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Veröffentlicht am 18.04.2025

0/5 Sternen, selbst geschenkt hätte das Buch noch zu viel gekostet

Mein Bruder heißt Jessica
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Ich habe schon einige Bücher gelesen, die ich wirklich nicht leiden konnte, und die ich schrecklich fand, und nachdem ich nun dieses hier gelesen habe: die waren alle gar nicht so schlecht, wie ich dachte. ...

Ich habe schon einige Bücher gelesen, die ich wirklich nicht leiden konnte, und die ich schrecklich fand, und nachdem ich nun dieses hier gelesen habe: die waren alle gar nicht so schlecht, wie ich dachte. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mich ein Buch jemals so wütend gemacht hätte, wie dieses hier, und ich musste mich beim Lesen wirklich aktiv dagegen entscheiden, Seiten aus dem Buch zu reißen. Und das meine ich nicht als Übertreibung. Vermutlich hätte ich das Buch gleich nach dem ersten Kapitel abbrechen sollen, weil ich da schon gemerkt habe, wie sauer es mich macht, aber ich hatte die Hoffnung, dass es besser werden würde, irgendwann, vielleicht würde das alles ja doch noch richtig ausgearbeitet werden, vielleicht ist da ja noch irgendein Fünkchen gute Geschichte in dem Buch, das alles irgendwie erträglicher macht, und dann war ich bei 50 Seiten, und 80, und 100, und 150, und es kam einfach nichts.
Hat das Buch irgendwelche guten Dinge an sich? Ja. Die letzten 5 Seiten fand ich akzeptabel. Oder vielleicht waren es sogar 10. Wäre das ganze Buch so geschrieben gewesen, wie diese letzten 10 Seiten, dann hätte das Buch vielleicht sogar 3 von 5 Sternen von mir kriegen können. Aber leider gingen den 10 Seiten 240 andere Seiten voraus, die nicht entsprechend geschrieben waren.
Was hat dieses Buch so schwer zu lesen gemacht? Transphobie. Und zwar Unmengen davon, und von jeder einzelnen Person im Buch. Selbst Nebenfiguren, die nur einmal kurz auftauchen, fallen über Jessica her und machen sie runter, und halten ihrer Familie Vorträge, und die Familie macht mit! Die Eltern sind ständig dabei, an Elekrtoschocktherapie zu denken, und ihr Kind irgendwie heilen zu wollen. Und dann gibt es endlich zwei Leute, die halbwegs hinter Jessica stehen (vielleicht eher 1,5), und die misgendern sie auch ununterbrochen und bezeichnen sie als Jungen und all das. Was soll der Mist? Es gibt nach 180 Seiten eine Person, die Jessica endlich ein Mädchen nennt, und von ihr als sie spricht, und die tatsächlich Jessica unterstützt, und oh mein Gott hatte das Buch sojemanden nötig, aber nach allem anderen davor macht es leider auch nichts besser, besonders, weil Sam, aus dessen Sicht wir das ganze ja lesen, es einfach nicht schafft, auch nur einmal zuzuhören. Generell hört niemand in dem Buch zu. Sie behaupten es alle ständig, aber nichts passiert. Die eine der 1,5 Personen nimmt sich sogar raus, Jessica gegenüber zu sagen, dass sie ihren Eltern doch auch mal zuhören sollte. Während die weiterhin ständig an Elektroschocks denken, damit ihr Kind wieder normal wird! WTF?
Und dann nimmt sich das Buch noch raus, dass Jessica ihren Eltern gegenüber nach allem, was passiert ist, sagt, sie seien gute Eltern, trotz allem. Was sie wirklich nicht sind. Also selbst wenn wir die Transphobie und den Rassismus und die Homophobie und all das rausnehmen (ja, die Eltern sind nicht nur transphob, sondern gleich das Komplette Programm), sind die Eltern immer noch egozentrisch, vernachlässigend, haben keinerlei Verständnis dafür, wie man mit Kindern umgehen sollte, nutzen ihre Kinder nur für ihre eigenen Zwecke aus, es gibt keinen einzigen liebevollen Moment mit irgendwem (wenn man mal von dem Gedanken an Elektroschocks absieht, weil sie ihr Kind so lieben und es zurückhaben wollen, merkt man, wie sehr mich das aufgeregt hat?), und dann 10 Seiten vor Ende wird plötzlich ein Schalter umgelegt, den beiden fällt auf, was sie getan haben, und plötzlich ist alles perfekt, Friede Freude Eierkuchen, glückliche Familie, und die Welt ist super in Ordnung. Keinerlei Charakterentwicklung, oder Einsehen der Fehler oder Lernen von irgendwas, es sind einfach alle Figuren mit einem Mal ausgetauscht und darum bessere Menschen und alles ist gut.
