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MarieausE

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2019

Was kommt nach dem Tod?

Die Leben danach
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Dieses Buch war komplett anders, als ich es erwartet habe.

Ich habe eine "mein Leben verändert sich zum Guten nach einer Nahtod-Erfahrung-Love-Story" erwartet, bekommen habe ich eine völlig absurde Geschichte ...

Dieses Buch war komplett anders, als ich es erwartet habe.

Ich habe eine "mein Leben verändert sich zum Guten nach einer Nahtod-Erfahrung-Love-Story" erwartet, bekommen habe ich eine völlig absurde Geschichte über eine Kirche, die mit Hologrammen arbeitet, einem Geist, der in einem bestimmten Haus herumspukt und wilde Zeitsprünge und der Frage, ob und was nach dem Tod kommt. Herumgewoben um eine völlig "normale" Story über zwei Menschen, die sich wieder treffen und wieder verlieben.

Klingt schräg? Ja, das ist es auch. Gespickt mit vielen klugen und nachdenklich machenden Sätzen wie "ihr Job bestand darin, eine Welt zu verbessern, die nicht unbedingt verbessert werden wollte" oder "So etwas wie einen Eigenkapitalanteil am Guten gab es nicht, oder?"

Zum Ende hin hatte es für mich dann etwas an Reiz verloren, insgesamt aber ein verblüffendes Buch, das - wenn man sich darauf einlassen kann - sehr lesenswert war.

Veröffentlicht am 09.02.2019

Mehr Drama als Thriller, aber gut geschrieben

Wer ist Michael Swann?
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Bryan Readorn hat ein Buch zu einem sehr aktuellen Thema geschrieben: in New York explodiert eine Bombe und es gibt viele Tote und Vermisste.
Auch Julias Mann Michael war vor Ort als der Anschlag geschah ...

Bryan Readorn hat ein Buch zu einem sehr aktuellen Thema geschrieben: in New York explodiert eine Bombe und es gibt viele Tote und Vermisste.
Auch Julias Mann Michael war vor Ort als der Anschlag geschah und reagiert nicht auf Anrufe. Dann geschieht das Unglaubliche: die Abteilung der Terrorabwehr behauptet, Michael wäre der Täter. Julia kann und will das nicht glauben.

Der Autor hat sehr nachvollziehbar und berührend beschrieben, was mit einer Familie dann geschieht, auch wie Medien und Freunde reagieren. Ein Thriller ist das Buch für mich jedoch nicht. Es wurde für mich erst im letzten Drittel spannend (dann aber richtig), ansonsten ist es jetzt relativ schwierig, näher auf die Handlung bzw. die mir fehlenden Komponenten einzugehen, ohne zu spoilern.

Bryan Readorn kann schreiben. Wenn ich keinen Thriller erwartet hätte, dann hätte ich auch einen Stern mehr gegeben, da er Gefühle und Entwicklungen ausgezeichnet beschreiben kann.

Wer also mehr Wert auf subtile Spannung legt und auf eine feine Darstellung von Beziehungsebenen und keinen atemberaubenden Thriller erwartet, der nächtelanges Durchlesen erforderlich macht, dem empfehle ich das Buch gerne weiter.
Es hat mir insgesamt gefallen, war nur anders, als ich es erwartet habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Umsetzung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2019

Das Buch hält, was das Cover verspricht

Das Licht in meiner Dämmerung
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Aufmerksam bin ich auf das Buch über sein wunderschönes, zartes, verträumtes Cover geworden. Den Klappentext fand ich gar nicht so interessant, die Leseprobe hingegen hat mich fasziniert - ich wollte sofort ...

Aufmerksam bin ich auf das Buch über sein wunderschönes, zartes, verträumtes Cover geworden. Den Klappentext fand ich gar nicht so interessant, die Leseprobe hingegen hat mich fasziniert - ich wollte sofort weiterlesen.

Eigentlich lese ich hauptsächlich Krimis und Thriller, auch "Das Licht in meiner Dämmerung" beginnt krimigleich mit der gefährlichen Flucht von Eleonore, einer Studentin.
Das ist sehr beklemmend und spannend, trotzdem ist das Buch kein Krimi, sondern eine Liebesgeschichte mit viel Gefühl und Herz, Erotik und eben auch starken Krimi-Elementen.
Eigentlich (zum zweiten Mal...) mag ich so eine Mischung nicht, hier aber konnte ich das Buch wirklich nur schwer weglegen.

