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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2025

Auf den Spuren des Drachen

Die drei ??? und der unheimliche Drache (drei Fragezeichen)
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Von allen alten ???-Büchern, die ich bisher gelesen habe, ist dieses hier glaube ich mein liebstes gewesen (es könnte aber auch gut sein, dass ich irgendeins gerade vergesse), und obwohl es fast genauso ...

Von allen alten ???-Büchern, die ich bisher gelesen habe, ist dieses hier glaube ich mein liebstes gewesen (es könnte aber auch gut sein, dass ich irgendeins gerade vergesse), und obwohl es fast genauso lange her ist, wie die anderen, erinnere ich mich hier sogar noch relativ detailliert an den Drachen, die Figuren, die Auflösung, und wie generell alles lief, was ich mal als eindeutig positives Zeichen sehe.
Die Kommentare (ich weiß gar nicht, ob das bei neuen Auflagen der alten Bücher auch so ist, aber bei meiner war's auf jeden Fall so) gehen mir halt immer noch extrem auf die Nerven, aber abgesehen davon habe ich jetzt nicht wirklich Probleme mit dem Buch gehabt, soweit ich mich erinnern kann.

Veröffentlicht am 01.09.2025

Teufelsberg

Die drei ??? und der Teufelsberg
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Ein weiteres Buch, das ich vor Ewigkeiten las, aber wenn ich mich richtig erinnere, hat es mir etwas besser gefallen, als das Narbengesicht. Nicht ganz so verwirrend, und ich habe sogar noch ein paar Details ...

Ein weiteres Buch, das ich vor Ewigkeiten las, aber wenn ich mich richtig erinnere, hat es mir etwas besser gefallen, als das Narbengesicht. Nicht ganz so verwirrend, und ich habe sogar noch ein paar Details im Kopf, obwohl es bestimmt schon 10+ Jahre her ist (kann's hier natürlich nicht beweisen, weil ich nichts spoilern möchte, aber es ist mir auf jeden Fall ein wenig mehr im Gedächtnis geblieben, als das Narbengesicht). Und auch wenn ich nicht mehr genau weiß, wie sich alles aufgelöst hat, war ich glaube ich damals recht zufrieden mit der Auflösung.
Was mir wieder am meisten auf die Nerven ging, waren die Anmerkungen immer zwischendurch im Text, die von mir aus wirklich alle gerne fehlen könnten und auch sollten, weil sie einfach aus der Geschichte rausreißen, aber es ginge vermutlich schlimmer und man kann sie ja zum Glück doch ganz gut ignorieren.

Veröffentlicht am 01.09.2025

Verwirrend aber unterhaltsam

Die drei ??? und das Narbengesicht (drei Fragezeichen)
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Es ist für mich schon eine ganze Weile her, seit ich diesen Fall gelesen habe, ich erinnere mich aber, dass ich ihn sehr verwirrend fand. Wahrträume, eine Sekte, extrem viele Figuren, und alles irgendwie ...

Es ist für mich schon eine ganze Weile her, seit ich diesen Fall gelesen habe, ich erinnere mich aber, dass ich ihn sehr verwirrend fand. Wahrträume, eine Sekte, extrem viele Figuren, und alles irgendwie immer gleichzeitig. Ich hatte dennoch Spaß beim Lesen und war gut unterhalten, es war aber kein Fall, bei dem ich damals bei jeder Wendung zwingend mitkam oder immer hätte miträtseln können.
Leider muss ich auch sagen, dass mir in den alten Büchern sehr auf die Nerven geht, wie ooft "Alfred Hitchcock" sich ins Geschehen einmischt mit seinen Anmerkungen. Bräuchte ich wirklich nicht und reißt in meinen Augen immer wieder raus.

Veröffentlicht am 01.09.2025

Amüsanter Kinder-Krimi

Rico, Oskar und das Herzgebreche (Rico und Oskar 2)
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Ich hatte wieder einmal eine Menge Spaß mit Rico und Oskar, und ihrem neuen Fall. Der erste damals hat mir auch schon gut gefallen, ich glaube diesen hier fand ich sogar noch etwas besser. Ich finde besonders ...

Ich hatte wieder einmal eine Menge Spaß mit Rico und Oskar, und ihrem neuen Fall. Der erste damals hat mir auch schon gut gefallen, ich glaube diesen hier fand ich sogar noch etwas besser. Ich finde besonders schön, wie man so sehr in Ricos Kopf bleibt, und alles durch seine Augen sieht, man mit einem gewissen Verständnis für die Situationen aber wesentlich schneller erfasse kann, was genau Sache ist. Nicht immer natürlich, dafür sind die Geschichten teils auch zu chaotisch, aber ich hatte schon an so einigen Stellen das Gefühl, dass ich als erwachsene Person vielleicht sogar mehr von der Geschichte hatte, als wenn ich sie als Kind gelesen hätte, und da mein Humor tatsächlich großteils einfach Chaos ist, haben die Witze mich ganz oft auch überzeugen können.
Und ich mochte auch, dass teils sehr differenziert auf erwachsenen-Themen eingegangen wird, wenn auch gleichermaßen Gefühl zu viel oder zu wenig. Für ein Kinderbuch finde ich es eher schon zu viel, auch wenn der Begriff Prostitution nie fällt und Kinder entsprechend mit den ganzen Andeutungen vermutlich nichts anfangen können, für wie sehr es thematisiert wurde fand ich es dann aber auch schon fast wieder etwas zu wenig, weil zwar einmal die Erwähnung fällt, dass die Mutter nichts gegen ihren Willen tut und auch nichts tun muss, das scheint aber auch recht viel damit zusammenzuhängen, dass sie eher als Geschäftsführerin arbeitet als irgendwas anderes, an sich trifft die Aussage ja aber zu (bzw. sollte theoretisch zutreffen). Es hat mir aber auf jeden Fall gut gefallen, dass Oskar da Konter gegeben wird, als er ursprünglich was anderes behauptet.
Die Figuren waren auch alle wieder sehr schön lebendig und liebenswürdig gestaltet, und für die Geschichte auch wieder äußerst realistisch. In einem ernsteren Buch hätte ich sie vielleicht nicht so schnell akzeptiert, aber in dieser Geschichte wirkten sie vollkommen richtig am Platz.
Das Ende hat mich ebenfalls überzeugen können, und auch wenn nicht alles mir total gut gefallen hat, kommt es mir doch realistisch vor, und ich mochte die Auflösungen, bzw. wie sich alles ergeben hat. War wieder sehr unterhaltsam das Buch, und ich freue mich schon auf's nächste.

Veröffentlicht am 31.08.2025

Überraschend düster und ich hab's geliebt

Das Labyrinth des Fauns
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Ich habe absolut nicht damit gerechnet, wie düster dieses Buch werden würde, aber angesichts dessen, dass ich dieses Jahr festgestellt habe, dass ich Horror erstaunlich viel abgewinnen kann, hat mich das ...

Ich habe absolut nicht damit gerechnet, wie düster dieses Buch werden würde, aber angesichts dessen, dass ich dieses Jahr festgestellt habe, dass ich Horror erstaunlich viel abgewinnen kann, hat mich das eher positiv überrascht als irgendwas anderes.
Die Geschichte ist sehr Märchenhaft geschrieben, mit zu großen Teilen eher dem Eindruck, dass es sich einfach um ein kleines Fantasy-Abenteuer handeln würde (nicht, dass der Ton das wirklich bestärken würde, aber wäre der Ton nur ein wenig leichter, hätte es für mich eindeutig in die Richtung gehen können), und dann zwischendurch gibt es durch die älteren Figuren immer auch ein Stückchen die Wahrheit zu sehen, und dass gerade "eigentlich" Krieg herrscht, und wie die Menschen darunter zu leiden haben.
Es ist trotzdem ein Fantasy-Buch, allerdings trotz aller vermeintlichen Magie in einer eher sehr trostlosen und realistischen Welt angesiedelt, und für mich persönlich war die Mischung aus "Märchen-Geschichte" und "Menschen leiden im Krieg" sehr gut gelungen. Habe das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich gar nicht aufhören konnte, wissen zu wollen, wie es mit den Figuren weitergeht, und das Ende hat mich gleichermaßen zufrieden als auch vollkommen sprachlos zurückgelassen.
Für mich persönlich ein wirklich fantastisches Buch, und ich wünschte gerade, Cornelia Funke hätte mehr Bücher in so eine düstere Richtung, weil aktuell komme ich "nur" auf Tintenherz, und ich glaube selbst da fand ich dieses hier doch etwas dunkler, und ich glaube, mit ihrem magischen Schreibstil könnte ich so einiges an Horror lesen.

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