Etwas wirr
SpiegelkindNachdem ich Alina Bronskys Pi mal Daumen so geliebt habe, habe ich mir noch weitere Bücher von ihr bestellt. Spiegelkind war leider ein Missgriff. Erstmal - es ist ein Jugendbuch (habe ich übersehen) und ...
Nachdem ich Alina Bronskys Pi mal Daumen so geliebt habe, habe ich mir noch weitere Bücher von ihr bestellt. Spiegelkind war leider ein Missgriff. Erstmal - es ist ein Jugendbuch (habe ich übersehen) und der Beginn einer Trilogie (dito, wenn man gebraucht kauft und nicht alles liest...). An und für sich sind Jugendbücher durchaus oft mein Fall. Hier aber habe ich mich gequält und gestern endlich das Buch beendet.
Es geht um Juliane Rettemi, ein 15jähriges Mädchen, das in einer etwas dystopisch anmutenden Gesellschaft lebt. Sie gehört zur Gruppe der "Normalen", die sich durch sehr ordentliches Aussehen und Verhalten auszeichnet und extrem angepasst und "unauffällig" ist. Es gibt dann noch die Gruppe der "Freaks", die sich vor allem durch wilde und bunte Haare und auffällige Kleidung auszeichnet, sowie dem Wunsch, sich nicht anzupassen. Als letzte Gruppe gibt es noch Pheen, die von der Gruppe der Normalen verfolgt und diskriminiert werden und von der Gruppe der Freaks angehimmelt werden.
Als Julianes Mutter zu Beginn der Geschichte verschwindet und sie erfährt, dass diese eine Phee ist, ändert sich alles für sie.
Für mich war die Ausgangslage erstmal interessant, aber leider war die Umsetzung nicht meins. Die Geschichte ist mir viel zu wirr. Juliane und ihre neue Freundin Ksü sind anstrengend und viele Figuren einfach sehr eindimensional, vor allem Julianes Großmutter Ingrid. Auch die "Auflösung" bzw. der Teaser am Ende des Romans haben mich absolut nicht überzeugt und ich werde die Reihe definitiv nicht weiter lesen.