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Veröffentlicht am 08.03.2026

Absolut packender (YA)-Thriller

Revenge
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Sara und Liv sind Zeuginnen, als in eine Tankstelle in Köln Saras Freund Vince von einem maskierten Täter mit einem Messer attackiert wird. 
Während die Polizei noch nach dem Täter sucht, versuchen Sara ...

Sara und Liv sind Zeuginnen, als in eine Tankstelle in Köln Saras Freund Vince von einem maskierten Täter mit einem Messer attackiert wird. 
Während die Polizei noch nach dem Täter sucht, versuchen Sara und Liv zu verstehen, warum das Verbrechen begangen wurde - und wie sie selbst darin verwickelt sind. 
Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und der Spannungsbogen bleibt vor allem durch die sich erst nach und nach auflösenden Stränge sehr hoch. 
Die beiden weiblichen Protagonistinnen Liv und Sara kommen immer abwechselnd zu Wort und sind sehr sympathisch und gut gezeichnet. 
Der Wechsel der Zeitstränge zwischen "Der Nacht", der direkten Gegenwart und der linear erzählten Geschichte, die mit dem Tankstellenverbrechen beginnt, unterstreicht den Spannung nochmal mehr. 
Wie sich dann die Geschichte auflöst und was es mit dem Titel und Untertitel auf sich hat, ist wirklich heftig und für die Zielgruppe ab 14 zwar durchaus zumutbar, wenn auch absolut keine zu leichte Kost. 
Als Erwachsene habe ich den YA Thriller mit genauso viel Begeisterung gelesen, wie ich es für einen nicht dem YA Genre zugeordneten Thriller erwartet hätte und so gebe ich gerne eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Frieden im Fokus vor unruhigen Zeiten

München 1981
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München 1981 handelt von zwei Frauen - Annegret und Esther. Sie leben in Südtirol im Jahr 1981. In diesem Sommer ändern beide radikal ihr Leben: Die 18jährige Esther reißt aus und fährt nach München und ...

München 1981 handelt von zwei Frauen - Annegret und Esther. Sie leben in Südtirol im Jahr 1981. In diesem Sommer ändern beide radikal ihr Leben: Die 18jährige Esther reißt aus und fährt nach München und die von ihrem Leben unterforderte und eingeengte verheiratete Annegret verlässt Mann und Job und stellt eine friedliche Protestbewegung auf die Beine.

Der Roman ist recht kurz und schnell lesbar. Die Perspektiven wechseln immer zwischen Esther und Annegret und beide wirken authentisch und ich konnte Nähe zu den Figuren aufbauen. Es gibt eine Playlist, auf die anders als in anderen Romanen, auch wirklich viel Bezug genommen wird - teilweise werden ganze Auszüge aus den Songs in der Geschichte abgedruckt. Zudem nimmt die Autorin auch Bezug auf Zeitungsartikel aus dem Jahr 1981, was die Authentizität der Geschichte noch verstärkt.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn sie kurz war und der Schluss für meinen Geschmack dann doch etwas zu rosarot war.

Alles in allem ein Thema, das (leider) auch heute nichts an seiner Wichtigkeit verloren hat und zwei starke Frauenfiguren, die ich gerne begleitet habe - Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Ruhig erzählte Geschichte über Begabung, Kunst und Traumata

Letzter Akt
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Dora ist Anfang 40 und lebt als erfolgreiche Schauspielerin in London. Sie trifft auf den unbekannten Maler Victor und die beiden sind fasziniert voneinander. Als Victor sie eines Tages malt, holt Dora ...

Dora ist Anfang 40 und lebt als erfolgreiche Schauspielerin in London. Sie trifft auf den unbekannten Maler Victor und die beiden sind fasziniert voneinander. Als Victor sie eines Tages malt, holt Dora jedoch ihre längst vergangene Jugend wieder ein...

Die Geschichte ist ruhig erzählt und in 3 Teile gegliedert - der umfangreichste Teil 1 findet im Jahr 2005 in London statt, dann gibt es den 2. Teil, in Frankfurt am Main im Jahr 1982 und schließlich einen Schlussteil im Jahr 2010.

Dora, die eigentlich Dorothea heißt, hat direkt nach dem Abitur den unsicheren Weg einer Schauspielkarriere angestrebt - und Erfolg gehabt! Doch jetzt, mit Anfang 40, ist sie sich unsicher, wie es weiter gehen soll. Sie ist ungebunden und kinderlos und hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die Beziehung zu Victor tut ihr anfangs sehr gut und sie geht gerne auf den Vorschlag ein, von ihm gemalt zu werden.

Die Figuren - besonders Dora - sind gut gezeichnet und handeln nachvollziehbar. Die Auflösung der Geschichte hat mich sehr berührt und auch der Schluss passte wirklich gut dazu.

Ein ruhiges Buch, das ohne Effekthascherei dennoch Wirkung zeigt und eine Geschichte, die mich berührt hat.
Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 02.03.2026

RomCom trifft Slasher – witzig, spannend und süß!

A Killer Crush
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Jamie Prescott und ihre Freundin Laurie besuchen ein Speed Dating Event in einem düsteren Club. Als nach einem Blackout Jamies letztes Speed Date ermordet wird, müssen die Überlebenden im Club versuchen, ...

Jamie Prescott und ihre Freundin Laurie besuchen ein Speed Dating Event in einem düsteren Club. Als nach einem Blackout Jamies letztes Speed Date ermordet wird, müssen die Überlebenden im Club versuchen, dem Killer zu entkommen – und gleichzeitig spürt Jamie, dass es bei zwei der Jungs bei ihr zu einem Meet-Cute kommen könnte…
Die ungewöhnliche Mischung von RomCom und Slasher hat mich sehr interessiert, da ich, wie auch die Protagonistin Jamie, eindeutig Fan beider Genre bin!
Die Umsetzung hat mich absolut überzeugt. Die verfremdeten Zitate zu den Kapitelanfängen, die Ähnlichkeiten der Namen der Figuren zu Namen aus beliebten Slasher Filmen und die Story ganz allgemein waren absolut unterhaltsam für mich.
Der Spannungsbogen ist von Beginn an hoch und folgt dem Muster, das aus Slasher Filmen bekannt und von mir sehr geliebt ist. Dass Jamie immer wieder darauf Bezug nimmt, wie ähnlich ihre Lage der Lage der Figuren in einem ihrer Lieblingsgenres ist, macht die Geschichte noch zugänglicher und sympathischer. Ich habe mit Jamie und den anderen mitgefiebert und -gelitten und es absolut gefeiert, als der Schluss des Romans dann eher in eine RomCom übergeleitet wurde.
Absolut lesbar, sehr lustig, sehr spannend und sehr sympathisch – und eins meiner Highlights im Lesejahr 2026!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Nicht ganz so spannend wie gewohnt...

Das flüsternde Haus
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Harry Adams ist ein riesiger Horrorfilmfan und hat diese Begeisterung an ihren Sohn Gabe weitergegeben, den sie alleine aufzieht. Als sie eine Putzstelle im Haus des berühmten Horrorfilmregisseurs Javier ...

Harry Adams ist ein riesiger Horrorfilmfan und hat diese Begeisterung an ihren Sohn Gabe weitergegeben, den sie alleine aufzieht. Als sie eine Putzstelle im Haus des berühmten Horrorfilmregisseurs Javier Costillo antritt, ist sie begeistert. Er ist wie sie ein zurückgezogen lebender Mensch, der sich niemandem aufdrängt und ihre Arbeit besteht im wesentlichen daraus, die Requisiten und Kostüme, die er in seinem Haus stehen hat, abzustauben und das leere Haus penibel sauber zu halten. Doch dann hört Harry immer wieder Klopfen und eine Stimme, die um Hilfe zu bitten scheint - könnte das mit dem Zimmer zusammen hängen, das sie nie betreten darf und das immer abgeschlossen ist?

Die Geschichte entwickelt leider erst recht langsam den von der Autorin gewohnten Spannungsbogen und sehr lange lesen wir hauptsächlich von Harrys Problemen als alleinerziehende, arme Mutter, die als Schulabbrecherin und ehemalige Obdachlose nur sehr niedrig bezahlte Jobs findet und sich und ihren Sohn sehr mühevoll durchbringt. Als während der Covid Pandemie, zu der die Geschichte spielt, dann noch ihre Möglichkeiten, in der Gastronomie zu arbeiten, fast völlig weg fallen und sie daher auf die Putzstelle in dem gruseligen Haus angewiesen bleibt und ihr auch noch ihr Vermieter kündigt, fühlt man natürlich sehr mit Harry, aber es wurde mir dann doch etwas zu ausufernd, vor allem, weil darunter die eigentliche Geschichte etwas blass blieb.
Da ich aber ein Fan der Autorin bin und die Reihe einfach so mag, vergebe ich trotzdem 4 Sterne und hoffe, dass das nächste Buch dann wieder ein Highlight wird!

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