Profilbild von MeSanch_90

MeSanch_90

Lesejury Star
offline

MeSanch_90 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MeSanch_90 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

Heiß und wild, aber auch mit ernsten Themen behaftet

Moonlit Thorns
0

Das ist meine erste Dark Romance von dem Autorinnenduo. Ich finde es erfrischend, mal etwas anderes der beiden zu lesen. Ihre Erklärungen am Ende des Buches sind witzig und genau so hat es sich beim Lesen ...

Das ist meine erste Dark Romance von dem Autorinnenduo. Ich finde es erfrischend, mal etwas anderes der beiden zu lesen. Ihre Erklärungen am Ende des Buches sind witzig und genau so hat es sich beim Lesen auch angefühlt. Asher und seinen Brüdern fehlt es an nichts, außer an der Liebe. Dass sie traumatische Erlebnisse in ihrer Kindheit erfahren haben, gibt dem Buch tiefe, aber auch Verständnis für manche ihrer Handlungen. Anabelle ist gerade zu Beginn das süße schüchterne Mädchen, ihre Wandlung geht mir zu schnell, zumal sie aus der Sicht von Asher erfolgt. Das passt nicht zu ihren vorherigen Gedankengängen. Der Altersunterschied passt für mich auch nicht zusammen. Asher ist im Grunde einfach nicht der Typ für eine junge Frau und hat mich bis zum Schluss nicht überzeugt. Es gibt zum Ende hin Spannung und vor allem Geheimnisse, die in weiteren Büchern gelüftet werden. Die Sprache ist typisch vulgär und die Erotikszenen gehen von heiß bis unrealistisch. Die Gewaltszenen halten sich in Grenzen und werden nicht ausgeschlachtet. Die Übersetzung ist leider grauenhaft und zieht sich fast durch jede Seite (fehlende Endungen oder gar ganze Wörter).

Moonlit Thornes ist eine erotische Liebesgeschichte mit packender, aber vorhersehbarer Handlung. Die Sexszenen sind heiß, düster und wild. Das Setting ist ebenfalls kalt und die Themen ernst und teilweise mystisch. Eine perfekte Lektüre zum Abschalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2025

Eine ernstere, aber nicht weniger gefühlvolle Seite von Emily Henry

Great Big Beautiful Life
0

Ich bin zwiegespalten, was die Geschichte betrifft. Anfangs ist es mir schwergefallen, überhaupt einen Zugang zu Alice‘ oder Margarets Leben aufzubauen. Alice ist sehr ehrgeizig, was ihre journalistische ...

Ich bin zwiegespalten, was die Geschichte betrifft. Anfangs ist es mir schwergefallen, überhaupt einen Zugang zu Alice‘ oder Margarets Leben aufzubauen. Alice ist sehr ehrgeizig, was ihre journalistische Arbeit betrifft. Der Schreibstil ist sehr lebendig und ich konnte mich gut in die jeweiligen Erzählweisen und Zeiten hineinversetzen. Margarets Leben wird sehr ausschweifend geschildert, das zieht sich doch oft in die Länge. Doch auch hier bin ich beeindruckt, wie detailliert Emily Henry die Biografie um eine berühmte Familie gesponnen hat. Hayden bleibt für mich leider sehr blass. Er harmonisiert mit Alice, gar keine Frage, aber seine Motive oder Erfahrungen gehen oft unter. Das Buch unterscheidet sich sehr von Emily Henrys bisherigen Werken. Ich finde es weniger beschwingt und heiter. Die Fröhlichkeit wirkt oft erzwungen. Wie das Thema Liebe in den einzelnen Szenen aufgearbeitet wird, ist für mich Weltklasse. Das Ende hat mich so sehr berührt und zu Tränen gerührt, da ich mit dieser Wendung überhaupt nicht gerechnet habe. Das hat für mich die stellenweise Langatmigkeit wettgemacht und die Zusammenhänge besser verstehen lassen. Leider fand ich die Übersetzung an manchen Stellen merkwürdig, wobei Sätze oft schlichtweg keinen Sinn ergeben haben.


Mit Great Big Beautiful Life lernen wir eine ernstere, aber nicht weniger gefühlvolle Seite von Emily Henry kennen. Ja, die Geschichte hat längen und die Figur des Hayden kommt etwas zu kurz, doch das Ende entschädigt allemal für die eventuell auftauchenden Fragezeichen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Humorvolle Liebesgeschichte, die sich etwas in die Länge zieht

Wild Love
0

Ich liebe die Geschichte von Rosie und Ford! Die beiden haben von Anfang bis Ende eine unglaubliche Chemie. Ihre Dialoge sind stets witzig und werden stellenweise auch heiß und frech. Langweilig wird es ...

Ich liebe die Geschichte von Rosie und Ford! Die beiden haben von Anfang bis Ende eine unglaubliche Chemie. Ihre Dialoge sind stets witzig und werden stellenweise auch heiß und frech. Langweilig wird es mit den beiden nie. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die Beschreibungen sind lebhaft und realistisch dargestellt. Selbst die Nebencharaktere, wie Wes und Cora, fügen sich in die Handlung nahtlos ein. Diese positive Bewertung schließt allerdings nicht die letzten 60 Seiten ein, denn die fand ich zu absurd und kitschig. Fords Handlungen, um Rosie zu beschützen, passen überhaupt nicht zu seinem bisherigen Charakter und wurden in seinen Gedanken nie kommuniziert. Wann soll er also all das iniziiert haben? Letztlich diente dieser Schachzug nur, um noch etwas Spannung einzubauen. Doch auch hier muss ich zugeben, dass es mir der gesamten Geschichte an überraschenden Wendungen gefehlt hat. Die Handlung plätschert vorhersehbar und langatmig vor sich hin. Cora hat eine große Klappe und ist supersüß und doch hätte man gerade mit ihr mehr kleine Eckpunkte einbauen können. Für ihr Alter und ihre neue Lebenssituation ist sie viel zu cool und erwachsen.

Wild Love ist eine unterhaltsame und humorvolle Liebesgeschichte und ein insgesamt gelungener Reihenauftakt. Die Protagonisten wachsen einem sofort ans Herz und das Setting ist idyllisch. Ich hoffe, da wird es in den weiteren Büchern ein bisschen mehr Zwist geben, auch wenn meine Kritikpunkte den Lesegenuss nicht geschmälert haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Runder Abschluss der Reihe rund um die Bewohner von Glacy City

Finding Luck
0

Schon nach wenigen Seiten ist man direkt wieder in der Geschichte drin. Die Bewohner von Glacy City und ihre Probleme sind nur allzu präsent. Ich finde es richtig gut, dass dieser Teil aus der Sicht mehrerer ...

Schon nach wenigen Seiten ist man direkt wieder in der Geschichte drin. Die Bewohner von Glacy City und ihre Probleme sind nur allzu präsent. Ich finde es richtig gut, dass dieser Teil aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt wird. So wird die Handlung abwechslungsreicher und vielschichtiger dargestellt. Die rote Linie blieb auch dadurch intakt und es fehlt an keinerlei Erklärungen. Ich finde, der Aufbau ist spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ja, letztlich werden die Probleme zu schnell gelöst und Konflikte verpuffen, aber das hat mich schlussendlich nicht gestört. Der Schreibstil ist flüssig und realistisch, die Beschreibungen der Handlungen und Szenerien bildhaft. Das Buch bildet einen runden Abschluss der Reihe, auch wenn ich etwas traurig bin, mich von den herzlichen Charakteren verabschieden zu müssen.

Finding Luck ist der passende Abschluss der Reihe rund um Loreley, Logan und die Einwohner von Glacy City. Letztlich nehme ich von den Büchern jede Menge positive Eigenschaften der Bewohner mit, z.B. dass jeder eine zweite Chance verdient hat und es wert ist, in die Gemeinschaft integriert zu werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Entzückende Charaktere und humorvolle Dialoge

The Fake Out – Sie will ihr Leben in den Griff bekommen ... aber ist er die Lösung?
0

Obwohl die Geschichte nur aus der Sicht von Mae erzählt wird, konnte ich die Gefühle und Handlungen von Chris nachvollziehen. Die Geschichte seiner Familie kam ebenso wenig zu kurz wie die von Mae. Die ...

Obwohl die Geschichte nur aus der Sicht von Mae erzählt wird, konnte ich die Gefühle und Handlungen von Chris nachvollziehen. Die Geschichte seiner Familie kam ebenso wenig zu kurz wie die von Mae. Die beiden sind zusammen nicht nur süß, sondern auch eine explosive Mischung. Die Dialoge sind humorvoll, aber auch von Ernsthaftigkeit geprägt. Allgemein habe ich alle Protagonisten lieb gewonnen. Der Zusammenhalt der Einwohner, aber auch der ein oder andere Konflikt sorgen für eine unterhaltsame Stimmung. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen sehr realistisch. Ein Highlight für mich sind die grottenschlechten, aber superwitzigen Anmachsprüche zu Beginn jeden Kapitels (und es sind viele!). Ich dachte anfangs, dass sie sich auf die Inhalte der Kapitel beziehen, aber letztlich sind sie nur eine geniale Ergänzung. Der Kreis schließt sich nur, weil Chris ebenfalls solch lockere Sprüche gegenüber Mae fallen lässt. Kleine Kritikpunkte gibt es für mich aber auch, trotzdem haben sie meinen Lesegenuss nicht beeinträchtigt. Ich tue mich etwas schwer damit, die Geschichte als Sportromanze abzutun, denn letztlich spielt Chris sein Status als Footballspieler kaum eine Rolle und auch kurz vor Ende ist die romantische Geste von Mae ein wenig albern rübergekommen.

The Fake Out ist eine heitere Liebesgeschichte mit ein wenig ernsteren Tönen. Die Charaktere sind herzerfrischend, die Dialoge sprühen voll Charme und Witz und die Beschreibungen wirken sehr bildhaft. Ich finde es außerdem erfrischend, mal keine allzu intimen Szenen lesen zu müssen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere