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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2026

Schöner weiterer Teil der Reihe

Keine Kompromisse
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Ziemlich überzeugend (sagte es, als wäre es nicht seit 19 Büchern überzeugt).
Es gab ein paar kleine Stellen, die mir nicht ganz so zugesagt haben, was irgendwie das Bild von böse = hässlich/dick anging ...

Ziemlich überzeugend (sagte es, als wäre es nicht seit 19 Büchern überzeugt).
Es gab ein paar kleine Stellen, die mir nicht ganz so zugesagt haben, was irgendwie das Bild von böse = hässlich/dick anging (ist aber natürlich auch nicht das erste Mal), und außerdem war Reacher teilweise wirklich dämlich, wie er mit seiner Gehirnerschütterung umgegangen ist ... andererseits hatte er aber halt auch eine Gehirnerschütterung die ihn ein bisschen am Denken gehindert hat.
Abgesehen davon? Ein ein bisschen verletzlicher Reacher, der vielleicht nicht mehr ganz so sehr am Reisen ohne irgendwelche Verbindungen zu egal wem interessiert ist, wie man meinen könnte, ein solider Fall (dessen Auflösung man schon irgendwie hat kommen sehen, aber spricht in meinen Augen eindeutig eher für den logischen Aufbau), interessante Figuren (liebe die Oma), und lustige Szenen (Gracias, hombre), und insgesamt hatte ich einfach wie so oft eine sehr gute Zeit und viel Freude am Geschehen! :)

Veröffentlicht am 30.04.2026

War relativ überzeugend

Royal Heist
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Ein wirklich leicht zu lesendes Buch, das mir von Anfang bis Ende großteils echt gut gefallen hat. Das Tempo kam mir manchmal etwas zu schnell vor (es waren gefühlt Tage vergangen, aber trotzdem las es ...

Ein wirklich leicht zu lesendes Buch, das mir von Anfang bis Ende großteils echt gut gefallen hat. Das Tempo kam mir manchmal etwas zu schnell vor (es waren gefühlt Tage vergangen, aber trotzdem las es sich, als wären es Monate gewesen, und da kam ich nicht immer ganz mit), und entsprechend kamen mir auch einige Handlungen oder Gefühle zu abrupt vor, aber abgesehen davon hatte ich wirklich viel Freude an der Geschichte.
Die Figuren wirken in ihren Handlungen alle kompetent (zumindest bis zu einem gewissen Grad), die Motivationen glaubwürdig, und auch die kleineren Auseinandersetzungen, die mich teils etwas aufgeregt haben, waren in meinen Augen deutlich absichtlich so geschrieben und am Ende war ich ziemlich zufrieden mit den Auflösungen und wie alles geendet hat.
Ich bin nicht sicher, ob ich die Reihe zwingend weiter verfolgen würde, weil ich das Gefühl habe, dass es jetzt doch in eine Richtung gehen könnte, die mir vielleicht weniger zusagt, aber ich hätte auch nichts dagegen, sie fortzusetzen, weil bisher fand ich die Geschichte und Figuren wirklich sehr solide und ich fände es schon interessant, noch mehr zu lesen.

Veröffentlicht am 30.04.2026

Interessantes Ergänzungsmaterial zu Wilde

Oscar Wilde – die Comic-Biografie
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Eine durchaus Interessante Erzählung über Oscar Wildes Leben, bei der einige wichtige Ereignisse aufgegriffen und angerissen werden, während andere (dem Autoren vermutlich weniger relevant erscheinenden) ...

Eine durchaus Interessante Erzählung über Oscar Wildes Leben, bei der einige wichtige Ereignisse aufgegriffen und angerissen werden, während andere (dem Autoren vermutlich weniger relevant erscheinenden) Dinge keine Aufmerksamkeit bekommen. Was ich eine absolut solide Entscheidung finde, eine Biographie nur durch die (vermeintlich) wichtigen Ereignisse zu erzählen, statt durch viele Kleinigkeiten.
Leider ist es eindeutig ein Buch, dass man zusätzlich lesen müsste, oder so kam es mir vor. Ich kenne wenige Fakten über Wilde, habe aber hier gemerkt, dass die Teile des Comics, die mir bereits bekannt waren, wesentlich interessanter waren, und mich mehr mitgenommen und abgeholt haben, da ich bereits etwas mit den einzelnen Dingen anzufangen wusste. Vieles wusste ich aber auch nicht, und bin hinterher zwar ein bisschen schlauer, merke aber auch, dass das Buch mir an den Stellen nicht Wissen auf einem Level vermittelt hat, dass ich jetzt das Gefühl hätte, wirklich mehr von Wilde zu wissen. Ich weiß mehr, ja, aber irgendwie ohne Kontext, was sich dann nicht wie Wissen mit Substanz anfühlt.
Das liegt natürlich nicht zwingend am Buch, immerhin hätte ich mich vorher belesen können (oder vermutlich ist es sogar so, dass das Comic Leute mehr anspricht, die bereits mehr Wissen haben), aber wenn mir etwas sagt, es sei eine Biographie, gehe ich irgendwie davon aus, dass ich alles nötige Wissen aus dem entsprechenden Buch erhalte, und das hat sich für mich in diesem Fall hier leider nicht bestätigen können.
Ich würde es trotzdem als sehr solides Buch bezeichnen, dass auch einiges an Informationen enthält, persönlich ginge meine Empfehlung aber eher an Leute, die sich schon länger mit Wilde beschäftigt haben, als an die Leute, die einfach generell interessiert wären, mehr zu erfahren.

Veröffentlicht am 30.04.2026

(Rezension zum Hörbuch)

Eine tödliche Partie
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Dieses Buch fand ich einerseits sehr angenehm zu hören, andererseits auch irgendwie als sei das Marketing nicht ganz richtig gewesen.
So mochte ich zwar durchaus Setting und Figuren, und fand die Romanze ...

Dieses Buch fand ich einerseits sehr angenehm zu hören, andererseits auch irgendwie als sei das Marketing nicht ganz richtig gewesen.
So mochte ich zwar durchaus Setting und Figuren, und fand die Romanze okay (hatte eindeutig seine Klischees, mit Pat, die sich ständig vorkommt, als sei sie nicht hübsch genug, und ich habe den Funken nicht ganz gefühlt, aber gleichzeitig fand ich die beiden jetzt schon ganz süß zusammen und fand das Paar jetzt nicht komplett weit hergeholt), habe aber ein Krimi mit lesbischem Paar erwartet, und nicht lesbisches Paar mit ein klein bisschen Krimi am Ende. Bis der Tote auftaucht, der im Klappentext/der Beschreibung erwähnt wird, vergehen nämlich gute zwei Drittel des Buches, in denen es nur um die Gefühle geht, die beim ersten Treffen sofort entflammen, und auch im letzten Drittel ist ein guter Anteil noch immer hauptsächlich die Romanze. Was an sich ganz cool hätte sein können, nur irgendwie kommt es mir dann eben nicht mehr wie ein Krimi vor, und eigentlich wäre mir aktuell wirklich nach Krimi zumute gewesen.
Schlecht geschrieben fand ich's aber nicht, gut gesprochen war's auch, und mit einem ein klein wenig anderen Fokus hätte ich sicherlich noch mehr Freude gehabt. So war es eher na ja. Halt okay, aber auch an keiner Stelle herausragend oder besonders überzeugend. Hätte mir ein klein wenig mehr erhofft.

Veröffentlicht am 30.04.2026

War okay

Die Spiderwick Geheimnisse - Das Lied der Nixe
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Ich stelle wieder einmal fest, dass es mich extrem frustriert, wenn Figuren, die nett rüberkommen sollen, einfach gemein sind. Kind bekommt Ärger für was, was es nicht getan hat, und dann nutzt jemand ...

Ich stelle wieder einmal fest, dass es mich extrem frustriert, wenn Figuren, die nett rüberkommen sollen, einfach gemein sind. Kind bekommt Ärger für was, was es nicht getan hat, und dann nutzt jemand das aus, um ihm mehr oder weniger noch mehr Ärger einzubrocken, und dann ist dieser jemand sauer, dass das Kind nicht gut auf ihn zu sprechen ist, und trotzdem soll ich beide noch mögen? Gab's in der ersten Reihe auch schon, und hat mich da auch schon frustriert, und hier fängt es ebenfalls so an, und irgendwie macht mich das einfach nicht glücklich.
Das ändert aber nichts daran, dass ich den Rest wieder großteils mochte. Wie die Autor:innen sich selbst ins Buch geschrieben haben fand ich etwas überflüssig, aber die Wesen waren wieder interessant, die Welt magisch, die Zeichnungen sehr ansprechend, und das Abenteuer auch wieder gleichermaßen düster und ein nettes Abenteuer für jüngere Lesende. Auch finde ich die Figuren und Familienverhältnisse an sich wieder interessant, wenn da halt nicht der Umstand wäre, wie unschuldige Leute ärger kriegen.
Insgesamt war's aber wieder okay, und ich hätte zumindest die Hoffnung, dass das mit dem Ärger wieder irgendwann aufgeklärt wird, so wie es in der ersten Reihe der Fall war?