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Medea

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2020

Rezension

Jetzt ist alles, was wir haben
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Bevor ich mit der Rezension starte wollte ich mich nochmal beim Bloggerportal Randomhouse für das Rezensionexemplar bedanken!
Der Klappentext weißt zwar darauf hin, dass in Hadleys Familie nicht alles ...

Bevor ich mit der Rezension starte wollte ich mich nochmal beim Bloggerportal Randomhouse für das Rezensionexemplar bedanken!
Der Klappentext weißt zwar darauf hin, dass in Hadleys Familie nicht alles mit Rechten Dingen zugeht, aber das es dann wirklich um so ein heftiges und wichtiges Thema geht, merkt man erst wenn man das Buch auch wirklich ließt.
Die Geschichte ist unterteilt in "Jetzt" und "Damals". Und es startet auch gleich mit dem ersten Kapitel in "Jetzt". Somit erfährt man sehr schnell, dass es zu einem Flugzeugabsturz kommt. Also sind die "Damals" Kapitel vor dem Absturz und die "Jetzt" Kapitel nach der Katastrophe. Wieso, Warum und Wie es zu dieses Flugzeugabsturz gekommen ist erfährt man erst im Laufe des Buches. Dies hält auch die Spannung.Die "Jetzt" Kapitel sind teilweise mir Polizeiverhören gefüllt, was ich sehr interessant fande. So bekommt man von vielen verschiedenen Leuten mit, wie sie die Situation rund um Hadley einschätzen.
Das Buch hat einen flüssigen und manchmal etwas monotonen Schreibstil. Ich finde das monoton allerdings nicht mal so schlimm, denn so sind Hadleys Gedanken nun mal. Sie hat von ihren Eltern nie die Liebe erfahren, die jedes Kind erfahren sollte. Und eine dieser Auswirkung ist die Gleichgültigkeit, die sie manchmal an den Tag legt.
Hadley wurde mir schnell sympathisch. Sie ist ein starkes Mädchen. Vor allem ist sie stark für ihre kleine 10-jährige Schwester Lila. Lila versteht noch nicht wirklich was bei ihr Zu hause eigentlich passiert. Und Hadley möchte auch, dass das so bleibt. Aber was ihr Vater ihr antut ist einfach unmenschlich. Sie muss überall die beste sein und darf sich ja keine Fehler erlauben.
Der einzige Lichtblick für sich ist Charlie. Ihr Freund mit dem sie zu Beginn des Buches zusammmenkommt. Allerdings geht mir diese Beziehung anfangs etwas zu schnell. Ansonsten ist sie wirklich schön und glaubhaft aufgebaut.
Die anderen Nebencharaktere wie Meaghan und Noah, ihre zwei Freunde, sind mir auch schnell ans Herz gewachsen. Besonders Noah ist ein toller Charakter. Hadleys Mutter war mir fast etwas zu schwach beschrieben.
Auch wenn die Thematik einem wirklich nahe geht konnte mir die Autorin keine Tränen in die Augen zaubern. Und wenn es um sollche Themen geht, bin ich eigentlich ziemlich nah am Wasser gebaut.
Was mich geschockt hat, war das Ende. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es so heftige Ausmaße nehmen kann. Dennoch kam mir der Schluss zu hastig erzählt vor.
Jedenfalls beleibt die Geschichte um Hadley einem länger im Gedächnis. Das Nachwort hat mich auch nochmal staunen lassen. 2016 waren es 4202 gemeldeter Vorfälle von körperlicher Kindermisshandlung in Deutschland. Das macht einen doch nur noch sprachlos...

Veröffentlicht am 11.10.2020

Rezension

Küss mich unterm Wintermond
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Vorab nochmals vielen Lieben Dank an das Bloggerportal Randomhouse, welche mir das Buch als Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Ich weiß echt nicht wo ich anfangen soll. Bin einfach sprachlos. ...

Vorab nochmals vielen Lieben Dank an das Bloggerportal Randomhouse, welche mir das Buch als Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Ich weiß echt nicht wo ich anfangen soll. Bin einfach sprachlos. Leider negativ. Am besten Beginn ich mit Klappentext. Dort heißen die Hauptpersonen Alana und Paul. In meiner Rezension habe ich den Inhalt berichtigt. Deshalb war ich total verwirrt, also am Anfang des Buches die ganze Zeit von einer Annie die Rede war. Und als Paul dann als Freund ihres Vaters erwähnt wurde, wurde meine Verwirrung noch größer. Und auch der Inhalt des Klappentextes passt überhaupt nicht zu dem Inhalt des Buches. Eigentlich hätte das Buch so gar nicht auf den Markt kommen dürfen.

Es wird aus der Sie-Perspektive geschrieben. Davon bin ich ja gar kein Fan. Einige Autoren und Autorinnen schaffen es zwar dennoch mich aus dieser Perspektive zu überzeugen, aber Joanna Wolfe konnte mich nicht abholen. Man hat das Gefühl, dass sie einfach alles runterschriebt. Ohne Emotionen und Spannung.

Abgesehen von dem eintönigen Schreibstil, bleibt die Geschichte immer noch langatmig und langweilig. Ich muss zugeben, dass ich deshalb einige Seiten nur überflogen und sogar übersprungen habe. Ich war tatsächlich kurz davor das Buch einfach abzubrechen und das tue ich nur sehr sehr selten.

Die Figuren hatten teilweise keinen eigenen Charakter und andere waren total überflüssig. Es tauchen zu Beginn einige Personen auf, die man getrost aus der Geschichte hätte verbannen können, da sie nicht zu der weitergehenden Handlung ausschlaggebend waren.

Allerdings war nicht alles schlecht. Wie die Natur beschrieben wurde hat mir ganz gut gefallen. Da wünscht man sich sofort nach Kanada.

Veröffentlicht am 11.10.2020

Rezension

Shadow Falls - After Dark - Im Sternenlicht
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Della war mir ja schon ab dem ersten Teil einer meiner Lieblingsfiguren aus der Reihe. Ihre rebellische und direkte Art erinnert mich immer ein bisschen an mich selbst. Weshalb ich unbedingt die Spin-off ...

Della war mir ja schon ab dem ersten Teil einer meiner Lieblingsfiguren aus der Reihe. Ihre rebellische und direkte Art erinnert mich immer ein bisschen an mich selbst. Weshalb ich unbedingt die Spin-off Bücher aus ihrer Sicht lesen wollte.
Es wird wieder aus der Erzähler-Perspektive geschrieben, was ich persönlich nicht sehr mag. Ich lese lieber aus der Ich-Perspektive. Dennoch konnte ich gut in Dellas Innenleben blicken.
Kylie und die ganzen anderen Charaktere, die selbstverständlich auch wieder in dem Buch auftauchen, aus einer anderen Perspektive zu erleben, bringt nochmal frischen Wind in das Camp. Besonders Burnett mag ich den dem Teil sehr. Davor mochte ich ihn auch schon, aber man lässt sich von Dellas Anerkennung für ihn mitreißen.
Kylie, Lucas und Derek rutschen in den Hintergrund, denn Della, Chase und Steve sind jetzt die, um die es sich in den drei Büchern Dreht. In der Hauptreihe wusste ich ja sofort, dass Derek mein Favorit ist, aber hier bin ich wirklich mal gespannt wie das ganze enden wird. Auch wenn ich schon eine leise Ahnung habe, wie es aussehen könnte.
Außerdem schließt sich die Spin-off Reihe direkt an der Hauptreihe an, sodass man die Weiterentwicklung der Figuren miterleben darf.

Wie auch schon bei den Vorgängern gefällt mir die Kapitelgestaltung total gut. Es ist nicht mehr das Cover, welches Schattenförmig zu sehen ist, aber es hat die selbe etwas düstere und geheimnisvolle Wirkung auf den Leser.
Auch der Humor der Autorin trifft meinen ganz gut. Manchmal kann man sich das Lachen einfach nicht verkneifen. Aber auch Dellas Wut kann ich oftmals nur allzu gut verstehen. Sie legt sich öfters mit Burnett an, weil sie ihm Beweisen möchte, dass Frauen genauso gute Agenten sein könne wie Männer. In den Büchern aus Kylies Sicht, merkt man überhaupt nicht, dass ich Della eine kleine Feministin steckt.
Sowohl Inhalt als auch Schreibstil bringen viel Spannung mit sich. Kein Wunder, dass ich das Buch innerhalb einer Woche ausgelesen hatte. Da "Unter dem Nachthimmel", also der zweite Teil, auch schon in meinem Regal bereit steht, wird der auch als nächstes gelesen.

