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Veröffentlicht am 15.05.2025

Aufregend, emotional und fesselnd! Ein klasse Abschluss!

To Shatter the Night (Die verfluchten Lande, Band 2)
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„To Shatter the Night - Wenn die Dunkelheit weicht” ist der letzte Band der „Die verfluchten Lande“ Dilogie der Autorin Katherine Quinn. Der erste Band hat mir ganz wunderbar gefallen, mit dem ein oder ...

„To Shatter the Night - Wenn die Dunkelheit weicht” ist der letzte Band der „Die verfluchten Lande“ Dilogie der Autorin Katherine Quinn. Der erste Band hat mir ganz wunderbar gefallen, mit dem ein oder anderen Abstrich. Dieser war genauso fesselnd und hat den ein paar Wow Effekte gehabt. Die Story wird aus Kiaras und Judes Sicht erzählt und so bekommen wir einige Einblicke.

Jude hat Kiara im Nebel verlassen und sucht Unterstützung bei seiner Mutter, aber die Soldaten des Königs sind ihm schon auf den Fersen. Kiara nimmt es nicht so leicht hin, dass Jude abgehauen ist und nimmt mit Jake die Verfolgung auf. Außerdem erfahren sie, dass der Mondgott näher ist als erwartet und sie einen Zahn zulegen müssen, um dem Land die Sonne zurückzugeben. Wird es den beiden gelingen, oder alles für immer in Finsternis gehüllt werden?

Das Buch setzt nahtlos an dem vorherigen an und wir sehen, was Kiara und Jake alles anstellen um Jude zu finden, damit sie ihn in den Allerwertesten treten kann. Fand ich einfach klasse, dass beide nicht damit einverstanden sind, dass Jude sie so mir nichts dir nichts zurückgelassen hat, und sich einen Weg zu ihm suchen. Dabei stoßen sie auf allerlei Widerstand, neue Verbündete und interessante Personen. Kiara ist nach wie vor eine starke Persönlichkeit und gibt einfach immer alles, dabei setzt sie nun auch ihre Kräfte immer öfters ein. Auch merkt sie, dass damit nicht nur Angriff miteinhergeht, sondern auch andere Dinge, welche zwar äußerst praktisch sein können, aber genauso gut sehr gefährlich.

Jude versucht die Hilfe seiner Mutter in Anspruch zu nehmen, welche nicht so offen ist, wie er erwartet. Für ihn spitzt sich alles zu und kommt in Schwierigkeiten, wo er aber fremde Hilfe erwarten kann. Ich fand es echt toll, als er Kiara wiederbegegnet und dann aber beide zusammen etwas herausfinden, was für Kiara und Jude nicht so einfach ist zu akzeptieren. Wie sie hier einen Lösungsansatz suchen, Jude sich mehr zurückzieht, Kiara dies aber nicht zulässt.

Jake ist für Kiara ein Fels in der Brandung und ist immer für sie da, sorgt sich, beschützt sie, wenn sie einmal überfordert ist und mahnt sie zur Vorsicht. Für ihn wird es einen Love Interest geben, was ich einfach bezaubernd fand, denn er ist ja so ein kleiner - ja keine Beziehung eingehen Typ - was ich deswegen absolut süß fand, wie er sich hier verhält.

Wer hier auch noch dazukommt, was ich so gar nicht erwartet hätte ist Kiaras Bruder Liam, er spielt hier auch noch eine Rolle. Echt spitze, dass er sich um seine Schwester sorgt und er versucht sie zu finden.

Die Story selbst hat immer wieder etwas Neues zu erzählen. Die Suche nach Jude, was er unternimmt, damit Kiara sie finden kann, seine Schwierigkeiten, die Beziehung zu seiner Mutter. Dann tauchen auch noch ein paar Götter auf, welche sich ihnen anschließen wollen und Hilfe erbitten. Auch Kiaras „Onkel“ Arlo bekommen wir wieder zu sehen, und die Szenen mit ihm waren sehr wichtig und auch sehr schön. Wir bekommen es mit einem verzauberten Schloss zu tun, in der jede Menge Gefahren lauern, Verluste muss man beweinen und Geheimnisse kommen ans Licht.

Der Mondgott gibt sich zu erkennen und ich war einfach geschockt. Ich hatte eine kleine Ahnung, aber nichtsdestotrotz war es einfach nur Wow. Und was er von sich gibt. Ich sage nur, halte deine Freunde nah, aber deine Feinde näher. Und der Mondgott hat dies zur Perfektion getrieben und war so geduldig.

Zum Schluss gibt es noch einen großen Kampf zwischen Jude, Kiara, ein par anderen und dem Mondgott mit seinen Schergen. Faszinierend und fesselnd, vor allem in Hinsicht, was Kiara für Jude aufgegeben hat. Es passiert hier so einiges, emotional wird man heftig durchgerüttelt und man fiebert mit allen mit, damit sie es endlich schaffen.

Der Schluss war echt süß, der Teil hat mir echt gefallen. Wer Sternenlicht ist, war uns allen doch schon lange bekannt, für mich jedenfalls schon. Judes neuen Job finde ich einerseits wahnsinnig wichtig, andererseits, wie haben Kiara und er jetzt viel Zeit miteinander? Aber es war einfach ein toller Abschluss und es hat mir sehr gefallen, es war aufregend, flott, es passierte immer etwas. Neue Protagonisten wurden eingeführt, bei ein paar musste man sich fragen, ob sie jetzt denn gut sind oder nicht. Kiara und Jude mussten mit ihren Kräften umzugehen lernen, was sie eigentlich recht gut hinbekamen. Die Liebesbeziehung zwischen Kiara und Jude nimmt an Fahrt auf, top, wenn auch mit einigen Stolpersteinen. Einige Geheimnisse wurden gelüftet, Entscheidungen mussten getroffen werden.

