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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Wenig überzeugend

Die Chroniken der drei Kriege
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Ein Fantasy-Buch, dass sich für mich extrem klassisch anfühlte, nur leider nicht immer im positiven. So fand ich es zwar durchaus angenehm geschrieben und gesprochen, und habe der Stimme gerne zugehört, ...

Ein Fantasy-Buch, dass sich für mich extrem klassisch anfühlte, nur leider nicht immer im positiven. So fand ich es zwar durchaus angenehm geschrieben und gesprochen, und habe der Stimme gerne zugehört, und auch mit den gefühlt eher "üblichen" Tropes kam ich ganz gut klar, dass es nur eine weibliche Figur im Buch gibt, die auch noch wie eine Hexe behandelt wird, hat mir aber zum Beispiel gar keinen Spaß gemacht und mir eher das Gefühl gegeben, dass das Buch weit hinter seiner Zeit zurückgeblieben ist.
Wer klassische Fantasy mag, wird vermutlich seine Freude am Buch haben, mir kam es leider eher oberflächlich vor und trotz teils hoher Einsätze war ich häufiger gelangweilt, weil ich das Gefühl hatte, alles irgendwie schon Mal gesehen zu haben.

Veröffentlicht am 07.05.2026

(Netgalley-Hörbuch)

Das Dreizehnte Kind
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Das Dreizehnte Kind ist ziemlich sicher ein Buch, dass ich mir nach dem hören jetzt auch als physisches Buch kaufen werde. Ich hatte überraschend viel Spaß an der Geschichte (nachdem ich anfangs ab und ...

Das Dreizehnte Kind ist ziemlich sicher ein Buch, dass ich mir nach dem hören jetzt auch als physisches Buch kaufen werde. Ich hatte überraschend viel Spaß an der Geschichte (nachdem ich anfangs ab und an leider etwas genervt war von allem, auch wenn ich nicht sagen könnte, warum) und das Zusammenspiel von Sterblichen und Göttern, die einander so wenig verstehen können, hat mir echt gut gefallen. Man hat sofort gemerkt, wie unterschiedlich die entsprechenden Figuren waren, aber auch die Menschen untereinander, und während es immer wieder Momente gab, in denen ich irgendwie das Gefühl hatte, Dinge schon zu kennen, hat das Buch mich an anderen Stellen doch auch immer wieder überrascht, und mir hat wirklich gut gefallen, wie sich das ganze geschehen schließlich aufgelöst hat. Ein Einzelband, der sich in meinen Augen voll und ganz gelohnt hat!

Veröffentlicht am 05.05.2026

Für Diversity ziemlich nicht-divers

Warum Diversity uns alle angeht
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Thematisch absolut ein Thema, das mich interessiert, aber leider glaube ich, dass ich um dieses Buch zu mögen Balian Buschbaum besser hätte kennen sollen, da es so viel um persönliches Leben und Biographie ...

Thematisch absolut ein Thema, das mich interessiert, aber leider glaube ich, dass ich um dieses Buch zu mögen Balian Buschbaum besser hätte kennen sollen, da es so viel um persönliches Leben und Biographie geht, dass das als Fan ganz sicher super interessant ist, für mich war es aber eher langweilig bis hin zu abschreckend, wie hier über bestimmte Themen nachgedacht wird.
Also ich bin beim Titel von einer Auseinandersetzung mit dem Thema Diversität ausgegangen, und vielleicht auch viel zum Thema, wie man Diversity vielleicht im Alltag besser thematisieren könnte oder ähnliches, stattdessen war es viel persönliches (absolut verständlich und durchaus relevant, denke ich), das aber leider sehr stereotyp war. Also viel Richtung "Mädchenspielzeug wie Puppen" und "Männer mögen Fußball" und es wird zwar ein zwei Mal erwähnt, dass es ausnahmen gibt/nicht immer so abläuft, aber für jemanden, der in seinem Buch schreibt, dass es schön wäre, wenn es irgendwann keine Türen/Schubladen mehr gäbe und nur noch die Leute an sich zählen würde, finde ich, dass er selbst sehr extrem einen Fokus auf diese Schubladen legt.
Ich verstehe auch irgendwie, dass es schwer ist, Geschlechter irgendwie gegeneinander abzugrenzen, wenn es um transgeschlechtliche Menschen geht, mir fällt es persönlich auch sehr schwer, transgeschlechtlichkeit zu erklären außer einem "das ist eben so", aber auf stereotype zurückzufallen und zu erklären, dass man schon immer wusste, dass man ein Mann ist, weil man ja nie mit Puppen gespielt hat, Kleider hasste, und man Fußball und Sport mag? Fand ich jetzt nicht so großartig.
Ich arbeite selbst mit Kindern, und so viele Jungen tragen manchmal Kleider, sei's als Verkleidung oder weil sie einfach Lust drauf hatten, und in dem Buch hatte ich das Gefühl, dass das dann gleich mit "trans" gleichgesetzt gewesen wäre. Dabei ist es auch relevant, zu verstehen, dass nicht alle Leute in Geschlechterklischees feststecken.
Insgesamt war es vielleicht kein schlechtes Buch (und mir ist auch aufgefallen, dass er in der Vertonung gegendert hat, was im Buch selbst nicht passiert ist, entsprechend scheint er sich ja seitdem auch ein wenig mehr Gedanken gemacht zu haben), aber wäre ich Fan von ihm hätte ich mit der Biographie was anfangen können, so fand ich den Fokus auf vielen Geschlechterklischees leider eher frustrierend als irgendetwas anderes.

Veröffentlicht am 05.05.2026

Schöner weiterer Teil der Reihe

Keine Kompromisse
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Ziemlich überzeugend (sagte es, als wäre es nicht seit 19 Büchern überzeugt).
Es gab ein paar kleine Stellen, die mir nicht ganz so zugesagt haben, was irgendwie das Bild von böse = hässlich/dick anging ...

Ziemlich überzeugend (sagte es, als wäre es nicht seit 19 Büchern überzeugt).
Es gab ein paar kleine Stellen, die mir nicht ganz so zugesagt haben, was irgendwie das Bild von böse = hässlich/dick anging (ist aber natürlich auch nicht das erste Mal), und außerdem war Reacher teilweise wirklich dämlich, wie er mit seiner Gehirnerschütterung umgegangen ist ... andererseits hatte er aber halt auch eine Gehirnerschütterung die ihn ein bisschen am Denken gehindert hat.
Abgesehen davon? Ein ein bisschen verletzlicher Reacher, der vielleicht nicht mehr ganz so sehr am Reisen ohne irgendwelche Verbindungen zu egal wem interessiert ist, wie man meinen könnte, ein solider Fall (dessen Auflösung man schon irgendwie hat kommen sehen, aber spricht in meinen Augen eindeutig eher für den logischen Aufbau), interessante Figuren (liebe die Oma), und lustige Szenen (Gracias, hombre), und insgesamt hatte ich einfach wie so oft eine sehr gute Zeit und viel Freude am Geschehen! :)

Veröffentlicht am 30.04.2026

War relativ überzeugend

Royal Heist
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Ein wirklich leicht zu lesendes Buch, das mir von Anfang bis Ende großteils echt gut gefallen hat. Das Tempo kam mir manchmal etwas zu schnell vor (es waren gefühlt Tage vergangen, aber trotzdem las es ...

Ein wirklich leicht zu lesendes Buch, das mir von Anfang bis Ende großteils echt gut gefallen hat. Das Tempo kam mir manchmal etwas zu schnell vor (es waren gefühlt Tage vergangen, aber trotzdem las es sich, als wären es Monate gewesen, und da kam ich nicht immer ganz mit), und entsprechend kamen mir auch einige Handlungen oder Gefühle zu abrupt vor, aber abgesehen davon hatte ich wirklich viel Freude an der Geschichte.
Die Figuren wirken in ihren Handlungen alle kompetent (zumindest bis zu einem gewissen Grad), die Motivationen glaubwürdig, und auch die kleineren Auseinandersetzungen, die mich teils etwas aufgeregt haben, waren in meinen Augen deutlich absichtlich so geschrieben und am Ende war ich ziemlich zufrieden mit den Auflösungen und wie alles geendet hat.
Ich bin nicht sicher, ob ich die Reihe zwingend weiter verfolgen würde, weil ich das Gefühl habe, dass es jetzt doch in eine Richtung gehen könnte, die mir vielleicht weniger zusagt, aber ich hätte auch nichts dagegen, sie fortzusetzen, weil bisher fand ich die Geschichte und Figuren wirklich sehr solide und ich fände es schon interessant, noch mehr zu lesen.