Veröffentlicht am 11.10.2020

Rezension

Shadow Falls - After Dark - Unter dem Nachthimmel
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Nachdem ich den ersten Teil beendet hatte, musste ich einfach mit Teil Zwei beginnen.
So spannend wie es aufgehört hat, geht es in "Unter dem Nachthimmel" weiter. Es kommen keine unnötigen Wiederholungen, ...

Nachdem ich den ersten Teil beendet hatte, musste ich einfach mit Teil Zwei beginnen.
So spannend wie es aufgehört hat, geht es in "Unter dem Nachthimmel" weiter. Es kommen keine unnötigen Wiederholungen, wie es bei vielen anderen Reihen gibt. Man taucht sofort wieder in die Geschichte ein uns will gar nicht mehr auftauchen, denn die Spannung bleibt von Anfang bis Ende bestehen.
Oft ist es so, dass der Zweite Teil einer Reihe schwächer ist als der Erste, aber hier war es anders. "Unter dem Nachthimmel" ist mindestens genauso lesenwert die der Erste Teil. Wenn eine Frage gelöst wurde kamen zwei neue dazu. Zumindest fühlt es sich so an, wodurch man einfach so gefesselt vor dem Buch sitzt und es nicht aus der Hand legen möchte.
Die Humorvollen Stellen fehlen natürlich auch bei diesem Teil nicht. Ebensowenig wie die Romantischen. Wobei "Romantisch" vielleicht nicht das richtige Wort ist. Della ist da ja eher nicht der Typ für große Gefühle. Wodurch die Geschichte sichvon vielen anderen unterscheidet.
Chase wurde mir in dem Teil um einiges sympathischer. Man lernt ihn auch besser kennen und die Beziehung zwischen Steve und Della entwickelt sich auch interessant weiter. Auf andere Charaktere rund um das Shadow Falls Camp warten auch noch die ein oder anderen Ereignisse.
Zu dem Schreibstil, Innengestaltung, Erzählperspektive usw. möchte ich auch nicht mehr viel sagen, da sich nicht wirklich was geändert hat.

Veröffentlicht am 11.10.2020

Rezension

Shadow Falls - After Dark - Im Dunkel der Nacht
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Da ich die Reihe in einem Rutsch durchlesen wollte, habe ich mir noch "Unter dem Nachthimmel" gleich den Finalen Teil geschnappt. Ich musste einfach wissen wie es weiter geht.
Dank dem angenehmen Schreibstil ...

Da ich die Reihe in einem Rutsch durchlesen wollte, habe ich mir noch "Unter dem Nachthimmel" gleich den Finalen Teil geschnappt. Ich musste einfach wissen wie es weiter geht.
Dank dem angenehmen Schreibstil war ich gleich wieder in Dellas Welt gefangen. Beziehungsweise in der Welt von Chase, denn das Buch wird abwechselnd aus der Erzählerspektive von Della und Chase geschrieben. Dadurch schließt man Chase nur noch mehr ins Herz. Wirklich. Er ist so toll. Die männliche Version von Della. Steve wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Was irgendwie auch schade ist, denn er ist ebenfalls ein ganz toller Charakter. Alle Figuren der Reihe sind so authentisch und man fühlt mit den Hauptprodagonisten so sehr mit.
Spannend bleibt es auch, denn noch lange nicht sind alle Rätsel gelöst. Die meisten werden auch erst gegen Ende ausgelöst, wodurch man immer weiterlesen muss und das Buch nicht weglegen kann. Mit dem ein oder andere Schockmoment verschont uns C. C. Hunter auch nicht. Die lustigen und sorgevollen Moment bleiben natürlich auch nicht auf der Strecke.Dies alles arbeitet auf ein wunderschönes Ende hin. Und wenn man die Reihe dann tatsächlich ausgelesen hat, überkommt einen das blöde Gefühl, dass ein guten Freund gegangen ist. Zum Glück gibt´s aber noch ein paar Zusatzbücher, die ich bei Gelegenheit auch mal lesen möchte.