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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2025

Wieder einmal sehr spannender Auftakt einer neuen Reihe

Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott
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Als ich Percy Jackson gelesen habe, wusste ich schon ein bisschen was von dem, was kommen würde, in Helden des Olymp bin ich aber komplett blind reingegangen. (Ich wusste tatsächlich nicht einmal, dass ...

Als ich Percy Jackson gelesen habe, wusste ich schon ein bisschen was von dem, was kommen würde, in Helden des Olymp bin ich aber komplett blind reingegangen. (Ich wusste tatsächlich nicht einmal, dass es noch mehr Bücher im selben Universum wie Percy Jackson gibt, bevor ich PJ beendet hatte.)
Die Geschichte hat mir gut gefallen. PJ mochte ich etwas mehr, aber ich glaube, das liegt daran, dass ich mich dort einfach in die Helden verliebt habe, so dass es ein bisschen traurig war, jetzt anderen Leuten zu folgen. Ich hätte einfach gerne ein bisschen mehr von den Leuten gesehen, die ich schon kannte. Aber ich denke, dass mir die nächsten Bücher mehr Spaß machen werden, denn auch hier mochte ich die Helden sehr, und sobald ich mich an sie gewöhnt habe, bin ich sicher, dass diese Reihe mit ihnen genauso gut sein wird. (Obwohl ich hoffe, dass es mehr von Percy & seinen Freunden geben wird, auch wenn sie nicht mehr unbedingt die Hauptfiguren sind, wenn ich das richtig sehe.)

Die Figuren habe ich also nicht geliebt, aber sie waren trotzdem ziemlich super. Alle haben ihre eigene Motivation und ihre eigenen Ziele, aber auch ein gemeinsames Ziel, und ich mochte, woher jeder kam, und ihre individuellen Geschichten waren wirklich nett. Ich mag besonders Leo. Er ist witzig und cool, und ich habe mich immer gefreut, wenn es seine Perspektive war, weil ich einfach die Art und Weise mochte, wie er auf die Dinge eingegangen ist, das war toll.
Jason war auch sehr interessant. Und ich gebe zu, dass ich dachte, sein plötzliches Auftauchen und seine fehlenden Erinnerungen in Verbindung mit seinem Vater seien eine Lüge und es würde sich am Ende herausstellen, dass er irgendwie Percy ist. Auch wenn es sehr offensichtlich war, dass das nicht der Fall war, aber die Ähnlichkeiten waren da, und mein Gehirn hat es einfach angenommen. Aber wie es stattdessen ausgegangen ist, hat mir sehr gut gefallen (und war auch viel logischer), und es war sehr befriedigend.

Und die Geschichte selbst fand ich auch gut. Ich mochte es, wie alle zusammengearbeitet haben und wie sich einige Dinge mit Hera und so ergeben haben, und es war meiner Meinung nach ein sehr spannender Plot, auch wenn er sich für mich manchmal ein bisschen komisch/falsch/kantig angefühlt hat (ich kann allerdings nicht sagen, warum, und es hat mich nicht gestört, es ist nur so, dass ich jetzt, wenn ich zurückdenke, das Gefühl habe, dass einiges davon ein bisschen mehr … irgendwas hätte sein können).

Ich bin neugierig darauf, wie sich alles entwickeln wird und wohin die ganze Sache führt, und auch darauf, wie die Sache mit dem Gedächtnis alles beeinträchtigen könnte (und ob die Charaktere wirklich so gut sind, wie ich sie im Moment finde) und werde irgendwann (sobald ich die Zeit finde) auf jeden Fall noch weiterlesen.

Veröffentlicht am 22.03.2025

Gute Ansätze mit einigen Schwächen

Krönchen, Chucks und sieben Zwerge
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Das Buch hat mich einerseits sehr positiv überrascht, andererseits dann aber auch an einigen Stellen wirklich sehr enttäuscht, und an einigen einfach nicht ganz überzeugen können, sodass es mir am Ende ...

