Platzhalter für Profilbild

Sunshinebook

Lesejury Star
offline

Sunshinebook ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Sunshinebook über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2026

Lieblingsbuch...ein französischer Sommer

Au revoir und tschüss
0

Ein Sommer in Uzès - Zwischen Aufbruch und Ankommen

Gleich zu Anfang möchte ich,
eine Leseempfehlung aussprechen.
Das Buch fühlt sich an, wie ein Sommer in Frankreich, die man nicht missen möchte.

Caro ...

Ein Sommer in Uzès - Zwischen Aufbruch und Ankommen

Gleich zu Anfang möchte ich,
eine Leseempfehlung aussprechen.
Das Buch fühlt sich an, wie ein Sommer in Frankreich, die man nicht missen möchte.

Caro ist mit ihrem Leben, nicht mehr zufrieden, ihre beiden Jungs gehen langsam,.ihre eigenen Wege.
Und die Ehe ist eingefahren.
Sie funktioniert nur noch. Sie war immer für ihre Familie da, aber nun ist es an der Zeit, mal an sich zu denken. Und ein langjähriger Traum, soll nun gelebt werden. Es zieht sie nach Südfrankreich, einen vierwöchigen Sprachkurs möchte sie sich gönnen. Ihr Mann Holger ist nicht gerade angetan.
Zu Anfang gab es noch Zweifel, aber ihre beste Freundin Holly konnte sie überzeugen.

Der erste Zwischenstopp in Paris war wundervoll.
Auch ich war schon zweimal dort und werde diese Zeit nie vergessen.
Und dann ging es in das kleine Städtchen Uzès.
Ich habe das so gefühlt, die Beschreibungen von der Umgebung, die engen Gassen, die kleinen Cafés, mit frischen Croissants, der Trubel auf den Märkten, die Lavendelfelder.
Den Duft von frischen Croissants, Cafe und Lavendel, hatte ich ständig in der Nase.

Mein Lieblingskapital ist das Zwanzigste.

Das Kennenlernen von Caro und Armand war auch so so schön, ich sag nur, alle guten Dinge sind drei.

Ich könnte jetzt noch ewig weiter schwärmen,
aber das überlasse ich euch.
Schnapp euch das Buch und reist nach Frankreich.

Erlebt einen unvergesslichen Sommer mit Caro, Armand, Sophie, Hilde, Fred, Gitta, Sam und Gabriel.

Ich liebe alles, das Cover, die Gestaltung vom Buch,
die Geschichte und das Ende.

Mein neues Lieblingsbuch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2026

Eine lustige und stellenweise skurrile Story

Verlorene Schäfchen
0

Das Cover mitsamt Titel ist mir hier sofort ins Auge gesprungen… der Plot dazu könnte nicht unterhaltsamer sein:
„Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und ...

Das Cover mitsamt Titel ist mir hier sofort ins Auge gesprungen… der Plot dazu könnte nicht unterhaltsamer sein:
„Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen. Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.“

Mit zwei Dingen hat man mich quasi bereits nach wenigen Seiten, eins davon ist Humor. Und den gibt es hier. Nicht ununterbrochen, nicht als Klamauk, sondern richtig schön trocken mit der passenden Prise Unterhaltung.

Allein schon das „Grundgerüst“ ist so bezeichnend- das sich Catherine und Bud auseinander gelebt haben und sie nun Anschluss beim Nachbarn sucht während Bud in eine Selbsthilfegruppe mit besagtem Namen geht. Dazu drei wilde und völlig unterschiedliche Töchter und alle tragen ihren Teil zur Geschichte bei, da bleibt bei mir kein Auge trocken.

Ich hatte zwar keinen Favoriten hier, denn alle haben mal etwas sympathisches und etwas nicht so sympathisches an sich, aber die Art und Weise wie einem die Story durch jedwede Augen vermittelt wird hilft zum einen den gesamten Zusammenhang zu erkennen (es gibt nämlich btw auch noch kriminalistisch etwas aufzuarbeiten 🤫), sondern trägt auch zum Verständnis für den einen oder anderen bei.

So wirr wie sich’s hier vielleicht liest war es trotz wechselnder Erzählperspektiven nicht, aber man muss schon dran bleiben um den Anschluss nicht zu verlieren.

Für mich eine sehr unterhaltsame, lustige und stellenweise skurrile Story.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2026

Absolut lesenswert

Yesteryear
0

Was für ein Buch!!!! Ich bin die letzten Tage auf Instagram förmlich überschwemmt worden mit Meinungen dazu und nun ist mir auch klar, woher diese Begeisterung rührt….

Der Debütroman der Autorin hat es ...

Was für ein Buch!!!! Ich bin die letzten Tage auf Instagram förmlich überschwemmt worden mit Meinungen dazu und nun ist mir auch klar, woher diese Begeisterung rührt….

Der Debütroman der Autorin hat es in sich, das die Verfilmung geplant ist, macht Sinn.

Gerade aufgrund der Aktualität ist bereits eine große Neugier mit dabei, als ich den Roman beginne und für alle die nicht wissen was sie erwartet, Bitteschön:
„Natalie Heller Mills hat alles: eine malerisch renovierte Farm, fünf Kinder, die um ihre Liebe buhlen, und einen Mann, der in Cowboystiefeln immerhin eine gute Figur abgibt. Vom Sauerteig bis zur Kindererziehung, nichts scheint ihr zu misslingen. Kein Wunder also, dass Millionen von Menschen ihr folgen, ihre Videos schauen, ihre Bilder anklicken. Sie gibt ihnen das, was sie wollen: eine heile Welt. Skandale werden unter den Teppich gekehrt, da, wo sie hingehören.
Doch eines Tages wacht Natalie auf und sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Was wäre, wenn sie keine Nannys beschäftigen könnte, es keine helfenden Hände auf der Farm gäbe, kein Produktionsteam? Was wäre, wenn sie auf einmal das Leben führen müsste, das sie immer vorgetäuscht hat?“

Das Besondere an dem Buch für mich ist,das ich, obwohl Natalie der Inbegriff der Antipathie ist mit ihrer Selbstdarstellung, ihren „Werten“, ihrer herablassenden Art und ihren Äußerungen, also eigentlich komplett SIE, ich das Buch absolut nicht aus der Hand legen kann

Das liegt natürlich mit daran das es genau den Nerv und den Zeitgeist widerspiegelt.
So gern ich mir harmonisch, ästhetische und „hyggelige“ Bilder oder Storys anschaue, an dem unterschwellig erzeugenden Druck komme auch nicht vorbei. Und obwohl der Hastag #fürmehrrealitätaufinstagram immer wieder mal zu lesen ist, der angestrebte Perfektionismus geht an kaum jemandem vorüber.

Daher war das Buch von Anfang an richtig fesselnd, toll geschrieben und hat mich auch nicht mehr losgelassen. Wieder mal ein nachhallendes Buch das eine Scheinwelt beleuchtet und die eigenen Werte eventuell in Frage stellt oder zurecht rückt. In jedem Fall absolut lesenswert, von mir gibt’s 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2026

Ein schöner und berührender Roman

Die Briefträgerin
0

Obwohl sich mein Geschmack weniger nach den Top Ten der Buchbestsellerlisten richtet sondern entweder nach Cover oder altbekanntem Muster, bin ich bei dem Buch stehen geblieben.

So viele Meinungen zu ...

Obwohl sich mein Geschmack weniger nach den Top Ten der Buchbestsellerlisten richtet sondern entweder nach Cover oder altbekanntem Muster, bin ich bei dem Buch stehen geblieben.

So viele Meinungen zu dem relativ unscheinbaren Buch haben mich neugierig gemacht und schnell wird klar, warum….

„Süditalien 1934: Eine selbstbewusste junge Frau aus dem Norden bringt als erste Briefträgerin frischen Wind in ein kleines Dorf.

Lizzanello, ein beschauliches Dorf, in dem sich alle kennen: Als Anna und Carlo hier 1934 frisch vermählt mit dem Bus aus dem Norden eintreffen, freut sich Carlo, endlich zurück in seiner Heimat zu sein. Doch Anna denkt darüber nach, was für ein Leben sie als Norditalienerin in dem kleinen Ort erwartet, in dem ganz eigene Gesetze herrschen. Allen Widerständen zum Trotz geht Anna mutig und entschlossen ihren eigenen Weg – und bringt als erste Briefträgerin frischen Wind nach Lizzanello. Über zwanzig Jahre lang, erst zu Fuß, dann mit dem Fahrrad, trägt sie die Post aus: Ansichtskarten von Emigranten, Briefe von Soldaten an der Front, Mitteilungen von heimlichen Liebhabern. Und irgendwann muss sie sich fragen, wie lange sie eigentlich noch ihre eigenen Gefühle verbergen kann, die sie seit Jahren für den Bruder ihres Ehemanns empfindet.“

Das war ein sehr besonderes Buch. Aufgrund der Echtheit (die Großmutter der Autorin war die erste Postbotin in Italien!!) bekommt es zu der unbestreitbaren Authentizität eine hochemotionale Komponente, die mich das gesamte Buch über begleitet und nicht mehr loslässt.

Anna ist eine derart starke, durchsetzungsfähige, emanzipierte und beeindruckende Person (die zudem noch Bücher liebt ♥️), das ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe.
Es liest sich (nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Buch zu finden) flüssig, wenn auch nicht fehlerfrei.

Dennoch wirkt die Fülle an Konflikten auf mich manchmal zu geballt. Trotzdem ist es ein sehr schöner und berührender Roman, der die Eindrücke im konservativen Italien phantastisch einfängt und nicht spurlos an einem vorbei geht.

Von mir gibt’s 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2026

Ein berührender Roman

Der Gesang der See
0

Ich habe bisher nur gutes von den Büchern, von der Autorin Trude Teige gehört.
Dank Vorablesen dürfte ich das Buch Der Gesang der See lesen und nach wenigen Seiten war ich gefangen, in dieser berührenden ...

Ich habe bisher nur gutes von den Büchern, von der Autorin Trude Teige gehört.
Dank Vorablesen dürfte ich das Buch Der Gesang der See lesen und nach wenigen Seiten war ich gefangen, in dieser berührenden und spannenden Geschichte.
Wir begeben uns, an die Westküste Norwegens, im 19. Jahrhundert.
Von den Lotsen in den Schären hatte ich noch nie gehört.
Der Einstieg fing sehr traurig an. Kristiane die ihren Mann verliert und nun in einem gewissen Zeitraum einen Mann finden muss, der den Lotsenposten besetzt, so das die Lotsennummer, in der Familie bleibt. Nun muss die schwangere Kristiane um ihre Existenz bangen.
Aber sie ist so eine starke selbstbewusste Frau, sie setzt sich durch, in der Männerwelt.
Trude Teige versteht es mit ihrer Sprache, mich sofort in den Bann zu ziehen.
Das harte Leben der Fischerfamilien schildert sie packend und atmosphärisch.
Das besondere Setting, die raue See und die wundervolle Landschaft passten perfekt, zu dem harten Leben der Fischer und Lotsen.

Für mich war das ein fesselndes und bewegendes Leseerlebnis.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere