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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2021

Eine dramatische Geschichte während des Tulpenwahns

In Zeiten des Tulpenwahns
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Die Autorin Susanne Thomas, erzählt in ihrem Roman „In Zeiten des Tulpenwahns“ eine wundervolle und spannungsgeladene historische Geschichte, die nicht nur den Tulpenwahn im 17. Jahrhundert schildert, ...

Die Autorin Susanne Thomas, erzählt in ihrem Roman „In Zeiten des Tulpenwahns“ eine wundervolle und spannungsgeladene historische Geschichte, die nicht nur den Tulpenwahn im 17. Jahrhundert schildert, sondern auch eine dramatische Geschichte, die sich in einem wundervollen Schreibstil, nach und nach langsam aufbaut.

Inhalt:
Holland im 17. Jahrhundert: Der Gärtner und Tulpenzüchter Nicolaes Verbeeck hat bei einem verheerenden Brand seine Frau verloren. Sein Versagen, seine Frau zu retten, hat ihn ebenso gezeichnet, wie das Feuer, das sein halbes Gesicht verbrannte. Entstellt, wie er sich fühlt, wagt er es nicht mehr, sich einer Frau zu nähern. Getrieben von einer unstillbaren Sehnsucht nach dem Schönen ist Nicolaes umso mehr bemüht, das zu schützen, was ihm geblieben ist: seine Tulpensammlung und seine Tochter Margriet. Die schöne Margriet wird jedoch ihrerseits bald zum Objekt der Sehnsüchte unterschiedlicher Männer. Um sie mit einer reichen Mitgift auszustatten, lässt sich der wohlmeinende Vater auf das blühende Spekulationsgeschäft um die Tulpen ein, das schon längst Nachbarn und Freunde in seinen Bann gezogen hat. Was einst als unschuldige Liebe zu den Naturschönheiten begann, wird für den leidenschaftlichen Sammler nun zum knallharten Geschäft, dessen Spielregeln und Fallstricke von kaum einem der Akteure noch durchschaut werden. Eine Geschichte über die Kraft der Sehnsucht und die seltsamen Blüten, die diese treibt, erzählt mit Bildern, die die Atmosphäre der Malerei des Goldenen Zeitalters in Holland wieder aufleben lassen.

Meine Meinung:
Erst dachte ich, ach ja Tulpen, da habe ich doch schon so einiges gelesen aber nachdem ich diese Geschichte angefangen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat mich mit ihrem wundervollen Schreibstil und ihrer Geschichte, einfach nur gefesselt.

Das Leben von Nicolaes und seiner Tochter Margriet, ist so unglaublich bildhaft und spannend geschildert. Ich konnte regelrecht die Emotionen, mitfühlen und wurde mit jeder Zeile neugieriger. Die Spannung steigt immer mehr und wird unheimlich dramatisch, als Margriet sich verliebt. Die fatalen Folgen steigern sich bis zur Fassungslosigkeit.
Hier möchte ich aber nicht mehr schreiben um die Spannung, der Geschichte zu erhalten.

Fazit:
Die Autorin hat hier mit ganz bezaubernden Zeilen einen wundervollen historischen Roman, erzählt. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und fesselnd. Auch die Protagonisten werden mit viel Spannung im Handlungsverlauf interessant dargestellt und eingebunden.. Für mich ein Buch so richtig zum Wohlfühlen.
Gerne und mit Freude, warte ich gespannt auf weitere Veröffentlichungen der Autorin.
Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Mut zum Neuanfang

Liebe auch an Regentagen
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Die Autorin Robyn Carr , erzählt in ihrem Roman „Liebe auch an Regentagen“ die berührende Geschichte über Lauren und ihre unglückliche Ehe, mit ihrem kontrollsüchtigen Ehemann Brad.

Inhalt:
An ihrem ...

Die Autorin Robyn Carr , erzählt in ihrem Roman „Liebe auch an Regentagen“ die berührende Geschichte über Lauren und ihre unglückliche Ehe, mit ihrem kontrollsüchtigen Ehemann Brad.

Inhalt:
An ihrem vierundzwanzigsten Hochzeitstag trifft Lauren eine folgenschwere Entscheidung. Sie verlässt ihren kontrollsüchtigen Ehemann und wagt den Neuanfang in einem kleinen Haus auf Alameda Island. Denn schon seit Jahren gab es in ihrem Leben nur einen einzigen Ort, an dem sie sich sicher gefühlt hat: ihren geheimen Garten.

Doch die Trennung gestaltet sich mehr als schwierig, denn ihr Mann will seine perfekte Ehefrau zurück und die gemeinsame Tochter wirft ihr vor, die Familie zu zerstören. Um Kraft zu tanken verbringt Lauren immer wieder Zeit im Garten und lernt dort den erfolgreichen Landschaftsarchitekten Beau kennen. Mit seiner Hilfe beginnt sie, an sich zu glauben und für ihr Glück und die Liebe zu kämpfen, die ihr zustehen.

Meine Meinung:
Der Roman ist hauptsächlich aus der Sicht von Lauren geschrieben, wodurch ein guter Einblick in ihre Gefühlswelt entsteht. Auch von ihren Kindern lässt sich Lauren nicht unter Druck setzen und zieht in ihr gemietetes kleines Häuschen auf Alemeda Island.
Mit ganz viel Mut räumt Lauren Stein für Stein, der einem Neuanfang im Weg steht, weg. Zum Glück, gibt es aber Menschen die zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und ihr beistehen.

Fazit:
Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen, bleibt dabei aber abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Lauren, Beau und deren Kindern mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum Schmunzeln und viele mitfühlende Momente.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.05.2021

Eine zweite Chance im Leben

Der Himmel ist hier weiter als anderswo
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Die Autorin Valerie Pauling hat mit ihrem neuen Roman “Der Himmel ist hier weiter als anderswo” eine unterhaltsame und gefühlvolle Geschichte vorgelegt. Der Erzählstil ist zurückhaltend, jedoch sehr flüssig ...

Die Autorin Valerie Pauling hat mit ihrem neuen Roman “Der Himmel ist hier weiter als anderswo” eine unterhaltsame und gefühlvolle Geschichte vorgelegt. Der Erzählstil ist zurückhaltend, jedoch sehr flüssig geschrieben und lässt den Leser schnell an die Seite der Protagonisten gleiten.

Nach dem Tod ihres Mannes kann Fee keine Geige mehr spielen. Sie ist in ihrer Trauer gefangen und meistert ihr Leben als Mutter von vier Kindern mehr schlecht als recht. Nachdem ihr auch noch die Wohnung gekündigt wird, kauft sie einen alten renovierungsbedürftigen Gasthof und zieht mit ihren Kindern von der Großstadt ins Alte Land. Nicht alle ihrer Kinder sind damit einverstanden, plötzlich auf dem Land zu leben, wo es so ruhig und nichts los ist.

Fees vier Kinder sind alle in ihren Persönlichkeiten unterschiedlich, mit eigenen Bedürfnissen, die sie aber auf Grund ihrer Trauer oftmals übersieht. Das Vermissen ihres verstorbenen Mannes zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Fee muss sich nach den vielen Schicksalsschlägen mühsam ins wirkliche Leben zurück kämpfen. Wird sie es schaffen, ihre Familie zusammenzuhalten und sich selbst eine zweite Chance in ihrem Leben geben?

Fazit:
Nicht zu vergessen das Cover, es ist wunderschön gestaltet und spiegelt ganz toll, das alte Land wieder. Die Ereignisse sind eindrucksvoll und teilweise sehr berührend geschildert. Auch die Protagonisten sind in jeder ihrer Handlungen, gut eingebunden.
Mit der Geschichte hatte ich viele schöne entspannte Lesestunden und daher von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Berührender Debütroman

Viktor
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Die Autorin Judith Fanto, erzählt in ihrem Debütroman „Viktor“ die wahre Geschichte ihrer eigenen Familie, über die Suche ihrer eigenen verschütteten jüdischen Wurzeln und nach den Spuren von Viktor. ...

Die Autorin Judith Fanto, erzählt in ihrem Debütroman „Viktor“ die wahre Geschichte ihrer eigenen Familie, über die Suche ihrer eigenen verschütteten jüdischen Wurzeln und nach den Spuren von Viktor.

Meine Meinung:
Am Anfang des Buches befindet sich ein Stammbaum, der mich jedoch etwas irritierte. David Rosenbaum und Sascha Saphirstein, hörte sich für mich erst einmal etwas komisch an bis etliche Seiten später erklärt wird, dass Sascha die Ehefrau von David war. Auch konnte ich Geertje, einige Zeit nicht zuordnen, da sie im Stammbaum nicht aufgeführt ist.

Die Autorin schreibt auf zwei Zeitebenen (Wien 1914 und Nimwegen 1994) ihre eigene wahre Familiengeschichte, die durch die tiefen Einblicke in die jeweiligen Geschehen, einfach nur berührt. Ich konnte das spannende Buch kaum aus der Hand legen, so hat mich diese Geschichte gefesselt.

Judith wird als Geertje geboren und wächst in den Niederlanden auf. Als Studentin beginnt sie, sich mit ihrer Familiengeschichte zu beschäftigen und fängt an, Fragen zu stellen. Ihr wird es immer unbegreiflicher, dass alle eher das Judentum verdrängen als offen darüber zu reden. Erst als sie Bücher über den Krieg und die Judenverfolgung liest, bekommt sie langsam eine Ahnung, was ihre Familie erlebt haben könnte. Geertje, weiß nicht so recht, ob sie nun Jüdin ist oder nicht und verfolgt nun jede Spur, die sich ihr bietet. Sie lässt sogar ihren Namen Geertje auf den Namen Judith, ändern.

Während des Zweiten Weltkrieges mussten ihre Großeltern aus ihrer Heimatstadt Wien fliehen und sind über Belgien in die Niederlande, ausgewandert. Die Beziehung zum eigenen Judentum war so kompliziert und stark durch Angst sowie Verdrängung geprägt, dass innerhalb der Familie, das Jüdischsein zum Tabu Thema wurde.

Bei Judiths (Geertje) Recherchen fällt ihre besondere Aufmerksamkeit auf Viktor, dem Bruder ihres Großvaters und dem schwarzen Schaf der Familie.
Aus Wien 1914, dem Beginn des ersten Weltkrieges, wird in vielen Rückblenden das Leben von und über Viktor, auf eine ganz besondere Weise erzählt, die sehr zu Herzen geht. Viktor, mag das schwarze Schaf der Familie gewesen sein aber letztendlich fühlte er sich für viele Verantwortlich, hat damit viele Leben gerettet und für sich viel riskiert.

Das Buch ist von der Autorin, „Zum verehrenden Andenken an Viktor S.“, gewidmet. Und das aus gutem Grund.

Fazit:
Die Autorin hat hier ihre dramatische Familiengeschichte mit viel Spannung im Handlungsverlauf interessant dargestellt. Die Ereignisse sind eindrucksvoll geschildert und die Protagonisten sind in jeder ihrer Handlungen, gut eingebunden. Sie halten bis zum Schluss, die Spannung. Zeile um Zeile hat mich das Buch sehr gefesselt.
Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.05.2021

Sehr spannend und erotisch

Gebannt
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Die Autorin Kara Rohe, erzählt in ihrem Debüt-Roman „Gebannt: Ich lese es in deinen Augen“ die Liebesgeschichte von Jenny und Marcus.

Inhalt:
Jenny verliebt sich Hals über Kopf in Marcus, obwohl sie ...

Die Autorin Kara Rohe, erzählt in ihrem Debüt-Roman „Gebannt: Ich lese es in deinen Augen“ die Liebesgeschichte von Jenny und Marcus.

Inhalt:
Jenny verliebt sich Hals über Kopf in Marcus, obwohl sie noch nicht ein Wort mit ihm gesprochen hat. Mit der Zeit lernt sie ihn besser kennen und gibt ihre Geheimnisse preis. Er selbst hält sich bedeckt und sie erfährt nur das Nötigste über ihn. Die Tatsache, dass er sich noch in Haft befindet und der Zeitpunkt der Entlassung unklar ist, macht es umso schwerer ihm näher zu kommen. Jenny tut alles, um Marcus für sich zu gewinnen, doch der hat an einer festen Beziehung kein Interesse...

Meine Meinung:
Die Autorin hat einen richtig tollen fesselnden und lockeren Schreibstil, der mir absolut gut gefällt. Mit einer Leichtigkeit gelingt der Einstieg in die Geschichte und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Es bannt sich eine Liebesgeschichte zwischen Jenny und Marcus an, die jedoch auch viel Tiefgründiges ans Tageslicht bringt. Jenny ist recht offen und erzählt auch viel aus ihrem Leben und teilweise habe ich mich gefragt, warum macht sie das! Ist sie so naiv oder tut sie nur so! Der Schein trügt wohl, denn mittlerweile denke ich, sie weiß genau was sie möchte.
Sie möchte um jeden Preis Marcus und weiter geht diese spannende, dramatische, mitreißende und sehr erotische Geschichte…

Fazit:
Auf den 2. Band freue ich mich schon und bin richtig gespannt, wie diese Liebesgeschichte sich weiter entwickeln wird.
Ich drücke der Autorin ganz fest die Daumen, dass viele Leser genauso begeistert über ihre Geschichte sind, wie ich.
Von mir eine klare Leseempfehlung!

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