Das Buch hat mich einerseits sehr positiv überrascht, andererseits dann aber auch an einigen Stellen wirklich sehr enttäuscht, und an einigen einfach nicht ganz überzeugen können, sodass es mir am Ende doch eher negativ aufgefallen ist.

Die Nachricht des Buches (sei du selbst, verändere dich nicht für andere, Aussehen ist nicht alles im Leben, es kommt auf die inneren Werte an) ist zwar ziemlich offensichtlich und nichts wirklich Neues, aber die Umsetzung hat großteils funktioniert, und es war durchaus interessant, zu lesen, wie Rosie mit allem umgeht, und wie sie Probleme überwindet und langsam dazu lernt.
Die Figuren waren sehr vielseitig, aber teils auch extrem Klischeehaft, sodass sie mich nicht immer von sich überzeugen konnten, einfach weil sie so stereotypisch waren. Und dann kam noch hinzu, dass einige Missverständnisse mir einfach nicht richtig vorgekommen sind. Ja, Rosie hat Fehler gemacht, zu denen sie auch stand, aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass eigentlich das gesamte Buch über niemand wirklich versucht hat, ihr zu helfen, sondern alle wollten sie immer nur ändern, und dann am Ende war sie plötzlich schuld, weil sie nicht mehr sie selbst war? Alle wollen sie dazu bringen, ein Date zu kriegen, und am Ende werfen Leute ihr vor, dass sie besessen davon ist, nachdem am Anfang niemand je auf die Idee kam, ihr zu sagen, dass sie ja vielleicht kein Date braucht? Jemand macht sie an, sie lehnt empört ab, und dann wird sie von ihren Freundinnen abgeschrieben, weil die ihr nicht glauben, und sie entschuldigen sich nicht mal dafür? Und das alles wurde nur noch davon getoppt, dass die Mutter Rosie absichtlich einen verfluchten Spiegel gegeben hat, nur damit sie was lernt. Der Spiegel hätte fast ihr Leben zerstört, was genau hätte die Mutter dann getan? Ja, sie hatte ein Auge auf Rosie, aber wirklich genug? Was, wenn Rosies Freundinnen nie wieder etwas mit ihr hätten zu tun haben wollten, nachdem das vorbei war? Wie genau hätte sie sich da gerechtfertigt? Hätte Rosie dann einfach damit Leben müssen, dass ihr Leben kaputt ist? Und dann wird der Spiegel in der Zukunft vermutlich ans nächste Kind weitergegeben? Das alles war für mich die absolute Katastrophe, und hat tatsächlich dafür gesorgt, dass ich danach eigentlich nichts mehr an dem Buch genießen konnte, auch wenn das Ende durchaus niedlich war.
Und auch außerhalb vom Ende und der Haupt-Message vom Buch gab es durchaus ein paar ziemlich gute Gedanken, die vorhanden waren, und die Kindern ziemlich sicher den richtigen Weg zeigen können, oder auf jeden Fall richtige Lebenshinweise geben, nur gab es eben auch so einige Schwächen im Verhalten der Figuren.
Und zusätzlich dazu war es wirklich nicht erklärt, wie die Märchen eigentlich eins zu eins passiert sind, die Geschichte aber gleichzeitig im modernen alltäglichen New York gespielt hat. Das war zwar das kleinste der Probleme, die ich beim Lesen hatte, aber trotzdem sehr verwirrend.

Insgesamt einige echt gute Ideen und Ansätze, und die Nachrichten an Kinder sind ziemlich gut, aber es gibt auch eindeutig stellen, die so überhaupt nicht funktionieren (oder auf jeden Fall für mich überhaupt nicht funktioniert haben), und dadurch war es teils zum Ende hin wirklich schwer zu lesen, weil die Handlungen einiger Figuren in meinen Augen einfach katastrophal und nicht wirklich zu entschuldigen waren ... nicht zuletzt, weil sich eigentlich niemand wirklich entschuldigt hat, abgesehen von Rosie, dabei hätte sie wirklich nicht die einzige sein sollen.

