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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2021

entspannte Lektüre

Die kleine Bücherei in der Church Lane
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Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Nachdem ich mit Bunty warm geworden wird, fand ich es sogar noch besser. Die Kulisse in England ist natürlich traumhaft und ich spaziere gerne mit Lucy durch ...

Das Buch hat mir ganz gut gefallen. Nachdem ich mit Bunty warm geworden wird, fand ich es sogar noch besser. Die Kulisse in England ist natürlich traumhaft und ich spaziere gerne mit Lucy durch das Dorf. Wir lernen Sam und seine Tochter kennen. Beide auch super sympathisch und nicht zu vergessen Mel. Mel ist ganz wundervoll.
Nachdem Bunty ( was für ein seltsamer Name) aufgetaucht ist, dürfen wir sogar mit ihn ihren Tagebuch lesen. Hiervon hätte ich mir so viel mehr gewünscht. Das Tagebuch war so toll geschrieben und auch ihre Geschichte in Zeiten des Geheimdienstes war so spannend. Leider wurde dann mehr der Fokus auf die Teenagerprobleme und deren Lösung gelenkt. Das war mir dann etwas zu viel. Und mehr Bücherei wie im Titel aufgeführt, wäre auch ganz zauberhaft gewesen. Bei Lucy musste ich immer an meine beste Freundin denken, weil sie auch Lehrerin ist und ich das Buch von ihr bekommen habe. Und das Buch weckt auf jeden Fall meine alte Sehnsucht nach England ❤❤❤

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Veröffentlicht am 11.04.2021

Ein Buch der leisen Töne

Der Klang der Wälder
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Das Buch ist einmal etwas ganz anderes. Nicht nur dass es in Japan spielt ( was ich persönlich bis jetzt nicht so oft gelesen habe) sondern dass es mit leisen Tönen und einer wundervollen bildlichen ...

Das Buch ist einmal etwas ganz anderes. Nicht nur dass es in Japan spielt ( was ich persönlich bis jetzt nicht so oft gelesen habe) sondern dass es mit leisen Tönen und einer wundervollen bildlichen Sprache um die Ecke kommt.
Die Geschichte beginnt mit einen sehr einschneidenden Erlebnis für Tomaru. Es hört das erste mal den Klavierstimmer. Dieses Ereignis wird sein ganzes Leben beeinflussen. Er möchte diesen Beruf auch erlernen und bekommt mit Glück sogar den Ausbildungsplatz.
Wir dürfen seine Ausbildung begleiten und lernen mit ihm alles was man braucht um ein guter wenn nicht sogar großrtiger Klavierstimmer zu werden.
Fazinierend fand ich hier, was alles die Stimmfarbe und Klangqualität beeinflusst. Neben Temperatur, Standort, Sitzhöhe usw auch das material was ist Klavier zur Dämmung genommen wird. Den ersten Teil habe ich super gerne gelesen. Ich liebe Bücher über Handwerk. Aber die letzten 100 Seiten verlieren sich dann leider in Wiederholungen über Wiederholungen und es passt nichts mehr neues. Tomaru bekommt seine ersten Aufträge und berichtet über kauzige Kunden und seine stetigen Selbstzweifel.
Trotzdem hat es mir ganz gut gefallen.

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Veröffentlicht am 31.03.2021

durchwachsen

Die dritte Frau
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Ich habe bis jetzt alle Bücher von Wolfram Fleischhauer gelesen bzw reingelesen. Manche wie die Frau mit den Regenhänden waren toll andere waren einfach nur langatmig und nicht sein Genre wie ...

Ich habe bis jetzt alle Bücher von Wolfram Fleischhauer gelesen bzw reingelesen. Manche wie die Frau mit den Regenhänden waren toll andere waren einfach nur langatmig und nicht sein Genre wie seine Krimis. Den neusten Roman wollte ich nun auch lesen. Das Cover hat mich nicht angesprochen obwohl ich Kunst sehr liebe.
Es hat aber etwas rätselhaftes an sich. Das Buch lässt sich nicht in einen Rutsch lesen und ist stellenweise sehr kompliziert geschrieben. Auch die verschiedenen Sprachen kommen daran vor. So konnte ich mein französisch mal wieder nutzen. Die Kulisse in Frankreich war sehr schön. Auch der Historische Teil um Henriette war super interessant. Aber die Liebesgeschichte zwischen Camille und dem Protagonisten lässt mich ratlos zurück. Vorallem das Ende und die Wahrheit die dabei rauskommen.Davon hätte ich mir gerne eher und mehr gewünscht. Nun bin ich erschüttert und schockiert aber gebe Camilles Weltbild auch Recht

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Veröffentlicht am 26.03.2021

zauberhaft

Amari und die Nachtbrüder
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Das Cover ist einfach zauberhaft und ich hatte die ganze Zeit während des Lesens dieses tolle Bild von Amari in meinen Kopf. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen außer an 2 oder 3 Stellen ...

Das Cover ist einfach zauberhaft und ich hatte die ganze Zeit während des Lesens dieses tolle Bild von Amari in meinen Kopf. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen außer an 2 oder 3 Stellen wo es mir zu umgangssprachlich wurde. Die Charaktere sind alle großartig. Amari alle voran. Sie ist ehrlich, sie ist mutig, sie hat ein großes Herz und sie kämpft für das was wichtigste für Freunde und ihre Familie. Elsie ist auch einfach zucker. Sie ist nicht nur megaschlau sondern auch noch witzig und einfach lieb. Man muss sie alle ins Herzen schliessen.
Ich fand neben den klassischen Ideen wie man wird in bestimmte Kategorien eingeteilt ( obwohl es da auch tolle Differenzierungen gab) und natürlich dass sie mit Mut und Liebe sich durchsetzen muss als Heldin und ihr viele Steine in den Weg gelegt werden auch viele neuen Ideen. Am tollsten fand ich z.Bsp die sprechenenden Aufzüge. Aber auch die Fähigkeiten der Magier finde ich sehr gut. Oder die gruseligen Pflanzen...
Das Buch wurde zum Ende hin immer spannender und nahm noch mal richtig an Fahrt auf. Die Schnitzeljagd war super. Vorallem wie sie die Aufgabe mit viel Einfallsreichtum löste. Die Auflösung war auch noch mal sehr spannend und bis zum Schluss gab es noch tolle Wendungen und man wurde immer wieder überrascht.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Gute Themen

Warten auf Wind
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Es ist ein ungewöhnlich heißer Sommer, den Vinga bei ihrem Opa auf der Insel verbringt. Fernab vom Festland, wo Mama immer so traurig ist und Papa zu Hause nur noch ein Gast. Vinga liebt die ...

Es ist ein ungewöhnlich heißer Sommer, den Vinga bei ihrem Opa auf der Insel verbringt. Fernab vom Festland, wo Mama immer so traurig ist und Papa zu Hause nur noch ein Gast. Vinga liebt die Insel! Hier gibt es nur die Weite des Meeres, Opa und die Schnigge – ein Boot, das sie über den Sommer seetüchtig machen will. Doch auf einmal steht Rut vor ihr. Rut, die die Insel hasst und auch sonst das komplette Gegenteil von Vinga ist. Und da spürt Vinga es im Bauch: so als wäre alles durcheinander, aber trotzdem irgendwie gut.

Die Kulisse auf der einsamen Insel mit ihren ungewöhnlichen Bewohner und natürlich den tollsten Opa der Welt ist wirklich toll.
Auch der Alltag auf der Insel und ihre ganzen Rituale finde ich super schön.
Wie Vinga ganz klassisch mit all ihren Unsicherheiten dargestellt wird, ist auch sehr authentisch.
Jedoch sind es mir einfach zu vielen Themen die zum Ende zu schnell abgefrühstückt werden. Der Kuss zwischen den beiden Mädchen nimmt 2 Seiten vom ganzen Buch ein. Die Trennung der Eltern und die neue Liebe des Vaters werden immer mal wie aufgegriffen aber auch nur unstrukturiert. Und das neue Baby ist schmückendes Beiwerk. Wie es Vinga mit all dem wirklich geht, kommt nicht deutlich hervor. Und das Ende ist dann sehr traurig und wird auch auf 3 Seiten kurz und bündig gefasst. Hier gab es viele wichtige Konflikte und Potenzial

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