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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2025

Nicht so gut wie ich Fairy Tail in Erinnerung habe

Fairy Girls 1
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Ich habe Fairy Tail vor Jahren mal angefangen zu lesen, fand es ziemlich amüsant, soweit ich mich erinnern kann, und hatte jetzt recht hohe Erwartungen, als mir Band 1 von Fairy Girls in die Hände fiel, ...

Ich habe Fairy Tail vor Jahren mal angefangen zu lesen, fand es ziemlich amüsant, soweit ich mich erinnern kann, und hatte jetzt recht hohe Erwartungen, als mir Band 1 von Fairy Girls in die Hände fiel, muss aber sagen dass diese nicht wirklich erfüllt werden konnten.
Der Plot ist ganz nett, mit dem Mysterium um den verschwundenen König, die Kämpfe sind auch nicht schlecht, in denen jedes von den Mädchen mal ihre Stärke mehr hervorheben kann und es damit zwischen ihnen recht ausgeglichen ist, und an der ein oder anderen Stelle schmunzeln musste ich auch, leider wirkte die Geschichte mit den Zeichnungen und einigen Handlungen der Gegenspieler aber eher wie Fanservice und als würde ein Fokus darauf liegen sie in besonders bloßstellende Situationen bekommen, was obwohl es nicht der Großteil des Buches war, für mich dennoch dafür gesorgt hat, dass es meinen Lesespaß insgesamt eher gemindert hat.
Trotzdem in meinen Augen auch kein grauenhaftes Buch, es reicht nur auf keinen Fall an das heran, woran ich mich von der Originalreihe erinnere.

Veröffentlicht am 20.03.2025

Amüsante Unterhaltung, die auch zum Nachdenken anregt

Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Werke 1)
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Ich habe das Buch schon mal gelesen, vor Jahren, und auch als Hörbuch gehört. Ich konnte mich nicht an viel erinner, außer, dass es mir Spaß gemacht hat, und jetzt beim erneuten Lesen muss ich sagen: das ...

Ich habe das Buch schon mal gelesen, vor Jahren, und auch als Hörbuch gehört. Ich konnte mich nicht an viel erinner, außer, dass es mir Spaß gemacht hat, und jetzt beim erneuten Lesen muss ich sagen: das tut es immer noch. Teilweise fand ich es ein klein wenig anstrengend, aber großteils lustig, und der ein oder andere ernsthafte(re) Gedankengang wurde beim Lesen durchaus auch ausgelöst.
Hörbuch ist aber auf jeden Fall mehr zu empfehlen, denke ich, einfach weil Kling echt gut mit seiner Stimme arbeitet, und das noch mal mehr Bewegung in alles reinbringt!

Veröffentlicht am 20.03.2025

Nach Heartstopper absolut unerwartet

Solitaire (deutsche Ausgabe)
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Dieses Buch war absolut nicht, was ich erwartet habe, und ich fand‘s super.
Bis zu diesem Buch kannte ich nur Heartstopper von Oseman, und die ersten paar Seiten von Loveless, und die ersten drei Kapitel ...

Dieses Buch war absolut nicht, was ich erwartet habe, und ich fand‘s super.
Bis zu diesem Buch kannte ich nur Heartstopper von Oseman, und die ersten paar Seiten von Loveless, und die ersten drei Kapitel von Solitaire hatte ich schon mal gelesen, und alles davon fühlte sich immer absolut gemütlich und warm an, selbst mit den teils ziemlich harten Themen, und entsprechend bin ich irgendwie beim erneuten lesen von Anfang an jetzt davon ausgegangen, dass dieses Buch hier jetzt auch eher eine gemütliche Geschichte über psychische Gesundheit wäre (also, keine nette oder freundliche Geschichte, oder zu abgemildert, aber eben trotzdem irgendwie „warm“?) und für die erste Hälfte ist es auch genau das, oder auf jeden Fall hat es sich für mich genauso angefühlt: Ernst und ehrlich und schwer, aber trotzdem irgendwie gemütlich, und dann kam die zweite Hälfte, und plötzlich wurde es so viel ernster und ich war absolut nicht darauf vorbereitet.
Es hat mir trotzdem echt gut gefallen. Das Buch hat es verdient, so ernst und düster und wirkungsvoll zu sein, und Tori hat es verdient, dass so ernst dargestellt wird, wie schwer das alles ist, und natürlich ist das, was sie durchmacht, nichts gemütliches, also fühlte es sich doch so an, als wäre die Änderung im Ton der Geschichte absolut verdient, und es hat für mich auch echt gut funktioniert, es kam nur trotzdem irgendwie trotzdem aus dem nichts für mich.

Ich persönlich liebe Tori so sehr, sie ist ein fantastischer Charakter, und ich find‘s immer richtig toll, über sie und Charlie zu lesen, und wie sehr sie an ihrem Bruder hängt, und sie ist so loyal ihm gegenüber, aber gleichzeitig ist es auch richtig offensichtlich, dass das für sie nicht wirklich gut ist, und es gibt nicht wirklich viele Leute, die für sie auf diese Art und Weise da sind, und entsprechend habe ich es erstaunlich genossen, dieses Buch aus ihrer Sicht zu haben, in dem beschrieben wird, wie schwer die Dinge für sie sind selbst wenn sie‘s nicht immer merkt. Und so leid sie mir auch tut, es war trotzdem auch irgendwie großartig?
Mit dem Buch an sich konnte ich aber auch viel Anfangen, ganz unabhängig von Tori. Ich glaube nicht, dass ich wirklich Depressionen habe, oder ähnliches (keine Ahnung) aber ich habe so Phasen, die man vielleicht doch als depressive Phasen bezeichnen könnte, und ich konnte doch eine Menge von dem nachempfinden, was Tori gedacht oder durchgemacht hat. Nicht alles, und besonders nicht die wirklich schweren Momente, aber auch die kleineren Dinge haben dafür gesorgt, dass das alles sich doch sehr echt angefühlt hat für mich, und mir hat die Darstellung und wie Oseman das alles handhabt ziemlich gut gefallen/ich wusste es zu schätzen.