Was neben allen anderen Problemen, die ich mit dem Buch hatte, auch für Probleme mit der Geschichte an sich gesorgt hat, weil sie halt einfach wirklich nicht gut geschrieben war, sonst hätten wir Charakterentwicklung oder irgendwas bekommen, das haben wir aber nicht. Stattdessen haben wir 240 Seiten Geschichte, die sich eigentlich nur damit befasst, wie schlecht es der Familie von Jessica geht, und wie Jessica ihnen das antun kann, und Jessica ist so ein schlechter Mensch, keinerlei Aufklärung oder überhaupt der Versuch, irgendwas zu verstehen, sondern Schuldzuweisung bis zum bitteren Ende, der Wunsch, zu dem zurückzukehren, wie es war, egal wie schlecht es Jessica damit geht, weil "sie hat angefangen" (mehr oder weniger ein Zitat, natürlich wird Jessica niemals tatsächlich als Mädchen bezeichnet), es passiert keinerlei Aufklärung an irgendeiner Stelle, und dann soll das ein Buch sein, das für trans Identitäten sensibilisiert? Wie bitte? Ich arbeite mit Kindern, und ja, Kinder sind schlau, aber nicht so schlau, dass sie dieses Buch lesen könnten, und tatsächlich erkennen würden, wie viel hier falsch läuft. Immerhin fällt das Wort transgeschlechtlich zwei oder drei Mal, da lernt man es vielleicht, aber sonst? Es geht ja nicht mal um Jessica, sondern wirklich hauptsächlich um Sam, und wie schlecht es ihm mit Jessicas Entscheidung geht, und dann kriegen wir zwischendurch noch ein paar weirde Romanzen mit Sam und irgendwelchen Mädchen, und Jessica taucht zwischendurch mal richtig lange gar nicht auf, weil warum auch, und ... nein. Einfach nein. Bewegend? Einfühlsam? Wie bitte? Keine Ahnung, wer das auf die Rückseite des Buches geschrieben hat, aber hat die Person irgendeine Ahnung vom Thema?
Und vielleicht, trotz allem, hätte ich diesem Buch noch irgendwie 0,25 Sterne geben können, ganz eventuell (vermutlich nicht), aber dann ist da noch die Übersetzung, in der Jessica sich selbst misgendert. Weil wer auch immer es übersetzt hat immer das "generische Maskulin" genommen hat, wann immer Jessica über sich selbst spricht. Selbst in den Momenten, in denen sie versucht, Leuten klarzumachen, dass sie sich als Mädchen fühlt, nutzt sie immer die männlichen Berufsbezeichnungen für sich selbst. Bitte was? Was soll der Mist? Und ja, vielleicht kommt jetzt irgendwer mit "das passiert halt mal, wenn man es so gewohnt ist": nein. Nein nein nein nein. Okay, vielleicht, vielleicht irgendwem, aber in diesem Buch hätte es nicht passieren dürfen. Wir haben 99% der Figuren im Buch, die Jessica schon misgendern, da hätte sie es nicht selbst auch noch machen dürfen. Und ja, das ist jetzt anekdotische Evidenz, aber: Ich bin mir immer zu jeder Zeit 100% bewusst darüber, welche Berufsbezeichnung ich nehme, wenn ich über mich spreche. Ich gendere teilweise sogar beim Sprechen, also mit einer Lücke zwischen Lehrer:in zum Beispiel, weil ich manchmal eben einfach nicht in eine der Kategorien passe und es keine gute geschlechtsneutrale Bezeichnung gibt. Also dass Jessica nicht auffallen sollte, dass sie sich da selbst misgendert? Ich bezweifle es. Und wie.
Ich habe im Second Hand Handel 1€ für das Buch ausgegeben, und es war ehrlich zu viel. Viel zu viel. Selbst umsonst wäre es noch zu viel Geld gewesen.
Aber ich sehe es mal positiv: Immerhin werden alle zukünftigen Bücher jetzt vermutlich besser sein, denn ich bezweifle, dass es schlechter geht. Und wenn doch, dann will ich's nicht wissen, das hier war schlimm genug. Und damit jetzt genug von meiner Abneigung zu diesem Buch, und ich suche mir irgendwas, was ich damit basteln kann, weil einfach wegwerfen tue ich Büchern nicht an, aber zumindest dieses Exemplar wird auch bestimmt nie wieder von irgendwem gelesen werden, wenn ich es irgendwie verhindern kann.

Veröffentlicht am 17.04.2025

War gut

Asche und Phönix
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Ein in meinen Augen wieder einmal sehr spannendes Buch von Kai Meyer, das mich wirklich schnell in seinen Bann gezogen hat, und an dem ich eine Menge Spaß beim Lesen hatte.
Es gibt eindeutig schwächen ...

Ein in meinen Augen wieder einmal sehr spannendes Buch von Kai Meyer, das mich wirklich schnell in seinen Bann gezogen hat, und an dem ich eine Menge Spaß beim Lesen hatte.
Es gibt eindeutig schwächen und Dinge die mir nicht gefallen haben (zum Beispiel wie sehr Ash ein "not like other girls"-Mädchen war), aber im Vergleich zu den Dingen, die mir gut gefallen haben, waren sie bei weitem in der Minderheit. Ich mochte sowohl Ash als auch Parker sehr als Hauptfiguren, fand sie hatten einen interessanten Gegenspieler, und ich persönlich war ein großer Fan davon, dass Ash und Parker tatsächlich mehr verbindet als nur "die andere Person ist attraktiv", denn damit kann ich nie was anfangen und es stört mich immer. Mir ging alles mit den beiden trotzdem ein wenig zu schnell, aber ich habe ihre Freundschaft gerne gelesen und es fühlte sich für mich auch wirklich wie Freundschaft an, und entsprechend glücklich bin ich damit, wie die beiden miteinander umgegangen sind. Perfekt war's nicht, aber hat mich trotzdem gefreut.
Fantasy und modernes Setting waren für mich ziemlich gut verwoben, das Ende hat mich zufriedenstellen können, und alles in allem fand ich es einfach eine sehr solide Geschichte, die auch sehr ansprechend verpackt ist. denn das Buch ist wirklich hübsch, und sowohl der Schutzumschlag als aus was darunter liegt stimmt für mich wirklich schön mit dem Inhalt überein, bzw. passt auf jeden Fall gut zusammen, und Hörbuch war ebenfalls gut. (Ich hatte gebundenes Buch + Hörbuch aus der Bibliothek, entsprechend hier meine Einordnung zu beidem.)

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Eher schwach

Willa of the Wood – Das Geheimnis der Wälder
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Ich hatte ehrlich meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Von der Geschichte her fand ich es durchaus interessant und wollte wissen, was passiert, von der Umsetzung her hatte ich eigentlich die ganze Zeit ...

Ich hatte ehrlich meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Von der Geschichte her fand ich es durchaus interessant und wollte wissen, was passiert, von der Umsetzung her hatte ich eigentlich die ganze Zeit zu kämpfen. Und die längste Zeit konnte ich nicht zuordnen, was genau mich eigentlich gestört hat, aber ich glaube, für mich las sich das Buch etwas zu sehr so, als gäbe es nichts um die Geschichte jetzt herum.
Also die Figuren hatten zwar irgendwie ein Leben und Vergangenheit und all das, was zu lebendigen Figuren hinzugehört, aber es fühlte sich ehrlich gesagt nicht so an. Alle Dinge kamen nur auf, wenn sie gerade für die Geschichte wichtig waren, und spielten sonst eigentlich gar keine Rolle; ich hatte nicht das Gefühl, dass das Verhalten von Figuren in ihrem Leben begründet lag sondern eher darin, wie die Geschichte es gerade braucht; die Unwissenheit der Figuren war manchmal etwas zu extrem, als dass ich mich noch im Buch hätte zurechtfinden können; und alles, was passierte, passierte irgendwie zum ersten Mal. Ich hatte nie das Gefühl, dass Willa wirklich vertraut mit Dingen war, sondern es waren immer Sachen, von denen sie schon mal gehört hatte, die aber vorher noch nie wichtig gewesen sind. Dadurch fühlte sich die Welt für mich leider nicht wie eine richtige Welt an, sondern eher leblos und wie eine Leinwand die zwar ganz hübsch war, mehr aber auch nicht.
Auch ist die Geschichte in meinen Augen zu düster für junge Kinder, für ältere Kinder aber zu plump geschrieben, und während ich durchaus die ein oder andere Sache ziemlich spannend fand, hatte ich doch gleichzeitig meine Probleme damit, wie Figuren miteinander umgegangen sind, und gerade wie schnell Willa bei einem wildfremden im Haus und sogar im selben Zimmer übernachtet ... ich weiß, dass da keinerlei merkwürdige Absichten dahinter steckten, aber es fühlt sich trotzdem nicht wie etwas an, das Kinder zwingend lesen sollten.
Auch bin ich absolut dafür, die Natur zu schützen, gleichzeitig war dieses Buch mir zu extrem in seinen Ansichten. Also nicht, dass ich sie nicht unterstützen würde, aber ich habe doch das Gefühl, dass es Abstufungen geben muss, und nicht jeder gefällte Baum ist gleich ein Weltuntergang. Was im Laufe der Zeit im Buch auch so erfahren wird, aber den Großteil der Zeit ist es eher als würde man sich eine Predigt nach der anderen anhören, und auch für ein Kinderbuch war es mir einfach zu direkt und gut/böse.
Wozu auch beigetragen hat, dass sich gefühlt ständig alles wiederholt hat. Zwar immer in anderen Worten, aber ich habe das Gefühl, auch mit 100 Seiten weniger könnte der Inhalt noch genauso bestehen bleiben, ohne dass was verloren geht.
Der Plot abseits von Willas Beziehungen zu anderen Lebewesen holt durchaus einiges für mich raus, ebenso wie das Cover und die paar guten Momente zwischendurch, der Rest war mir persönlich aber zu plump und zu weit abseits von dem, was angeblich die Zielgruppe sein sollte (gerade für Kinder war mir die Geschichte auch einfach zu deprimierend an vielen Stellen), sodass das Buch mich insgesamt nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Starke Figuren und Geschichte, eher schwache Romanze

Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
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Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Katsa ist mir als Hauptfigur schnell ans Herz gewachsen, und genauso die Menschen um sie herum. Sie hat eindeutig ihre Fehler und ist teils ziemlich urteilend, aber ...

Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Katsa ist mir als Hauptfigur schnell ans Herz gewachsen, und genauso die Menschen um sie herum. Sie hat eindeutig ihre Fehler und ist teils ziemlich urteilend, aber es hat für mich sehr gut zu ihrem Charakter und zu ihr als Figur gepasst. Sie hat ihr Weltbild, und ist verwirrt, wann immer etwas nicht damit übereinstimmt, und ich kann absolut nachvollziehen, warum das Leuten auf die Nerven gehen könnte; für mich hat's allerdings gepasst.
Gleiches gilt für Bo (ein Glück wurde der Name im Deutschen geändert, ich weiß nicht, ob ich ihn hätte ernst nehmen können, wenn zu allen anderen Namen noch das Po hinzugekommen wäre), den ich als Figur ebenfalls sehr spannend und sympathisch fand, und ich mochte, dass er emotional nahbarer war als Katsa, das hat ihr Verhältnis zueinander für mich noch mal ein wenig neuer gemacht, obwohl es in manchen Punkten recht ähnlich zu so einigen anderen Dingen war.
Ebenfalls gut fand ich die ganzen Nebenfiguren; sowie die Tatsache, dass Katsa für mich nie in Richtung "nicht wie die anderen Mädchen" gerutscht ist, obwohl es sich bei ihr ja schon fast angeboten hätte (und ich hatte es auch oft befürchtet, aber tatsächlich hatte ich eher das Gefühl, dass sie davon ausging, dass die meisten Mädchen so wären, und sie Mädchen/Frauen eher von Jungs/Männern unterschieden hat, als sich von anderen Mädchen); und wie mit dem Thema heiraten/Kinder umgegangen ist. Ich habe mir solche Sorgen gemacht, als das das erste mal aufkam, weil ich weiß, wie andere Bücher das gelöst hätten, und oh mein Gott bin ich froh darüber, wie das hier ausgegangen ist. Danke, das diese Geschichte die Richtung eingeschlagen hat!
Die Story war ebenfalls spannend zu lesen, der Gegenspieler tatsächlich ziemlich bedrohlich, die Auflösung für mich zufriedenstellend, und generell die Welt und das Geschehen in der Welt war nach meinem Geschmack.
Die eine Sache, die mir wirklich gar nicht gefallen hat, war tatsächlich die Liebesgeschichte, die für mich einfach viel zu schnell war. Ich sehe Bo und Katsa gerne zusammen, weil ich glaube, dass sie gut füreinander sind, und sie in ihren Erwartungen offensichtlich auch gut zueinander passen, aber die Art, wie das alles sich entwickelt, fühlte sich für mich einfach viel zu schnell an, so als würde es innerhalb von ein paar Seiten von "ich toleriere dich" zu "ich liebe dich" gehen, und das hat für mich gar nicht funktioniert.
Da alles drumherum mir so gefallen hat, macht es das für mich insgesamt nicht zu einem schlechteren Buch, aber für mich hätte das alles wirklich gerne länger dauern können, weil war nicht so richtig meins, egal wie sehr ich die Figuren mochte.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Guter Abschluss der Reihe

Wellenläufer - Die Wasserweber
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Und damit ist die Reihe nun beendet. Für mich ein würdiger Abschluss des ganzen. Ein paar der Probleme, die ich mit den ersten beiden Bänden hatte sind auch hier weiterhin geblieben (wie dass gerade die ...

Und damit ist die Reihe nun beendet. Für mich ein würdiger Abschluss des ganzen. Ein paar der Probleme, die ich mit den ersten beiden Bänden hatte sind auch hier weiterhin geblieben (wie dass gerade die Romanzen für mich sehr oberflächlich und die Figuren innerhalb dieser eher klischeehaft waren in meinen Augen), insgesamt ändert das aber nichts daran, dass ich weiterhin große Freude an der Geschichte hatte.
Teils wird es ein wenig viel und entsprechend unübersichtlich, die einzelnen Elemente der ersten Bücher werden in meinen Augen aber sehr gut aufgegriffen und auch zu einem großteils zufriedenstellenden Abschluss gebracht, der mich durchaus ein kleines bisschen Emotional gemacht hat. Nicht so viel, wie es vielleicht hätte sein können, aber doch so, dass ich jetzt nicht total unzufrieden bin.
Was die Figuren angeht, so muss ich gestehen, dass ich teilweise extrem frustriert war. Ich hatte eine Ahnung, in welche Richtung es geht, die sich tatsächlich auch bewahrheitet hat, und das hat sich alles gut aufgeklärt, aber leider hat es nichts daran geändert, dass ich teils beim Lesen wirklich wütend war. Das ist aber die einzige Sache, die mich wirklich dolle gestört hat, und da die denke ich durchaus gewollt war, empfinde ich das Buch insgesamt dennoch als super gelungen.
Mit hat auf jeden Fall die ganze Reihe sehr gut gefallen, und es passte durchaus stimmig zusammen, und alles in allem ist die Wellenläufer-Trilogie für mich durchaus empfehlenswert!

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