Cover-Bild Letzter Akt
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 10.03.2026
  • ISBN: 9783832181833
Andreas Schäfer

Letzter Akt

Roman
London, 2005: Nach vielen Jahren beim Film steht die Schauspielerin Dora wieder auf einer Theaterbühne – mit Anfang vierzig kann sie auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Als sie nach der Premiere in einer Bar auf den Maler Victor trifft, ist sie fasziniert: Wer ist dieser Mann, der noch nie von ihr gehört hat? Dora sieht in diesem Kennenlernen eine Chance, sich zu verstecken: vor ihrer Mutter, die ständig aus Frankfurt anruft, vor ihrer Agentin, die sie überzeugen will, auch mal andere Rollen zu spielen, vielleicht auch vor ihrem unsympathischen Kollegen, der immer wieder ihre Grenzen testet.
Nach einigen gemeinsamen Wochen beschließt Dora, dass Victor sie malen soll – doch als sie das Gemälde sieht, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg und lang vergessene Erinnerungen kehren zurück. Was glaubt Dora in dem Bild erkannt zu haben?
›Letzter Akt‹ zeigt meisterhaft das Zusammenspiel von Leben und Kunst und erzählt feinfühlig von einer Befreiung, die alles verändert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Die Kraft der Kunst

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Die Geschichte beginnt in London im Jahr 2005. Es geht um Dora Martin, die erfolgreiche Schauspielerin ist und vom Publikum und ihren Kritikern geschätzt wird. Sie steht auch das erste Mal seit Jahren ...

Die Geschichte beginnt in London im Jahr 2005. Es geht um Dora Martin, die erfolgreiche Schauspielerin ist und vom Publikum und ihren Kritikern geschätzt wird. Sie steht auch das erste Mal seit Jahren wieder auf einer Theaterbühne und trifft nach der Premiere auf den Maler Victor. Er hat noch nie etwas von ihr gehört und interessiert sich nicht für ihren Erfolg. Darin sieht Dora eine Chance sich vor all ihren Problemen zu verstecken und bittet Victor nach einigen Wochen sie zu malen. Aber als die das Gemälde zum ersten Mal sieht, kehren kann vergessene Erinnerungen zurück, die ihre Welt auf den Kopf stellen.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Für mich war es ein tiefer Einblick in das Innere eines Menschen und auch in die Welt der Kunst. Dafür gibt es von mir sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Ein eindringlicher Roman

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London, 2005: Dora ist Anfang vierzig und eine bekannte Schauspielerin. Nach einer Premiere lernt sie den Maler Victor kennen, der sie nicht kennt. Für Dora scheint es eine Möglichkeit der schwierigen ...

London, 2005: Dora ist Anfang vierzig und eine bekannte Schauspielerin. Nach einer Premiere lernt sie den Maler Victor kennen, der sie nicht kennt. Für Dora scheint es eine Möglichkeit der schwierigen Mutter und der fordernden Agentin zu entkommen. Es entsteht eine Beziehung, in der Dora sich frei fühlt und sie bittet Victor, sie zu portraitieren. Als sie dann das Bild sieht, ist sie fassungslos, denn Erinnerungen, die vergessen schienen, sind wieder da.
Dies ist mein erster Roman des Autors Andreas Schäfer, aber sicherlich nicht der letzte. Der Schreibstil hat mich wirklich überzeugt, er ist ruhig und poetisch. Diese Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und ist in drei Teile gegliedert.
Dora verlässt nach dem Abitur Frankfurt und zieht nach London. Sie ist zielstrebig und wurde dann zu einer erfolgreichen Schauspielerin. Aber die Bekanntheit hat auch ihren Preis. Es gefällt ihr, dass der unbekannte Maler Victor Hastings sie nicht kennt. Die beiden kommen sich näher und werden ein Paar. Doch das Bild, das er von Dora malt, löst in ihr Erinnerungen aus. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt und ich konnte mich in sie einfühlen.
Es geht um Schuld und verdrängte Erinnerung, mit denen man sich auseinandersetzen muss, damit die Geister der Vergangenheit verschwinden können.
Mir hat dieser ruhige, eindringliche Roman sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Kunst in der Liebe oder liebende Kunst – immer eine Frage der Perspektive

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Letzter Akt ist ein stiller, literarisch fein komponierter Roman über Kunst, Erinnerung und die Wege, auf denen wir versuchen, Frieden mit unserer Vergangenheit zu schließen.
Manchmal genügt ein einziger ...

Letzter Akt ist ein stiller, literarisch fein komponierter Roman über Kunst, Erinnerung und die Wege, auf denen wir versuchen, Frieden mit unserer Vergangenheit zu schließen.
Manchmal genügt ein einziger Blick – und etwas, das lange im Verborgenen lag, meldet sich plötzlich wieder. Genau um diesen Moment kreist der leise, intensive Roman Letzter Akt von Andreas Schäfer.
Im Zentrum steht Dora, eine erfolgreiche Schauspielerin Anfang vierzig. Seit vielen Jahren lebt sie in London und hat sich dort eine beeindruckende Karriere aufgebaut. Auf der Bühne kennt sie jede Rolle, jede Maske, jede Möglichkeit, sich zu verwandeln. Doch außerhalb des Rampenlichts ist ihr Leben komplizierter: eine Mutter in Frankfurt, die nie ganz loslässt, eine Agentin mit neuen Plänen – und eine Vergangenheit, die sie längst hinter sich gelassen glaubte.
Nach einer Premiere im Jahr 2005 begegnet Dora dem Maler Victor. Er scheint in einer völlig anderen Welt zu leben – fern von Ruhm, Erwartungen und öffentlicher Aufmerksamkeit. Vor allem aber kennt er sie nicht. Für Dora ist das eine unerwartete Freiheit. Zwischen den beiden entsteht eine vorsichtige Nähe, geprägt von Zurückhaltung und Neugier.
Schließlich bittet Dora ihn, sie zu porträtieren. Was folgt, sind lange Sitzungen im Atelier, in denen Victor immer wieder ansetzt, verwirft, neu beginnt. Fast wirkt es, als suche er nach einer Wahrheit, die sich nicht so leicht festhalten lässt. Als Dora das fertige Bild schließlich sieht, wird klar: Dieses Porträt zeigt mehr als nur ihr Gesicht.
Es bringt Erinnerungen zurück – an ihre Jugend in Frankfurt in den frühen 1980er-Jahren, an Entscheidungen, Schuldgefühle und Ereignisse, die sie über Jahrzehnte verdrängt hat. Plötzlich sind sie wieder da, diese inneren Geister der Vergangenheit. Nicht laut oder spektakulär, sondern als leise Stimmen, die danach verlangen, gesehen zu werden. Und vielleicht auch danach, dass man ihnen irgendwann verzeiht.
Der Roman ist in drei Teile gegliedert und bewegt sich zwischen verschiedenen Zeiten. Diese Struktur fühlt sich an wie ein vorsichtiges Freilegen von Schichten: Vergangenheit und Gegenwart schieben sich übereinander, bis langsam sichtbar wird, was Dora so lange verborgen gehalten hat.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist der Stil von Andreas Schäfer. Seine Sprache ist ruhig, präzise und beinahe poetisch. Die Geschichte entfaltet sich langsam, ohne große dramatische Gesten – und gerade dadurch gewinnt sie an Intensität. Viel passiert zwischen den Zeilen: in Blicken, in Erinnerungsfragmenten, in kleinen Verschiebungen zwischen den Figuren.
Besonders stark ist auch die Verbindung zwischen Kunst und Leben. Während Dora als Schauspielerin gewohnt ist, sich hinter Rollen zu verstecken, versucht Victor in seinem Bild etwas Unverstelltes sichtbar zu machen. Dieses Spannungsfeld trägt den ganzen Roman: Wie lange kann man eine Rolle spielen, bevor einen die eigene Geschichte wieder einholt?
Am Ende geht es weniger um Enthüllungen als um etwas sehr Menschliches: um Schuld, um das Anerkennen dessen, was war – und um die schwierige Möglichkeit von Vergebung. Denn manchmal muss man den eigenen inneren Gespenstern erst begegnen, bevor endlich Ruhe einkehren kann.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Beeindruckender Roman mit Tiefgang

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In seinem neuen Roman "Letzter Akt", der im Dumont Verlag erschienen ist, erzählt Andreas Schäfer die Geschichte der Schauspielerin Dora Martin. Die 41-Jährige, die eigentlich Dorothea heißt und in Frankfurt ...

In seinem neuen Roman "Letzter Akt", der im Dumont Verlag erschienen ist, erzählt Andreas Schäfer die Geschichte der Schauspielerin Dora Martin. Die 41-Jährige, die eigentlich Dorothea heißt und in Frankfurt aufgewachsen ist, ist unmittelbar nach ihrem Abitur nach London gezogen. Nachdem sie dort viele Jahre in Filmen und Fernsehproduktionen erfolgreich war, steht sie nun wieder auf einer Theaterbühne. Bei der Premierenfeier in einer Bar lernt sie den schottischen und in der Kunstszene unbekannten Maler Victor Hastings kennen, der anscheinend noch nie etwas von ihr gehört hat. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und werden ein Paar. Sie treffen sich heimlich, fernab der Öffentlichkeit, in Victors Wohnung. Victor kommt nie ins Theater, um sie auf der Bühne zu sehen, er ist damit beschäftigt, seine Ausstellung vorzubereiten. Bald bittet Dora ihren Freund, sie zu malen. Als sie das fertige Bild sieht, ist sie fassungslos ....

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, der erste und umfangreichste Teil spielt 2005 in London, im zweiten Teil springt die Handlung ins Jahr 1982, und wir lernen die junge Dorothea und ihre Freundin Vera kennen. Die beiden spielen mit Begeisterung in der Theatergruppe ihrer Schule. Der letzte, nur wenige Seiten umfassende Teil, spielt im Jahr 2010 in Schottland und erzählt, wie es mit Dora und Victor weitergegangen ist.

Die fesselnde Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den ruhigen Erzählstil und die schöne Sprache. Die Charaktere sind authentisch und liebevoll gezeichnet. Ich mochte die ehrgeizige Dora und habe ihren Mut bewundert, in so jungen Jahren nach London zu gehen. Dort konnte sie sich vollkommen neu erfinden und ihre Träume verwirklichen. Es war spannend, hinter die Kulissen eines Theaters zu blicken und in die Welt der Kunst einzutauchen.
Der zweite Teil des Buches, der 1982 spielt und in dem es um die Schülerinnen Dorothea und Vera geht, hat mich besonders berührt. Ich konnte sehr gut nachempfinden, in welcher Konfliktsituation Dorothea sich damals befand. Sie brannte für ihr Lebensziel und musste die Weichen für ihre Zukunft stellen.
Der dritte Teil des Buches stellte für mich einen gelungenen und stimmigen Abschluss dar.

Absolute Leseempfehlung für diesen beeindruckenden Roman, in dem es nicht nur um das Leben und die Kunst, sondern auch um eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung und die Bewältigung einer verdrängten Vergangenheit geht.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Geht unter die Haut

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Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber „Letzter Akt“ des Autoren Andreas Schäfer hat mich auf seine ganz eigene Art total gefangen genommen. Die Erzählung ist finde ich sehr intensiv und fängt besonders ...

Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber „Letzter Akt“ des Autoren Andreas Schäfer hat mich auf seine ganz eigene Art total gefangen genommen. Die Erzählung ist finde ich sehr intensiv und fängt besonders gut "das menschliche" Wesen ein. Auf nur wenigen Seiten wird fast eine ganze Lebensgeschichte erzählt und der Aufbau der Handlung ist dabei besonders interessant. Verankert in der Gegenwart gibt es immer nur kurze Rückblicke in die Vergangenheit. Zudem verbirgt sich zwischen den Seiten eine berührende und überaus authentische Liebesgeschichte, welche mich voll in ihren Bann zog. Der Schreibstil ist durchaus gewählt, feinsinnig aber trotzdem absolut flüssig lesbar. Wer also Romane mit nicht mehr ganz jungen Charakteren mag und auch an biografisch umwobenen Liebesgeschichten interessiert ist, ist hier genau richtig. Ich persönlich bin wirklich begeistert und vergebe deshalb gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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