War ok
Witch of Fate and PoisonBei Witch of Fate and Poison handelt es sich um eine Geschichte mit übernatürlichen Kreaturen und Schwierigkeiten, in der die Protagonistin mit ungewollten und unerwarteten Bekanntschaften zusammenarbeiten ...
Bei Witch of Fate and Poison handelt es sich um eine Geschichte mit übernatürlichen Kreaturen und Schwierigkeiten, in der die Protagonistin mit ungewollten und unerwarteten Bekanntschaften zusammenarbeiten muss, um ihre Schwester zu retten, und dabei das ein oder andere Geheimnis mit aufdeckt.
Mir persönlich hat die Grundidee wirklich gut gefallen. Das Setting von Hexen, die übernatürliche Wesen in Schach halten müssen kam mir nicht unbedingt neu vor, aber es war durchaus interessant, und ich fand einige "Foreshadowing"-Momente über die Ansichten von Figuren haben auch echt gut funktioniert. Ebenfalls fand ich durchaus spannend, dass wir mal keine Protagonistin haben, die von Anfang an ganz sicher und gefestigt in ihren Meinungen ist, leider muss ich hier aber auch sagen, dass sie mir manchmal zu sprunghaft war. Ich fand den Gedanken, an ihrer Entwicklung teilzuhaben, durchaus spannend, in der Umsetzung ist die dann aber zwischen ihren Meinungen ständig hin und her gesprungen und hat wirklich nicht immer die passenden Entscheidungen getroffen, was ich manchmal durchaus nervig fand.
An sich die Magie fand ich aber ganz okay gemacht, und ich denke, ich war einfach nicht die Zielgruppe für das Buch, weil mir die Geschichte insgesamt zu langweilig war, auch durch die sprunghafte Art der Protagonistin, bei der ich dadurch manchmal das Gefühl hatte, dass es einfach nicht vom Fleck geht.
Abgesehen davon hat mich eigentlich nur eine Sache wirklich groß gestört, und das war ein wirklich leicht zu vermeidendes Missverständnis, das auf mich einen extrem gezwungenen Eindruck machte, um bestimmte Szenen zu erzwingen, aber ich habe wirklich nicht verstanden warum, weil die Szenen hätten wirklich eins zu eins genauso geschrieben werden können, ohne das Missverständnis. Und damit meine ich: Ja, man hätte das Missverständnis umschreiben müssen, aber halt statt einem "oh mein Gott, du hast [Missverständnis]" hätte man einfach ein "du hast [Sache, die dem Missverständnis vorausgeht]" draus machen können, und nichts hätte sich geändert. Außer der Tatsache, dass die Protagonistin auf mich dann willensstark gewirkt hätte.
Ich muss zugeben, das hat mich sogar wirklich mehr gestört als alles andere, und zwar weil ich das Gefühl hatte, dass Fuchs eigentlich schreiben könnte, wenn sie wöllte (und weil ich Missverständnisse tatsächlich eigentlich mag, wenn sie gut geschrieben sind). Auch fand ich die Beziehung im Buch generell etwas unglaubwürdig, weil sie einerseits geschrieben war als sollte es sich um slow burn handeln, andererseits dauert es gefühlt Sekunden, bis von Gefühlen gesprochen wird (gut, stark übertrieben, aber ich war echt überrascht, als das plötzlich Gefühle 'ne Rolle spielen sollten).
Abgesehen davon würde ich sagen, dass es großteils einfach Dinge waren, die ich schon kannte, und da halt nicht die beste Umsetzung, sodass ich jetzt nicht begeistert aus dem Buch herausgehe, aber war's an sich in Ordnung? Sicher. Und die Sprecherin hat auch einen echt guten Job gemacht.
Weiterlesen werde ich persönlich also zwar auf keinen Fall, es war jetzt aber auch nicht die größte Verschwendung, die Zeit zum Lesen geopfert zu haben.
Auch das Ende an sich fand ich ganz gut, bzw. wie unsere Protagonistin da rangegangen ist. Das kam mir tatsächlich sehr erfrischend neu vor und mochte ich sehr (auch wenn's meine Meinung insgesamt nicht ändern konnte).