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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

Wunderschöne, herzerwärmende und berührende Story

Neuanfang in Notting Hill
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Im Buch „Neuanfang in Notting Hill“ wird die Geschichte zweier Frauen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Joan ist 79 Jahre alt und lebt zurückgezogen in ihrem Haus in Notting Hill. Jess ...

Im Buch „Neuanfang in Notting Hill“ wird die Geschichte zweier Frauen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Joan ist 79 Jahre alt und lebt zurückgezogen in ihrem Haus in Notting Hill. Jess ist 32 Jahre alt, von ihrem Ex-Freund Liam um ihr gesamtes Vermögen gebracht worden und lebt gerade bei ihrer besten Freundin Debs. Um ihre Einsamkeit zu beenden, möchte Joan ein Zimmer ihres Hauses untervermieten. Jess zieht bei ihr ein und das Leben beider Frauen wird dadurch gehörig durcheinandergewirbelt.

Was Joan und Jess verbindet, ist, dass sie beide in der Liebe enttäuscht worden sind und einige Schicksalsschläge überwinden mussten, vieles verdrängt haben und daher ihr volles Potenzial nicht wirklich leben. Es ist bezaubernd zu sehen, wie die beiden Protagonistinnen sich gegenseitig Mut machen und beflügeln, ihren jeweils eigenen Weg zu gehen. Dadurch, dass sie beschließen, dass Joan online geht und die Welt des Internets inkl. Dating Plattformen erforscht und Jess im Gegenzug für vier Monate offline geht und eine Zeitungsannonce schaltet, lernen sie die Realität des jeweils anderen kennen, was sehr charmant und interessant ist. Außerdem ist da noch Joseph, Joans große Liebe, den sie lange Zeit nicht gesehen hat, aber nicht vergessen kann. Durch die Briefwechsel zwischen Joan und Joseph aus den Jahren 1962-1973 und die Möglichkeit Joans, ihn nun per Internet zu suchen, eröffnen sich Joan ganz neue Perspektiven. Auch Jess profitiert von ihrer Zeit offline und widmet sich jetzt mehr dem realen Leben als der virtuellen Welt und nutzt die Zeit, ihr Leben neu zu ordnen. Werden beide noch die große Liebe (wieder-) finden und was werden sie noch alles zusammen erleben? Wir dürfen sehr gespannt sein.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Da die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive beider Frauen erzählt wird, erfahren wir viel über deren Schicksal, ihre Gedanken und Gefühle, was sehr interessant und emotional berührend ist. Den Schreibstil der Autorin fand ich wirklich toll, sehr einfühlsam und empathisch und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte ist leise sowie sanft und obwohl die Handlung eher ruhig ist, hat mich die Geschichte wirklich sehr bezaubert und gut unterhalten. Die Geschichte war sommerlich leicht aber tiefgehend und hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, inwiefern wir uns von unserer Vergangenheit so beeinflussen lassen, dass wir uns selbst daran hindern, ein glückliches und erfülltes Leben zu leben und welche Rolle dabei die Scheinwelt von Social Media spielt, in der wir uns verlieren können. Die Charaktere waren prima ausgearbeitet und ich konnte mich in die beiden sehr sympathischen Protagonistinnen absolut hineinversetzen und habe mitgefiebert, wie sich ihr Leben entwickeln wird. Das mitzuerleben, wie zwei unterschiedliche Generationen sich gegenseitig beflügeln und Mut machen können, finde ich ganz toll.

Fazit: Eine wunderbare, emotional tiefgehende Story über das Leben und die Liebe. Ermutigend, bezaubernd und für mich die perfekte Sommerlektüre.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Zweite Chancen in der Liebe mit einem Hollywoodstar

Und plötzlich ist es wunderbar
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Im Buch „Und plötzlich ist es wunderbar“ wird die Geschichte von Edie und Elliot erzählt. Edie hatte sich von Elliot, dem gefeierten Hollywood-Schauspieler, getrennt, doch nun steht er Weihnachten wieder ...