Veröffentlicht am 22.03.2025

Hatte eine gute Zeit

Buch der Tage
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Das Buch und die Fotos darin haben mir wirklich gut gefallen, allerdings habe ich mit vielem auch kaum etwas verbinden können, sodass es vermutlich bewegender hätte sein können.
Es gab durchaus Fotos, ...

Das Buch und die Fotos darin haben mir wirklich gut gefallen, allerdings habe ich mit vielem auch kaum etwas verbinden können, sodass es vermutlich bewegender hätte sein können.
Es gab durchaus Fotos, die ich besonders schön fand, oder bei denen ich etwas mehr empfunden habe, als beim Rest, oder die beim Anschauen Gefühle ausgelöst haben, bei vielen Bildern mit ihren Unterschriften hatte ich aber auch das Gefühl, dass sie anderen Leuten mehr bedeuten würden, und ich eher außen vor war, weil ich mich nicht in diese anderen Leute hineinfühlen konnte.
Auch ohne, dass jedes Bild bei mir für Emotionen gesorgt hätte, hat es mir aber wirklich gut gefallen, und ich hatte eine sehr schöne Zeit mit den Bildern und ihren Beschriftungen. Ich kann mir außerdem schon jetzt vorstellen, dass ich es vermutlich ab und an aus dem Regal ziehen werde, um es aufzuschlagen, denn irgendwie regt es auf jeden Fall dazu an.
Ein wirklich schönes Buch, mit einem ansprechenden Cover und einer schönen Reise zwischen den Seiten, und auch wenn ein Teil der Reise mir verschlossen geblieben ist, habe ich die Zeit trotzdem sehr genossen!

Veröffentlicht am 22.03.2025

Eine meiner Lieblingsreihen

Bibliotheca Mystica 01
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Ich habe die ganze Reihe irgendwann als Kind gelesen, mich ursprünglich wegen der Zeichnungen dafür interessiert, weil ich den Stil so schön finde, und mich dann sofort in die Geschichte verliebt. Seitdem ...

Ich habe die ganze Reihe irgendwann als Kind gelesen, mich ursprünglich wegen der Zeichnungen dafür interessiert, weil ich den Stil so schön finde, und mich dann sofort in die Geschichte verliebt. Seitdem habe ich die ganze Reihe immer mal wieder gelesen, weil es schnell geht, und die Zeichnungen noch immer einfach wunderschön sind, und außerdem ist Dalian einfach unglaublich niedlich. Und inzwischen ist es ein paar Jahre her, also dachte ich mir, warum nicht mal wieder in die Welt eintauchen, und was soll ich sagen? Ich liebe es noch immer (oder auf jeden Fall Band 1 schon mal, ich gehe aber davon aus, dass es bei den anderen Bänden nicht anders aussehen wird).
Es ist allerdings zu 100% die Erinnerung, die da aus mir spricht, und die Tatsache, dass ich weiß, dass ich die Bücher liebe, denn ich sehe eindeutig so ein paar Probleme, und ich glaube, hätte ich sie jetzt zum ersten Mal gelesen, wäre ich nicht einmal ansatzweise so begeistert.

In Band 1 wird gleichermaßen viel zu viel erklärt (insofern, dass Dalian Huey über Dinge aufklären muss, die beiden vollkommen bewusst sind, ziemlich sicher damit Lesende es auch merken) und viel zu wenig (insofern, dass einige Fakten einfach nie genauer aufgeschlüsselt werden, und ich tatsächlich jetzt am Ende nicht mal sagen könnte, ob die Bücherprinzessin ein offenes Geheimnis ist, weil mehrere Leute sich drüber unterhalten haben, oder ob eigentlich niemand davon weiß, weil die Welt nicht wirkt, als würden Leute davon wissen). Auch sind einige Formulierungen sehr merkwürdig ("Im Gegensatz zu dir, also jemandem, der körperliche Schmerzen als Genuss empfindet [...]"), was aber auch gut an der Übersetzung liegen kann. Und vermutlich auch liegt, leider macht es das nicht weniger merkwürdig.
Die Geschichten sind sehr durcheinander, oder fühlen sich so an, gleichzeitig stört es mich persönlich aber nicht sonderlich (was vermutlich an meiner Voreingenommenheit liegt) und obwohl ich Horror-Geschichten eigentlich wirklich nicht mag, finde ich diesen Manga hauptsächlich spannend und ästhetisch ansprechend, sodass der Horror-Aspekt (der auf jeden Fall vorhanden ist) mich echt nicht stört. (Außerdem macht Dalian mit ihrer Art fast alles wieder gut für mich, weil ich sie als Charakter einfach liebe.)

Den Aufbau vom Ende mag ich vom ganzen Buch am liebsten, weil ich an der Stelle endlich das Gefühl hatte, dass man etwas mehr bekommt, als nur relativ oberflächliche Geschichten, ohne viele Emotionen (die zwar vorhanden waren, aber meine emotionale Bindung zu den Figuren und dem Geschehen bestand hauptsächlich aus meiner Erinnerung, die Geschichte selbst hat mir an der Stelle nicht viel gegeben). Das "Ich bin die Welt. Die Welt in einem Wasserglas." ist aber sehr knapp erst an zweiter Stelle, denn den Satz finde ich einfach grundsätzlich immer irgendwie bewegend, wenn ich ihn lese. Mir gefällt der Gedanke einfach.

Ästhetisch wunderschön gezeichnet, Dalian mit ihrer niedlichen und gleichzeitig doch sehr aggressiven Art ist wirklich süß und sie war damals (und ist es irgendwie immer noch) eine der Figuren, die ich von so ziemlich allen Mangas, die ich gelesen habe, am meisten mochte, und die mir wirklich was bedeutet, aber gleichzeitig sehe ich inzwischen auch eindeutig Probleme mit zumindest Band 1. Es ändert nichts daran, dass es eine meiner Lieblingsreihen ist (wenn auch nicht die Lieblingsreihe), und ich sie ohne zu Zögern auch jetzt noch immer wieder lesen würde, ganz egal wie oft, aber die Probleme sind da.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Richtig gut

Mehr als das
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Ich habe bei diesem Buch zwischen Deutsch und Englisch gewechselt und finde beides ziemlich gut. Mir hat die Geschichte sehr gefallen.
Ich mochte Seth als Charakter wirklich gerne, ich mochte es, wie ...


Ich habe bei diesem Buch zwischen Deutsch und Englisch gewechselt und finde beides ziemlich gut. Mir hat die Geschichte sehr gefallen.
Ich mochte Seth als Charakter wirklich gerne, ich mochte es, wie nachdenklich und emotional vor allem die erste Hälfte des Buches war, und ich mochte auch, wie das alles zusammenpasste. Aus irgendeinem Grund musste ich trotzdem immer wieder damit kämpfen, das Buch in die Hand zu nehmen, denn obwohl ich alles daran mochte, hat es mich irgendwie erschöpft, es zu lesen, aber ich würde auf keinen Fall sagen, dass es ein schlechtes Buch ist. Ganz und gar nicht.
Auch wenn es ganz sicher nicht das ist, was ich erwartet habe. Ich weiß nicht einmal, warum, der Klappentext verglich die Geschichte sogar mit Matrix und Inception (zumindest in meiner Version), also hätte ich das alles auf jeden Fall kommen sehen müssen, aber nichts anderes (am allerwenigsten das sehr ruhige grüne Cover) hat mich nach dem ersten Teil des Buches auf alles vorbereitet, und so hat es mich völlig überrascht. Aber irgendwie hat es funktioniert.
Das Buch fühlt sich an, als würde es nach dem ersten Teil das Genre komplett wechseln, und plötzlich geht es von diesem sehr langsamen und nachdenklichen Tempo und einer Person, die versucht, ihr Leben zu verarbeiten und ihre Entscheidungen zu akzeptieren, zu einem Science-Fiction-Roman mit Kämpfen und dem Ende der Welt und so weiter, und ich habe das Gefühl, dass mich das aus der ganzen Situation hätte herausreißen sollen, aber das tat es nicht. Es fühlte sich richtig an, diesen Weg zu gehen.

