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Veröffentlicht am 28.09.2025

Tolles Setting und Story mit nicht ganz überzeugendem Love Triangle

The Night Ends With Fire
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Dieses Buch hat mir einerseits unglaublich viel Spaß gemacht, andererseits hatte es aber auch hier und da einige Schwächen. Es geht um Hai Meilin, die sich um ihrem Vater und einer ungewollten Verlobung ...

Dieses Buch hat mir einerseits unglaublich viel Spaß gemacht, andererseits hatte es aber auch hier und da einige Schwächen. Es geht um Hai Meilin, die sich um ihrem Vater und einer ungewollten Verlobung zu entfliehen als Mann ausgibt, und der Armee beitreten möchte, hauptsächlich, um zumindest noch ein paar Monate lang ihre Freiheit zu genießen.

Und was eindeutig für das Buch spricht (neben der unglaublich ansprechenden Aufmachung natürlich) ist Meilin, der ich wirklich gerne gefolgt bin. Sie hat Ziele, einen starken Charakter, macht eindeutig Fehler und ist nicht perfekt, aber in ihrer Menschlichkeit fand ich sie trotzdem total spannend, um ihren Gedanken zu folgen.
Was ich ebenfalls ganz gut gemacht fand, mir andererseits aber auch immer mal wieder zu anstrengend war, was das Theme zur Rolle der Frau. Frauen dürfen hier keinerlei Bedürfnisse haben, und sind hauptsächlich als Eigentum zu betrachten, eine Einstellung, die Meilin aufgrund ihrer Erziehung ebenfalls nur so kennt, weshalb sie entsprechend mit ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen so ihre Probleme hat, weil sie natürlich nicht "normal" handelt. Und natürlich verstehe ich total, woher es kommt, und warum Meilin ebenfalls solche Gedanken hat, wie sollte es immerhin anders sein, wenn sie die Welt nur so kennt, leider ändert es trotzdem nichts daran, dass ich die Momente nicht immer passend fand, in denen sie darüber nachdenkt. Was mich halt manchmal ein bisschen aus dem Lesen rausgerissen hat (gleichzeitig ergibt es aber für die Welt und Meilin wie gesagt Sinn, entsprechend kann ich es auch durchaus verstehen).

Gar nicht Überzeugend fand ich im Vergleich zu den letzten beiden Sachen die Romanzen. Bzw. das Love Triangle. Ich bin sowieso der Meinung, dass es die nicht braucht, aber hier hatte ich echt das Gefühl, was verpasst zu haben, denn während ein Mann von Anfang an Gefühle zeigt und es großteils so wirkt, als wäre Meilin dem ebenfalls zugetan, kam der andere für mich dann komplett aus dem nichts. Sie hat einfach plötzlich irgendwie von Gefühlen gesprochen, und ich saß vor dem Buch und habe überhaupt nicht nachvollziehen können, woher das kommt? Weder von seinem noch ihrem Verhalten aus hätte irgendwas daran für mich je auf eine Romanze hingedeutet, und als ich irgendwann verstanden habe, dass es ein Love Triangle sein soll, habe ich echt an mir gezweifelt, weil für mich halt echt nichts darauf hingedeutet hat, bis zu den letzten 100 oder 150 Seiten, in denen es plötzlich offen ausgesprochen wurde, dass da was war.
Die Nebenfiguren finde ich ebenfalls teils schwach, und irgendwie auch manchmal etwas zu ähnlich zueinander (gerade die Kameraden im Krieg haben doch teils sehr ähnliche Ansichten, auch wenn das irgendwie auch im Ansatz zwischendurch mal erklärt wird, aber da hätte ich mir trotzdem etwas mehr Differenziertheit gewünscht), dafür sind die Gegenspieler und Love Interests aber eindeutig etwas mehr ausgearbeitet und haben mehr für sich stehen als nur "Love Interest" oder "Bösewicht" auch wenn das schon viel mit reinspielt ins Geschehen.

Ebenfalls gut gefallen hat mir die Tatsache, dass die beständige Frage danach, wem man Vertrauen oder nicht vertrauen kann, auch für den Lesenden besteht. Es gibt zwar durchaus Momente, in denen ich mir dachte "okay, hier verstehe ich wirklich nicht, warum da Vertrauen/kein Vertrauen herrscht", aber den Großteil der Zeit war es für mich genauso schwierig zu durchschauen, wer jetzt vertrauenswürdig ist, wie das für Meilin der Fall war, und das fand ich durchaus ziemlich cool gelöst.

Alles in allem hatte ich auf jeden Fall viel Spaß an der Geschichte, und ich bin auch auf jeden Fall interessiert an Band zwei (auch wenn ich davon ausgehe, dass das Love Triangle hier eine größere rolle spielen wird und mir damit vermutlich mehr auf die Nerven geht), von dem ich aktuell davon ausgehe, dass ich daran ebenfalls viel Freude haben werde und von dem ich auch gespannt bin, wie genau die Geschichte jetzt in welche Richtung auch immer weitergeht.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Starke Ideen mit leider mäßiger Umsetzung

Nightblood Prince
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Dieses (Hör)Buch hat wirklich unglaublich stark angefangen, mit der Zeit dann aber irgendwie immer mehr nachgelassen in meinen Augen. Das Cover springt einem mit den Farben und der Komposition der drei ...

Dieses (Hör)Buch hat wirklich unglaublich stark angefangen, mit der Zeit dann aber irgendwie immer mehr nachgelassen in meinen Augen. Das Cover springt einem mit den Farben und der Komposition der drei Figuren sofort ins Auge und ist total ansprechend, sodass ich wirklich sofort Interesse am Lesen/Hören hatte, und die Sprecherin ist echt richtig gut darin gewesen, die Gefühle und Zwiespälte der verschiedenen Figuren darzustellen. Inhaltlich fand ich auch die Ideen der Figuren echt stark, leider ist die Umsetzung dann aber doch recht häufig eher mäßig gewesen. Fei soll eigentlich nach einer Prophezeiung die Kaiserin aller Kaiserinnen werden und das Reich einen, ist als Frau in einer patriarchalen Welt allerdings eindeutig im Nachteil, weil die meisten Männer sie lediglich als Besitz ansehen, und möchte dem entsprechend entkommen, woraufhin das ganze Buch sich entfaltet. Der Anfang hat mir an der Stelle auch echt gut gefallen. Ich mochte, wie wir an alle Figuren herangeführt wurden und deren Ziele kennengelernt haben, und dass doch recht früh klar war, was die jeweiligen Parteien genau mochten. Leider verschwimmen genau diese klaren Ziele allerdings erstaunlich schnell, für riesige Probleme wie Kriege gibt es eher kindische persönliche Gründe (oder so kam es mir vor), beide Love Interests sind eher mäßig bis schlecht, was ihre Taten angeht (beim einen war ich von Anfang an überhaupt nicht überzeugt, beim anderen hatte ich zum Ende hin immer mehr das Gefühl, dass die Autorin versucht hat, ihn schlechter zu machen, damit der eine dann wieder besser dasteht), lassen Fei den Großteil der Zeit kaum eigene Entscheidungen treffen (auch wenn sie so tun, als ob), und von allen Hauptfiguren fand ich Fei tatsächlich am stärksten, aber auch sie scheint sich ständig zu widersprechen, ihre Ziele aus den Augen zu verlieren, und ändert ihre Meinungen und Ansichten gefühlt mit jedem Schritt den sie tut, abhängig davon, was Männer in ihrer Umgebung tun. Alles in allem sehe ich echt starke Ansätze in dem Buch und es gab so einige Dinge, die mir echt hätten gefallen können, die letzten Stunden des Hörbuchs habe ich aber wirklich das Ende kaum noch abwarten können, und wurde dann sogar mit der Auflösung von allem noch enttäuschter. So hübsch das Cover also auch ist, und so gut ich die auch Ideen finde (und die "Vibes" sind tatsächlich auch nicht schlecht), für mich endet an dieser Stelle die Reise mit der Reihe, denn ich hatte leider schon hier damit zu kämpfen, diesen ersten Band zu beenden.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Weiterhin nicht total überzeugend

Land of Stories: Das magische Land – Die Rückkehr der Zauberin
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Fand ich dieses Buch besser als Band 1 ... vielleicht? Ich hatte das Gefühl, dass man hier ein bisschen mehr Zeit mit den Figuren verbracht hat, und es gab eindeutig mehr, die ich mochte, gleichzeitig ...

Fand ich dieses Buch besser als Band 1 ... vielleicht? Ich hatte das Gefühl, dass man hier ein bisschen mehr Zeit mit den Figuren verbracht hat, und es gab eindeutig mehr, die ich mochte, gleichzeitig wiederholt sich hauptsächlich die Geschichte (Gegenstände für einen Zauber suchen), ein paar Figuren gingen mir auch sehr auf die Nerven (dafür, wie intelligent Alex sein soll, tut sie echt nicht die schlausten Dinge), und das Ende fand ich auch ziemlich enttäuschend. Gleichzeitig war es aber nicht ganz so sehr dieses "einfach einen Plotpunkt nach dem anderen abarbeiten", was ich echt gut fand, dafür gab es viel "die Leute vom vorherigen Buch abarbeiten, weil man die schon kennt" oder so fühlte es sich teils an. Was denke ich nicht schlecht ist als Kinderbuch, und so hat man eben einige Figuren auch etwas besser kennengelernt, und es war keineswegs so, dass ich die nicht gerne wiedergesehen habe, aber ich habe eben auch das Gefühl, dass das ganze besser in eine "neue" Geschichte hätte eingearbeitet werden können, und generell dass es gerne eine neue Geschichte hätte geben können, weil so wirkte es auf mich auch oft wie "wir machen einfach ganz viel wie beim ersten Mal, wird schon".
Als "Kinderbuch" (bzw. halt für Grundschüler) sehr solide, auch wenn ich denke, dass Kinder auch mehr Abwechslung verdient hätten, für mich persönlich endet die Reise mit den Kindern hier aber, den trotz meiner eigentlichen Liebe für Kinderbücher habe ich nicht wirklich Interesse an ständigen Wiederholungen und teils doch recht einseitigen Figuren.

