiven Handlungen, die gut in die Zeit der 20iger Jahre, eingebunden sind.

Rahel, Tochter eines jüdischen Schneider-Ehepaares, möchte aus ihrer behüteten engen Welt ausbrechen, denn sie will als Journalistin ihr Leben selbst bestimmen. Aber erst einmal läuft alles anders. Konstantin und Rahel begegnen sich eines Tages, verlieben sich und ihr Leben nimmt eine große Wendung.

Der Bankier und Lebemann Konstantin Reichenbach hat eine Vision, gründet mit dem Geld seines Vaters die Ufa und legt damit den Grundstein des deutschen Films. Als Finanzdirektor treibt er den kometenhaften Aufstieg der Ufa voran. Dabei muss er sich gegen seine Eltern durchsetzen, die vor allem eine andere Frau an seiner Seite wünschen als die jüdische Rahel, gegen andere Filmgesellschaften, die ebenfalls auf den Markt drängen, gegen den Kunstgeschmack der Kinogänger und schwierige Regisseure. Das Kino steckt noch in den Kinderschuhen aber es gibt viele Ideen wie man es nutzen kann. Nicht nur zur Unterhaltung sondern auch zur Beeinflussung der Massen und auch für Werbung. Es ist die Zeit der großen Stummfilme und ihrer Stars.

In einer Welt die geprägt ist von Umsturz und Inflation, müssen Rahel und Tino einen eigenen Weg für ihre Zukunft finden …

Fazit:
Der Autor hat intensiv und informativ sowohl den Werdegang des deutschen und internationalen Kinos als auch die politische Entwicklung gut geschildert. Der Schreibstil wirkt auf mich durch den ständigen Wechsel der Blickwinkel und Zeitsprünge, recht unruhig. Die Protagonisten, sind vielschichtig im Handlungsverlauf eingebunden.
Auf den Teil 2, bin ich auf jeden Fall gespannt und hoffe, dass dieser die Geschichte, voll abrundet.
Von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2021

Historisch für mich ein Highlight

Diebe des Lichts
0

Der Autor Philipp Blom, erzählt in seinem ersten historischen Roman "Diebe des Lichts" eine hervorragende und atemberaubende Geschichte um Mord und Rache, um Liebe, Treue und Verrat im zerrissenen Europa ...

Der Autor Philipp Blom, erzählt in seinem ersten historischen Roman "Diebe des Lichts" eine hervorragende und atemberaubende Geschichte um Mord und Rache, um Liebe, Treue und Verrat im zerrissenen Europa des 16. Jahrhunderts.

Inhalt:
Seit Sander als Junge 1572 in Flandern miterleben musste, wie sein Vater von den spanischen Besatzern ermordet wurde, ist er ein Getriebener. Ein Meister bildet ihn als Blumenmaler aus, und sein Bruder Hugo, der nach dem Tod seiner Eltern verstummt ist, mischt für ihn die Farben.
Doch Hugo ist ebenso jähzornig und unberechenbar wie sanft, und als er ein Gewaltverbrechen begeht, müssen er und Sander fliehen. Sie finden Anstellung in einem Atelier in Rom, erleben die Verschwendungen des Papstes, die Intrigen im Kardinalspalast von Neapel und beide auf ihre unterschiedliche Art die Freuden verbotener Liebe. Immer wieder entdeckt Sander einen Ausweg aus scheinbar aussichtslosen Abenteuern.
Ein großer Roman, der prägende Gestalten wie Giordano Bruno, Caravaggio und die großen Kleriker lebendig macht.

Meine Meinung:
Das Grauen der beiden Brüder Sander und Hugo beginnt in Utrecht (Südholland) als ihr Vater ermordet wird. Ihr erstes Versteck ist der Wald aber hier können sie nicht bleiben und so machen sie sich auf den Weg nach Rom. Nach ihrem langen Fußmarsch wird Sander beim Verkauf seiner Bilder auf dem Markt von dem bekannten Maler Virgilio Nobili, entdeckt. Sander scheint seinen Weg gefunden zu haben aber dem ist nicht so!

Sander reist mit seinem Bruder nach einem Angebot des Kardinals Guzmàn mit nach Neapel, wo er den Auftrag für ein bedeutendes Altarbild bekommt und auch dem Kardinal beratend zur Seite steht. Sander reist nach Palermo als er von Don Pedro de Guzmàn einen abenteuerlichen Auftrag erhält. In Palermo gerät Sander zwischen die Fronten und muss die Brutalitäten und Machenschaften der Inquisition der päpstlichen Kirche und der Gerichtsbarkeit Siziliens am eigenen Leib erfahren.

Fazit:
Der Autor hat das Leben im Mittelalter so intensiv und bildgewaltig beschrieben und dabei mit einem fesselnden Schreibstil, eine intensive Spannung aufgebaut, die mich einfach fasziniert und tief berührt hat.
Die Protagonisten, sind vielschichtig und sehr glaubwürdig im Handlungsverlauf eingebunden. Das Buch hat alles, was für mich eine fesselnde historische Geschichte ausmacht und ein Ende, von dem ich überrascht wurde.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2021

Die Generationen der Vertriebenen und Emigranten

So war's eben
0

Dieser Roman »So war's eben«, der jetzt erstmals aus dem Nachlass der Autorin Gabriele Tergit erscheint, erzählt das Durchschnittsleben von reichen und bescheidenen Familien in der Zeit von 1898 bis in ...

Dieser Roman »So war's eben«, der jetzt erstmals aus dem Nachlass der Autorin Gabriele Tergit erscheint, erzählt das Durchschnittsleben von reichen und bescheidenen Familien in der Zeit von 1898 bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Inhalt:
Noch einmal einen großen Roman schreiben - das war, nach den »Effingers«, Gabriele Tergits größter Wunsch. Dieser Roman »So war's eben«, der jetzt erstmals aus dem Nachlass der Autorin erscheint, erzählt das Durchschnittsleben von reichen und bescheidenen Familien in der Zeit von 1898 bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Während die Geschicke der Familien ihren Lauf nehmen, tobt der Erste Weltkrieg, die Weimarer Republik mit ihren Wirrnissen und Kämpfen zwischen Rechten und Linken findet ihren Widerhall in den Zeitungsredaktionen, dem Milieu von Gabriele Tergits Zeit als Journalistin. Nach einer Familienfeier am 30. Januar 1933, die fast alle Figuren des Romans versammelt, beginnt die Emigration nach Prag und Paris, später nach London und in die USA; erzählt wird von den immer größeren Problemen der Emigranten und der zurückgebliebenen Juden, den Selbstmorden, Deportationen und der Vernichtung einer Mischehe. Gabriele Tergit wollte das Leben ihrer Generation, mit allen Hoffnungen, Enttäuschungen und Lebensbrüchen schildern, »unsere ganze blödsinnige Welt von 1932« wollte sie einfangen, die Generationen von Vertriebenen, bis hin zu den jüdischen Flüchtlingen in New York, die Grete, Tergits Alter Ego, Anfang der fünfziger Jahre besucht.

Meine Meinung:
Dieser Generationenroman ist ein authentisches Zeitbild der Geschichte Deutschlands zwischen 1890 und den fünfziger Jahren, der erzählt von dem Leben und der Schicksale der Menschen, die damals gelebt haben.

Die Handlung ist in fünf Abschnitte eingeteilt, die der Chronologie der geschichtlichen Abläufe entsprechen: Kaiserreich, Krieg, Weimarer Republik, Drittes Reich, Nachkriegszeit. Erstaunlicherweise, werden die Ereignisse und Handlungen, in langen Gesprächen zwischen den vielen unterschiedlichen Personen geschildert und somit erzählt. Während die politischen, gesellschaftskritischen und tagesaktuellen Dialoge durch ausführliche Beschreibungen des Lebensumfelds, des alltäglichen Lebens der verschiedenen Gesellschaftsschichten in einer Zeit der Kriege, politischen Umstürze, der Wohnungsnot, der Arbeitslosigkeit, des Hungers und der Verfolgung, hervorragend ergänzt werden.

Besonders hervorheben möchte ich das gut gelungene Lesezeichen, welches alle Namen der handelnden Personen auflistet um jederzeit zu sehen, aus welcher Schicht die gerade erzählenden Charaktere stammen.

Fazit:
Wunderbar packend und chronologisch gelungen sind die historischen Details auch wenn durch die ungekürzte Fassung, der Text mit den langen Dialogen, mitunter etwas langatmig wirkt. Dieses Buch ist ein umfassendes Zeitbild, geschrieben als Generationenroman und lässt ein lebendiges Bild dieser Zeit entstehen.
Von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere