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Veröffentlicht am 15.04.2025

Eher schwach

Willa of the Wood – Das Geheimnis der Wälder
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Ich hatte ehrlich meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Von der Geschichte her fand ich es durchaus interessant und wollte wissen, was passiert, von der Umsetzung her hatte ich eigentlich die ganze Zeit ...

Ich hatte ehrlich meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Von der Geschichte her fand ich es durchaus interessant und wollte wissen, was passiert, von der Umsetzung her hatte ich eigentlich die ganze Zeit zu kämpfen. Und die längste Zeit konnte ich nicht zuordnen, was genau mich eigentlich gestört hat, aber ich glaube, für mich las sich das Buch etwas zu sehr so, als gäbe es nichts um die Geschichte jetzt herum.
Also die Figuren hatten zwar irgendwie ein Leben und Vergangenheit und all das, was zu lebendigen Figuren hinzugehört, aber es fühlte sich ehrlich gesagt nicht so an. Alle Dinge kamen nur auf, wenn sie gerade für die Geschichte wichtig waren, und spielten sonst eigentlich gar keine Rolle; ich hatte nicht das Gefühl, dass das Verhalten von Figuren in ihrem Leben begründet lag sondern eher darin, wie die Geschichte es gerade braucht; die Unwissenheit der Figuren war manchmal etwas zu extrem, als dass ich mich noch im Buch hätte zurechtfinden können; und alles, was passierte, passierte irgendwie zum ersten Mal. Ich hatte nie das Gefühl, dass Willa wirklich vertraut mit Dingen war, sondern es waren immer Sachen, von denen sie schon mal gehört hatte, die aber vorher noch nie wichtig gewesen sind. Dadurch fühlte sich die Welt für mich leider nicht wie eine richtige Welt an, sondern eher leblos und wie eine Leinwand die zwar ganz hübsch war, mehr aber auch nicht.
Auch ist die Geschichte in meinen Augen zu düster für junge Kinder, für ältere Kinder aber zu plump geschrieben, und während ich durchaus die ein oder andere Sache ziemlich spannend fand, hatte ich doch gleichzeitig meine Probleme damit, wie Figuren miteinander umgegangen sind, und gerade wie schnell Willa bei einem wildfremden im Haus und sogar im selben Zimmer übernachtet ... ich weiß, dass da keinerlei merkwürdige Absichten dahinter steckten, aber es fühlt sich trotzdem nicht wie etwas an, das Kinder zwingend lesen sollten.
Auch bin ich absolut dafür, die Natur zu schützen, gleichzeitig war dieses Buch mir zu extrem in seinen Ansichten. Also nicht, dass ich sie nicht unterstützen würde, aber ich habe doch das Gefühl, dass es Abstufungen geben muss, und nicht jeder gefällte Baum ist gleich ein Weltuntergang. Was im Laufe der Zeit im Buch auch so erfahren wird, aber den Großteil der Zeit ist es eher als würde man sich eine Predigt nach der anderen anhören, und auch für ein Kinderbuch war es mir einfach zu direkt und gut/böse.
Wozu auch beigetragen hat, dass sich gefühlt ständig alles wiederholt hat. Zwar immer in anderen Worten, aber ich habe das Gefühl, auch mit 100 Seiten weniger könnte der Inhalt noch genauso bestehen bleiben, ohne dass was verloren geht.
Der Plot abseits von Willas Beziehungen zu anderen Lebewesen holt durchaus einiges für mich raus, ebenso wie das Cover und die paar guten Momente zwischendurch, der Rest war mir persönlich aber zu plump und zu weit abseits von dem, was angeblich die Zielgruppe sein sollte (gerade für Kinder war mir die Geschichte auch einfach zu deprimierend an vielen Stellen), sodass das Buch mich insgesamt nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Starke Figuren und Geschichte, eher schwache Romanze

Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
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Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Katsa ist mir als Hauptfigur schnell ans Herz gewachsen, und genauso die Menschen um sie herum. Sie hat eindeutig ihre Fehler und ist teils ziemlich urteilend, aber ...

Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Katsa ist mir als Hauptfigur schnell ans Herz gewachsen, und genauso die Menschen um sie herum. Sie hat eindeutig ihre Fehler und ist teils ziemlich urteilend, aber es hat für mich sehr gut zu ihrem Charakter und zu ihr als Figur gepasst. Sie hat ihr Weltbild, und ist verwirrt, wann immer etwas nicht damit übereinstimmt, und ich kann absolut nachvollziehen, warum das Leuten auf die Nerven gehen könnte; für mich hat's allerdings gepasst.
Gleiches gilt für Bo (ein Glück wurde der Name im Deutschen geändert, ich weiß nicht, ob ich ihn hätte ernst nehmen können, wenn zu allen anderen Namen noch das Po hinzugekommen wäre), den ich als Figur ebenfalls sehr spannend und sympathisch fand, und ich mochte, dass er emotional nahbarer war als Katsa, das hat ihr Verhältnis zueinander für mich noch mal ein wenig neuer gemacht, obwohl es in manchen Punkten recht ähnlich zu so einigen anderen Dingen war.
Ebenfalls gut fand ich die ganzen Nebenfiguren; sowie die Tatsache, dass Katsa für mich nie in Richtung "nicht wie die anderen Mädchen" gerutscht ist, obwohl es sich bei ihr ja schon fast angeboten hätte (und ich hatte es auch oft befürchtet, aber tatsächlich hatte ich eher das Gefühl, dass sie davon ausging, dass die meisten Mädchen so wären, und sie Mädchen/Frauen eher von Jungs/Männern unterschieden hat, als sich von anderen Mädchen); und wie mit dem Thema heiraten/Kinder umgegangen ist. Ich habe mir solche Sorgen gemacht, als das das erste mal aufkam, weil ich weiß, wie andere Bücher das gelöst hätten, und oh mein Gott bin ich froh darüber, wie das hier ausgegangen ist. Danke, das diese Geschichte die Richtung eingeschlagen hat!
Die Story war ebenfalls spannend zu lesen, der Gegenspieler tatsächlich ziemlich bedrohlich, die Auflösung für mich zufriedenstellend, und generell die Welt und das Geschehen in der Welt war nach meinem Geschmack.
Die eine Sache, die mir wirklich gar nicht gefallen hat, war tatsächlich die Liebesgeschichte, die für mich einfach viel zu schnell war. Ich sehe Bo und Katsa gerne zusammen, weil ich glaube, dass sie gut füreinander sind, und sie in ihren Erwartungen offensichtlich auch gut zueinander passen, aber die Art, wie das alles sich entwickelt, fühlte sich für mich einfach viel zu schnell an, so als würde es innerhalb von ein paar Seiten von "ich toleriere dich" zu "ich liebe dich" gehen, und das hat für mich gar nicht funktioniert.
Da alles drumherum mir so gefallen hat, macht es das für mich insgesamt nicht zu einem schlechteren Buch, aber für mich hätte das alles wirklich gerne länger dauern können, weil war nicht so richtig meins, egal wie sehr ich die Figuren mochte.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Guter Abschluss der Reihe

Wellenläufer - Die Wasserweber
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Und damit ist die Reihe nun beendet. Für mich ein würdiger Abschluss des ganzen. Ein paar der Probleme, die ich mit den ersten beiden Bänden hatte sind auch hier weiterhin geblieben (wie dass gerade die ...

Und damit ist die Reihe nun beendet. Für mich ein würdiger Abschluss des ganzen. Ein paar der Probleme, die ich mit den ersten beiden Bänden hatte sind auch hier weiterhin geblieben (wie dass gerade die Romanzen für mich sehr oberflächlich und die Figuren innerhalb dieser eher klischeehaft waren in meinen Augen), insgesamt ändert das aber nichts daran, dass ich weiterhin große Freude an der Geschichte hatte.
Teils wird es ein wenig viel und entsprechend unübersichtlich, die einzelnen Elemente der ersten Bücher werden in meinen Augen aber sehr gut aufgegriffen und auch zu einem großteils zufriedenstellenden Abschluss gebracht, der mich durchaus ein kleines bisschen Emotional gemacht hat. Nicht so viel, wie es vielleicht hätte sein können, aber doch so, dass ich jetzt nicht total unzufrieden bin.
Was die Figuren angeht, so muss ich gestehen, dass ich teilweise extrem frustriert war. Ich hatte eine Ahnung, in welche Richtung es geht, die sich tatsächlich auch bewahrheitet hat, und das hat sich alles gut aufgeklärt, aber leider hat es nichts daran geändert, dass ich teils beim Lesen wirklich wütend war. Das ist aber die einzige Sache, die mich wirklich dolle gestört hat, und da die denke ich durchaus gewollt war, empfinde ich das Buch insgesamt dennoch als super gelungen.
Mit hat auf jeden Fall die ganze Reihe sehr gut gefallen, und es passte durchaus stimmig zusammen, und alles in allem ist die Wellenläufer-Trilogie für mich durchaus empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Konnte für mich mit Band 1 mithalten

Wellenläufer (Band 2) - Die Muschelmagier
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Eine in meinen Augen wirklich gut gelungene Fortsetzung, die genauso spannend war, einige Dinge besser er- oder aufgeklärt hat, und unsere Helden ihrem Ziel ein wenig näher bringt. Und gerade in Zusammenhang ...