Veröffentlicht am 19.09.2025

Leider viel verschenktes Potenzial

Land of Stories: Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber
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Ich finde die Idee dieser Geschichte eine richtig gute, auch wenn sie nicht komplett neu ist. Die Märchen sind echt in einer anderen Welt, und die Kinder müssen jetzt ihren Weg zurück nach Hause finden. ...

Ich finde die Idee dieser Geschichte eine richtig gute, auch wenn sie nicht komplett neu ist. Die Märchen sind echt in einer anderen Welt, und die Kinder müssen jetzt ihren Weg zurück nach Hause finden. Ich liebe Märchen, ich finde Isekais tatsächlich meist auch ziemlich ansprechend, und Kinderbücher lese ich auch immer mal ganz gerne, entsprechend war das hier eigentlich ein ziemliches Erfolgsrezept, um mir zu gefallen.
Leider hat es an der Umsetzung durchaus gemangelt, und ich fürchte, dass einer der Gründe dafür tatsächlich der war, dass es um Märchen ging. Obwohl ich Märchen und deren Neuerzählungen eigentlich ja mag, aber hier wurde dadurch, dass alle Märchen schon bekannt sind, leider zu wenig Fokus auf die Märchen gelegt. Und gleichzeitig irgendwie auch zu viel. So sind Märchen in der echten Welt sogar Unterrichts-Inhalt (und das mit so starkem Fokus, das man meinen könnte, das wäre lebensnotwendiges Wissen, während aber gleichzeitig kaum ein Kind überhaupt Märchen kennt, was mir echt lächerlich vorkam (eventuell sind Märchen aber auch einfach in anderen Ländern nicht so üblich, hier gebe ich zu, dass ich keine Ahnung habe, nur ich kenne eigentlich niemanden, der ohne Märchen aufgewachsen ist, entsprechend fand ich persönlich es schräg, dass es hier eine Besonderheit war, Märchen zu kennen), und gerade am Anfang wird auch lange darüber gesprochen, was für Nachrichten denn in Märchen stecken, sobald die Kinder aber in der Märchenwelt gelandet sind, hat man praktisch nur noch Handlung ohne Ende, Gefühle werden nur genannt, nicht gezeigt, alle Probleme lösen sich sehr bequem einfach nebenbei auf, wodurch die Figuren auch noch extrem passiv wirken (gut, das ist irgendwie typisch Märchen, aber angesichts dessen, dass das hier kein Märchen ist, sondern ein Buch über Märchen, bin ich nicht wirklich bereit, dem zu vergeben), und insgesamt fehlt mir einfach der Fantasy-Aspekt des Buches. Ich hätte richtig gerne Spannung und Magie gehabt, stattdessen habe ich ein wildes zusammenwürfeln bekannter Märchen bekommen, die aber praktisch nur der Hintergrund für eine Geschichte waren, die wesentlich mehr mit diesem Hintergrund hätte interagieren sollen und stattdessen einfach durch die einzelnen Szenerien hindurchgerannt ist.
Ich sehe eindeutig Potenzial in der Welt und den Figuren, in diesem Band wurde allerdings auch viel davon verschenkt. Da sich Band 2 bereits in meinem Besitz befindet, werde ich die Reihe hier nicht abbrechen und stattdessen sehen, ob das Potenzial vielleicht mehr ausgeschöpft wird, wenn die Grundlagen der Welt nun gegeben sind und daher bedeutsamer mit ihnen interagiert werden kann, bisher bin ich aber leider eher etwas enttäuscht, auch wenn ich die guten Ideen durchaus anerkenne.

Veröffentlicht am 14.09.2025

Richtig tolle Welt mit leider doch viel verschenktem Potenzial

Soulmates and Other Ways to Die
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Dieses Buch hat mich am Anfang wirklich sehr schnell abgeholt. Eine RomCom in der Apokalypse, in der zwei Seelenverwandte versuchen, einander wieder loszuwerden, während sie aufeinander aufpassen müssen, ...

