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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2020

Ein Muss für alle Sams-Fans

Das Sams 10. Das Sams und der blaue Drache
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Hurra! Was haben wir uns gefreut, dass das Sams zurück ist. Ein neuer Band, darauf hatten wir ja gar nicht mehr zu hoffen gewagt.
Und gleich nach den ersten Seiten waren wir wieder voll drin in der Welt ...

Hurra! Was haben wir uns gefreut, dass das Sams zurück ist. Ein neuer Band, darauf hatten wir ja gar nicht mehr zu hoffen gewagt.
Und gleich nach den ersten Seiten waren wir wieder voll drin in der Welt von Sams, Herrn Taschenbier, Frau Rotkohl und Herrn Mon.

Die Geschichte geht weit zurück und spielt in der Zeit, als Herr Taschenbier noch bei Frau Rotkohl lebt und geht davon aus, dass die Wunschmaschine damals doch nicht explodiert ist. Sie setzt da an und ist sozusagen ein "Was wäre wenn-Schlenker".

Wie der Titel schon verrät, ist diesmal ein blauer Drache mit an Bord und dieser lernt von Sams ganz schön viel, ganz besonders schnell und gut das Reimen. Damit sind es schon zwei Reim-Meister, die uns in dem Buch mit ihren witzigen Reimen beglücken, das ist gar fein.

Ansonsten ist der Band zwar für uns alte Retro-Samsliebhabende genauso samsig wie eh und je, aber schon in der Moderne angekommen. Es gibt Mobiltelefone und auch sonst merkt man, dass er jetzt und nicht vor 30 Jahren geschrieben wurde, was insbesondere das Kind sehr gerne mag. Aber keine Bange: das typische Sams-Feeling ist weiterhin erhalten, es sind nur Nuancen.

Wir haben "nur" vier Sterne vergeben, weil im direkten Vergleich zu den anderen Sams-Geschichten das Abenteuer knapper ausgefallen ist, das Sams kam uns auch etwas angepasster und nicht mehr ganz so frech und ungerührt von den äußeren Erwartungen an ihn vor. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau, wir sind total happy, dass wir wieder Zeit mit dem Sams verbringen durften. Und das Ende lässt uns hoffen, dass der Nebenstrang vielleicht sogar fortgesetzt werden könnte?

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Phantastisches Abenteuer in wunderschöner Aufmachung

Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea
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Wir hatten das Buch in der Hand und waren hin&weg.
Schon optisch wunderschön, tolles Cover, eine Karte von Eerie-on-Sea im Buch und dann noch die Story!

Das Kind (10 Jahre) hat das Buch in die Hand genommen ...

Wir hatten das Buch in der Hand und waren hin&weg.
Schon optisch wunderschön, tolles Cover, eine Karte von Eerie-on-Sea im Buch und dann noch die Story!

Das Kind (10 Jahre) hat das Buch in die Hand genommen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Schreibstil hebt sich tatsächlich ab, der Lesende wird direkt angesprochen und Spannung kombiniert mit Humor machen das Lesen zum Genuss.
Die Personen sind phantasievoll - es gibt eine gruselige Hakenhand, eine merkwürdige Hotelbesitzerin, einen stets unfreundlichen Hotelmanager, dann die Inhaberin einer Bücherapotheke und ein fieses Seeungeheuer.
Und natürlich Herbie Lemon, der so heißt, weil er in einer einer Zitronenkiste gefunden wurde. Er ist 12 Jahre alt und zuständig für die Fundstücke im Hotel.
Eines Tages "findet" er ein geheimnisvolles Mädchen und ein Abenteuer beginnt.

Allerbestes Lesevergnügen und bis kurz vor Schluss waren wir uns einig: so ein tolles Buch, auf jeden Fall fünf Sterne wert.
Doch dann kam das Ende und das war nichts. Vermutlich soll es eine Fortsetzung geben, aber wenn wir 280 Seiten lesen, dann wollen wir auch, dass alle unsere Fragen geklärt werden. Jawohl, Herr Taylor!

Empfehlen würden wir das Buch ab zehn Jahre, jünger sollte man nicht sein und wenn man gut damit klarkommt, dass sich nicht alles aufklärt, dann gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung von uns.
Wenn man eine Geschichte "fertig" haben will, ist das Ende unbefriedigend, das Buch ist aber so gut, dass es trotzdem eine Empfehlung wert ist.

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Veröffentlicht am 14.08.2020

Für Islandfans super, für Thrillerfans eher naja

DUNKEL
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Bei dem Buch bin ich zwiegespalten.
Sehr gut gefallen hat mir die "Island-Drumrum", ich habe mich gleich dorthin versetzt gefühlt.
Auch Hulda, die Kommissarin, die kurz vor dem Ruhestand steht, fand ich ...