Eine in meinen Augen wirklich gut gelungene Fortsetzung, die genauso spannend war, einige Dinge besser er- oder aufgeklärt hat, und unsere Helden ihrem Ziel ein wenig näher bringt. Und gerade in Zusammenhang mit Band 1 muss ich auch sagen, dass einige Dinge wirklich gut angedeutet wurden, sodass ich mich bei der Auflösung jetzt teils doch gefragt habe, warum genau mir die Dinge nicht vorher aufgefallen sind.
Einige Dinge haben mich nicht ganz so überrascht, weil ich damit gerechnet habe, dass Figuren in die entsprechende Richtung handeln würden, andere waren für mich doch erstaunlich, und während manche Dinge ein wenig Klischeehaft blieben, oder mir auf jeden Fall eher oberflächlich erschienen (gerade was Männer/Jungen und Frauen/Mädchen angeht), fand ich es diesmal besser eingebaut in Dinge, die genau das eher nicht waren, sodass es mich weniger gestört hat, selbst wenn es mir aufgefallen ist.
Der Mahlstrom ist auf jeden Fall ein spannender Gegner, finde ich, und wie die Welt aufgebaut ist und die einzelnen Leute damit zusammenhängen gefällt mir weiterhin echt gut. Bisher konnte die Reihe mich also sehr überzeugen und ich bin neugierig, wie sich das alles am Ende aufklären wird im nächsten Band.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Spannender, solider Reihenauftakt

Die Wellenläufer (Band 1)
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Das Buch hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Sehr solide Jugendfantasy in meinen Augen.
Piraten und Seefahrt haben für mich sowieso immer irgendwie etwas magisches, und hier ist genau das mit tatsächlicher ...

Das Buch hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Sehr solide Jugendfantasy in meinen Augen.
Piraten und Seefahrt haben für mich sowieso immer irgendwie etwas magisches, und hier ist genau das mit tatsächlicher Magie verwoben, die ich super spannend zu lesen fand. Leute, die übers Wasser gehen können, und das wird im Buch auch tatsächlich gut umgesetzt? War super. Ich fand's wirklich total spannend zu lesen, wie genau das Vor- aber auch Nachteile bringt, und wie die einzelnen Leute mit ihrer eigenen Magie umgehen, aber auch wie andere auf sie reagieren. Hat mir sehr gefallen.
Gleiches gilt für den Plot/das Problem, von dem ich noch nicht ganz sicher bin, wie sich das auflösen wird, aber das ändert nichts daran, dass ich es wirklich spannend fand, zu lesen, wie die Gruppe sich auf den Weg macht, das Problem zu lösen, und wie sie zwischendurch immer ein paar mehr Gefährten einsammeln.
Die für mich persönlich auch ein absoluter Pluspunkt waren. Teils ziemlich klischeehaft oder mit einem sechsten Sinn für Dinge, was mich nicht immer überzeugt hat/mich teils ziemlich aus dem Lesen rausgerissen hat, weil ich davon nicht begeistert war, aber gleichzeitig ist es auch eine wirklich spannende Gruppe und alle Leute sind doch unterschiedlich genug/niemand fühlte sich für mich irgendwie überflüssig oder wie eine Kopie an, und ich habe so einige Figuren ins Herz schließen können. Besonders eine, die leider viel zu wenig Zeit aufgetaucht ist, aber vielleicht habe ich in den nächsten Büchern ja mehr Glück.
Für mich persönlich ist es die dritte Meyer-Reihe, an der ich mich versuche (wenn ich mich richtig erinnere), und sie hat mir wieder richtig gut gefallen. In die zweite vor ein paar Jahren kam ich irgendwie gar nicht rein, Arkadien vor 10+ Jahren fand ich echt gut, und diese hier hat für mich auch wieder echt gut gepasst bisher, und ich freue mich schon auf die weiteren Bände, die ich auch bereits im Regal stehen habe, denn zumindest jetzt gerade gehe ich von einer sehr unterhaltsamen Reise aus und erwarte ziemlich gutes vom weiteren Geschehen.

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