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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2025

Eine ruhige Geschichte inmitten von Pflanzen und Blumen

Der Garten der kleinen Wunder
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Bereits das Cover lädt in Vicas Garten ein, der von bunten Blumen und Pflanzen umringt ist und in dessen Mitte ein bequemer Stuhl steht.

Toja, eine Frau mittleren Alters, und Vica, eine Schülerin, schließen ...

Bereits das Cover lädt in Vicas Garten ein, der von bunten Blumen und Pflanzen umringt ist und in dessen Mitte ein bequemer Stuhl steht.

Toja, eine Frau mittleren Alters, und Vica, eine Schülerin, schließen eine ungewöhnliche Freundschaft. Obwohl sie auf den ersten Blick sehr unterschiedlich scheinen, haben sie doch eine große Gemeinsamkeit: die Liebe zu Blumen und Pflanzen und auch Vicas Art erinnert Toja sehr an ihr früheres Ich.

Die Gartenthematik zieht sich durch den ganzen Roman und stellt den Haupthandlungspunkt der Geschichte dar. Dabei kommt es auch zu wichtigen Gesprächen über Zukunftsplanung und Wünsche, wodurch die Geschichte sehr charakterorientiert gelenkt wird.

Es gibt kein Drama am Ende, weshalb der Roman für mich keine Höhen und keine Tiefen hatte – eine seichte Geschichte, jedoch leider auch nicht mehr. Wer aber gerne so etwas liest, ist ihr gut bedient und hat sicherlich schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Zwischen Kunst und Medienrummel

Girls
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Olssen war eine Künstlerin, die in ihrem Leben viel Aufmerksamkeit erhielt, und auch ihre Töchter wurden dabei unfreiwillig mit rein gezogen und litten unter dem Medienrummel und der Natur ihrer Mutter. ...

Olssen war eine Künstlerin, die in ihrem Leben viel Aufmerksamkeit erhielt, und auch ihre Töchter wurden dabei unfreiwillig mit rein gezogen und litten unter dem Medienrummel und der Natur ihrer Mutter. Die Konsequenzen dessen sind auch im Erwachsenenleben von Nora und Matilda noch spürbar. Die beiden Schwestern, die sich entfremdet haben, als Matilda früh auszog und Nora mit ihrer Mutter alleine blieb, machen nun eine Reise durch die USA, um dem letzten Wunsch ihrer Mutter nachzukommen, als eine Art Abschied.

Das Cover zeigt die beiden Schwestern und ist harmonisch mit der schlichten beigen Hintergrundfarbe mit dem türkisfarbenen Kasten um das Gemälde der beiden und dem passenden türkisen Farbschnitt.

Die Kapitel sind aus der Sicht von Matilda verfasst, wobei es sich aber abwechselt mit Interviews und Buchauschnitten über ihre Mutter und dessen Vergangenheit und Leben bis zu ihrem Tod.

Die Spuren der Kindheit sind bei Nora deutlich zu spüren als bei Matilda, die auch während dem Dahinscheiden ihrer Mutter noch präsent war und ich fand es wurde überzeugend dargestellt, welche Wirkung und Folgen dies auf ihre Psyche hatten und sie immer noch damit zu kämpfen hat.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Selbst kleine Fischerdörfer beherbergen Geheimnisse

Das Geschenk des Meeres
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Das Cover ist ruhig gehalten mit dem Haus an der Klippe und dem stürmischen Wetter, dass mit den schwarz, blau und weisstönen perfekt in die Szenerie passt.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht ...

Das Cover ist ruhig gehalten mit dem Haus an der Klippe und dem stürmischen Wetter, dass mit den schwarz, blau und weisstönen perfekt in die Szenerie passt.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Dorothy erzählt, die den Jungen bei sich aufnimmt und selbst ihren eigenen Sohn verloren hat. Aus Agnes' Perspektive, die im Gasthaus arbeitet und Gefühle für Joseph hegt, und aus Josephs Sicht, der die große Liebe von Dorothy laut der Meinung der anderen Bewohner des Dorfes zu sein scheint, die beiden jedoch nicht zusammen sind.

Die Geschichte selbst spielt im Jahr 1900 in einem kleinen schottischen Fischerdorf namens Skerry, das direkt an der Küste liegt. Die Atmosphäre ist gut gelungen.

Es gibt immer wieder Rückblenden in Dorothys Vergangenheit, als ihr Sohn Moses noch lebte. Obwohl die Geschichte viel Emotionalität beherbergt und den Verlust eines Kindes zeigt, vermittelt sie auch neue Hoffnung und natürlich das Geheimnis, das den angespülten Jungen betrifft, der Dorothy an ihren verlorenen Sohn erinnert.

Insgesamt eine ruhige Geschichte, wobei die Vergangenheit immer mehr über die Gegenwart aufrecht hat und sehr Charaktergesteuert ist, was mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Zwischen Zombies und Gruseltieren

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen
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Eine Zombie zu sein klingt schon ganz schön abgedreht und dann auch noch als 10-Jähriger Junge, was seinen Alltag merklich zeichnet, sei es auf einem Friedhof zu leben, ungewöhnliche Kreaturen in der Nachbarschaft ...

Eine Zombie zu sein klingt schon ganz schön abgedreht und dann auch noch als 10-Jähriger Junge, was seinen Alltag merklich zeichnet, sei es auf einem Friedhof zu leben, ungewöhnliche Kreaturen in der Nachbarschaft zu haben oder dass fast die ganze Familie Zombies sind. Hinzu kommen ungewöhnliche Gruseltierchen und eine lebende Großmutter, bei der die Familie für einige Zeit einzieht, also alles andere als langweilig.

Die Zeichnungen des Comics sind farbenfroh gehalten mit einer angenehmen Menge an Textblasen und einem guten Größenverhältnis der Panels. Die Szenerie ist abwechslungsreich und einzigartig, passend zu Frankys Familie, deren spezielles Interesse die Gruseltiere sind, die mit speziellen Fähigkeiten und skurrilen aussehen daher kommen.

Insgesamt ein lustiger Comicband, in dem Franky tierische Erlebnisse durchmacht und es gibt einen kurzen Einblick auf den zweiten Band und ich gespannt bin, was es damit auf sich hat.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Spannende Einblicke in die Geschichte von China

Vollmond über tausend Flüssen
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Der Comic dreht sich um den Kaiser Chongzhen, der letzte Kaiser von China während der Ming-Dynastie. Eine historische Figur, über die ich vorher nichts gewusst habe, der Band brachte aber Aufklärung und ...

Der Comic dreht sich um den Kaiser Chongzhen, der letzte Kaiser von China während der Ming-Dynastie. Eine historische Figur, über die ich vorher nichts gewusst habe, der Band brachte aber Aufklärung und beleuchtete sein Art, Haltung und sein Auftreten als Kaiser.

In jedem Kapitel lernen wir etwas über den Kaiser kennen, wie er sich seinem Volk gegenüber verhält als auch seinen Bediensteten. Dabei finden auch Zeitsprünge statt, wodurch man ihn als jungen Mann begleitet aber auch nach seinem Ableben und seine nachhallende Wirkung auf andere.

Nach dem einzelnen Kapiteln des Comics gibt es immer auf einer Seite die Quellen der Ereignisse und wie diese niedergeschrieben wurden, sodass man die Verhältnisse besser verstehen konnte und alles rundum erklärt zu bekommen.

Zusätzlich befinden sich in manchen Kapiteln passende Postkarten im gleichen Zeichenstil, die wunderschön gestaltet sind.

Insgesamt eine interessante für mich neue historische Figur, die durch das Comicformat gut rüber gekommen ist, wobei die einzelnen Kapitel sehr unterschiedlich waren, von hoffnungsvollen bis hin zu emotionalen Ereignissen.

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