Bei dem Buch bin ich zwiegespalten.
Sehr gut gefallen hat mir die "Island-Drumrum", ich habe mich gleich dorthin versetzt gefühlt.
Auch Hulda, die Kommissarin, die kurz vor dem Ruhestand steht, fand ich gut beschrieben. Einsam und mit wenig Sozialkontakten wird sie auch noch kurz vor ihrem ohnehin nicht mehr fernen Ruhestand zwangspensioniert, sie muss Platz für einen Jüngeren machen. Einzig einen letzten Abschiedsfall darf sie sich noch aussuchen. Tja...
Hulda ist keine fröhliche und optimistische Frau - und ihre Geschichte ist ganz schön deprimierend, aber realistisch geschrieben. Fand ich gut, das war für mich sehr überzeugend geschrieben.

Der oder die Trillerplots hingegen waren wenig einfallsreich und haben mich nicht so wirklich gefesselt.

Punkten konnte dann wieder das Ende, das war rund und hat gut gepasst.
Allerdings ist es dann schon etwas seltsam, davon ausgehend rückwärts lesen zu müssen, denn die Trilogie, also der hier gelesene Band 1 beginnt mit dem Ende und arbeitet sich dann Band für Band in die Vergangenheit.
Das ist ungewöhnlich - und gerade in dem speziellen Fall für mich wenig reizvoll - ich weiß ja jetzt, wie es ausgeht. Band 2 und 3 werden ich wohl eher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Melancholischer Rückblick

Der letzte Satz
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Das Büchlein (denn mit nur 128 Seiten greift hier die Verkleinerungsform wirklich) lässt uns mit Gustav Mahler an Deck eines Schiffes den Atlantik überqueren und dabei auf sein Leben zurückzublicken.

Glückliche ...

Das Büchlein (denn mit nur 128 Seiten greift hier die Verkleinerungsform wirklich) lässt uns mit Gustav Mahler an Deck eines Schiffes den Atlantik überqueren und dabei auf sein Leben zurückzublicken.

Glückliche Momente, aber auch Schicksalsschläge sowie eine große Liebe, die schon Vergangenheit ist, all das können wir hier mit erlesen.


Das Buch liest sich leicht, ich fand es interessant und schön geschrieben und habe mich über geärgert (ich dachte bislang, dass es in Künstlerkreisen schon Geschlechtergerechtigkeit gab), Neues erfahren (u. a. Mahler traf Freud) und schöne Sätze genossen, wie etwas über das Glück mit Frau und Tochter.

So richtig gefesselt hat mich das Buch aber nicht, es war schön zu lesen, keineswegs eine verlorene Lesezeit, aber nachhaltig in Erinnerung bleiben wird es mir wohl eher nicht.

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Veröffentlicht am 07.08.2020

Informativ und wunderschön illustriert

Als der Wolf den Wald verließ
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Das Buch erzählt von der langen Wanderung eines Jungwolfes, der sein Rudel verliert und sich eine neue Heimat sucht - aus der Sicht des Wolfes und realistisch, ohne die Geschichte in eine vermeintlich ...

Das Buch erzählt von der langen Wanderung eines Jungwolfes, der sein Rudel verliert und sich eine neue Heimat sucht - aus der Sicht des Wolfes und realistisch, ohne die Geschichte in eine vermeintlich kindgerechtere Perspektive zu transferieren.

Deshalb ist es vielleicht für ganz kleine Kinder noch etwas schwere Kost, denn Flink ist durchaus einigen Gefahren ausgesetzt, erlebt Trennung und ist eben ein Wolf, das heißt, er frisst andere Tiere, das muss man aushalten können.

Empfohlen wird es ab neun Jahren, je nach Kind kann man es m. E. aber auch durchaus etwas früher lesen bzw. vorlesen.

Die Illustrationen sind unglaublich schön, in schlichtem schwarz-weiß gehalten und sehr eindrucksvoll, sie allein machen das Buch schon wertvoll.

Gut gefallen hat uns, dass am Buchende auch noch viel Hintergrundwissen zu Wölfen vermittelt wird, das macht das Buch richtig rund.

Warum dann trotzdem "nur" vier Sterne? Das ganz große "WOW" Gefühl blieb aus, es hat uns gefallen, aber so richtig ans Herz ist uns Flink und seine Geschichte irgendwie nicht gewachsen, vielleicht auch deshalb, weil eben gerade keine kitschige Tränendrüsenstory geschrieben wurde (was wir wiederum ja gerade toll finden!)?

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