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Veröffentlicht am 02.03.2026

RomCom trifft Slasher – witzig, spannend und süß!

A Killer Crush
5

Jamie Prescott und ihre Freundin Laurie besuchen ein Speed Dating Event in einem düsteren Club. Als nach einem Blackout Jamies letztes Speed Date ermordet wird, müssen die Überlebenden im Club versuchen, ...

Jamie Prescott und ihre Freundin Laurie besuchen ein Speed Dating Event in einem düsteren Club. Als nach einem Blackout Jamies letztes Speed Date ermordet wird, müssen die Überlebenden im Club versuchen, dem Killer zu entkommen – und gleichzeitig spürt Jamie, dass es bei zwei der Jungs bei ihr zu einem Meet-Cute kommen könnte…
Die ungewöhnliche Mischung von RomCom und Slasher hat mich sehr interessiert, da ich, wie auch die Protagonistin Jamie, eindeutig Fan beider Genre bin!
Die Umsetzung hat mich absolut überzeugt. Die verfremdeten Zitate zu den Kapitelanfängen, die Ähnlichkeiten der Namen der Figuren zu Namen aus beliebten Slasher Filmen und die Story ganz allgemein waren absolut unterhaltsam für mich.
Der Spannungsbogen ist von Beginn an hoch und folgt dem Muster, das aus Slasher Filmen bekannt und von mir sehr geliebt ist. Dass Jamie immer wieder darauf Bezug nimmt, wie ähnlich ihre Lage der Lage der Figuren in einem ihrer Lieblingsgenres ist, macht die Geschichte noch zugänglicher und sympathischer. Ich habe mit Jamie und den anderen mitgefiebert und -gelitten und es absolut gefeiert, als der Schluss des Romans dann eher in eine RomCom übergeleitet wurde.
Absolut lesbar, sehr lustig, sehr spannend und sehr sympathisch – und eins meiner Highlights im Lesejahr 2026!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Nicht ganz so spannend wie gewohnt...

Das flüsternde Haus
0

Harry Adams ist ein riesiger Horrorfilmfan und hat diese Begeisterung an ihren Sohn Gabe weitergegeben, den sie alleine aufzieht. Als sie eine Putzstelle im Haus des berühmten Horrorfilmregisseurs Javier ...

Harry Adams ist ein riesiger Horrorfilmfan und hat diese Begeisterung an ihren Sohn Gabe weitergegeben, den sie alleine aufzieht. Als sie eine Putzstelle im Haus des berühmten Horrorfilmregisseurs Javier Costillo antritt, ist sie begeistert. Er ist wie sie ein zurückgezogen lebender Mensch, der sich niemandem aufdrängt und ihre Arbeit besteht im wesentlichen daraus, die Requisiten und Kostüme, die er in seinem Haus stehen hat, abzustauben und das leere Haus penibel sauber zu halten. Doch dann hört Harry immer wieder Klopfen und eine Stimme, die um Hilfe zu bitten scheint - könnte das mit dem Zimmer zusammen hängen, das sie nie betreten darf und das immer abgeschlossen ist?

Die Geschichte entwickelt leider erst recht langsam den von der Autorin gewohnten Spannungsbogen und sehr lange lesen wir hauptsächlich von Harrys Problemen als alleinerziehende, arme Mutter, die als Schulabbrecherin und ehemalige Obdachlose nur sehr niedrig bezahlte Jobs findet und sich und ihren Sohn sehr mühevoll durchbringt. Als während der Covid Pandemie, zu der die Geschichte spielt, dann noch ihre Möglichkeiten, in der Gastronomie zu arbeiten, fast völlig weg fallen und sie daher auf die Putzstelle in dem gruseligen Haus angewiesen bleibt und ihr auch noch ihr Vermieter kündigt, fühlt man natürlich sehr mit Harry, aber es wurde mir dann doch etwas zu ausufernd, vor allem, weil darunter die eigentliche Geschichte etwas blass blieb.
Da ich aber ein Fan der Autorin bin und die Reihe einfach so mag, vergebe ich trotzdem 4 Sterne und hoffe, dass das nächste Buch dann wieder ein Highlight wird!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Voller Plot-Twists!

The Exes
0

Natalie und James sind ein Traumpaar - scheint es. Doch als James Natalies Vertrauen missbraucht und es ihr beichtet, versucht sie die furchtbare Wut, die sie in sich spürt, zu zügeln. Denn alle ihre Exfreunde ...

Natalie und James sind ein Traumpaar - scheint es. Doch als James Natalies Vertrauen missbraucht und es ihr beichtet, versucht sie die furchtbare Wut, die sie in sich spürt, zu zügeln. Denn alle ihre Exfreunde sind tot und sie sind immer gestorben, nachdem sie Natalie wütend gemacht haben...

The Exes ist ein Roman, der streckenweise eher ruhig erzählt wird, nicht zuletzt, weil viele Stellen Therapiegespräche zwischen Natalie und ihrer Therapeutin Dimple darstellen. Die Perspektiven wechseln zwischen den Kapiteln und wir lesen zwar meist aus Natalies Sicht, aber auch ihre Schwester Claire und ihr Mann James erhalten ihre Perspektiven. Und - die Vergangenheitsstränge werden immer wieder in den laufenden Erzählfluss eingebunden, was die Plot Twists noch überraschender macht! Und es gibt sehr krasse Plot Twists, die ich nicht vorhergesehen habe!

Der Schluss und in gewisser Weise die Message des Buches sind dann tatsächlich sehr heilsam und versöhnen mit den durchaus spannenden, brutalen und teilweise rassistischen oder sexistischen Erlebnissen, die Natalie, eine Schwarze Frau, erleben muss. Ihre Wut konnte ich als Frau absolut nachvollziehen und vor allem Natalie ist mir wirklich die ganze Geschichte hindurch sehr nah gewesen.

Eine eindeutige Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Berührender Generationenroman

Das schönste aller Leben
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Das schönste aller Leben ist trotz des geringen Umfangs ein Buch, das es in sich hat. Wir lesen von Theresia, die im 18. Jahrhundert ein hartes Leben führt und parallel dazu von Viola und ihrer Familie, ...

Das schönste aller Leben ist trotz des geringen Umfangs ein Buch, das es in sich hat. Wir lesen von Theresia, die im 18. Jahrhundert ein hartes Leben führt und parallel dazu von Viola und ihrer Familie, die aus dem heutigen Rumänien zurück nach Deutschland kommen, um dort ein besseres Leben zu führen.
Das alles beherrschende Grundthema ist die Schönheit, vor allem bei Frauen. Theresia wird ihre Schönheit zum Verhängnis und sie Opfer der Keuschheitskommission (ich wusste nicht, dass es eine solche Kommission gab!). Viola hat eine schwierige Zeit als Jugendliche, in der sie sich unter den "Hiesigen" manchmal fremd fühlt und immer wieder bemerkt, wie anders ihre Familie ist. Als sie dann selbst Mutter wird und es einen Unfall mit ihrer Tochter gibt, für den sie sich schuldig fühlt, setzt sie sich ständig und schonungslos damit auseinander, wie wichtig Schönheit für Menschen und vor allem Frauen ist - und was sie zerstört hat bei ihrer Tochter...
Mich hat der Roman sehr berührt. Der Vergangenheitsstrang um Theresa war für mich persönlich der stärkste Strang. Aber auch das, was Viola als Mutter fühlt, hat mich - die ich ebenfalls Mutter von Töchtern bin - tief ins Herz getroffen.
Die drei Kapitel aus Sicht der Banater Erde waren ungewöhnlich, aber jeweils passend in die Geschichte eingewebt und haben das Buch nochmal etwas literarischer wirken lassen.
Eine klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Fragmentarische Erinnerungen

Unser Haus mit Rutsche
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Unser Haus mit Rutsche erzählt aus Laylas Sicht vor allem viel aus ihrer Kindheit.
Laylas Hintergrund ist auf jeden Fall interessant - und der gleiche, den auch die Autorin besitzt: Ihre Mutter ist Französin, ...

Unser Haus mit Rutsche erzählt aus Laylas Sicht vor allem viel aus ihrer Kindheit.
Laylas Hintergrund ist auf jeden Fall interessant - und der gleiche, den auch die Autorin besitzt: Ihre Mutter ist Französin, der Vater stammt aus dem Irak und die aus den Eltern, Layla und dem jüngeren Bruder Nouri (den Layla ständig "den Seestern" nennt) bestehende Familie lebt in Saarbrücken.
Ausgehend von dem Jetzt, in dem die erwachsene Layla in Paris lebt, sich mit Suizid Gedanken trägt und eine Therapie macht, führt uns die Autorin tief in die Kindheit der Figur Layla. Dabei fällt vor allem auf, dass die junge Layla ihren Vater sehr stark idealisiert hat, bis es zu einer starken Veränderung seines Wesens kam, die in die Zeit ihrer Pubertät fiel.
Wir lesen über mehrere schwierige Weihnachtsfeste im Kreis der steifen französischen Verwandtschaft und als krassen Gegensatz dazu den einen Besuch über die Osterferien im Irak bei der großen und ganz anderen väterlichen Seite der Familie. Dieser Kontrast war spannend zu lesen und hat mir vor allem den Mittelteil des Buches sehr interessant gemacht.

Die Geschichte bricht aber meiner Meinung nach leider ab an der Stelle, als es "spannend" wird und es zum Bruch zwischen Layla und ihrem Vater kommt und dem Zerfallen ihrer Kernfamilie. Einiges wird bereits am Anfang vorweggenommen, dann aber nicht mehr weiter ausgeführt, was ich sehr schade fand. Die Sprache und vor allem die Stellen im Mittelteil, die vermutlich autobiographisch inspiriert wurden, haben mir gefallen. Allerdings wirkten die vielen Fragen, die die junge Layla vor allem in ihrer Zeit bei der irakischen Familie, aber auch später im Dialog mit dem Vater, stellt, manchmal stark konstruiert und gingen mir dann auch gegen Ende mehr und mehr auf die Nerven.
Auch, dass der jüngere Bruder durch den Spitznamen Seestern so entmenschlicht wurde, fand ich unangebracht, zumal es eine Stelle gibt, in der die erwachsene Layla ihn ebenfalls fast so nennt in einem Therapiegespräch, bevor sie sich schnell verbessert.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich am Ende der kurzen Lektüre leider etwas ratlos war und deswegen nur eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 Sterne vergeben kann.

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