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Veröffentlicht am 10.08.2025

Ein großartiges Mittelalter-Epos über die Entstehung des Liebeslieds

Das Lied der Rose
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Der Autorin Julia Kröhn, ist mit ihrem neuen Roman „Das Lied der Rose“, ein wunderbares Mittelalter-Epos über die Entstehung des Liebeslieds gelungen.

Das Cover und die Ausstattung des Buches finde ich ...

Der Autorin Julia Kröhn, ist mit ihrem neuen Roman „Das Lied der Rose“, ein wunderbares Mittelalter-Epos über die Entstehung des Liebeslieds gelungen.

Das Cover und die Ausstattung des Buches finde ich wunderschön. Mir gefällt die Kartenübersicht im Innendeckel, das Personenregister und im Anhang die Zeittafel, die die Jahre und Ereignisse, chronologisch gelungen beschreibt.

Der Prolog beginnt etwas düster mit der Belagerung von Barbastro im Jahr 1064 und der brutalen Übernahme sowie Festnahme der Mauren. Erst im Jahr 1096 und in Poiters wird klar, welches Schicksal Tarana all die Jahre erleiden musste. Nach ihrem Tod rückt ihre Tochter Sahar in den Mittelpunkt, die die wunderbare Stimme und die Lieder ihrer Mutter geerbt hat. Geliebt und beschützt wird sie von ihrem Halbbruder Ademar bis zu einem verhängnisvollen Vorfall und er von Herzog Guillaume IX. von Aquitanien auf eine Pilgerreise geschickt wird. Ausgerechnet Guillaumes Frau die Herzogin Philippa von Toulouse nimmt Sahar als Schützling bei sich auf aber nicht aus Gefälligkeit sondern für ihre eigenen Zwecke. Sahar fühlt sich unglücklich muss sich aber ihrem Schicksal beugen.

Regensburg, 1096: Der junge Novize Marian träumt davon, mit gregorianischen Chorälen und seiner reinen Stimme, Gott zu preisen. Als er einen Juden vor der Zwangstaufe rettet, nutzt dies sein Rivale, um ihm ein schweres Verbrechen vorzuwerfen. Reinwaschen kann Marian sich davon nur, wenn er sich auf eine Pilgerfahrt begibt. Jung und unbeholfen macht Marian sich auf den Weg. Seine abenteuerliche Reise verschlägt ihn nach Toulouse an den Hof von Herzog Guillaume IX. von Aquitanien und dessen Frau Philippa. Hier lernt er die maurische Sängerin Sahar kennen und lieben. Doch bevor sie eine gemeinsame Zukunft in Erwägung ziehen können, trennen sich wieder ihre Wege, denn Marian schließt sich dem Kreuzzug an um sich zu beweisen.

Philippa kämpft um die Macht in Toulouse und einer Alleinherrschaft als Frau, unabhängig von einem Mann und seinem Wohlwollen. Während Guillaume hingegen mit Philippas kaltem Wesen kämpft, sucht er sich Mätressen und nimmt sogar mehrfache Kirchenbanner auf sich. Nur das Streben nach Einfluss und Macht, kann sie beide, zuweilen einen. Guillaume entdeckt für sich die Dichtkunst. Seine Lieder, legen später den Grundstein für den Minnesang, der gesungenen Liebeslyrik, die sich dann ab der Mitte des 12. Jahrhunders verbreitet.

Es müssen erst viele Jahre vergehen bevor sich Sahar und Marian, nach vielen Intrigen und Machtkämpfe, wieder in die Arme schließen können.

Fazit:
Die Autorin hat die historischen Fakten, die den Hintergrund mit Fiktion bildet, sehr passend und vor allem sehr gut recherchiert. Die historischen Anmerkungen im Anhang geben dazu noch einen tollen Einblick in die Geschichte selbst und runden diese damit gut ab. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich konnte das Leben der Figuren gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die Dichte der Handlung, konnte mich die Geschiche bis zum Ende fesseln.
Mit 5 Sternen empfehle ich dieses wunderbare Buch gerne weiter!

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.07.2025

Großmutters Freundinnen

Wir sehen uns wieder am Meer
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Mit dem dritten Teil „Wir sehen uns wieder am Meer“ beendet die Autorin Trude Teige ihre Trilogie über Großmutter, ihren Ehemann und ihre Freundinnen, die fiktiv aber von wahren Begebenheiten und Fakten ...

Mit dem dritten Teil „Wir sehen uns wieder am Meer“ beendet die Autorin Trude Teige ihre Trilogie über Großmutter, ihren Ehemann und ihre Freundinnen, die fiktiv aber von wahren Begebenheiten und Fakten während und nach dem Zweiten Weltkrieg inspiriert wurden. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

In Kragero, einem Dorf in Norwegen treffen sich Birgit, Tekla und Anneliese jeden Sommer am Meer. Sie sind eingeschworene Freundinnen, die das Leben lieben und voller Hoffnung in die Zukunft blicken. Birgit sehnt sich danach, etwas Neues, anderes zu erleben, zu reisen und das Kleinstadtleben hinter sich zu lassen. Als Anneliese erzählt, dass sie eine Ausbildung zur Krankenschwester machen will, denkt sich Birgit, dass dies für sie ein Ticket hinaus in die Welt sein kann. In Oslo lernt sie durch Zufall den älteren Ilja kennen, bei dem sie Russisch lernen will und bald hat sie sogar ihr Herz an ihn verloren. Nach seinem plötzlichen Tod, erbt Birgit seine Wohnung, doch diese vermietet sie und geht nach Bodo um dort als Krankenschwester ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben.

Im Jahr 1944 ist Norwegen von den Deutschen besetzt und Birgit ist tief erschüttert als sie der 16-jährigen Nadia begegnet, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in die Fischfabrik nach Bodo verschleppt wurde. Die Zustände im Lager sind geprägt von Hunger, Elend und Leid. Birgit gelingt es, Nadia aus dem Lager zu holen. Dann schließt sie sich im Krankenhaus einer geheimen Widerstandsgruppe an und kann mit ihren Russischkenntnissen, im Hintergrund, gute Dienste leisten. So lernt sie auch den schwerverletzten Russen Sascha kennen und lieben. Nach seiner vollständigen Genessung hilft sie sogar mit, seine Flucht nach Moskau, vorzubereiten.

Kurz vor Ende des Krieges wird Birgit enttarnt, von der Gestabo gefangen genommen und aufs schwerste gefoltert. Nur das Ende des Krieges rettet ihr im letzten Moment das Leben, während ihre Narben und Traumata ihr ständiger Begleiter bleiben. Auf der Suche nach Sascha nimmt sie einen gefährlichen Job als Spionin an und wird Sekretärin in der norwegischen Botschaft in Moskau. Aber auch hier muss sie erleben, dass die politische Lage alles andere als demokratisch ist. Als ihr klar wird, in welcher Gefahr sie sich befindet, muss sie sich entscheiden und kehrt nach Oslo zurück.

Der Kreis schließt sich zum Ende mit den im Regen tanzenden Freundinnen und bildet einen versöhnlichen Abschluss.

Fazit:
Der Autorin ist es im letzten Teil ihrer Trilogie gut gelungen, über Großmutters Freundinnen eine Geschichte, zu erzählen. Die drei fiktiven Frauen, deren Schicksale jedoch weit auseinanderliegen, sind hervorragend mit historischen Fakten verknüpft. Eine wunderbare Fortsetzung und Abschluss der Trilogie, der ich gerne gefolgt bin.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 30.07.2025

Anders wie erwartet

Weil es nicht anders sein kann
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Dieser Roman über "Weil es nicht anders sein kann" erzählt die Geschichte, von Addie und Sol, die sich in der Natur wohler fühlen als unter Menschen. Doch als die beiden sich auf der windgepeitschten Insel ...

Dieser Roman über "Weil es nicht anders sein kann" erzählt die Geschichte, von Addie und Sol, die sich in der Natur wohler fühlen als unter Menschen. Doch als die beiden sich auf der windgepeitschten Insel Rokesby vor der Küste Englands zum ersten Mal begegnen, scheint mitten im Sturm alles stillzustehen. Sofort spüren sie, dass sie füreinander geschaffen sind, und wagen eine zaghafte Annäherung.

Zu Beginn hatte ich meine Probleme in die Geschichte zu finden, denn Addie wirkt von Anfang an, von ihrem Wesen und ihren Gedanken her, nicht greifbar. Schnell stellt sich heraus, dass sie ein recht eingeschränktes Leben an der Seite ihrer Mutter auf der Insel Rokesby, lebt. Sie wurde früh von der Schule genommen und konnte keinen Schulabschluß machen, also hat sie auch keine Möglichkeiten um sich beruflich zu entwickeln und das nutzt ihre Mutter aus und lässt sie im Hotel nur für Frauen, arbeiten. Ihre Mutter kümmert sich um die Gäste und den Schriftverkehr, während Addie, Mädchen für alles andere ist und das ohne Bezahlung. Ihr Vater und Bruder leben nicht auf der Insel und kommen nur zwischendurch zu Besuch.

