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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2025

Echt gut und sehr deprimierend

Die Geschichte des Wassers
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Ich habe das Buch jetzt in zwei Tagen verschlungen, und einerseits fand ich es unglaublich spannend und bewegend und richtig gut, andererseits auch sehr deprimierend und hoffnungslos, und ich weiß gar ...

Ich habe das Buch jetzt in zwei Tagen verschlungen, und einerseits fand ich es unglaublich spannend und bewegend und richtig gut, andererseits auch sehr deprimierend und hoffnungslos, und ich weiß gar nicht so recht, wohin mit diesen ganzen Gefühlen. Ich habe mit nichts anderem gerechnet, weil ich meine, dass Die Geschichte der Biene auch eher niederschmetternd ist (das habe ich nie in den Händen gehalten, aber Leute haben davon erzählt) und nach den ersten zwei Kapiteln habe ich erst recht nicht mehr mit einer "schönen" Geschichte gerechnet, aber das ganze hat mich noch mal viel mehr runtergezogen als so viele andere Bücher, und ich kann es gar nicht so richtig verstehen.
Aber vermutlich, weil die Geschichte so realistisch ist (nicht zwingend auf eine "das wird auf jeden Fall so eintreffen"-Art, sondern eher, dass es auf jeden Fall so kommen könnte). Es liest sich nicht wie eine fantasievolle Geschichte, oder irgendein Thriller, es liest sich nicht mal wie Blackout, das ja auch eher realistisch war, wo immer dieser kleine Hoffnungsschimmer war, dass am Ende alles noch gut werden kann. Es liest sich einfach nur sehr endgültig, und als wäre von Anfang an klar, dass es egal ist, was passiert, weil die Lage so aussichtslos ist, dass es dann doch keinen Unterschied macht.
Und das ganze mit in meinen Augen durchaus realistischen Figuren. Nicht zwingend Allerwelts-Leute, von denen es überall unglaublich viele gibt, aber eben solche, die es auch gibt, und so normalen Menschen dabei zuzusehen, wie sie in dieser Welt leben/zu überleben versuchen, war schon irgendwie ziemlich ... tragisch?
Was nicht heißt, dass das Buch komplett grauenhaft endet, oder dass alles nur immer schlechter wird, ich würde sogar behaupten, dass gewisse Hoffnungsschimmer auf jeden Fall vorhanden sind, nur für mich persönlich ist die Situation am Ende irgendwie doch nur die gleiche wie am Anfang, und ich habe einfach nicht das Gefühl, dass irgendwas einen Unterschied machen würde. Zumindest nicht 2041.
Fand ich die Figuren sympathisch? Nicht wirklich. Aber kamen sie mir mit ihren Fehlern und Ansichten und ihrem Handeln menschlich vor? Zu 100%. Und ich glaube, genau das trägt auch dazu bei, wie sehr mich das alles mitgenommen hat, einfach weil ich denke, das tatsächlich alle so gut gehandelt haben, wie sie konnten, und könnte ich es besser? Nein. Und würde es einen Unterschied machen? Auch nein.
Es gab im Buch auf jeden Fall einige Handlungsstränge oder Dinge, die ich persönlich nicht gebraucht hätte, und ich fand auch auf jeden Fall nicht alles super, was den Stil oder die Geschichte anging, aber die Geschichte im großen und ganzen, und wie laut sie auf ein Wasser-Problem aufmerksam macht, und wie egal es Menschen ist, was um sie herum in der Welt passiert: das hat mich wirklich sehr bewegt, und (vermutlich auch weil ich nicht so viel besser bin, auch wenn ich mir Gedanken mache) mitgenommen.
Entsprechend ein in meinen Augen ziemlich fantastisches Buch, aber trotzdem nicht die beste Lese-Erfahrung, egal wie sehr ich's mochte, weil ich glaube, für meine Psyche hätte ich es vermutlich nicht alles an zwei Tagen verschlingen sollen, das war doch sehr viel deprimierendes auf einmal.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 03.09.2025

Beim zweiten Mal lesen eher mäßig

Die drei ??? und der lachende Schatten (drei Fragezeichen)
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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, meine ???-Bücher zu lesen, die ich noch nicht gelesen hatte, aber daran bin ich hiermit schon mal gescheitert, denn tatsächlich hatte ich bereits im ersten Kapitel ...

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, meine ???-Bücher zu lesen, die ich noch nicht gelesen hatte, aber daran bin ich hiermit schon mal gescheitert, denn tatsächlich hatte ich bereits im ersten Kapitel das Gefühl, dass mir alles bekannt vorkam. Und umso mehr ich gelesen habe, umso sicherer war ich mir, dass ich die Geschichte wirklich schon kannte. Zu wenig, als dass die vage Erinnerung mir irgendwas verraten hätte, weshalb ich auch bis zum Ende gelesen habe, aber natürlich kam während des Lesens alle Erinnerung zurück, und entsprechend war der Fall diesmal nicht wirklich spannend, weil ich alles irgendwie schon erahnen konnte.
Ich bin mir nicht ganz sicher, inwiefern das alles hier nur ein Buch seiner Zeit ist, vieles kam mir nämlich doch sehr "out of date" vor, und ich konnte es jetzt als nicht-mehr-kind nicht ganz so leicht genießen, die Figuren mochte ich aber immer noch, und eine gute Sache hatte das erneute Lesen auch: Ich konnte inzwischen was mit Justs Poe-Referenz anfangen, denn die Geschichte habe ich nun tatsächlich gelesen.
Insgesamt würde ich sagen, dass mir einige Schlussfolgerungen eher schwach vorkamen, aber für ein einmaliges Lesen ist der Fall denke ich nicht schlecht (wenn die Kommentare mal nicht wären, die mir in meinen alten Büchern jedes Mal wieder auf die Nerven gehen, wäre es natürlich besser, aber man kann eben nicht alles haben).

Veröffentlicht am 03.09.2025

Bisher mein liebster Band

Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch (Rico und Oskar 4)
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Ich fand alle Rico und Oskar-Bände bisher ziemlich amüsant, aber bei keinem habe ich bisher so gelacht, wie bei diesem hier (Frau Ryu ist eindeutig meine Favoritin), am Ende wurde ich auch noch mal ein ...

Ich fand alle Rico und Oskar-Bände bisher ziemlich amüsant, aber bei keinem habe ich bisher so gelacht, wie bei diesem hier (Frau Ryu ist eindeutig meine Favoritin), am Ende wurde ich auch noch mal ein bisschen emotional, was mir ja schon in Band 3 so gut gefallen hat, und der Anfang war eigentlich einfach eine richtig schöne Geschichte. Es war nicht ganz so sehr Kriminalfall wie bisher, was ich schon teilweise schade fand, aber das hat das Buch auf jeden Fall durch jede Menge Chaos (genau mein Humor), ansprechende Geschichte und emotionale Momente wettgemacht, und gerade für ein Weihnachtsbuch (das ich mit Anfang September natürlich zu einer komplett falschen Jahreszeit gelesen habe, aber wie ein Weihnachts-Special hat es sich dennoch angefühlt) kann ich absolut damit leben, dass es mal ein bisschen anders ist, besonders weil die Figuren und der Charme der Geschichte ja weiterhin so liebenswert erhalten geblieben sind, und ich fand es sehr schön, die Entwicklungen bis hier und während des Buches sehen und genießen zu dürfen. Hatte wirklich viel Spaß an allem!

Veröffentlicht am 02.09.2025

Für mich der beste Band bisher

Rico, Oskar und der Diebstahlstein (Rico und Oskar 3)
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Ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, dass es so kommen würde, aber das Ende (womit ich die letzten 20/30 Seiten Meine) dieses Buches hat mich tatsächlich aus irgendeinem Grund voll erwischt und mehrfach ...

Ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, dass es so kommen würde, aber das Ende (womit ich die letzten 20/30 Seiten Meine) dieses Buches hat mich tatsächlich aus irgendeinem Grund voll erwischt und mehrfach ein kleines Tränchen vergießen lassen.
Eigentlich rechne ich bei Rico und Oskar ja nur mit jeder Menge Humor und einem interessanten kleinen Fall, und beides gab es hier eindeutig auch wieder, aber während ich ehrlich gar nicht einschätzen könnte, ob die ganzen "größeren" Themen für Kinder überhaupt verständlich genug erklärt sind, kann ich sagen, dass sie mich emotional voll erwischt haben.
Insofern nicht nur Humor und ein netter Fall, sondern auch ernstere Themen mit zufriedenstellender (wenn auch leicht emotionaler) Auflösung. Hat mir gut gefallen.

Veröffentlicht am 01.09.2025

Spannung auf dem Eis

Die drei ???, Tödliches Eis (drei Fragezeichen)
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Das letzte meiner vor Ewigkeiten gelesenen ???-Bücher, an die ich mich noch zumindest im Ansatz erinnere (bzw. sogar an ein bisschen mehr, wie ich gerade beim Nachdenken festgestellt habe), das ich also ...

Das letzte meiner vor Ewigkeiten gelesenen ???-Bücher, an die ich mich noch zumindest im Ansatz erinnere (bzw. sogar an ein bisschen mehr, wie ich gerade beim Nachdenken festgestellt habe), das ich also nicht zwingend auf die Liste der Bücher setzen werde, die ich noch/noch mal lesen muss, und ich erinnere mich an jede Menge Spannung, viele Figuren, eine schön eisige Szenarie, und teilweise Verwirrung, was die Geschwindigkeit der Geschichte anging. Ich hab's denke ich ganz gerne gelesen, und wie die meisten neueren ???-Bücher hätte ich vermutlich kein Problem damit, es noch einmal zu lesen, es ist aber auch kein Buch, auf das ich mich gestürzt hätte, oder das mir irgendwie besonders im Gedächtnis geblieben wäre, ich glaube auch die Erinnerungen jetzt kamen hauptsächlich zurück, weil ich die letzten Stunde versucht habe, mir alle gelesenen ??? noch mal mehr ins Gedächtnis zu rufen.