Platzhalter für Profilbild

Marw76

Lesejury Profi
offline

Marw76 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Marw76 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2025

Tolles Erstleserbuch über Umweltschutz und Bienen

Duden Leseprofi – Die Bienenretter, 2. Klasse
0

Cover: Das Cover ist sehr farbenfroh und schön gestaltet! Es passt super zum Inhalt des Buches und man erkennt sofort, dass es in diesem Buch um Bienen geht. Auch im Buch finden sich viele tolle Illustrationen ...

Cover: Das Cover ist sehr farbenfroh und schön gestaltet! Es passt super zum Inhalt des Buches und man erkennt sofort, dass es in diesem Buch um Bienen geht. Auch im Buch finden sich viele tolle Illustrationen die uns sehr gefallen haben!

Inhalt: Frieda ist aufgeregt! Heute ist Bienentag bei Daria. Gemeinsam mit Mario, darf Frieda zuschauen, wie Darias Mama die Bienenstöcke im Garten kontrolliert. Den Bienenvölkern und der Bienenkönigin geht es zum Glück bestens! Beim Bienenstock in der Nachbarschaft sieht das leider anders aus. Durch eine neu gebaute Straße, wurde die große Natur- und Blumenwiese vernichtet. Jetzt sind die Bienen in großer Gefahr weil sie zu wenig Nektar finden! Kurzerhand beschließen die drei Freunde, den fremden Bienenstock zu retten und in Darias Garten umzusiedeln. Ob der Bienenumzug klappt?

Unsere Meinung: Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 8-jährigen Sohn gelesen und uns hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Schrift ist groß und klar und eignet sich daher sehr gut für Kinder der 2. Klasse. Bunte Illustrationen, die gut zum Inhalt passen, runden das Ganze perfekt ab. Anfangs fanden wir die Sätze etwas kurz und es hat sich etwas stockend gelesen aber das wurde dann bald besser. Die Geschichte rund um die Bienenrettung und das Bauen eines Insektenhotels ist wirklich klasse und man lernt noch was ganz nebenbei. Das Buch enthält 8 Profifragen und hinten im Buch ist ein Quiz zu finden, außerdem ist es bei Antolin gelistet. Wir empfehlen es gerne weiter und es erhält gute 4,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2025

Mitreißender Auftakt!

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
0

Cover: Das Cover passt ganz wunderbar zur Geschichte, im Vordergrund ist Elisabeth zu sehen und im Hintergrund sieht man die Seebrücke und das Hotel in Heiligendamm. Wirklich schön stimmt das Cover auf ...

Cover: Das Cover passt ganz wunderbar zur Geschichte, im Vordergrund ist Elisabeth zu sehen und im Hintergrund sieht man die Seebrücke und das Hotel in Heiligendamm. Wirklich schön stimmt das Cover auf die Geschichte ein.

Inhalt: Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei dem etablierten Rivalen ab. In dieser schweren Zeit zeigt ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth kaufmännisches Geschick, während sich der sensible Sohn Paul für Musik begeistert. Als sich die Lage gefährlich zuspitzt, sieht Vater Kuhlmann sich gezwungen, den Emporkömmling Julius Falkenhayn um Hilfe zu bitten. Der hegt recht unkonventionelle Ansichten, was der ehrgeizigen Elisabeth zunächst alles andere als recht ist.

Meine Meinung: Der Schreibstil ist von Anfang an sehr mitreißend gewesen und ich konnte das Buch fast nicht mehr zur Seite legen, so sehr war ich in das Buch eingetaucht und fasziniert von der Geschichte und den Protagonisten. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich wollte in jeder freien Minute weiterlesen und mehr über die Familie und das Hotel erfahren! Das Buch wird im Wechsel aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt, das macht das Ganze noch einmal spannender und abwechslungsreicher und ausserdem kann man sich so mit dem Denken und Handeln der jeweiligen Figur noch besser identifizieren. Ich kann es kaum erwarten, den Folgeband zu lesen, denn ich habe die Figuren richtig ins Herz geschlossen und bin sehr gespannt wie es mit der Familie und ihrem Hotel weitergeht. Der Auftakt enthält auf jeden Fall 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung, ich wurde in diesem Genre lange nicht mehr so gut unterhalten!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2025

Das DDR- Experiment

Maulberg
0

Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und erinnert an ein Ortsschild, der kleine Sticker "I love DDR" zeigt schon ein wenig den Inhalt des Buches und worum es gehen könnte. Im Original als Hardcover ...

Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und erinnert an ein Ortsschild, der kleine Sticker "I love DDR" zeigt schon ein wenig den Inhalt des Buches und worum es gehen könnte. Im Original als Hardcover kommt das Cover noch besser zur Geltung.

Inhalt: Deutschland im Jahr 2016. Das Dortmunder Ehepaar Beate und Peter Sendler, beide Mitte fünfzig (sie: frustrierte Erzieherin, er: erfolgloser Dokumentarfilmer), zieht ins sächsische Dorf Maulberg und erlebt dort nicht nur eine friedliche Idylle des Miteinanders, sondern auch die Sehnsucht vieler Bewohner nach der »guten alten« DDR.
Dass ausgerechnet der Zugezogene die Idee hat, ist für die Maulberger schwer zu akzeptieren, doch der Gedanke ist zu verlockend: Zum 400-jährigen Dorfjubiläum beschließt der Ort ein Experiment: vier Wochen lang zurück in die DDR – mit allen Drum und Dran: altem TV-Programm, Ostprodukten im Supermarkt, der natürlich wieder »Kaufhalle« heißt, mit Pioniertüchern und Republikgeburtstag. Doch das Experiment läuft aus dem Ruder, denn die Maulberger in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!

Meine Meinung: Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dieses Buch zu lesen. Ich kannte die DDR nicht und wollte in diesem Buch ein wenig in die Vergangenheit eintauchen und erfahren wie es für die Menschen damals gewesen sein muss dort gelebt zu haben. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen und man konnte sich deshalb direkt auf den Inhalt des Buches konzentrieren. Das Buch wird vorallem aus Sicht von Peter und Beate geschrieben aber auch andere Dorfbewohner von Maulberg kommen zu Wort. Ein Personenregister am Anfang des Buches hilft ausserdem alle Personen auseinander zu halten. Vorallem der Anfang der Geschichte ist witzig geschrieben und hat bei mir für viele Lacher und Schmunzler gesorgt und hatte eine Leichtigkeit. Als das Experiment jedoch angefangen hat, hat sich schnell gezeigt, dass sich etwas Bedrohliches in die Geschichte schleicht und der Humor, bis auf ein paar Szenen nicht mehr so vorhanden ist. Das Experiment hat mich etwas an den gleichnamigen Film erinnert und zeigt gut auf, wie aus einem "Spiel" bitterer Ernst werden kann. Die Personen haben weitestgehend authentisch reagiert, aber nicht immer konnte ich die Entscheidungen der Einzelnen ganz nachvollziehen. Schlussendlich habe ich eine interessante Geschichte erhalten, die ich gerne gelesen habe und die gleichzeitig auch eine spannende Sozialstudie ist. Was ich etwas vermisst habe ist die positive Seite der DDR, die immer nur am Rand erwähnt wurde. Ausserdem war mir doch einiges im Buch zu klischeehaft und rechts und links hat sich immer wieder zu sehr vermischt in meinen Augen. Dennoch ein sehr kurzweiliges Buch, das zum Nachdenken anregt und dem ich 3,5 von 5 Sternen gebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2025

Selbstbestimmtes Sterben

Nicht tot zu sein, ist noch kein Leben
0

Cover: Das Cover ist sehr schön gewählt worden, es zeigt durch die Blume in der Bildmitte ein Stück Vergänglichkeit und im Hintergrund ist der unendliche Sternenhimmel zu sehen. Diese Schlichtheit und ...

Cover: Das Cover ist sehr schön gewählt worden, es zeigt durch die Blume in der Bildmitte ein Stück Vergänglichkeit und im Hintergrund ist der unendliche Sternenhimmel zu sehen. Diese Schlichtheit und dennoch Schönheit des Covers haben mich angezogen und der Titel des Buches hat mich sofort neugierig gemacht.

Inhalt: Für die Ärztin und Palliativmedizinerin Helena werden selbstbestimmtes Sterben und assistierter Suizid unverhofft zum persönlichen Thema, als ihre beste Freundin Marlene auch ihre Patientin wird. Sie leidet unter einer besonders bösartigen Form von Brustkrebs, kurz nach der Erstbehandlung lassen Metastasen die Hoffnung auf Heilung schwinden.
Die lebenslustige Marlene ist entschlossen, ihr Dasein und die Liebe noch einmal bis zur Neige auszukosten. Doch sie bittet Helena, ihr als letzten Freundschaftsdienst einen assistierten Suizid zu Hause zu ermöglichen, falls der Krebs ihre Lebensqualität in unerträglichem Maße mindern sollte. Sie hatte dies schmerzlich bei ihrer Zwillingsschwester erlebt, die wegen einer unheilbaren Nervenerkrankung Sterbehilfe in der Schweiz suchte, da eine Suizid-Assistenz in Deutschland nach
217 StGB strafbar ist. Diese Rechtslage stellt auch Helena vor ein Dilemma. Doch dann setzt das Bundesverfassungsgericht den Paragrafen außer Kraft.

Meine Meinung: Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Und nachdem ich das Buch nun beendet habe, muss ich sagen, dass es noch eine Weile in mir nachhallen wird, da es die verschiedensten Themen rund um selbstbestimmtes Sterben aufgegriffen hat. Der Schreibstil war die ersten paar Seiten fordernd, da mit komplexen Worten gefüllt aber das hat sich schnell gegeben und als ich richtig im Buch drinnen war, sind die Seiten nur so dahin geflogen. Trotz des traurigen Themas hatte die Handlung eine gewisse Leichtigkeit, sodass die ernsten Themen gut auszuhalten waren. Im Buch wird sehr vieles rund um das Thema Sterbehilfe und selbstbestimmtes Sterben angesprochen, es geht um die zuständigen Paragraphen und verschiedene Arten von Sterbehilfen und darum was in Deutschland und was in Nachbarländern (für Ärzte und Patienten) überhaupt möglich ist. Die Geschichte ist aber auch emotional geschrieben, aus Sicht einer krebskranken Frau und der behandelnden Ärztin, die zugleich die Freundin ist. Der Autorin ist es unglaublich gut gelungen die verschiedenen Emotionen einzufangen wenn man weiss, das Leben geht zu Ende und die Personen haben sehr authentisch gehandelt. Die Themen sind wunderbar recherchiert worden und da die Autorin selbst auch Ärztin ist weiss sie wirklich wovon sie schreibt. Es handelt sich hier um ein sehr interessantes und wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt. So schnell wird mich die Geschichte nicht loslassen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und natürlich eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.05.2025

Düstere Hexengeschichte

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
0

Cover: Das Cover ist wirklich schön und fällt sofort ins Auge durch den orangenen Ton. Auf dem Cover ist Protagonistin Rosie zu sehen mit ein paar glitzernden Faltern. Wenn man die Geschichte kennt sieht ...

Cover: Das Cover ist wirklich schön und fällt sofort ins Auge durch den orangenen Ton. Auf dem Cover ist Protagonistin Rosie zu sehen mit ein paar glitzernden Faltern. Wenn man die Geschichte kennt sieht man noch mehr Details auf dem Cover die richtig gut passen.

Inhalt: Rosie hat es nicht leicht, denn ihre Mutter behandelt ihre Tochter sehr kühl und ablehnend. Eines Tages stößt das Mädchen suf ein Buch über 13 Hexen und kann Geister sehen die ihr zu Hilfe kommen. Nach und nach versteht sie, dass eine der Hexen ihrer Mutter alle schönen Erinnerungen gestohlen hat. Rosie macht sich mit ihren Freunden auf die Suche wie sie die Hexen besiegen kann.

Meine Meinung: Obwohl die Geschichte als Kinderbuch ausgezeichnet ist, ist sie doch von Anfang an sehr düster und bedrohlich geschrieben. Etwas ängstliche Kinder könnten sich deshalb mit dem Buch schwer tun, aber wenn man sich von düsteren und etwas unheimlichen Hexengeschichten angezogen fühlt der bekommt hier eine tolle, spannende Geschichte. Rosie ist ein Mädchen die es im Leben nicht einfach hat, sie merkt das ihre Mutter sie anders behandelt als andere Mütter ihre Kinder und auch Freundschaften schließen fällt ihr schwer. Doch Im Laufe der Geschichte wird Rosie immer mutiger und wächst über sich heraus. Auch die Atmosphäre des Buches ist sehr gelungen. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne und eine Empfehlung an unerschrockene Kinder.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere