Cover-Bild Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 25.03.2026
  • ISBN: 9783453428102
Freida McFadden

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?

Thriller - Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage
Frank Dabrock (Übersetzer)

Sie hatte einen Unfall. Sie kann kaum sprechen. Sie ist die Ehefrau eines Mannes, der alles für sie tut. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit …

Sylvia Robinson wird im Haus der Barnetts als private Pflegekraft eingestellt. Nach einem Unfall benötigt Victoria Barnett rund um die Uhr Betreuung. Sie kann weder gehen noch sprechen und ist an ihr Bett im obersten Stockwerk des Hauses gefesselt. Daher hat ihr Mann Sylvia als Unterstützung hinzugeholt. Doch schon bald hat Sylvia das Gefühl, dass Victoria nicht so hilflos ist, wie sie scheint. Dann entdeckt sie Victorias Tagebuch versteckt in einer Kommode. Und was sie darin liest, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Wieder unfassbar spannend

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Sylvia erhält sehr zufällig ein Jobangebot, das ihr aus ihrer finanziell problematischen Lage heraushilft. Sie wird eingestellt, um sich um die Ehefrau eines bekannten (und sehr attraktiven) Autoren zu ...

Sylvia erhält sehr zufällig ein Jobangebot, das ihr aus ihrer finanziell problematischen Lage heraushilft. Sie wird eingestellt, um sich um die Ehefrau eines bekannten (und sehr attraktiven) Autoren zu kümmern, die nach einem Unfall ein Pflegefall geworden ist. Da das riesige Haus sehr weit weg vom Schuss in Montauk liegt, erhält sie zusätzlich zum attraktiven Gehalt noch Kost und Logis gratis - und nimmt das Angebot an.

Sylvia kümmert sich nun um Viktoria, die sich nur noch spärlich mitteilen kann - und gleichzeitig knistert es zwischen ihr und Adam, ihrem Arbeitgeber und Ehemann von Viktoria immer mehr...

Das Buch ist wie alle Bücher der Autorin ein echter Pageturner. Sylvia ist eine typische Protagonistin eines McFadden Romans - etwas hilfsbedürftig in finanzieller Hinsicht, auf sich allein gestellt, aber auch zupackend und kein "Opfer". Als sie das Tagebuch von Viktoria zu lesen bekommt (durch einen Hinweis der Patientin direkt an sie), taucht sie immer tiefer in die Ehe von Viktoria und Adam ein und bald schon tauchen mehr und mehr Fragen auf, wo sie da hereingeraten ist...

Die Entwicklung des Thrillers ist wie immer perfekt geplottet und wie immer habe ich das Buch in einem Rutsch an einem Tag durchlesen müssen. Die Tagebucheinträge ergänzen perfekt den aktuellen Verlauf der Geschichte und geben Viktoria eine Stimme und machen sie auch deutlich greifbarer. Und die Spannung ist wie immer bis zum Schluss hoch und von einem Twist gekrönt. Auch das Ende mit dem Epilog gefällt mir sehr gut, da hier der Beginn des Romans aufgegriffen wird und nochmal ein kleiner fieser Twist serviert wird.

Eindeutige Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Einer von beiden lügt...

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Zum Buch: Die junge Sylvia ist gerade auf Jobsuche, als ihr der junge, reiche und auch noch gutaussehende Adam über den Weg läuft. Er bietet ihr an, sich um seine kranke Frau Victoria zu kümmern. Obwohl ...

Zum Buch: Die junge Sylvia ist gerade auf Jobsuche, als ihr der junge, reiche und auch noch gutaussehende Adam über den Weg läuft. Er bietet ihr an, sich um seine kranke Frau Victoria zu kümmern. Obwohl ihr in dem riesigen abgelegenen Haus auf Long Island mulmig zumute ist, nimmt sie den Job an. Victoria hatte einen Unfall und ist seitdem pflegebedürftig. Doch – müssen die stark sedierenden Medikamente wirklich sein, die Adam ihr immer gibt? Dann entdeckt sie Victorias Tagebuch und ab da wird es richtig wild…

Meine Meinung: Ja, schon der Klappentext weist einige Parallelen mit einem anderen Buch auf und ja, der Plot ist auch wirklich sehr ähnlich. Dennoch sind es andere Charaktere, ein anderes Setting und ich wurde trotzdem gut unterhalten! Ich war mir einige Zeit wirklich unsicher, wem ich hier glauben soll. Das hat die Autorin wieder sehr geschickt eingefädelt!

Der Schreibstil lädt ja sowieso dazu ein, dass man selber miträtselt. Freida McFadden schafft es immer wieder zu überraschen, was ich schon eine starke Leistung finde! Da es hier nicht so viele Charaktere gibt, wird ihnen auch der nötige Raum gegeben. Wie immer bei dieser Autorin habe ich das Buch in kaum zwei Tagen durchgelesen!

Mein Fazit: Auch wenn man gewisse Parallelen zu einem anderen Buch sehen kann, lohnt sich „Die Ehefrau“ meiner Meinung nach trotzdem! Denn die Autorin spielt hier mit unserer eigenen Unsicherheit, wem man hier trauen darf. Und solche Plots liebe ich ja! Also ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Wie immer ein super spannender Schreibstil!

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In „Die Ehefrau“ geht es um Sylvia, die einen neuen Job sucht und sich dabei als persönlich Pflegekraft bei den Barnetts anstellen lässt. Sie soll sich um die kranke Frau Victoria kümmern, die bei einem ...

In „Die Ehefrau“ geht es um Sylvia, die einen neuen Job sucht und sich dabei als persönlich Pflegekraft bei den Barnetts anstellen lässt. Sie soll sich um die kranke Frau Victoria kümmern, die bei einem Unfall schwere Verletzungen erlitten hat. Obwohl Victoria nicht mehr sprechen kann, fordert sie Sylvia dazu auf ihr Tagebuch zu lesen. Dabei kommt sie nach und nach hinter Geheimnisse, die ihr Angst machen und ihre Sicht auf die Dinge verändern.

Die Autorin hat wirklich einen wahnsinnig packenden Schreibstil. Obwohl am Anfang erstmal in die Geschichte eingeführt wird und dabei noch nicht super viel passiert, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und ich konnte es in wenigen Tagen beenden. Spannend fand ich dabei, dass man zum einen aus der Sicht von Victoria erfährt, was sie in dem Haus erlebt. Dabei verändert sich auch die Dynamik zwischen ihr und Victorias Ehemann sehr, was es zusätzlich noch spannend macht. Auf der anderen Seite liest man immer wieder mit Sylvia zusammen die Einträge aus Victorias Tagebuch. Diese waren so gut und endeten super oft mit einem Cliffhanger, wo ich am liebsten jedes Mal direkt weiter gelesen hätte. Man weiß am Ende wirklich nicht mehr wem man trauen kann. Die Dynamik zwischen den Protagonisten war einfach super gut aufgebaut und der Spannungsbogen immer vorhanden.

Ein kleiner Kritikpunkt habe ich an der Stelle. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass ich schon recht ähnliche Geschichten gelesen habe, was es für mich so ein bisschen vorhersehbar gemacht hat. Dennoch habe ich bis zum Ende mitgefiebert und bin einfach ein kompletter Fan vom Schreibstil der Autorin. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf ihr nächstes Buch.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Die Ehefrau

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Inhalt (übernommen)

Sylvia Robinson wird im Haus der Barnetts als private Pflegekraft eingestellt. Nach einem Unfall benötigt Victoria Barnett rund um die Uhr Betreuung. Sie kann weder gehen noch sprechen ...

Inhalt (übernommen)

Sylvia Robinson wird im Haus der Barnetts als private Pflegekraft eingestellt. Nach einem Unfall benötigt Victoria Barnett rund um die Uhr Betreuung. Sie kann weder gehen noch sprechen und ist an ihr Bett im obersten Stockwerk des Hauses gefesselt. Daher hat ihr Mann Sylvia als Unterstützung hinzugeholt. Doch schon bald hat Sylvia das Gefühl, dass Victoria nicht so hilflos ist, wie sie scheint. Dann entdeckt sie Victorias Tagebuch versteckt in einer Kommode. Und was sie darin liest, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg.

Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist mysteriös und wirklich passend zum Inhalt des Buches gestaltet! Der grüne Farbschnitt ist mir jedoch etwas zu intensiv.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt einen das Buch nahezu verschlingen! Die kurzen Kapitel und die verschiedenen Textabschnitte verstärken diesen Effekt noch!
Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen! Man bekommt schon zu Beginn einen Einblick in das Leben der Protagonisten und ich bin dementsprechend schnell in der Geschichte angekommen!
Im weiteren Verlauf fehlt es definitiv nicht an Spannung! Man erfährt immer mehr und ich dachte dementsprechend, dass ich weiß, was am Ende passieren wird. Aber nein, die Autorin hat da natürlich einen anderen Plan und somit hat mich das Ende wirklich überrascht! Allerdings bin ich der Meinung, dass man aus der Geschichte noch etwas mehr hätte rausholen können...
Trotzdem ist "Die Ehefrau" ein wirklich spannendes und fesselndes Buch!

Fazit

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen! Lediglich das Ende beziehungsweise die Auflösung hätte einen Ticken unerwarteter sein können.
Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Menschen lassen sich leicht täuschen

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Sylvia tritt ihre Stelle an in einem Haus, das nach außen hin makellos wirkt – gepflegte Fassade, ein fürsorglicher Ehemann, eine tragische Geschichte. Doch hinter verschlossenen Türen liegt eine Frau, ...

Sylvia tritt ihre Stelle an in einem Haus, das nach außen hin makellos wirkt – gepflegte Fassade, ein fürsorglicher Ehemann, eine tragische Geschichte. Doch hinter verschlossenen Türen liegt eine Frau, reglos, stumm, scheinbar ausgeliefert. Und genau hier beginnt das Unbehagen: Denn nichts an dieser Situation fühlt sich so eindeutig an, wie es sein sollte.

Was folgt, ist kein subtiler Spannungsaufbau, sondern ein zunehmend fiebriger Sog aus Misstrauen. Die Wahrheit zerfasert in widersprüchlichen Perspektiven: Sylvias Wahrnehmung, Victorias verstörende Tagebucheinträge, Andeutungen aus der Vergangenheit. Jede neue Information wirkt weniger wie eine Aufklärung als vielmehr wie ein weiterer Nebelvorhang. Wer hier Opfer ist und wer Täter, verschwimmt so sehr, dass man sich irgendwann fragt, ob es diese klare Trennung überhaupt gibt.

Besonders perfide: die Dynamik zwischen den Figuren. Während Victoria regungslos im Obergeschoss gefangen ist, entfaltet sich unten ein moralisch fragwürdiges Schauspiel. Entscheidungen werden getroffen, die weniger von Mitgefühl als von Begehren und Selbsttäuschung getrieben sind. Sylvia, eigentlich in der Rolle der Helfenden, verliert sich zunehmend in einem Netz aus Abhängigkeit und eigenen Abgründen. Ihre Handlungen wirken oft impulsiv, egoistisch, fast erschreckend gleichgültig – und genau das macht sie so schwer erträglich wie faszinierend zugleich.

Der Thriller lebt von seinen Wendungen, und davon gibt es reichlich. Manche treffen mit voller Wucht, andere wirken beinahe kalkuliert, als würden sie gezielt bekannte Thriller-Muster bedienen. Genau hier liegt auch die größte Schwäche: Vieles fühlt sich erschreckend vertraut an. Die Konstruktion erinnert stark an Verity von Colleen Hoover. Dadurch verlieren einige Twists an Wirkung und überraschen weniger, als sie es eigentlich sollten.

Dennoch entwickelt das Buch eine eigentümliche Sogwirkung. Gerade weil so viel manipuliert wird – Figuren, Wahrnehmungen, Erwartungen – entsteht eine konstante Unsicherheit, die bis zum Schluss anhält. Man liest weiter, nicht unbedingt aus Begeisterung für die Figuren, sondern aus dem dringenden Bedürfnis heraus, endlich zu verstehen, was hier eigentlich gespielt wird.

Fazit: Ein Thriller, der fesselt, verstört und gleichzeitig irritiert zurücklässt. Spannend, aber nicht frei von dem Gefühl, all das schon einmal gelesen zu haben. „Die Ehefrau“ zeichnet ein schonungsloses Bild davon, wie leicht Menschen sich täuschen lassen und wie bereitwillig sie moralische Grenzen überschreiten, wenn es ihnen selbst nützt.

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