Sol wandelt auf den Spuren seiner verstorbenen Mutter und will all jene dünnen Orte aufsuchen, die ihr etwas bedeutet haben. Das Verhältnis zu seinem Vater gestaltet sich als schwierig, als dieser Sols Ex-Verlobte, heiratetn will. Sols Reise beginnt in Ora, eine Insel, auf dem es gerade mal ein Kloster und ein Retreat gibt und hier begegnet er Addie. Auf eine naive Art kommen sie sich langsam Näher und Addie sieht in Sol ihre einzige Chance, die Insel und die Tyrannei durch ihre Mutter hinter sich zu lassen. In einer stürmischen Nacht flieht sie von zu Hause und Sol rettet sie aus dem Meer und so beginnt ihr gemeinsamer Weg ...

Mit der Wucht die aus ihrer Vergangenheit über sie hereinbricht, haben sie nicht gerechnet um so härter müssen sie dafür kämpfen, zusammen sein zu können – nicht nur gegen äußere Umstände, sondern manchmal auch gegen sich selbst. Woran sie sich festhalten, ist der Pakt, den sie schließen: Sie wollen wie zwei Papageientaucher sein. Denn auch wenn die Vögel einen großen Teil des Jahres getrennt von ihrem Partner leben, bleiben sie einander treu und finden doch immer wieder zueinander.

Fazit:
"Weil es nicht anders sein kann" ist ein unvorhersehbares Buch über gewöhnliche und ungewöhnliche Figuren, mit einer Vielfalt von oft für mich nicht nachvollziehbaren Handlungen. Empfehlen kann ich diesen Roman von Joanna Glen Lesern, die offen sind, sich vorurteilsfrei auf die Handlung einzulassen, die oft überrascht, mit seiner Vielseitigkeit und seiner stetigen Wendungen.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Die Kraft der Literatur

Die Buchhändlerin von Königsberg
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Der Autor Herr Christian Hardinghaus, ist Historiker, Autor und Journalist. In seinem neuen Roman „Die Buchhändlerin von Königsberg“ erzählt der Autor eine Geschichte über eine tapfere und engagierte Buchhändlerin, ...

Der Autor Herr Christian Hardinghaus, ist Historiker, Autor und Journalist. In seinem neuen Roman „Die Buchhändlerin von Königsberg“ erzählt der Autor eine Geschichte über eine tapfere und engagierte Buchhändlerin, als der Krieg immer Näher an ihr geliebtes Königsberg, rückt.

Inhalt:
Frieda ist Buchhändlerin mit Leib und Seele. Der Krieg hat ihr schönes Königsberg bisher kaum erreicht, aber die Spannungen sind deutlich spürbar. Ihre Lieblingsbücher werden verboten, in der Buchhandlung, dem Ort der freien Gedanken, trauen die Leute sich nicht, offen zu sprechen. Und dann musste auch ihr Verlobter an die Front. Frieda klammert sich an die Bücher, bis Königsberg angegriffen wird und die Bomben fallen. In diesen dunklen Stunden sucht Frieda nach Hoffnung zwischen den Seiten. Doch wie weit können Worte durch schwere Zeiten tragen?

Königsberg 1940. Frieda lebt ein unbeschwertes Leben im Haus ihrer Eltern und liebt Bücher über alles. Am liebsten würde sie in einer Bibliothek arbeiten anstatt im Tabakwarengeschäft ihres Vaters, dass sie später einmal übernehmen soll. Frieda bekommt ihre Gelegenheit und mit List überredet ihr neuer Chef ihren Vater, dass seine Tochter bei ihm in der Buchhandlung ihre Ausbildung macht. Frieda lebt nur noch für diese Buchhandlung, blüht regelrecht auf bis ihr Chef sie gezwungenermaßen in den Urlaub schickt. In Rauschen lernt sie ihre große Liebe, den Soldaten Hans kennen, der jedoch wieder zurück an die Front muss. Frieda ist glücklich und fährt nach Hause.

