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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2025

Fesselnd, bildhaft, gut recherchiert

Die Brücke von London
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1749: Juliana ist frisch verwitwet und versucht nun, den Tuchladen ihres verstorbenen Mannes auf der London Bridge alleine weiterzuführen. Dabei hat sie mit einigen Problemen zu kämpfen, denn ihr Mann ...

1749: Juliana ist frisch verwitwet und versucht nun, den Tuchladen ihres verstorbenen Mannes auf der London Bridge alleine weiterzuführen. Dabei hat sie mit einigen Problemen zu kämpfen, denn ihr Mann hat ihr nicht alles so intakt hinterlassen wie sie dachte. Wird Juliana es schaffen können sich zu behaupten und ihren Laden zu retten?

1202: Die London Bridge wird gebaut. Die Kirche unterstützt diesen Bau, da er im Sinne Gottes sei. Doch mehrfach kommt es zu Unfällen, bei denen Arbeiter ums Leben kommen. Für die Kirche ist klar, da Gott diese Brücke befürwortet, kann nur der Teufel im Spiel sein und ganz schnell wird es für die vom örtlichen Priester als hexenwerk betreibend bezeichnete Sibilla und ihre Schwester Estrid gefährlich...


Ich habe mich direkt in dieses toll gestaltete Cover verliebt und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Zum Glück, denn der Schreibstil ist absolut einnehmend und passt auch sehr gut zur Handlungszeit. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und war so toll beschrieben, dass ich mich so richtig in die damalige Zeit versetzt fühlte und alles bildlich vor mir gesehen habe, als wäre ich selbst mit dabei.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und beide haben mir gleichermaßen sehr gut gefallen. Die Charaktere waren toll gezeichnet und sehr sympathisch, ich habe mich direkt mit ihnen verbunden gefühlt. Vor allem Alder und Oliver sind mir besonders ans Herz gewachsen.

Es war unheimlich spannend und interessant auf die London Bridge der damaligen Zeit abzutauchen und dieser Roman hat mir wirklich tolle Lesestunden beschert. Für Menschen, die historische Romane mögen, ist dieses Buch auf jeden Fall absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Familiengeheimnis

Vor hundert Sommern
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Großmutter Elisabeth kann ihren Alltag nicht mehr allein bestreiten und zieht daher in ein Seniorenheim. Ihre Tochter Anja und Enkelin Lena kümmern sich darum die Wohnung von Elisabeth für den Verkauf ...

Großmutter Elisabeth kann ihren Alltag nicht mehr allein bestreiten und zieht daher in ein Seniorenheim. Ihre Tochter Anja und Enkelin Lena kümmern sich darum die Wohnung von Elisabeth für den Verkauf zu räumen. Beim Durchsehen und Sortieren fallen ihnen allerlei Erinnerungsstücke in die Hände, aber auch ein paar Dinge aus Elisabeths Kindheit, die bei Anja und Lena einige Fragen aufwerfen. Warum wird über Elisabeths Vater nie gesprochen? Und warum wurden einige Bilder aus dem Familienalbum entfernt? Anja und Lena nehmen sich vor mit Elisabeth darüber zu sprechen, aber es scheint einiges in der Vergangenheit zu geben über das die alte Dame nicht gerne sprechen möchte. Werden Anja und Lena das totgeschwiegene Familiengeheimnis erfahren?

"Vor hundert Sommern" war für mich der erste Roman von Katharina Fuchs. Das nostalgische Cover gefällt mir gut und der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven in zwei Zeitebenen erzählt.
Der Teil in der Vergangenheit wird von Clara - Elisabeths Tante - erzählt und spielt in den 20er und 30er Jahren. Die Kapitel zeigen dort sehr gut die politisch angespannte Situation der damaligen Zeit und die Anfänge der NS Zeit auf.
In der Gegenwart lernen wir Anja und Lena näher kennen. Beide haben jede für sich ihre Probleme mit denen sie im Alltag kämpfen.

Die Kapitel über Clara haben mir sehr gut gefallen und mich gefesselt. Die Teile der Gegenwart hatten für mich jedoch vereinzelt ein paar Längen und mir persönlich waren dort auch zu viele "Probleme" reingepackt. Mir ist bewusst dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat aber trotzdem wurden mir da zu viele Themen untergebracht. Leider wurde ich auch mit Anja und Lena nicht so richtig warm, obwohl sie mit ihren Problemen, Stärken und Schwächen absolut aus dem Leben gegriffen und authentisch gezeichnet sind.

Letztendlich war es für mich aber dennoch eine unterhaltsame Geschichte, die mir einige gute Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Gemütlicher Wohlfühlroman mit schönem Setting

Liebeslektionen in den Highlands
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Ich habe einen Faible für Schottland und lese zwischendurch auch gerne mal was fürs Herz.
Dafür war dieser Roman genau das Richtige.
Schönes Setting in den Highlands von Schottland, sympathische Charaktere ...

Ich habe einen Faible für Schottland und lese zwischendurch auch gerne mal was fürs Herz.
Dafür war dieser Roman genau das Richtige.
Schönes Setting in den Highlands von Schottland, sympathische Charaktere und eine leichte, humorvolle Liebesgeschichte - natürlich mit happy End - von der man sich gemütlich berieseln lassen kann.

Ein schöner, kurzer Roman für Zwischendurch, der mir sehr gut gefallen hat 🥰
⭐️⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Ok, aber kein Pageturner

Racheritual
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Als Fan der Ackerman jr. Reihe hatte ich mich sehr auf den ersten Band einer neuen Reihe von Ethan Cross gefreut. So richtig erfüllt wurden meine Erwartungen aber leider nicht.

Das Cover gefällt mir sehr ...

Als Fan der Ackerman jr. Reihe hatte ich mich sehr auf den ersten Band einer neuen Reihe von Ethan Cross gefreut. So richtig erfüllt wurden meine Erwartungen aber leider nicht.

Das Cover gefällt mir sehr gut und der Klappentext hatte mich total angesprochen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und wechseln immer zwischen den verschiedenen Perspektiven. Ich mochte Baxter und sein Team, besonders Corin hatte es mir angetan, aber insgesamt hätte ich sie gern näher kennengelernt. Die einzelnen Figuren blieben mir leider zu flach. Die Kapitel rund um die Familie Hagen, besonders wenn Steinar erzählt hat, haben mich oft gelangweilt und mir den Lesefluss gestört. Das Ganze rund um die nordische Mythologie und die entsprechenden Begriffe dazu waren mir schlicht zu viel.
Alles in allem war das Buch ok, aber kein Pageturner. Die Reihe hat für mich noch viel Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Guter Auftakt

Dorn. Hotel der Angst
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Der ehemalige Kriminalpsychologe Simon Dorn lebt nach mehreren Schicksalsschlägen abgeschottet vom Rest der Welt im geerbten, geschlossenen Hotel seiner Familie. Lediglich die Cold Case Ermittlerin Karla ...

Der ehemalige Kriminalpsychologe Simon Dorn lebt nach mehreren Schicksalsschlägen abgeschottet vom Rest der Welt im geerbten, geschlossenen Hotel seiner Familie. Lediglich die Cold Case Ermittlerin Karla Hofbauer besucht ihn regelmäßig, um mit ihm an alten ungelösten Fällen zu arbeiten. Als Karla jedoch ermordet wird taucht plötzlich die Polizistin Lea Wagner bei ihm auf und möchte mit Dorn zusammen Karlas Mörder finden. Werden sie erfolgreich sein?

Ich habe die Björk&Brand Reihe sehr gemocht, deswegen hatte ich mich sehr über den Start einer neue Reihe des Autors gefreut.
Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel relativ kurz, was mir persönlich besser gefällt als ewig an einem Kapitel zu hängen.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt was es mir am Anfang etwas erschwert hat mich zurechtzufinden, aber nach und nach ging es dann. Die Story geht zackig voran, die Charaktere sind interessant gezeichnet, vor allem Lea Wagner mochte ich sehr gerne.
Dafür das Dorn seinen Namen für den Buchtitel hergegeben hat, kam mir sein Einsatz in den Ermittlungen gefühlt etwas kurz. Ich hätte ihn gern näher kennengelernt und mehr über seine Vorgehensweise erfahren.
Das Ende war für mich überraschend, das hätte ich so nicht erwartet.
Alles in allem ein guter Start in eine neue Reihe.

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