Ich war nicht der größte Fan vom Ende (nicht die emotionale Komponente, die Emotionen waren gut, die haben mir gefallen, sondern die Auflösung von allem, weil sich das für mich einfach etwas zu offen angefühlt hat und als würde sich nicht viel Ändern, was Solitair angeht, und da bin ich nicht so richtig glücklich drüber), aber abgesehen davon habe ich die Zeit mit der Geschichte sehr genossen, und ich mag Tori (und Michael natürlich auch, und generell die die meisten Figuren waren echt gut, nur Tori ist natürlich die Hauptfigur), und alles in allem ist es eine echt gute Geschichte und ich hatte eine super Zeit (wenn man es denn so sagen kann) und das Buch hat mir eine Menge Dinge zum Nachdenken gegeben.
Alles in allem habe ich die Geschichte und ihre Figuren einfach sehr geschätzt.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Märchenhaft schöne Geschichte

Das Mädchen, das in den Wellen verschwand
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Diese Geschichte war richtig schön. Ich habe mich sofort in Mina verliebt und gleich danach in die Welt, und ich hatte einfach so viel Spaß mit diesem Buch über Schicksal und Bestimmung und darüber, seinen ...

Diese Geschichte war richtig schön. Ich habe mich sofort in Mina verliebt und gleich danach in die Welt, und ich hatte einfach so viel Spaß mit diesem Buch über Schicksal und Bestimmung und darüber, seinen eigenen Weg zu wählen, anstatt das, was vielleicht für einen gewählt wird, und es war wirklich gut, in meinen Augen.
Die Romanze kam für mich zu kurz (ich habe zwar die Gefühle gespürt, als sie da waren, aber sie sind einfach plötzlich aufgetaucht und es gab für mich nicht wirklich eine Geschichte, die dazu geführt hat, also verstehe ich nicht wirklich, wie die Gefühle zwischen dem ersten Treffen und den späteren Gefühlen entstanden sind: die Figuren schienen nett zu sein, aber ich habe nicht wirklich etwas Romantisches gespürt, bevor es dann plötzlich da war) und das war nicht ideal, aber abgesehen davon habe ich wirklich alle Interaktionen der Charaktere geliebt, die Freundschaft, die Familie, das Mitgefühl und die Hoffnung für andere, und Mina war einfach so ein starker Charakter, der genau wusste, was sie wollte und sogar harte Entscheidungen getroffen hat, um das zu erreichen, während sie weiterhin versucht hat, nett zu sein und die Menschen dazu zu bringen, auch nett zu sein. Habe ich sehr gemocht.
Und auch, dass die Figuren Bindungen außerhalb von Mina haben, war super. Mina ist eindeutig die Hauptfigur, aber die anderen Leute existieren auch ohne sie, oder so fühlt es sich an, und ich denke, das war wirklich gut gemacht.

Außerdem hat mir sehr gut gefallen, wie sich das Ganze am Ende abgespielt hat. Das meiste habe ich kommen sehen, aber bei einigen anderen Dingen war ich doch erstaunlich blind, bis zu dem Punkt, an dem ich es erst eine Seite vorher herausgefunden habe, obwohl es im Nachhinein so offensichtlich war, und ich finde, dass es Axie Oh echt gut gemacht hat, wie alles in dieser Geschichte zusammenhängt und einen Sinn ergibt.
Ich habe mich wirklich gut amüsiert, auch wenn die Gefühle für mich nicht viel Sinn ergeben haben, aber abgesehen davon hat mich nichts wirklich gestört, sondern ich war einfach nur sehr zufrieden mit allem und fand‘s super!

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Starke Geschichte, schöne Illustrationen, sehr emotional berührend.

Der Magische Fisch
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Ich mochte die Verbindung zwischen Märchen/Geschichten und dem wirklichen Leben sehr, und auch wie Einwanderung, Familie, Liebe und all das in das Buch einbezogen wurde. Die wechselnden Farben, je nachdem, ...

Ich mochte die Verbindung zwischen Märchen/Geschichten und dem wirklichen Leben sehr, und auch wie Einwanderung, Familie, Liebe und all das in das Buch einbezogen wurde. Die wechselnden Farben, je nachdem, auf welche Geschichte sich das Buch gerade konzentriert, waren eine wirklich schöne Note, und ich habe beim Lesen durchaus ein paar Tränen vergossen, denn obwohl ich die Erfahrungen der Charaktere nicht teile, war Trung Le Nguyen zu 100 % in der Lage, mir alle Figuren näherzubringen und für und mit ihnen zu fühlen.
Leider war ich nicht ganz überzeugt davon, wie schnell das Ende war, vor allem, nachdem alles andere ein wenig langsamer war, und das gab mir beim Lesen ein eher unbeteiligtes Gefühl. Es fühlte sich für mich einfach zu überstürzt an.
Trotzdem ist es ein echt gutes Buch, das mir gut gefallen hat, und hätte man sich beim Ende etwas mehr Zeit genommen, wären es ziemlich sicher fünf Sterne geworden.

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