Die Menschen, die Eleonore in dem kleinen Örtchen am Fuße der Rocky Mountains kennenlernt, sind alle liebenswert und dann ist da noch Ethan, ihr Retter, der genau wie Eleonore ein schreckliches Erlebnis nie verarbeiten konnte.
Ich fand es faszinierend, wie mich die Story gefesselt hat, die temporeiche Geschichte hat viele Facetten, der Schreibstil ist sehr angenehm und auch wenn ich die Handlungsweisen nicht immer hundertprozentig nachvollziehen konnte, fieberte ich auf ein Happy End für Eleonore und Ethan.
Ob das geklappt hat? Tja, das müsst Ihr selbst erlesen.

Mein Fazit: Ein richtig schönes Herz-Schmerz-Buch im positiven Sinn, mit viel Erotik und dazu noch Spannung.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Lustiges Abenteuer mit motzigen Meerschweinchen

Lukas und die Meckerschweinchen
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Lukas hat ein Hörgerät - und eine besondere Gabe. Wenn er das Hörgerät ausschaltet, versteht er die Tiersprache.

Toll? Ja, richtig super. Außer er besucht das Meerschweinchengehege im Wildpark. Denn ...

Lukas hat ein Hörgerät - und eine besondere Gabe. Wenn er das Hörgerät ausschaltet, versteht er die Tiersprache.

Toll? Ja, richtig super. Außer er besucht das Meerschweinchengehege im Wildpark. Denn dort wird sich ständig gezankt, das sind richtige Meckerschweinchen. Und dann verschwindet auch noch Lilli, das kleine Meerschweinchen, das so gut Geschichten erzählen kann.
Zum Glück nehmen sich Lukas und seine Freundin Marie der Sache an und versuchen, Lilli wiederzufinden.

Den zweiten Band um Lukas und Marie kann man auch problemlos lesen, ohne Band eins zu kennen. Mit von der Partie sind natürlich wieder Horst, die Riesendogge und Millicent, der freche Kater. Wie die beiden sich ständig kappeln, das ist sehr lustig so aus der Ferne. Lukas und Marie brauchen aber starke Nerven mit den beiden.

Einer meiner vielen Lieblingsstellen:
"Fressen Katzen wirklich Meerschweinchen?" "Natürlich nicht!...Alles was Lukas mir..in meinen Fressnapf füllt und vorher in einer Dose war. Und ein Meerschweinchen ist schließlich nicht in einer Dose, sondern in ein Fell eingepackt".

Auch für Erwachsenen ist es ein Buch, das man gerne vorliest. Alleine die Namen der Meerschweinchen, Doris und Heinz, wie kommt man den darauf? Kicher

Mein Fazit: ein lustiges und spannendes Buch für Kinder im Grundschulalter mit tollen Zeichnungen, die sich von der Masse abheben.
Aber Achtung: ein bestehender Haustierwunsch des Kindes wird durch das Buch noch massiv verstärkt!

Veröffentlicht am 25.01.2019

So mag ich Thriller: spannend und nicht zu brutal

Ich bringe dir die Nacht
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Zugegeben: das Jahr ist noch recht jung, aber bislang ist der Thriller mein Thriller-Highlight 2019.

Vor zehn Jahren wurde in Dublin ein Serienkiller gefasst.
Jetzt - nach so langer Zeit - geschehen wieder ...

Zugegeben: das Jahr ist noch recht jung, aber bislang ist der Thriller mein Thriller-Highlight 2019.

Vor zehn Jahren wurde in Dublin ein Serienkiller gefasst.
Jetzt - nach so langer Zeit - geschehen wieder Morde, die an die damalige Serie erinnern. Die Polizei vermutet einen Nachahmer und möchte mit dem inhaftierten damaligen Täter sprechen. Doch dieser verweigert seine Hilfe, er würde nur mit seiner damaligen Jungendliebe reden...

Überzeugt haben mich hier die Summe an vielen stimmigen Komponenten.
Zum einen lebt es von vielen kleinen Details, die das Buch so lebendig machen. Sei es die Beschreibung der siffigen Studenten-Partylocation mit ekelhaftem Teppichboden und nicht zusammenpassender Möblierung oder die Weihnachtsatmosphäre Dublins und das ohne dass es ermüdend und langweilig wird, sondern genau in der richtigen Dosierung.


Und dann natürlich hauptsächlich die Story. Man konnte sich nie wirklich sicher sein, wer ist nun gut, wer böse? Das zog sich bis zur letzten Seite durch und hat mich fasziniert. Zumal der Spannungsbogen von Seite eins an gehalten wurde - und das mit Verzicht auf brutale Details.

Große Thrillerliebe meinerseits, fünf von fünf Sternen.