Dieses Buch hat mich am Anfang wirklich sehr schnell abgeholt. Eine RomCom in der Apokalypse, in der zwei Seelenverwandte versuchen, einander wieder loszuwerden, während sie aufeinander aufpassen müssen, weil wenn einer stirbt, stirbt der andere auch? Count me in. Klang wirklich interessant, die Leseprobe fand ich überzeugend, und als ich dann das Buch vollständig lesen konnte (was ich tatsächlich auch in drei Tagen geschafft habe, denn es lässt sich wirklich leicht lesen) ging es genauso weiter.
Zoe und Miloo sind Seelenverwandte (oder KinTwins, wie sie hier genannt werden), die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber plötzlich müssensie dann doch zusammenarbeiten, um den jeweils anderen wieder loswerden zu können. Nur natürlich lernt man sich auch besser kennen, wenn man so sehr am selben Strang zieht, und so wird aus anfänglichem Hass dann doch sehr schnell sowas wie Freundschaft. Was für mich auch wirklich gut funktioniert hat. Zoe wird inMilos Freundesgruppe hereingezogen und aufgenommen, und erlebt zum ersten Mal seit Jahren, wie es ist, sich nicht ständig im eigenen Haus einzuschließen, während Milo lernt, dass Adrenalin vielleicht nicht das wichtigste auf der Welt ist, und man ab und an auch mal Rücksicht auf andere nehmen kann.
Leider muss ich sagen, dass ich darüber hinaus kaum Chemie zwischen den beiden gefühlt habe. Die Freundschaft kaufe ich ihnen voll ab, die angebliche Romanze leider gar nicht. Dabei ist es nicht einmal so, als würde Welliver keine Romanzen schreiben können, den der besten Freundin von Milo habe ich ihre Beziehung schon abgekauft.
Die Figuren einzeln fand ich ebenfalls stark (auch wenn ich teils das Gefühl hatte, besonders bei Zoe, dass die erste Charakterisierung überhaupt nicht der Wahrheit entsprach, und sie eher Dinge gemacht hat, die ich nicht zwingend als passend empfunden hätte), und auch richtig gut gefallen hat mir, wie und dass queere Themen in der Geschichte aufgegriffen wurden. Man merkt, dass Welliver sich Gedanken gemacht hat, und wie queere Themen nebenbei immer wieder eingeflossen sind fand ich echt schön. Besonders die Erwähnung von Asexualität hat mich echt happy gemacht, weil ich damit so gar nicht gerechnet hatte. Hier wurden sich eindeutig Gedanken gemacht, und ganz viele Fragen, die ich andernfalls gehabt hätte, wurden so tatsächlich echt schön erklärt.
Ebenfalls gut gefallen hat mir die Idee der Seelenverwandtschaft, und auch die Kettenreaktion, die alle Geschehnisse automatisch immer mit sich führten. Ja, es war düster, aber irgendwie hat's auch gepasst, zu wissen wie viel mit jedem einzelnen Tod automatisch auf dem Spiel steht.
Im großen und ganzen fand ich's also richtig gut ... und dann kam die zweite Hälfte, die mich gerade weil ich den Anfang so sehr mochte eher enttäuscht hat.
Plötzlich ist Milo der praktisch erste Mensch seit Jahren, der auf die Idee kommt, anderen zu helfen, und wird dadurch ein Held (schiebt es aber Zoe in die Schuhe), Zoe wird von einer vernünftigen und bedachten Person, die immer alles durchdenkt zu jemandem, der sich plötzlich auf seine Gefühle stürzt und nur noch aus (angeblicher) Liebe handelt, unser "Bösewicht" wird wirklich sehr extrem, und aus dem RomCom, bei dem ich durchaus auch Komik erwarte, wurde eine eher richtig düstere Geschichte. Ich muss sagen, dass ich's von Anfang an nicht wirklich lustig fand, aber durch den leichten Ton, in dem alles geschrieben war, konnte ich mit dem "RomCom" trotzdem gut leben. In der zweiten Hälfte wird es aber gefühlt nur noch düster und grau und alles wird schrecklich und apokalyptisch, und damit hätte ich ganz ehrlich auch super leben können (hätte mir sogar besser gefallen als der leichte Ton am Anfang), aber die Mischung aus beidem haut für mich leider nicht hin. Man kann nicht so "hell" anfangen, und dann so "dunkel" weitermachen. Da hätte Welliver sich in meinen Augen für eins entscheiden müssen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich trotzdem eine echt gute Zeit hatte, und gerade der Anfang war wie gesagt echt super und die Welt und Ideen haben mir echt gut gefallen, am Ende war die Änderung des Tons aber unpassend, ganz viel Potenzial wurde in meinen Augen verschenkt, und es traf einfach nicht das, was die Geschichte mir eigentlich versprochen hatte.

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