Im Buch „Und plötzlich ist es wunderbar“ wird die Geschichte von Edie und Elliot erzählt. Edie hatte sich von Elliot, dem gefeierten Hollywood-Schauspieler, getrennt, doch nun steht er Weihnachten wieder vor ihr und gesteht ihr, dass er Edie nicht vergessen kann. Edie liebt Elliot immer noch, ist sich aber unsicher, ob eine Beziehung die räumliche Distanz zwischen Nottingham und Hollywood überleben wird. Im Buch dürfen wird Edie und Elliot bei ihrer turbulenten Lovestory begleiten. Wird die Beziehung der Beiden die räumlich Distanz aushalten, wie werden beide mit einer Beziehung vor den Augen der Öffentlichkeit und der Klatschpresse klarkommen und welche Rolle spielt Edies neuer Kollege Declan, der sehr charmant sein kann und immer zur Stelle ist, wenn Edie ihn braucht? Wir dürfen sehr gespannt sein und uns überraschen lassen.

Das Cover des Buchs ist wunderschön gestaltet und auch der Farbschnitt sowie das gesamte Farbkonzept der Außengestaltung finde ich sehr stimmig und harmonisch konzipiert. Die Geschichte ist locker und flüssig geschrieben, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Die Story ist interessant und verspricht ein amüsantes Lesevergnügen. Besonders gut gefallen hat mir persönlich die emotionale Tiefe des Romans, da uns Edie und Elliot an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben lassen. Die Geschichte ist interessant erzählt, zwischendrin allerdings für meinen Geschmack etwas langatmig. Die Charaktere insbesondere Edie und Elliot fand ich tiefgehend entwickelt und authentisch dargestellt. Beide waren mir sehr sympathisch. Sie wirken im Vergleich zum ersten Buch reflektiert, gereift und geben sich in der Beziehung wirklich größte Mühe. Das Setting in Nottingham und Hollywood hat mir sehr gut gefallen und auch die Rolle der Klatschpresse ist authentisch dargestellt. Insgesamt ist es ein netter Liebesroman, der sich gut lesen lässt.

Mein Fazit: Eine interessante, emotional tiefgehende und herzberührende Love Story für entspannte und angenehme Lesestunden unter der Sommersonne.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Wunderbarer Roman mit köstlichem Humor

Morden in der Menopause mit dem richtigen Mindset
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Das Buch „Morden in der Menopause mit dem richtigen Mindset“ ist der zweite witzige Roman mit Krimielementen der Autorin Tine Dreyer.

Der Roman handelt wieder von Liv, die im ersten Buch rein zufällig ...

Das Buch „Morden in der Menopause mit dem richtigen Mindset“ ist der zweite witzige Roman mit Krimielementen der Autorin Tine Dreyer.

Der Roman handelt wieder von Liv, die im ersten Buch rein zufällig und unabsichtlich zur Mörderin wurde und das nicht nur einmal. Da ihr Ehemann Jörn nun seinen Job verloren hat und Liv es sich nicht leisten kann, sich der Polizei zu stellen und im Gefängnis zu landen, muss sie Mittel und Wege finden, trotz schlechtem Gewissens weiterzumachen, um die Familie zu ernähren. Blöd ist nur, dass einer ihrer zufälligen Opfer leider wieder lebendig auftaucht und sie daher nicht einfach nach vorne blicken und weitermachen kann wie bisher.

Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen. Das Buch ist flüssig und witzig geschrieben und lässt sich ganz entspannt lesen. Die Geschichte ist spannend, mit zahlreichen unerwarteten Situationen gespickt und sehr unterhaltsam. Ich bin seit zwei Jahren in der Menopause und kann das Tanzen der Hormone, die Stimmungsschwankungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Familie und alles was die Protagonistin Liv noch so durchlebt, sehr gut nachvollziehen. Ich sage da nur: „Ich atme ein. Ich raste aus.“ Zwischendurch erhält man noch einige interessante Informationen zu den Wechseljahren, aber vor allem Anregungen, sein Mindset dahingehend zu ändern, diese Phase mit all ihren Veränderungen anzunehmen und positiv zu denken. Immerhin sorgt der sinkende Östrogenspiegel dafür, dass man als Frau nicht mehr versucht, es allen, außer sich selbst natürlich, recht zu machen und sich mehr um sich und seine Bedürfnisse kümmert.

Die Charaktere fand ich alle sehr interessant und liebenswert. Insbesondere Liv sowie ihre Schwiegermutter waren mir sehr sympathisch. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass sich Liv neben der eigentlichen Story und den Anregungen zur Verbesserung des Mindsets auch direkt in der Ich-Form an die Leser*Innen wendet und uns an ihren Gedanken zur Menopause und anderen Themen sowie ihren Gefühlen teilhaben lässt. Ich finde es toll, dass es so eine Geschichte gibt, in der das Thema Menopause auf sehr humorvolle Art und Weise behandelt wird. Die Menopause findet in der Literatur viel zu wenig Beachtung vor allem auch in ungeschönter Form und in Kombination mit einem positiven Mindset, sodass dieser Roman für mich sehr erfrischend und eine echte Wohltat war.

Fazit: Humorvoller, interessanter Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Nicht nur für Frauen in der Menopause sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Wunderschöner Roman – romantisch, herzberührend und mit emotionaler Tiefe

Die verschwundene Tochter
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Das Buch „Die verschwundene Tochter“ ist das fünfte Buch der großen achtteiligen Saga „Die verlorenen Töchter“ von Soraya Lane. Jeder Roman entführt an einen anderen faszinierenden Ort und erzählt zwei ...

Das Buch „Die verschwundene Tochter“ ist das fünfte Buch der großen achtteiligen Saga „Die verlorenen Töchter“ von Soraya Lane. Jeder Roman entführt an einen anderen faszinierenden Ort und erzählt zwei mitreißende und herzergreifende Liebesgeschichten auf zwei Zeitebenen.

In diesem Buch wird die Geschichte von Blake in der Gegenwart und ihrer Urgroßmutter Evelina in der Zeit von 1927-1946 erzählt. Die Schauplätze der Geschichte sind Frankreich hier insbesondere Paris und London. Nach dem Tod ihrer Großmutter findet Blake, die als Redakteurin in London arbeitet, ein kleines Kästchen mit einem wunderbaren, luxuriösen Stoff darin. Da ihre Chefin, die Chefredakteurin einer großen Zeitschrift, dringend eine gute Story benötigt, um die digitale Form ihrer Zeitschrift den Leserinnen, Abonnenten und Werbekunden schmackhaft zu machen, schlägt Blake ihr vor, eine mehrteilige Story zu ihrem Nachlassfund zu machen. Blake macht sich daher auf die Suche nach den Hintergründen des geheimnisvollen Kästchens aus dem Nachlass ihrer Großmutter. Wir dürfen gespannt sein, was Blake herausfindet, wie weit ihr Henri in Paris dabei helfen kann und welche großen Liebesgeschichten zur damaligen und heutigen Zeit in Paris geschrieben wurden und werden.

