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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2024

Super Fortsetzung

Ein neuer Fall für die Wanze – Nur der Floh war Zeuge
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Eine wirklich schöne Fortsetzung zu Band eins, und außerdem auch ein echt schöner Abschluss für die ganze Geschichte. Sehr spannend, für ein Kinderbuch teilweise wieder sehr düster (beides vermutlich sogar ...

Eine wirklich schöne Fortsetzung zu Band eins, und außerdem auch ein echt schöner Abschluss für die ganze Geschichte. Sehr spannend, für ein Kinderbuch teilweise wieder sehr düster (beides vermutlich sogar mehr als Band eins, auch wenn ich mich so gut an den leider nicht mehr erinnere), und das ganze wieder gemischt mit Humor (auch wenn mir der etwas weniger vorkam) und einer ganzen Menge sehr sympathischer Figuren.
Hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, und ich konnte gar nicht schnell genug durch das Buch kommen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, und wie die Geschichte endet, und insgesamt war es einfach wieder eine super Zeit, die ich hatte.
Echt gut und würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 10.10.2024

Lustiger Krimi für Kinder und Erwachsene

Die Wanze
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Das Buch hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Es fühlt sich beim Lesen sehr nach einem Detektiv Noir Film an, und entsprechend ein klein wenig düster, ernst und mysteriös, aber gleichzeitig ist es auch ...

Das Buch hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Es fühlt sich beim Lesen sehr nach einem Detektiv Noir Film an, und entsprechend ein klein wenig düster, ernst und mysteriös, aber gleichzeitig ist es auch wirklich lustig, teilweise sehr niedlich, und insgesamt hat es einfach echt gut gepasst in meinen Augen.
Es liest sich wie ein Krimi, aber wie einer, den auch Kinder super mitlesen können, ohne dass Erwachsene keinen Spaß daran haben würden. Wer einen wirklich ernsten Krimi oder einen Thriller erwartet, ist vermutlich am Ende sehr enttäuscht, aber angesichts des Covers denke ich, dass sehr offensichtlich ist, dass es sich eher um ein Kinderbuch als einen Erwachsenenkrimi handelt.
Und für das ist es durchaus ernst und auch spannend, sodass es auch für ältere Leser gut funktioniert. Hat mir viel Freude bereitet.

Veröffentlicht am 10.10.2024

Zusammenhangslos aber schön geschrieben

Komplett Gänsehaut
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Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, worum es in diesem Buch geht. Hatte ich vorher nicht und nach dem Lesen bin ich auch nicht schlauer. Es sind einfach sehr viele Gedanken aus dem Leben einer Person, ...

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, worum es in diesem Buch geht. Hatte ich vorher nicht und nach dem Lesen bin ich auch nicht schlauer. Es sind einfach sehr viele Gedanken aus dem Leben einer Person, Erlebnisse und Geschehen, die maximal lose zusammenhängen, und eine wirkliche Geschichte steckt nicht dahinter.
Ich fand es allerdings alles sehr einfach zu lesen, teilweise war es auch ganz lustig, und auch wenn das alles kein Ziel hatte, kam ich damit doch gut zurecht. Irgendetwas an dem Stil hat mir einfach gefallen, und es hat mich nicht so sehr gestört, keine Zusammenhänge zu haben, ich kann aber auch absolut nachvollziehen, wenn das frustrierend ist. Normalerweise fände ich es wohl auch eher nervig, aber hier hat's für mich aus irgendeinem Grund funktioniert.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Goßteils chaotisch amüsant

Herr und Frau Hase - Die Superdetektive
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Das Buch an sich hat mir gut gefallen. Es ist sehr chaotisch, was meinen Humor ziemlich gut trifft, weshalb ich auch eine Menge Spaß am Lesen hatte. Leider ist es teilweise auch etwas zu chaotisch, worunter ...

Das Buch an sich hat mir gut gefallen. Es ist sehr chaotisch, was meinen Humor ziemlich gut trifft, weshalb ich auch eine Menge Spaß am Lesen hatte. Leider ist es teilweise auch etwas zu chaotisch, worunter die Geschichte zu leiden hat, auch wenn die Momente an sich amüsant sind. Außerdem gefallen mir die Hauptfiguren zwar ziemlich gut und man verbringt natürlich die meiste Zeit bei ihnen, die Nebenfiguren (die Eltern) sind dafür aber leider umso schwächer, und ich habe richtig gemerkt, wie es mich frustriert hat, wann immer die Eltern irgendwo aufgetaucht sind. Ich verstehe natürlich, dass auch da das Ziel eigentlich Humor war, leider waren die Eltern für meinen Geschmack aber einfach zu viel, was es dann wieder unlustiger gemacht hat. Das ganze ist natürlich mit voller Absicht passiert, und liest sich auch wie volle Absicht, leider hat das nichts daran geändert, wie inkompetent und verantwortungslos die Eltern sind, und an der Stelle konnte ich das Buch leider viel zu wenig genießen.
Ein Stellenweise sehr übertriebenes und manchmal eindimensionales Buch, gleichzeitig lebt der Humor im Buch aber auch genau davon, und ich denke, gerade für Kinder ist es vermutlich nur lustig, weil sie sich an vielen der anderen Dinge nicht stören, auch wenn ich denke, dass die manche Dinge vermutlich auch nicht so richtig verstehen würden.
Aber kein schlechtes Buch, und zumindest für die eigene Belustigung kann ich es (großteils) doch empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.10.2024

