Der Beginn der Geschichte ist fast das Beste daran. Eine Frau wacht im Krankenhaus auf - sie kennt ihren Namen nicht und weiß nicht, was geschehen ist. Wie sich die Frau ihr Leben zurück erkämpft und wie ...
Der Beginn der Geschichte ist fast das Beste daran. Eine Frau wacht im Krankenhaus auf - sie kennt ihren Namen nicht und weiß nicht, was geschehen ist. Wie sich die Frau ihr Leben zurück erkämpft und wie sie sich nach und nach alles zusammen setzt, was mit ihr geschehen ist, ist wirklich gut geschrieben. Allerdings muss ich sagen, dass es im Mittelteil des Buches leider ein paar Längen gab und ich dann doch ein paar Dinge erraten habe.
Aber gut lesbar ist das Buch und auf jeden Fall unterhaltsam.
Die spürst du nicht ist eine moderne Geschichte, die mich tief berührt hat. 2 befreundete Familie fahren gemeinsam in den Urlaub in die Toskana. Eine der beiden Familien nimmt ein Flüchtlingskind aus der ...
Die spürst du nicht ist eine moderne Geschichte, die mich tief berührt hat. 2 befreundete Familie fahren gemeinsam in den Urlaub in die Toskana. Eine der beiden Familien nimmt ein Flüchtlingskind aus der Klasse ihrer Teenager-Tochter mit und bereits am ersten Abend geschieht eine unfassbare Tragödie, mit der sich der Rest des Romans befassen wird.
Der Schreibstil ist wie immer bei Daniel Glattauer absolut perfekt und die Geschichte hat mich wahnsinnig gefesselt. Die Figuren sind scharf gezeichnet und werden unbarmherzig in all ihren Fehlern und Oberflächlichkeiten gezeigt.
Ich habe das Buch schon etwas länger auf dem SUB liegen gehabt und mich nicht so richtig ran getraut, weil J. D. Vance als Trumps Vize ein beunruhigender Politiker ist und ich daher auch dachte, er sei ...
Ich habe das Buch schon etwas länger auf dem SUB liegen gehabt und mich nicht so richtig ran getraut, weil J. D. Vance als Trumps Vize ein beunruhigender Politiker ist und ich daher auch dachte, er sei als Mensch mit Sicherheit ebenfalls seltsam.
Nun also das Buch, das schon vor 10 Jahren geschrieben wurde und mich vollkommen überrascht hat. J.D. Vance erzählt offen und schonungslos die harte Geschichte seiner Familie und seiner Kindheit und Jugend. Eine Welt, die mir sehr fremd ist und dann doch wieder bekannt vorkommt durch Filme und Serien. Die Geschichte ist wirklich absolut lesenswert und hat mich so sehr gepackt, dass ich meiner Familie echt viel daraus erzählt habe.
Ich kann nur sagen, unbedingt lesen, egal, was man von dem öffentlichen Menschen J.D. Vance halten mag - und ich trenne sein Auftreten auf jeden Fall sehr von diesem Buch!
Der 5. Band der Panem Reihe spielt zur Zeit des 2. Jubel-Jubiläums - und wir alle wissen, hier hat Haymitch Abernathy, der einziges überlebende Sieger aus Distrikt 12 gegen die doppelte Anzahl von Tributen ...
Der 5. Band der Panem Reihe spielt zur Zeit des 2. Jubel-Jubiläums - und wir alle wissen, hier hat Haymitch Abernathy, der einziges überlebende Sieger aus Distrikt 12 gegen die doppelte Anzahl von Tributen gewonnen. Wir wissen auch, dass er, als die Panem Reihe mit Katniss und Peeta startet, allein und verbittert im Dorf der Sieger lebt, immer betrunken ist und so ziemlich der schlimmste Mentor, den man sich vorstellen kann.
Nachdem der 4. Band den späteren Präsidenten Snow in den Mittelpunkt stellte und die Hungerspiele nur einen Teil der Handlung ausmachen, ist nun Band 5 wieder ähnlich aufgebaut wie der allererste Band. Es beginnt mit dem Tag der Ernte, der gleichzeitig Haymitchs Geburtstag ist (wusste man vorher nicht!) und der 04. Juli (auch das war mir bisher nicht bekannt).
Über den Inhalt will und werde ich hier nicht spoilern, natürlich nicht.
Ich dachte tatsächlich, naja, mal schauen, wir wissen ja im Grunde, was passieren wird. Aber - wow! Suzanne Collins hat es geschafft, dass meine Tochter und ich beim gemeinsamen Lesen mehrmals aufstöhnten! Es werden Figuren eingeführt, die wir von später (gut) kennen, Verbindungen aufgezeigt, die bisher, wenn überhaupt, nur angedeutet worden waren. Und die Spiele - die sind wirklich brutal!!!!
Ein Buch, dass alle Elemente vereint, die wir aus den Panem Büchern liebten, Fäden zusammenführt und Verbindungen schafft - man muss es einfach lesen! Und ein bisschen beruhigend ist es auch, wieder auf den Snow zu treffen, den wir von Katniss her schon kannten und der sich in Band 4 von ganz anderer Seite zeigen durfte.
Ein paar Figuren fehlten uns allerdings jetzt, bei denen es uns brennend interessiert hätte, was aus ihnen geworden ist - aus Band 4 - und so hoffen wir inständig auf einen 3. Band, der die zweite Trilogie abschließen könnte.
Haymitchs Geschichte jedenfalls wird im besten aller Sinne auserzählt und mit Tränenspuren im Gesicht schreibe ich eine 100%ige Leseempfehlung für dieses unfassbar gute Buch, das für Fans und Kenner der Reihe ein Must-Read ist, aber vermutlich auch allein gelesen werden könnte, wenn jemand (warum auch immer?!) die anderen Bände (noch) nicht gelesen haben sollte.
Und bis dann hoffentlich ein 6. Band erscheint, freuen wir uns schon auf die Verfilmung, die Ende 2026 in die Kinos kommen soll.
Düster, schwermütig und etwas zu distanziert für meinen Geschmack
Die namenlose und auch leider namenlos bleibende Ich-Erzählerin des Buches reist am 01. Januar 2022 in eine ferne Stadt (ebenfalls nicht ...
Düster, schwermütig und etwas zu distanziert für meinen Geschmack
Die namenlose und auch leider namenlos bleibende Ich-Erzählerin des Buches reist am 01. Januar 2022 in eine ferne Stadt (ebenfalls nicht genannt), in der das Wetter zuverlässig gut ist, um dort vielleicht ihr Leben zu beenden.
In mehreren Erzählsträngen wird ihre Familienkonstellation erzählt und dabei der Fokus auf die Frauenfiguren gelegt. Alle Personen in dem Buch bis auf die Ich-Erzählerin haben Namen. Alle Orte werden nicht genannt, aber schnell wird klar, dass ein Teil der Familie in der ehemaligen DDR gelebt hat.
Dies wird allerdings nicht in den Fokus gerückt, es ist zwar durchaus für die eine oder andere Person wichtig für ihr Leben, wird aber nicht tiiefer behandelt. Leider ist das symptomatisch für den kurzen Roman. Vieles wird nur am Rand gestreift, Konflikte angerissen, Selbstmord(e) beschrieben ohne weiter auf Motive oder innere Zerrissenheiten der Personen einzugehen. Die Ich-Erzählerin schreibt viel und nervt mich leider von Anfang an. Sie ist für meinen Geschmack eine wirklich sehr unsympathische, überspannte Person, unversöhnlich, überheblich und voller seltsamer Gedanken und - ich mag sie wirklich gar nicht.
Die anderen Figuren sind etwas nachvollziehbarer gezeichnet, bleiben aber ebenfalls für meinen Geschmack zu nah an der Oberfläche und ich vermisse Tiefe und Bezug zu ihnen.
Alles in allem ist das Buch keins, das einen aufmuntert oder ablenkt, keins, das ich gern gelesen habe und keins, das ich empfehlen kann. Einzig der Schreibstil überzeugt und es gibt ein paar Sätze, die mich nachdenklich gemacht haben, aber insgesamt reichte das für mich nicht aus, um das Buch wirklich gern zu lesen und empfehlen zu können.