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Veröffentlicht am 19.04.2026

Highlight!

Der Gott des Waldes
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Ich lese viel und schnell - aber selten habe ich ein so umfangreiches Buch (immerhin fast 600 Seiten) in so kurzer Zeit gelesen!
Die Gegenwarthandlung findet im Sommer 1975 statt, mitten in den Wäldern ...

Ich lese viel und schnell - aber selten habe ich ein so umfangreiches Buch (immerhin fast 600 Seiten) in so kurzer Zeit gelesen!
Die Gegenwarthandlung findet im Sommer 1975 statt, mitten in den Wäldern der Adirondack Mountains im US-Bundesstaat New York. Hier kommen wie in jedem Sommer Mädchen und Jungen von vermögenden Eltern zu einem Feriencamp zusammen. Doch in diesem Jahr verschwindet Barbara Van Laar, die 13jährige Tochter der reichen Besitzer des Gebietes, auf dem auch das Feriencamp stattfindet.
14 Jahre zuvor, im Jahr 1961, ist ihr Bruder Peter von Laar, genannt Bear, ebenfalls verschwunden und nie gefunden worden.
Die Zeitebenen werden virtous aufgeblättert und langsam entwickelt sich ein Bild einer dysfunktionalen, sehr reichen Familie auf der einen Seite, aber auch die Menschen, die mit dieser Familie interagieren oder von ihrem Reichtum abhängig sind.
Die Figuren sind alle absolut dreidimensional gezeichnet bis hin zu allen "Nebenfiguren", was ich in Anführungszeichen setze, weil es eigentlich keine richtige Nebenfigur gibt. Jede einzelne Figur ist wichtig und jede hat ihre Geschichte und manche ihre Geheimnisse.
Ich habe das Buch wirklich absolut geliebt und das Lesen ging mir fast zu schnell. Ich bin eingetaucht in die Atmosphäre des Sommers 1961 und 1975, in die Familie Van Laar und ihre Beziehungen und Tragödien, aber auch Figuren wie die Betreuerin Louise, T.J., die geheimnisvolle androgyne Campleiterin, Tracy, das unsichere Mädchen, das in Barbara eine Freundin zu finden hofft und ganz besonders Judy, die junge Frau, die sich in der Männerwelt der Ermittler versucht zu behaupten und auf ihr Gefühl und ihren Instinkt hört und sich von nichts und niemandem aufhalten lässt, die Fälle zu versuchen zu klären.
Ein Buch, das bei mir noch lange nachhallen wird und das ich uneingeschränkt, begeistert und fasziniert von ganzem Herzen weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Wieder unfassbar spannend

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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Sylvia erhält sehr zufällig ein Jobangebot, das ihr aus ihrer finanziell problematischen Lage heraushilft. Sie wird eingestellt, um sich um die Ehefrau eines bekannten (und sehr attraktiven) Autoren zu ...

Sylvia erhält sehr zufällig ein Jobangebot, das ihr aus ihrer finanziell problematischen Lage heraushilft. Sie wird eingestellt, um sich um die Ehefrau eines bekannten (und sehr attraktiven) Autoren zu kümmern, die nach einem Unfall ein Pflegefall geworden ist. Da das riesige Haus sehr weit weg vom Schuss in Montauk liegt, erhält sie zusätzlich zum attraktiven Gehalt noch Kost und Logis gratis - und nimmt das Angebot an.

Sylvia kümmert sich nun um Viktoria, die sich nur noch spärlich mitteilen kann - und gleichzeitig knistert es zwischen ihr und Adam, ihrem Arbeitgeber und Ehemann von Viktoria immer mehr...

Das Buch ist wie alle Bücher der Autorin ein echter Pageturner. Sylvia ist eine typische Protagonistin eines McFadden Romans - etwas hilfsbedürftig in finanzieller Hinsicht, auf sich allein gestellt, aber auch zupackend und kein "Opfer". Als sie das Tagebuch von Viktoria zu lesen bekommt (durch einen Hinweis der Patientin direkt an sie), taucht sie immer tiefer in die Ehe von Viktoria und Adam ein und bald schon tauchen mehr und mehr Fragen auf, wo sie da hereingeraten ist...

Die Entwicklung des Thrillers ist wie immer perfekt geplottet und wie immer habe ich das Buch in einem Rutsch an einem Tag durchlesen müssen. Die Tagebucheinträge ergänzen perfekt den aktuellen Verlauf der Geschichte und geben Viktoria eine Stimme und machen sie auch deutlich greifbarer. Und die Spannung ist wie immer bis zum Schluss hoch und von einem Twist gekrönt. Auch das Ende mit dem Epilog gefällt mir sehr gut, da hier der Beginn des Romans aufgegriffen wird und nochmal ein kleiner fieser Twist serviert wird.

Eindeutige Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Reicht nicht ganz an die Vorgänger heran...

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Das Känguru ist zurück! Ich habe mich sehr gefreut und natürlich musste ich unbedingt das neue Buch lesen.

Zum Plot will ich gar nicht viel schreiben - gewohnte WG-Situation mit Kleinkünstler und Känguru ...

Das Känguru ist zurück! Ich habe mich sehr gefreut und natürlich musste ich unbedingt das neue Buch lesen.

Zum Plot will ich gar nicht viel schreiben - gewohnte WG-Situation mit Kleinkünstler und Känguru und die beliebten Nebenfiguren wie vor allem Herta kommen glücklicherweise auch wieder zu Wort.