Immer noch ziemlich gut

Das Vermächtnis der Drachenreiter
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Ich habe Eragon bereits einmal in der Grundschule gelesen, habe aber aus irgendeinem Grund nach Band 1/während Band 2 aufgehört zu lesen, und obwohl ich weiß, dass ich die Bücher verdammt gut fand, nie ...

Ich habe Eragon bereits einmal in der Grundschule gelesen, habe aber aus irgendeinem Grund nach Band 1/während Band 2 aufgehört zu lesen, und obwohl ich weiß, dass ich die Bücher verdammt gut fand, nie wieder angefangen. Und weil mir jetzt kürzlich drei der Bücher in die Hände gefallen sind, dachte ich, ich könnte mich ja noch einmal daran versuchen, und da ich mich an nichts erinnern konnte, habe ich wieder mit Band 1 begonnen.
Der mir auch jetzt wieder gut gefallen hat. Ich denke, mir sind mehr Schwachstellen aufgefallen, als als ich ein Kind war (ich finde zum Beispiel das Worldbuilding teils recht ungelenk/gezwungen eingebaut, einige Freundschaften entwickeln sich zu schnell (innerhalb von 20 Seiten soll ich plötzlich glauben, dass Murtagh und Eragon sich so nahe stehen wie Brüder, nachdem man vorher mit Brom über so lange Zeit eine Bindung aufgebaut hat), manchmal fühlte es sich für mich etwas konstruiert an, wenn Eragon Dinge überhört/mitbekommen hat und wie das passiert ist, und Eragon meistert wirklich viele Dinge einfach so auf anhieb oder innerhalb weniger Zeilen (die zwar teils auch mehrere Tage/Wochen beschreiben, aber trotzdem fühlte es sich an einigen Stellen einfach sehr schnell an)), aber insgesamt hatte ich trotzdem viel Spaß, und auch wenn Eragon manche Dinge in meinen Augen zu schnell gelernt hat, hat das meinem Spaß tatsächlich nicht so viel geschadet, da er dennoch auch Schwächen beibehält, und er selbst mit zu großen Fähigkeiten keineswegs ein Meister in allem ist.
Auch gab es manchmal einen sehr schmalen Grad, zwischen nervig und erträglich den Eragon für mich gewandert ist, dadurch, dass er aber erst 15/16 ist, kam ich wiederum super damit klar, dass er manchmal aufbrausend ist oder zu schnell/unüberlegt handelt, denn ich hatte durchaus das Gefühl, dass das zu einem Kind passen würde. Insofern mochte ich ihn trotzdem echt gerne, und für alle anderen Figuren gilt es genauso.
Alle größeren Figuren wirkten zumindest im Ansatz tiefgründig, und die Nebenfiguren waren vielleicht manchmal recht simpel, gleichzeitig gibt es aber genügend Leute insgesamt, dass ich gut damit leben kann, dass ein paar dann nicht so sehr ausgearbeitet waren.
Auch hat die Welt mir gut gefallen. Ab und an fand ich die Erklärungen wie gesagt etwas gezwungen eingebaut, aber trotzdem waren die Begebenheiten spannend, genau wie die Monster und Wesen, und beim Lesen merkt man auch durchaus, dass Dinge auf dem Spiel stehen. Es fühlt sich keineswegs zu leicht an, wie Eragon und andere an ihre Ziele gelangen, und auch wenn das Buch für mich durchgehend einen hoffnungsvollen Ton beibehalten hat und ich jetzt nie wirklich von den Problemen irgendwie richtig mitgenommen wurde/die mich beim Lesen nicht bedrückt/richtig berührt hätten, wurde trotzdem sehr deutlich, dass nicht alles Freundlich ist, und dass es große Probleme sind, und dass es Eragon und anderen einiges abverlangt, und insofern fand ich die Schwierigkeiten auch dann sehr gut gemacht, wenn ich mich nicht komplett auf sie einlassen/nicht wirklich immer mit den Menschen mitfühlen konnte (emotional zumindest, vom Verständnis her war ich eigentlich immer ganz bei ihnen und konnte nachvollziehen, warum/was/wie getan/reagiert wurde).
Insgesamt ein ziemlich guter Anfang zur Reihe, würde ich behaupten, und ich habe auf jeden Fall große Hoffnungen, dass ich diesmal die ganze Reihe und nicht nur Band 1 schaffen werde, auch wenn ich es nicht ganz so sehr genießen konnte wie beim ersten Versuch, denn ich bin mir recht sicher, dass ich das Buch mit 12 als ziemlich perfekt bewertet hätte.

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