Seth war ein großartiger Hauptcharakter. Er macht Fehler, ist ziemlich egozentrisch (zumindest oft, nicht immer), aber er war auch wirklich liebenswert und man hatte das Gefühl, dass er im Recht war. Ja, er hat dummes Zeug gemacht, und ja, vielleicht hat er unüberlegte Entscheidungen getroffen, und vielleicht ging es nicht nur um ihn, und er hätte manche Dinge nicht tun oder annehmen sollen, aber ... es machte Sinn, dass er so war, und es machte Sinn, warum er sich so fühlte, wie er sich fühlte, und mit all seinen Problemen und Schwächen war er trotzdem großartig.
Das Gleiche gilt für Tomasz, der bei weitem mein Liebling ist (er musste so viel durchmachen, und er ist so stark, und trotzdem schafft er es, glücklich zu sein und für sein Glück zu kämpfen, und er versucht, dass es allen besser geht, und ich liebe diesen starken kleinen Kämpfer einfach so sehr, ihr habt keine Ahnung!), und natürlich auch Regine. Sie ist auch großartig. Ein bisschen kühl, aber genauso eine Kämpferin wie der Rest, und sie versucht es auch, und Gott, ich liebe es, dass sie weiß, was sie will. Ja, sie ist voreingenommen (natürlich ist sie das), und sie könnte wahrscheinlich versuchen, besser zu sein, aber es ist so offensichtlich, woher sie kommt, und es machte für sie genauso viel Sinn, so zu sein, wie für den Rest von ihnen, und ich liebe einfach alle Figuren.

Ich mochte auch alle Geschichten und die damit verbundenen Personen, und es war wirklich interessant, die Welt kennenzulernen, in der sie alle leben. Auch der Schluss hat mir sehr gut gefallen, und zu erfahren, was mit den Charakteren passiert ist, und es hat mir ein paar Mal das Herz gebrochen, und ich habe auch ein paar Mal fast geweint, aber es war trotzdem eine schöne Geschichte. Und auch wenn es manchmal sehr düster und traurig wurde, war es mir nie zu viel. Meiner Meinung nach war es immer recht ausgewogen und hatte die meiste Zeit über sogar etwas Hoffnungsvolles an sich (auch wenn es manchmal sehr hoffnungslos war).

Das einzige, was mir an dem Buch nicht gefallen hat, war das Ende. Oder ich mag das Ende eigentlich, aber ich mochte nicht, wann das Ende angesetzt wurde. Ich wollte wirklich ein bisschen mehr darüber wissen, wie es weitergeht. Vor allem, weil ich mir von Anfang an nichts sehnlicher gewünscht habe, als dass die Eltern tatsächlich aktiv erkennen, dass sie vielleicht zwei Kinder haben und eines dieser Kinder das Gefühl hat, dass seine Eltern sich nicht so sehr um es kümmern, und ich wollte wirklich sehen, wie sie zumindest anfangen, das alles zu verarbeiten. Aber das Ende hat funktioniert, und ich bin nicht wirklich enttäuscht oder so, denn das meiste war da, und mir gefällt, wo alle Figuren (vorerst) gelandet sind.

Die Geschichte hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wirklich überraschend, weil ich keine Ahnung hatte, worauf ich mich einlasse, und vielleicht hätte der Genre-Bruch nicht funktionieren sollen, aber irgendwie hat es doch funktioniert. Zumindest für mich. Ich mag aber auch langsame Bücher (und man muss eine Menge langsamer Szenen überstehen, bevor es richtig Fahrt aufnimmt), also vielleicht wenn man was schnelles erwartet/erhofft, dann lieber doch zu einer anderen geschichte greifen.