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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Solide Geschichte

Waterland - Aufbruch in die Tiefe
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Ich habe dieses Buch gemeinsam mit Band zwei in einem Second Hand Laden gefunden, und fand sowohl Cover als auch Klappentext so ansprechend, dass ich die Bücher dann sehr gerne mitgenommen habe. Und zumindest ...

Ich habe dieses Buch gemeinsam mit Band zwei in einem Second Hand Laden gefunden, und fand sowohl Cover als auch Klappentext so ansprechend, dass ich die Bücher dann sehr gerne mitgenommen habe. Und zumindest Band 1 hat mich bisher auch nicht enttäuscht.
Die Figuren sind relativ solide, würde ich sagen, bzw. verhalten sich durchaus so, wie ich es von ihnen als Figuren erwarten würde, die Geschichte ist spannend (wenn auch manchmal etwas vorhersehbar, aber eigentlich zeigt das ja auch nur, dass es sich um recht gutes Storytelling handelt, weil lieber so, als dass man gar nicht sieht, wohin Dinge führen), die Welt sehr schön gestaltet, und alles in allem hat das Lesen Spaß gemacht.
Ich bin auch manchmal etwas aus der Geschichte rausgekommen, bzw. am Anfang etwas schwierig rein, sodass ich teils nicht jedes Wort gelesen sondern eher überflogen habe, aber den Großteil habe ich richtig gelesen und insgesamt fand ich's sehr ansprechend, entsprechend auch mit meinen kleineren Schwierigkeiten ein ziemlich gutes Buch in meinen Augen.
(Außerdem ein persönliches Highlight: Kinder haben Erwachsene tatsächlich um Hilfe gebeten. Es hat nicht viel gebracht, aber ich find's immer extrem schade, wenn Kinder es gar nicht erst versuchen, denn Erwachsene sollten eigentlich helfen, und hier haben sie's versucht, das hat mich sehr gefreut.)

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Erstaunlich realistisch

Bodyguard - Das Lösegeld
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Ein weiterer Bodyguard-Band, der mir echt gut gefallen hat, sogar besser als der erste, und ich bin schon wieder überrascht. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie denke ich beim Cover jedes Mal, dass ...

Ein weiterer Bodyguard-Band, der mir echt gut gefallen hat, sogar besser als der erste, und ich bin schon wieder überrascht. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie denke ich beim Cover jedes Mal, dass es eine typische "Held kriegt alles hin" Geschichte wird, und ... ja, irgendwie ist es das vermutlich auch, aber gleichzeitig ist das ganze so geschrieben, dass ich es absolut realistisch finde, wie Connor alles hinbekommt. Im Rahmen des Settings natürlich, ich halte es nicht grundsätzlich für realistisch.
Connor hat und macht Fehler, aber er lernt auch, findet sich in Situationen zurecht, und was mich mit am meisten überrascht: ich find's super, dass in den Büchern tatsächlich die Einsätze der Fokus sind, und nicht irgendwelche Liebesgeschichten. Denn auch danach sieht das Cover für mich immer aus, aber nein, Connor scheint tatsächlich großteils seinen Job echt professionell zu machen.
Ich bin außerdem bei diesem Buch sehr überrascht davon, wie realistisch die Piraten beschrieben sind. Nicht, dass ich viel Ahnung hatte, aber ich habe vor einer Weile die Biographie von jemandem gelesen, der tatsächlich von Piraten entführt worden ist, und wie das alles hier geschrieben war stimmte echt stark damit überein. Gab so ein paar Momente, in denen ich dachte "das kommt mir doch zu krass vor" oder so, und dann war es aber doch genau das, was ich erwartet hatte. (Wie, dass Piraten großteils die Menschen um sich herum in Ruhe lassen/dass ein Großteil der Motivation zum Beispiel die Überfischung der Meere ist, bzw. die Tatsache, dass man durch Fischen nichts mehr verdienen kann.) Ist natürlich jetzt nur mein Wissen aufgrund der einen Biographie, vielleicht also auch komplett falsch, aber hat zumindest mich ziemlich gut davon überzeugt, dass Bradford tatsächlich eine Menge Mühe in seine Recherchen steckt.
Für mich eine super Fortsetzung, und sollte mir je wieder ein Buch der Reihe in die Hände fallen, werde ich das auf jeden Fall auch lesen!

Veröffentlicht am 20.04.2025

Atkins überzeugt mich immer wieder.

Die Nacht schreibt uns neu
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Wieder einmal ein Buch von Atkins, das mich komplett überzeugen konnte, obwohl es mich gefühlt eigentlich inhaltlich kaum interessiert. Ich weiß nicht, wie sie es immer wieder schafft, aber ich bin auf ...

Wieder einmal ein Buch von Atkins, das mich komplett überzeugen konnte, obwohl es mich gefühlt eigentlich inhaltlich kaum interessiert. Ich weiß nicht, wie sie es immer wieder schafft, aber ich bin auf jeden Fall Fan davon. Die Figuren sind lebendig, stark, und emotional genau so geschrieben, dass ich komplett mit ihnen mitfühlen kann. Außerdem finde ich, dass die weibliche Protagonistin wirklich extrem gut auf Situationen reagiert. Also nicht fehlerlos, das auf keinen Fall, weil natürlich haben Menschen Fehler, aber an keiner Stelle fand ich ihre Reaktionen frustrierend, oder hatte ein Gefühl von "warum tut sie denn das jetzt?" oder irgendwas in der Art. Sondern tatsächlich war ich eigentlich die ganze Zeit voll bei ihr, und fand es super, wie sie für sich eingestanden ist.
Und die Nebenfiguren fand ich auch großteils ziemlich gut. Klar, auch mit ihren Fehlern, und bei so einigen Sachen war ich überhaupt nicht bei ihnen, wie sie reagiert haben oder sich in das Leben der Protagonistin eingemischt haben, aber als Figuren haben sie gut funktioniert, ich fand die Handlungen komplett nachvollziehbar, und insgesamt hat sich für mich wieder einmal bewahrheitet, dass ich Atkins' Schreibstil genug mag, dass ich vermutlich alles von ihr mögen werde, sobald ich zu lesen anfange.
Hat mir alles in allem wieder gut gefallen!

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Sehr spannende und liebenswürdige Geschichte

Die Weltensegler - Die phantastische Suche nach der Überallkarte
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Ich habe wirklich nicht erwartet, so viel Spaß an dem Buch zu haben. Also ich habe damit gerechnet, dass es mir gefallen würde, und dass ich's gut finden würde, aber so sehr? Ich glaube es hat mich insgesamt ...

Ich habe wirklich nicht erwartet, so viel Spaß an dem Buch zu haben. Also ich habe damit gerechnet, dass es mir gefallen würde, und dass ich's gut finden würde, aber so sehr? Ich glaube es hat mich insgesamt vielleicht 5 Stunden gekostet, durch das Buch zu kommen, in zwei Sitzungen (die erste Hälfte gestern Abend, die zweite heute früh), und vielleicht liegt es auch daran, dass ich so schnell gelesen habe, keine Ahnung, aber ich hatte wirklich nichts an dem Buch auszusetzen. Ich fand die Geschichte von Anfang an spannend, alle Figuren ziemlich liebenswert, fand es wirklich schön umgesetzt, wie die Autoren mit Fins Problem umgegangen sind und dass es nie vergessen wurde, während des Abenteuers waren zwar die Kinder mal gelangweilt, ich beim Lesen aber wirklich nie, und die Auflösung am Ende fand ich richtig schön. Auch etwas traurig, wie alles ausgeht, aber da es sich um eine Reihe handelt, werde ich den Figuren ja hoffentlich nicht für immer Lebewohl sagen müssen, und entsprechend bin ich mit dem Ausgang wirklich richtig zufrieden, und freue mich schon darauf, dass es im nächsten Band für mich weitergehen wird, von dem ich mir erhoffe, dass das Lesen genauso viel Spaß machen und Unterhaltung bieten wird.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Gutes Buch, das in meinen Augen komplett falsch beworben wird

Märchenprinz
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Vermutlich hätte das Buch eine bessere Bewertung verdient, wenn ich mit den richtigen Erwartungen in die Geschichte hineingegangen wäre, aber leider wird das Buch irgendwie überall als komisch/lustig und ...

Vermutlich hätte das Buch eine bessere Bewertung verdient, wenn ich mit den richtigen Erwartungen in die Geschichte hineingegangen wäre, aber leider wird das Buch irgendwie überall als komisch/lustig und romantisch und amüsant beschrieben, und mit keinem Wort wird irgendwo erwähnt, dass es sich eigentlich mit häuslicher Gewalt und Alkoholismus und solchen Dingen auseinandersetzt, und entsprechend war ich eigentlich nicht in dem richtigen Mindset für die Geschichte, weil ich nicht damit gerechnet habe. Hätte ich es von Anfang an gewusst, hätte ich das Buch vermutlich gar nicht erst gelesen, weil ich mich einfach überhaupt nicht dafür interessiert habe, so habe ich es erst erfahren, als ich schon so einige Seiten hinter mir hatte, und dann wollte ich es irgendwie auch bis zum Ende durchziehen.
Vielleicht etwas ironisch, angesichts des Themas, dass ich nicht aufgeben konnte, anders als in Beziehungen mit häuslicher Gewalt kann ich hier aber sagen, dass ich es insgesamt nicht bereut habe. Ich hatte nicht wirklich Spaß an der Geschichte, von amüsant oder "urkomisch" ist das alles auch meilenweit entfernt gewesen, und besonders Lola ging mir extrem auf die Nerven, so wie sie geschrieben wurde, einfach weil ich mit den ganzen unvollständigen Sätzen so gar nicht klar kam, aber inhaltlich war es durchaus spannend, das Ende fand ich überraschenderweise doch zufriedenstellend (womit ich irgendwann zwischendurch echt gar nicht mehr gerechnet hatte), und während das Buch mir insgesamt einfach viel zu lang war und ich in der Zeit lieber ein paar andere Geschichten gelesen hätte, kam mir (als nicht betroffener Person) die Aufarbeitung von allem doch ziemlich gut vor, und ich hatte durchaus das Gefühl, dass Keyes wusste, was sie hier tut.
Ich denke, wenn ich die richtige Zielgruppe für das Buch gewesen wäre, wäre es echt super gewesen, so eher im Mittelfeld für mich (aber auf keinen Fall fand ich's schlecht).