Doch dann geschieht das Unglück, der Krieg zerbombt ihr geliebtes Königsberg und die Stadt liegt in Schutt und Asche. Frieda blendet alles Schreckliche um sich heraum aus und flüchtet in eine realitätsfremde Welt. Für jeden und in jeder Lage, fällt ihr immer wieder eine wundervolle Geschichte ein, um die Mitmenschen in ihrer Nähe, in ihre Welt eintauchen zu lassen. Ob ihr das gelungen ist?

Die Beweggründe von Frieda mit der Kraft der Worte, hungernde Kinder und Erwachsene am Leben erhalten zu wollen, fand ich nicht nachvollziehbar und authentisch.

Fazit:.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig aber für die 1940er Jahre ziemlich modern gehalten. Das Zusammenspiel zwischen Fiktion und Realität, konnte ich trotz gut recherchierter Tatsachenberichte, nicht ganz nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Moses und die Wellenkinder

Das Geschenk des Meeres
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Im ihrem Debütroman „Das Geschenk des Meeres", erzählt die Autorin Julia R. Kelly eine atmosphärische und berührende Geschichte über Liebe, Verlust und Vergebung.

Schottland, Winter 1900. An dem Strand ...

Im ihrem Debütroman „Das Geschenk des Meeres", erzählt die Autorin Julia R. Kelly eine atmosphärische und berührende Geschichte über Liebe, Verlust und Vergebung.

Schottland, Winter 1900. An dem Strand des kleinen Fischerdorfes Skerry findet der Fischer Joseph einen leblosen Jungen, der dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der vor vielen Jahren in einer stürmischen Nacht ans Meer ging und nie mehr gesehen wurde, sehr ähnlich sieht. Die Dorfbewohner sind geschockt über diese Ähnlichkeit und Verdrängtes aus der Vergangenheit, kommt langsam an die Oberfläche.

Auf zwei Zeitebenen und aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven, die in „Jetzt“ und „Damals“ bezeichnet sind, erzählen die Protagonisten und Dorfbewohner, aus ihrem Leben und ihren Erinnerungen.

Als Dorfschulleherin wagt Dorothy nach dem Tod ihrer lieblosen Mutter einen Neuanfang in dem kleinen Fischerdorf Skerry, doch ihre Unsicherheit und Schüchternheit wird ihr schnell bei der eingeschworenen Dorfgemeinschaft, als Arroganz vorgeworfen. Ihr einziger Lichtblick scheint der Fischer Joseph zu sein. Doch ihre Gefühle für Joseph bleiben von den Dorfbewohnern nicht unbemerkt und schnell verbreiten sich Eifersucht zu Missverständnisse, die zu einer Reihe falscher Entscheidungen, führen.

Weshalb war Joseph sowohl an dem Tag am Strand, als der fremde Junge angespült wurde, als auch in der Nacht, als Dorothys Kind verschwand? Worüber haben Dorothy und Joseph damals so erbittert gestritten? Und warum wurden sie nie ein Paar, obwohl sie sich für jedermann offensichtlich liebten?

Dorothy wird vom Pfarrer gebeten sich um den Jungen aus dem Meer zu kümmern, doch sie fühlt sich verunsichert. Dann überwindet sie sich und öffnet ihr Herz für diesen fremden Jungen, der doch ihr Sohn Moses sein könnte.

Im „Damals“ und „Jetzt“, ist Moses immer gegenwärtig aber nur in Andeutungen ohne den genauen Hintergrund zu kennen und dies hat eine wunderbare Sogwirkung, diese Geschichte, schnell weiter lesen zu wollen.

In einem eigenen Kapitel und einer faszinierenden Mischung aus Geschichte und Mythologie wird von Moses letzten schicksalhaften Stunden erzählt, die mich tief berührt und Emotional, abgeholt haben.

Zum Ende der Geschichte sind alle offenen Fragen gelungen miteinander verwoben. Selbst Joseph hat endlich begriffen, was in all den Jahren in Dorothy, vor sich ging! Ein schöner Abschluss mit dem ruhigen und gleichmäßigen Klopfen an Dorothys Tür ...

Fazit:
Das Cover zeigt einen gelungen Holzschnitt, der Künstlerin Franziska Neubert, passend zum Titel und Inhalt des Debütromans. Die Geschichte ist sowohl dramatisch wie spannend aufgebaut und die Atmosphäre Ende/Anfang des 19./20. Jahrhunderts, gelungen eingefangen. Die Gegenwart und die Vergangenheit werfen viele Fragen auf, die berührend und gefühlvoll, bis zum Ende erzählt werden. Die Autorin ist eine wunderbare Erzählerin, von der ich gerne mehr lesen möchte.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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