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Veröffentlicht am 04.03.2025

Amüsant

Simons Katze
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Eine sehr amüsante Ansammlung kurzer Katzen-Comics, die mich durchaus das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Ohne Worte und trotzdem super zu verstehen, ich hatte also auf jeden Fall eine gute ...

Eine sehr amüsante Ansammlung kurzer Katzen-Comics, die mich durchaus das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Ohne Worte und trotzdem super zu verstehen, ich hatte also auf jeden Fall eine gute Zeit mit dem Buch.

Veröffentlicht am 02.03.2025

Actionreiche Unterhaltung

61 Stunden
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Wieder einmal eine Menge Spaß und Action. Ich bin auch positiv überrascht von der „romantischen Storyline“ in diesem Buch. Sie ist zwar auch ziemlich lächerlich (z. B. dass Reacher die Körbchengröße der ...

Wieder einmal eine Menge Spaß und Action. Ich bin auch positiv überrascht von der „romantischen Storyline“ in diesem Buch. Sie ist zwar auch ziemlich lächerlich (z. B. dass Reacher die Körbchengröße der Frau allein durch die Stimme erfährt, was einfach nur... ganz sicher, das ist bestimmt passiert), aber ich habe immer das Gefühl, dass die romantischen Situationen für Reacher zu den schwächsten Punkten der Bücher gehören (vielleicht, weil ich Reacher auch nicht deswegen lese), also fand ich es dieses Mal eigentlich ganz nett, dass die ganze Beziehung nur per Telefon stattfand und Reacher und die Frau sich in gewisser Weise ziemlich ähnlich waren, da sie seine Nachfolgerin war, also besser als einige der anderen Bücher (meiner Meinung nach), obwohl ich die Romanze gar nicht gebraucht hätte.
Die Geschichte selbst war auch ziemlich solide. Das übliche Reacher-Zeug, mit einigen Dingen, die ziemlich leicht vorhersehbar sind, und einigen, die nicht so leicht vorhersehbar sind. Vieles hat mich nicht wirklich überrascht, aber es war auch nie langweilig, und es gab keinen Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, dass jemand absichtlich dumm ist, oder das Buch da irgendwie gezwungen wirkte oder so. Da gab's auf jeden Fall auch schon andere Bücher, die ich wirklich weglegen musste, weil Figuren nicht nachgedacht haben, und die mich dann viel Zeit zum Lesen gekostet haben, aber hier kam ich super durch alles durch und hatte eine echt gute Zeit mit der Geschichte!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Sehr düster aber dafür lustig

Wespennest
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Ich fühle mich fast ein wenig schlecht dafür, das zu sagen, aber das war wirklich eines der lustigsten Reacher-Bücher für mich bisher. Vielleicht habe ich auch welche vergessen, ein paar sind wirklich ...

Ich fühle mich fast ein wenig schlecht dafür, das zu sagen, aber das war wirklich eines der lustigsten Reacher-Bücher für mich bisher. Vielleicht habe ich auch welche vergessen, ein paar sind wirklich lange her für mich, aber ich hatte einfach unglaublich viel Spaß daran, wie die Dinge hier liefen. Reacher klaut viel zu viele Autos in viel zu kurzer Zeit? Niemand kommt auf die Idee zu kommunizieren, weshalb sich alle Gegenseitig im Weg stehen? Reacher versucht eigentlich gar nicht, irgendwem so richtig das Handwerk zu legen, aber alle überreagieren so sehr, dass sie sich das Leben selbst viel zu schwer machen? Und dann sind die ganzen Schlussfolgerungen der Bösewichte auch ... speziell. Aber auf eine für mich wirklich gute Art und Weise, weil oh mein Gott hatte ich Spaß an dem Chaos.

Abgesehen davon kann ich mich aber auch an kein Reacher Buch bisher erinnern, das so düster war. Auch da kann ich natürlich was vergessen, aber dieses Buch hat es für mich echt geschafft, einerseits unglaublich lustig zu sein, und andererseits wirklich schrecklich, einfach weil die Bösewichte wirklich heftig waren. (Aber es ist Reacher, also immerhin haben alle bekommen, was sie verdient haben, so mehr oder weniger, daher wenigstens etwas.)

Geschrieben mit genau der Art von trockenem und schwarzen Humor, die ich liebe, und von der Geschichte her sehr spannend. Ich habe zwar geahnt, worauf es hinausläuft, gleichzeitig hatte ich aber auch die Hoffnung, falsch zu liegen, und ich hatte nicht alles vorausgesehen, also ein bisschen Überraschung war am Ende doch mit dabei. Insgesamt sehr unterhaltsame Lektüre, und trotz des Falls vermutlich eins meiner Lieblingsbücher. (Ich bin aber vermutlich recht voreingenommen, weil der Humor mir so zugesagt hat und ich außerdem sehr positiv überrascht von fehlender Ablenkung durch romantischen Nebenplot war, denn objektiv gesehen sind einige Dinge schon sehr weit hergeholt oder etwas zu passende Zufälle, also ziemlich sicher nicht für jeden was, aber das ist vermutlich erwartbar.)

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Guter Action-Roman

Sanfter Tod in Tokio
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Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um das Buch endlich zu lesen, weil dann irgendwie doch immer anderes dazwischen kam, habe dann aber das englische Hörbuch angefangen (das ich wirklich gut fand) und ...

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um das Buch endlich zu lesen, weil dann irgendwie doch immer anderes dazwischen kam, habe dann aber das englische Hörbuch angefangen (das ich wirklich gut fand) und dann glücklicherweise fast in einem Rutsch das ganze Buch gelesen.
Rain ist ein ziemlich sympathischer Hauptcharakter, der auf jeden Fall seine Probleme mit sich bringt, die es sehr spannend machen, über ihn zu lesen. Offensichtlich ist er als Auftragskiller nicht die netteste Person (zumindest nicht zu jedem), aber gleichzeitig hat er mit seinen Grundsätzen trotzdem genug Anstand/Moral, dass ich ihn im Endeffekt trotzdem als ziemlich guten Menschen wahrnehmen würde, und ich hatte auf jeden Fall Freude daran, aus seiner Perspektive den Fall zu verfolgen.
Das Buch ist voller Action-Szenen und Rain schreckt nicht vor einem Kampf zurück, und das Tempo ist dabei ziemlich ausgeglichen zwischen den schnellen Kämpfen und den etwas ruhigeren Teilen dazwischen, in denen man Tokio etwas kennenlernt oder Rain Schlussfolgerungen zieht.
Ich habe mich sehr schnell an die Reacher-Reihe erinnert gefühlt, die ich auch sehr gerne lese, wann immer mir nach einem Action-Krimi/Thriller ist, und entsprechend habe ich mich auch bei Tokio Killer sehr schnell wohlgefühlt, sobald mir klar war, was mich erwarten würde.
Die deutsche Übersetzung fand ich dabei auch gut gelungen, oder zumindest konnte ich immer damit mitgehen, wenn ich eine Stelle sowohl gehört als auch gelesen habe, und fand das ziemlich gut gemacht.
Fortsetzen werde ich Rains Reihe vermutlich nicht (außer mir fällt durch Zufall wieder eins der Bücher in die Hände, dieses hier habe ich auch nur gefunden), aber das liegt eher daran, dass ich mit Reacher bereits genügend Bücher in der Richtung habe, auf die ich zurückfallen kann, wann immer ich Lust darauf habe, und zwei solcher Action-Reihen sind für mich eher überflüssig. Wäre dem nicht so, dann könnte ich mir gut vorstellen, auch weitere Rain-Bücher zu lesen.

Veröffentlicht am 03.02.2025

Nicht so gut wie ich es in Erinnerung hatte

Der letzte Wunsch
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Ich habe der letzte Wunsch schon einmal gelesen, und nun erneut, weil ich mich an nichts erinnern konnte, außer dass ich es ganz gut fand, und ich die Reihe gerne noch einmal vollständig lesen würde, samt ...

Ich habe der letzte Wunsch schon einmal gelesen, und nun erneut, weil ich mich an nichts erinnern konnte, außer dass ich es ganz gut fand, und ich die Reihe gerne noch einmal vollständig lesen würde, samt den ganzen Kurzgeschichten und allem, was dazu gehört. Leider muss ich sagen, dass ich das Buch diesmal nicht ganz so gut fand. Vielleicht auch, weil ich beim ersten Mal einfach so eine lange Pause beim lesen gemacht habe, dass ich mich nicht mehr ganz erinnern konnte, oder vermutlich, weil ich jünger war und ich darum noch nicht alles verstanden habe, ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall hatte ich diesmal eindeutig weniger Spaß an der Geschichte.
Genug, dass ich vermutlich weiterlesen werde, aber während ich inhaltlich super mitkam und ich die ganzen Wesen durchaus spannend fand, muss ich sagen, dass die Sexualisierung der Frauen mir ziemlich auf die Nerven ging, und ich auch nicht viel davon sehen konnte, dass das Buch wohl starke weibliche Figuren hat und nicht in Frauenfeindlichkeit abdriftet. Denn während ich absolut dahinterstehe, wenn weibliche Figuren ihre Sexualität frei ausleben, fand ich es doch sehr auffällig, dass hier eigentlich so ziemlich alle weiblichen Figuren extrem sexuell sind, und dann auch noch beschrieben auf eine eher kindliche Art und Weise (bzw. ihre Körper so beschrieben, wenn sie nicht sogar noch wirklich Kinder sind, und egal wie spannend ich es inhaltlich auch fand, das war für mich sehr auffällig und eher fehl am Platz, und hat mir doch viel Freude beim Lesen genommen.
Inhaltlich fand ich es spannend genug, dass ich zumindest Das Schwert der Vorsehung noch lesen werde (auch, weil es schon in meinem Regal steht) und vermutlich werde ich auch Band 1 der "echten" Geschichte eine Chance geben, für den Fall, dass sich beides vom Stil her unterscheidet, aber aktuell konnten die weiblichen Figuren mich leider wirklich nicht überzeugen.

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