Was mich am neuesten Känguru ein bisschen gestört hat, waren die vielen Stellen, in denen "den Gläubigen gepredigt wird" (abgewandeltes Zitat aus dem Buch). Damit meine ich, dass SEHR VIEL über Politik vorkommt und einige typische Personen und Parteien im Fokus stehen, wie Trump, Merz, Spahn, AFD und CDU. Typisch deswegen, weil klar ist, wie der Autor (und damit seine Figuren) politisch eingestellt sind. Auch klar ist, dass einige Parteien und Politiker (es sind ausschließlich Männer) ständig, wirklich ständig, kritisiert werden, wohingegen andere Parteien gar nicht erwähnt werden. Mich hat das teilweise dann einfach ermüdet, dass schon wieder über die gleichen Parteien oder Personen geschimpft wurde - und diese Stellen waren auch absolut nicht (mehr) lustig, leider.

Warum ich trotzdem 4 Sterne gebe, liegt an den Highlights der Reihe und des Buches. Marc-Uwe und das Känguru sind wirklich ein sehr amüsantes Duo. Es gibt im aktuellen Band erstmalig auch Kapitel, die das Känguru "geschrieben" hat, und die sehr, sehr lustig sind. Einige Ideen wie das Hand-Schnick-Schnack-Schnuck sind einfach nur genial lustig. Hertas "Pottkast" ist eindeutig ein Highlight als Idee (wenn auch einige "Folgen" leider die Kritik, die ich vorher geäußert habe, untermauern). Und an einer Stelle - ich sage nur Tigermücke - musste ich wirklich sehr laut lachen. Daher gibt es von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung, verbunden mit der Hoffnung, dass, sollten weitere Bände folgen, der Fokus vielleicht wieder ein bisschen mehr auf den Humor und ein bisschen weniger auf die Politikkritik gelegt wird.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Sehr gut geschriebener Roman über ein wichtiges Thema

Warum du schweigst
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Lena ist 15 Jahre alt, leidenschaftliche Fußballspielerin, nicht so besonders gut in Mathe und vielleicht ein bisschen verknallt in Tim.

Als ihr Team einen neuen, jungen Trainer bekommt, ist sie erst ...

Lena ist 15 Jahre alt, leidenschaftliche Fußballspielerin, nicht so besonders gut in Mathe und vielleicht ein bisschen verknallt in Tim.

Als ihr Team einen neuen, jungen Trainer bekommt, ist sie erst begeistert. Charly ist jung und sehr motiviert und ihr Team spielt viel besser durch sein Training.

Doch Charlys Verhalten fängt Lena an zu stören. Sind seine Nachrichten an die Mädchen manchmal nicht etwas zu freundlich? Und das viele Berühren und die Massagen oder das gemeinsame Feiern der Erfolge mit Alkohol...?

Das Buch "Warum du schweigst" handelt von Missbrauch im Vereinssport - und ist absolut gut geschrieben! Sowohl Lenas als auch Tims Sicht werden abwechselnd und sehr authentisch beschrieben. Dass der Autor mit Betroffenen gesprochen und diese durch Lena hat sprechen lassen, merkt man sehr stark. Auch die Art und Weise, wie die Eltern, die anderen Spielerinnen und Freunde von Tim sowie der Vereinsvorstand skizziert werden, wie sie sprechen und handeln, hat mich sehr angesprochen. Es ist niemals zu viel oder zu wenig -und die ganze Geschichte durchweg plausibel, leider (!), ohne Effekthascherei zu betreiben. Und das Ende des Romans fand ich wirklich sehr gut gewählt!


Mein Fazit:

Ein Buch, das mich absolut mitgenommen hat und das ich uneingeschränkt weiterempfehle - auch sehr wichtig für junge Lesende, die hoffentlich nicht in eine Lage wie Lena kommen werden - aber vielleicht jemanden kennen, der sich auf einmal seltsam verhält. Auch für Eltern und im (Sport-)Verein aktive Menschen eine wichtige Lektüre!

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Inspirierend und bewegend

The Journey. Die Reise meines Lebens
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Als Carina sowohl ihren Job verliert, als auch ihre Beziehung nach 10 Jahren zerbricht, steht sie mit Ende 20 vor den Trümmern ihrer Lebenspläne. Sie nimmt ein Jobangebot in Neuseeland an und baut ihre ...

Als Carina sowohl ihren Job verliert, als auch ihre Beziehung nach 10 Jahren zerbricht, steht sie mit Ende 20 vor den Trümmern ihrer Lebenspläne. Sie nimmt ein Jobangebot in Neuseeland an und baut ihre neuen Träume darauf auf. Bis zum Jobantritt bereist sie Thailand, Bali und Indien.

Der Roman ist autobiographisch und die Stimme der Autorin daher auch sehr authentisch. Gerne habe ich mich von ihrer Begeisterung und Offenheit anstecken lassen beim Lesen und ihr staunend durch buntes und manchmal gefährliches Treiben gefolgt, habe sie bei ihrer Meditation und ihrem Selbstfindungswunsch begleitet und ihr Herzklopfen mit gespürt. Einige Stellen waren mir ein bisschen zu viel Esoterik und auch einiges, was sie über sich zu erfahren glaubte, erschien mir etwas unreif oder zu begeistert, was vermutlich sowohl an ihrem Alter als auch der Phase ihres Lebens lag, in der sie sich befand.

Die Schilderungen der Länder, Städte und Orte, die sie bereist hat, waren aber auf jeden Fall mehr als lesenswert und wirklich anschaulich beschrieben. Eine sehr große Stärke des Buches ist auf jeden Fall, wie gut die Autorin es schafft, ihre Eindrücke und ihre Begeisterung und Liebe für bestimmte Orte in Worte zu fassen.

Eine Leseempfehlung von mir für alle, die gerne über Orte lesen, die sie noch nie gesehen haben, aber sich mal dahin träumen möchten und für Menschen, die inspiriert werden können und wollen von persönlichen Lebenserfahrungen.

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