Die Geschichte hat mich von Anfang an sehr bezaubert. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven und Zeitebenen machen die Geschichte sehr interessant und abwechslungsreich. Man kann tief in das Frankreich und hier insbesondere Paris und London der damaligen Zeit eintauchen. Man erfährt hierbei viel über die schimmernde Modewelt in Paris zur damaligen Zeit und über die Verlagswelt in London zur gegenwärtigen Zeit. Die Charaktere, insbesondere Blake und ihre Urgroßmutter Evelina, sind absolut sympathisch und kommen sehr authentisch rüber. Die Rolle der Frau und die damit verbundenen Schwierigkeiten für starke, mutige und eigenwillige Frauen in der damaligen Zeit, wird hervorragend dargestellt. Sowohl Blake als auch Evelina sind für mich starke, selbstbestimmte Frauen, die ihren Weg gehen auch wenn dieser nicht gerade einfach ist, mutige Entscheidungen verlangt und Höhen sowie Tiefen beinhaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und einnehmend. Die Geschichte ist so wunderschön, herzberührend und romantisch und ich habe auch ein paar Tränchen vor Rührung verdrückt. Den Spannungsbogen finde ich prima, mich hat die Geschichte von Beginn an bis zum Ende fasziniert und gefangen genommen. Das Buch hat eine wunderbare Tiefe und ich konnte in die Gefühle und Gedanken der Protagonistinnen eintauchen, was sehr emotional war. Das Buch ist für mich ganz großes Gefühlskino. Die Geschichte macht Mut, seinen eigenen Weg zu gehen und seinem Herzen zu folgen. Es war mein erstes Buch der Reihe aber sicher nicht mein letztes. Jetzt verstehe ich, warum diese Reihe auf der ganzen Welt in über zwanzig Sprachen erscheint und so erfolgreich ist.

Fazit: Wunderschöner, gefühlvoller und interessanter Roman, der mich sehr begeistert hat. Sehr empfehlenswert für alle, die starke und mutige Frauencharaktere sowie große Gefühle lieben und sich gerne in Gedanken nach London und Paris entführen lassen.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Bezaubernde, anrührende Geschichte mit emotionaler Tiefe

Der Garten der kleinen Wunder
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Das Buch „Der Garten der kleinen Wunder“ erzählt die Geschichte von Victoria, genannt Toja, die beruflich Buchumschläge illustriert und seit einer Lebenskrise in einem Haus am Stadtrand mit einem wunderschönen, ...

Das Buch „Der Garten der kleinen Wunder“ erzählt die Geschichte von Victoria, genannt Toja, die beruflich Buchumschläge illustriert und seit einer Lebenskrise in einem Haus am Stadtrand mit einem wunderschönen, naturnahen Garten lebt. Dort begegnet ihr Vica, ein vierzehnjähriges Mädchen, das von dem zauberhaften Garten fasziniert ist und Toja an sich selbst in diesem Alter erinnert. Toja möchte für Vica, die ebenfalls eigentlich Victoria heißt, gerne einen friedlichen Ort der Zuversicht schaffen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese unerwartete Begegnung entwickelt, welche Rolle der verwunschene Garten und die Natur dabei spielt und wohin die Reise der beiden ungleichen Victorias gehen mag.

Die Gestaltung des Covers und des Umschlags finde ich schon wunderschön und zum Wegträumen. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Der Roman ist zauberhaft und bildhaft, teilweise schon poetisch anmutend geschrieben. Insbesondere die Beschreibungen des Gartens und der Natur an sich fand ich sehr detailreich und beeindruckend. Die Geschichte, die in der Ich-Perspektive von Toja erzählt wird, ist leise, tiefgehend und hat mich sehr im Herzen berührt. Man kann beim Lesen wunderbar entspannen, träumen und die Seele baumeln lassen. Ganz toll finde ich, dass dieses Buch ein ganz persönlicher Roman der Autorin ist, in dem sie auch eigene Erfahrungen verarbeitet. Die Charaktere sind detailliert gezeichnet und verfügen über eine wunderbare Tiefe. Die beiden Victorias waren mir von Beginn an sympathisch und ich finde es toll, dass sich Toja Vica annimmt und sich zwischen den beiden eine schöne, ungewöhnliche Freundschaft entwickelt.

Fazit: Ein bezaubernder Roman, der eine wunderschöne, herzerwärmende Geschichte erzählt. Ich empfehle diesen Roman allen Menschen, die gerade eine leise, berührende Geschichte brauchen und bildhafte Naturbeobachtungen lieben.

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