Cover-Bild Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
(8)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 25.03.2026
  • ISBN: 9783641306113
Freida McFadden

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?

Thriller -
Frank Dabrock (Übersetzer)

Sie hatte einen Unfall. Sie kann kaum sprechen. Sie ist die Ehefrau eines Mannes, der alles für sie tut. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit …

Sylvia Robinson wird im Haus der Barnetts als private Pflegekraft eingestellt. Nach einem Unfall benötigt Victoria Barnett rund um die Uhr Betreuung. Sie kann weder gehen noch sprechen und ist an ihr Bett im obersten Stockwerk des Hauses gefesselt. Daher hat ihr Mann Sylvia als Unterstützung hinzugeholt. Doch schon bald hat Sylvia das Gefühl, dass Victoria nicht so hilflos ist, wie sie scheint. Dann entdeckt sie Victorias Tagebuch versteckt in einer Kommode. Und was darin steht, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg.

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2026

Vertraue hier niemandem

0

Worum geht’s?
Durch Zufall trifft Sylvia Adam, der ihr einen Job anbietet. Sie soll sich um seine Ehefrau kümmern, die sich nach einem Unfall kaum mehr bewegen und nicht sprechen kann. Aber ist Victoria ...

Worum geht’s?
Durch Zufall trifft Sylvia Adam, der ihr einen Job anbietet. Sie soll sich um seine Ehefrau kümmern, die sich nach einem Unfall kaum mehr bewegen und nicht sprechen kann. Aber ist Victoria wirklich so hilflos, wie sie scheint? Und war der Unfall wirklich das: Ein Unfall?

Meine Meinung:
Vor diesem Buch hatte ich wirklich Angst, da ich so viele eher verhaltenere Meinungen darüber gesehen habe. Aber da ich die Bücher, denen „Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?“ angeblich ähnelt, nicht gelesen habe, hat mich Freida McFadden auch mit diesem Buch total überzeugen können. Der Schreibstil hatte mich sofort gepackt und der Perspektivwechsel zwischen Gegenwart und Tagebuchauszügen war nicht nur gekonnt, sondern hat dieses unangenehme Kribbeln erzeugt, bei dem man merkt: Hier stimmt ganz gewaltig etwas nicht.

Die Protagonisten kamen mir nicht wirklich nahe, aber genau das spielt dem Buch fast schon in die Karten. Man bleibt auf Distanz – und genau dadurch wächst dieses Misstrauen. Jeder wirkt ein bisschen zu glatt, ein bisschen zu… falsch. Dennoch mochte ich die Auswahl der Charaktere, sei es unsere Hauptprotagonistin Sylvia oder auch Victoria. Über Freddy, Sylvias Ex, und über Mack hätte ich gerne mehr erfahren, das waren zwei Figuren mit echtem Potenzial. Aber was McFadden einfach kann, ist diese Dynamik zwischen den Charakteren: unterschwellig, manipulativ, ständig kippt etwas – und man merkt es oft erst, wenn es schon zu spät ist.

Das Buch selbst hat es dann wirklich in sich. Es beginnt – wie wir das von der Autorin gewohnt sind – absolut harmlos. Fast schon zu harmlos. Bis wir die ersten Tagebuchauszüge lesen, die die Spannung nicht nur anheizen, sondern regelrecht unter die Haut kriechen. Weil wir wissen ja: Da kommt noch was. Und zwar nichts Nettes. Wir sitzen wie auf Kohlen, weil wir ahnen, dass jede vermeintliche Sicherheit nur eine Illusion ist. Besonders stark ist hier der Aufbau: Vicky, die nicht sprechen kann. Die Nebenfiguren wie Maggie. Und natürlich Adam, der vielleicht ein bisschen zu perfekt ist. Alles greift so harmlos ineinander, dass man fast vergisst, wie gefährlich das Ganze ist – bis es einem um die Ohren fliegt.

Und dann dieses Setting: das abgelegene Haus, der Schneesturm, der Stromausfall, die komplette Isolation. Perfekt, um die Spannungsschraube immer weiter anzuziehen. Kein Entkommen, kein Ausweichen – nur dieses Gefühl, dass etwas eskaliert. Für mich ein echter Pageturner, den ich fast am Stück verschlungen habe. McFadden macht genau das, was sie am besten kann: dich in Sicherheit wiegen, nur um dir im nächsten Moment den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

Fazit:
„Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?“ von Freida McFadden liefert genau das, was man erwartet – und spielt trotzdem gekonnt mit diesen Erwartungen. Die Mischung aus scheinbarer Harmlosigkeit, psychologischer Spannung und fiesen Wendungen funktioniert hier wieder richtig gut. Auch wenn die Figuren emotional etwas auf Distanz bleiben, sorgt genau das für dieses konstante Misstrauen, das das Buch so stark macht. Besonders das Setting und die Tagebuchstruktur treiben die Spannung konsequent voran. Für mich ein packender, atmosphärischer Thriller, der sich kaum aus der Hand legen lässt und definitiv Lust auf mehr von der Autorin macht.

5 Gänsehaut-Sterne von mir!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2026

McFadden und die Sog-Wirkung schlägt wieder zu

0

Das Freida McFadden Abenteuer in 2026 geht weiter. Die neue Geschichte trägt den Titel „Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?“
Victoria Barnett ist seit einem schweren Unfall an ihr Bett gefesselt und ...

Das Freida McFadden Abenteuer in 2026 geht weiter. Die neue Geschichte trägt den Titel „Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?“
Victoria Barnett ist seit einem schweren Unfall an ihr Bett gefesselt und braucht rund um die Uhr Pflege. Sie kann weder sprechen noch gehen. Bevor sie die Treppe runtergeflogen ist hat sie in einer Notaufnahme gearbeitet. Hoffnung auf Besserung gibt es leider keine. Ihr Ehemann ein erfolgreicher Autor. Da kommt Sylvia ins Spiel. Durch Zufall lernt sie den gutaussehenden Autor kennen und wird sofort als Pflegekraft eingestellt. Sie kann ihr Glück kaum fassen, da sie eigentlich pleite ist. Jedoch lebt das Ehepaar Barnett ganz schön abgelegen. Aber das Geld kann sie gut gebrauchen und Kosten und Logis inbegriffen. Doch bald merkt Sylvia, dass hier was nicht stimmt. Ist Victoria wirklich so krank? Und dann findet sie auch noch ein Tagebuch. Sie beginnt neugierig zu lesen und kann es kaum fassen, was hier zu Tage kommt. Welche Geheimnisse hütet das Ehepaar?
McFadden hat es wieder geschafft mich von der ersten Seite des Buches zu begeistern. Wie gewohnt wird man schnell von der Sog-Wirkung angezogen, man will nicht mehr aufhören zu lesen und fliegt durch die Seiten. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und machen neugierig darauf zu erfahren, wer sie wirklich sind und was sie zu verbergen haben. Der Schreibstil ist flüssig und die spannenden Wendungen sind toll beschrieben. Es gibt wieder eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2026

Die Autorin überrascht erneut mit unvorhergesehenen Wendungen

0

Als sich für Sylvia die Gelegenheit bietet, als private Pflegekraft tätig zu werden, ergreift sie die Chance. Victoria kann nicht sprechen, ist nicht in der Lage, eigenständig zu essen, sitzt im Rollstuhl ...

Als sich für Sylvia die Gelegenheit bietet, als private Pflegekraft tätig zu werden, ergreift sie die Chance. Victoria kann nicht sprechen, ist nicht in der Lage, eigenständig zu essen, sitzt im Rollstuhl und benötigt Hilfe. Sie findet Victorias Tagebuch und erfährt nach und nach einiges über ihr Leben.

Dieses Buch hat mich erneut mit einer eher subtilen, aber dennoch konstanten Spannung gefesselt. Sylvia widmet sich Victoria mit großer Hingabe und Geduld. Dabei wirkt Victoria beinahe apathisch und ist im Rollstuhl gefangen, während ihre Versuche zu kommunizieren unverständlich bleiben. Ihr Ehemann Adam ist sehr fürsorglich.
Besonders gelungen sind die wechselnden Perspektiven und die eingestreuten Tagebucheinträge. Je mehr Sylvia aus dem Tagebuch erfährt, desto deutlicher wird, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Diese schleichende Erkenntnis ist sehr wirkungsvoll umgesetzt und gibt nach und nach weitere Einblicke in das Eheleben. Der Schneesturm, die Abgeschiedenheit des Hauses und der Stromausfall verstärken die unheimliche Stimmung zusätzlich.

Fazit: Es ist ein Thriller mit unterschwelliger Spannung von Anfang an, der durch Atmosphäre und mehrere Twists punktet. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Besonders hervorzuheben sind die überraschenden Wendungen, und selbst am Ende gelingt es der Autorin, noch eine Überraschung einzufügen.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und gebe eine Leseempfehlung und 4 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein durchwachsender Freida McFadden

0

Boah, das war ja mal ne schwere Geburt….
Ich bin ein absoluter und totaler Fan der Autorin. Ich liebe ihre Bücher, ihren Schreibstil, alles daran.
Mir ist bewusst, das es bei den letzten Büchern („ Der ...

Boah, das war ja mal ne schwere Geburt….
Ich bin ein absoluter und totaler Fan der Autorin. Ich liebe ihre Bücher, ihren Schreibstil, alles daran.
Mir ist bewusst, das es bei den letzten Büchern („ Der Lehrer“ oder „ Der Freund“) sehr durchwachsene Bewertungen gab. Auch wenn ich diese Kritik teilweise nachvollziehen kann, ich war einfach immer noch zu 💯 % begeistert.

Die Stärke ihrer Bücher liegt für mich nicht ausschließlich auf der eigentlichen Story, sondern bei ihrem sehr sehr fesselnden Schreibstil. Ich erlebe es selten, das die Spannung so hoch gehalten wird, obwohl die Kapitel so kurz sind. Dadurch fliege ich durch das Buch…

Gleichzeitig habe ich jedes Mal ein kleines ängstliches Stimmchen in mir, das hofft, das mich das nächste Buch bitte nicht enttäuschen soll.
Soviel zur Einleitung des Buches „die Ehefrau“….

Es startet gut, fesselt mich von Anfang an und liest sich auch angenehm. Dann allerdings stelle ich ( nicht plötzlich sondern nach und nach) fest, das mich 1. die Story wirklich wahnsinnig doll an Verity von Colleen Hoover erinnert und 2. ich den Plottwist zwar bis Seite irgendwas um die 300 nicht kommen sehe und er mich dennoch nicht überzeugt ( wenn das Sinn macht?!).

Vielleicht ist es die Verbindung bzw. die Parallelen zum anderen Buch jedenfalls bin ich am Ende das erste Mal zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht so begeistert wie sonst. Ich würde dem Buch 3,5 von 5 Sterne geben.

Für absolute Neulinge bestimmt richtig toll, für Freida Fans wahrscheinlich eher durchwachsen.

Dennoch bin ich bei „Die Psychiaterin“ im Juli wieder direkt dabei.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2026

Wieder mal ein spannender Psychothriller

0


Wieder einmal hat es die Autorin geschafft, mich an die Seiten zu fesseln. Dabei bedient sie sich gerne wieder des Themas: Junge Frau in finanziellen Schwierigkeiten findet durch Zufall eine Anstellung ...


Wieder einmal hat es die Autorin geschafft, mich an die Seiten zu fesseln. Dabei bedient sie sich gerne wieder des Themas: Junge Frau in finanziellen Schwierigkeiten findet durch Zufall eine Anstellung bei reicher Familie. Der Chef ist außergewöhnlich attraktiv und perfekt. So zumindest am Anfang ....

Sylvia Robinson kann ihr Glück kaum fassen. Sie darf als Pflegekraft bei den Barnetts arbeiten. Victoria Barnett sitzt im Rollstuhl, nachdem sie im Haus die Treppen heruntergestürzt ist. Dabei hat sie einst als Krankenschwester in der Notaufnahme gearbeitet, wo sie auch ihren Mann Adam kennengelernt hat. Der ist ein berühmter Autor und kümmert sich liebevoll um seine Frau.

Victoria fasst Vertrauen zu Sylvia und weist sie auf ihr Tagebuch hin. Ein schweres Unterfangen für Victoria, da ihr Sprachzentrum stark beschädigt ist. Was Sylvia in dem Tagebuch liest, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.

Ich konnte einige Parallelen zu McFaddens Vorgänger entdecken, was ich aber nicht schlecht fand, da mir ihr Stil gefällt.

Ich hatte Vermutungen, die sich letztendlich bewahrheitet haben, obwohl ich eine Zeit lang daran gezweifelt habe. Geschickt hat die Autorin falsche Fährten gelegt und damit eine Spannung erzeugt, die mir ein Weglegen des Buches unmöglich machte.

Eine klare Empfehlung für diesen Thriller mit starkem Plottwist. Danke, Freida McFadden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere