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Veröffentlicht am 02.09.2025

Emotionale Arztromanze

Love Sick
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„Love Sick“ von Deidra Duncan hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die junge Assistenzärztin Grace startet ihre Facharztausbildung in einem renommierten Krankenhaus und muss sich gleich zu Beginn ...

„Love Sick“ von Deidra Duncan hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die junge Assistenzärztin Grace startet ihre Facharztausbildung in einem renommierten Krankenhaus und muss sich gleich zu Beginn mit Gerüchten und Herausforderungen auseinandersetzen. Besonders spannend wird es durch die dynamische Beziehung zu ihrem Kollegen Julian. Ihre anfängliche Abneigung verwandelt sich nach und nach in eine berührende Nähe.

Ich habe das Setting, die Charaktere und die emotionale Achterbahn der Gefühle geliebt. Das Buch bringt Humor, Herzschmerz und Spannung perfekt zusammen, sodass man es kaum aus der Hand legen kann. Die medizinischen Aspekte werden gut erklärt, sodass auch Leser:innen ohne Vorkenntnisse problemlos folgen können. Besonders originell fand ich das kleine Wörterbuch am Anfang, das Fachbegriffe auf kreative und unterhaltsame Weise erklärt.

Ein rundum gelungenes Buch, das sowohl emotional als auch unterhaltsam überzeugt. Eine klare Empfehlung.

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.08.2025

Überraschend vielschichtig

Anima Daemonis
0

Dieses Buch hat mich auf eine Weise überrascht, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Die Ausgangslage allein ist schon ungewöhnlich. Eine Frau begibt sich freiwillig in die Hölle, um dort einen ...

Dieses Buch hat mich auf eine Weise überrascht, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Die Ausgangslage allein ist schon ungewöhnlich. Eine Frau begibt sich freiwillig in die Hölle, um dort einen Dämon zu suchen, der ihr einst das Leben rettete. Eine düstere, intensive Prämisse, und das Buch liefert genau diese Tiefe.

Was mich besonders beeindruckt hat, war die Darstellung von Gut und Böse. Alles wirkt verzerrt, ambivalent, manchmal sogar tragisch. Gerade das hat mich zum Nachdenken gebracht. Und das permanente Gefühl, niemandem wirklich trauen zu können, nicht einmal der Protagonistin, sorgt für eine ständige innere Spannung.

Änlin als Hauptfigur ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern wirkt sehr greifbar in ihrer Widersprüchlichkeit. Ihre Wut, ihre Unsicherheit, ihre Sehnsucht, all das macht sie glaubwürdig und lebendig. Auch die Dämonin Nepthys ist eine starke Figur. Bissig, stolz, verletzlich, eine faszinierende Mischung, die mich immer wieder überrascht hat.

Einige Passagen geraten jedoch durch Änlins viele Gedankenschleifen etwas ins Stocken. An manchen Stellen hätte ich mir mehr äußere Handlung und mehr Dynamik gewünscht.

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