Für mich wieder einmal ein super Buch, welches mich wunderbar unterhalten hat. Ein klasse Abschluss der Dilogie, welche spannend, emotional, zwischenzeitlich auch mal frustrierend war. Mir hat es sehr gefallen und ich warte gespannt auf weitere Romane der Autorin.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Loewe und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 14.05.2025

Interessant, emotional und spannend!

Oath & Betrayal
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„Oath & Betrayal – Zwischen uns die Magie“ ist das Werk der Autorinnen Judith B. Carrol und Amelia Cadan. Von Emilia Cadan kannte ich ja schon „Everlasting Fate“, welches mir sehr gefallen hat, von Judith ...

„Oath & Betrayal – Zwischen uns die Magie“ ist das Werk der Autorinnen Judith B. Carrol und Amelia Cadan. Von Emilia Cadan kannte ich ja schon „Everlasting Fate“, welches mir sehr gefallen hat, von Judith B. Carrol ist mir nichts bekannt. Das Cover finde ich schick, die Schlange hat wohl etwas mit einem bestimmten Ring zu tun, welcher Nathaniel gehört. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen, man kam wunderbar durch das ganze Geschehen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Hailey und Nathaniel erzählt. Liebe ich, beide Seiten kennenzulernen.

In der Story geht es um Hailey, welche durch Berührung in die Zukunft schauen kann. Eine äußerst seltene und für Hailey qualvolle Gabe. Aber diese Gabe wäre für die Magic Agency, für die Nathaniel arbeitet, sehr wichtig. Daher werden sich die beiden zufällig über den Weg laufen, und erkennen, dass sie Seelenpartner sind, eine machtvolle Verbindung in der Welt der Magie. Überwältigt von dieser schicksalshaften Fügung heiraten die beiden überstürzt. Bald aber muss Hailey erkennen, wen sie da wirklich in ihr Leben gelassen hat…

Es gibt in dem Roman ein Glossar, was für mich hier aber nicht unbedingt notwendig ist, da alles doch ziemlich gut erklärt wird, oder ganz einfach zu verstehen ist. Was mich am eBook irritiert hat waren die Seitenzahlen. Der Verlag dachte sich anscheinend, es wäre ganz nett hin und wieder eine Seitenanzahl zu bekommen, einfach ziemlich random. Bei mir jedoch wurden sie irgendwo platziert und zwar mitten in den Sätzen. Ich habe die Standard Einstellung des Verlages, habe jedoch in Blocksatz umgestellt, was jedoch in keinster Weise so viel ausmachen dürfte. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, dass hin und wieder Zahlen zwischen den Wörtern auftauchten, jedoch ist es auch echt nervig gewesen und manchmal stört es den Lesefluss.

Zur Geschichte selbst. Theoretisch passiert hier nicht ganz so viel, einiges schon, aber eben nicht so wahnsinnig viel. Wir wissen schon von vornherein, was Nathaniels Auftrag ist, und uns Lesern stößt dies natürlich schon böse auf. Mir zumindest. Nate geht es da ähnlich, er findet diesen Auftrag grauenvoll. Er ist ein äußerst guter Auftragskiller, denn seine Magie ist geradezu dafür geschaffen und hinterlässt keine Beweise. Theoretisch macht er seinen Job gerne, in dem Sinne, dass er auf den König aufpasst, nicht aber das Töten, denn es hinterlässt Spuren. Zu seinen Eltern hat er kein gutes Verhältnis, sein Vater ist ein richtig großes gemeines Sch***n. Mit der Zeit lernt Nate Hailey besser kennen und erkennt, dass sie etwas viel Besseres als ihn verdient hat. Sie ist rein, unschuldig und herzallerliebst. Es ist ein innerer Zwiespalt, wobei er noch herausfinden muss, was er wirklich will. Zum Ende des Buches erfahren wir es, was mich zufrieden zurücklässt.

Hailey ist eine äußerst süße und liebenswerte Person. Durch ihre Gabe hat sie fast keinerlei Kontakt zu anderen Personen. Ihre Eltern liebt sie, genauso ihre zwei Brüder und ihre beste Freundin und Cousine Celine. Da sie immer das Schlimmste in den Visionen sieht setzt sie ihre Kräfte nie ein, muss daher ihre Gabe erst neu lernen, was einiges mit sich bringt. Sie ist zwar ängstlich, aber auch mutig und stark.

Die Story verfolgt hauptsächlich das Kennenlernen zwischen Hailey und Nate, natürlich auch nach der Hochzeit gibt es da einiges zu sehen. Durch ihre Visionen, da sie nun auch Nate berührt, oder jedenfalls versucht, gibt es ein paar schwierige Momente, welche sie entweder weiter entfernen oder mehr zusammenschweißen lässt. Die Chemie der beiden kann man sehen, obwohl man weiß, dass es für Nate ein Auftrag ist, kann er sich dem trotzdem nicht entziehen. Toll finde ich auch, dass Hailey nicht alles so hinnimmt wie es ist und da auch mal Kontra gibt und sich bewusst ist, dass da irgendetwas im Busch ist. Hailey muss herausfinden was los ist, Nate muss entscheiden zu wem er halten will.

Der Schluss des Buches war fast schon vorhersehbar, war doch klar was passieren wird. Einerseits fand ich gut, dass Hailey endlich weiterkommt, leider geht sie nicht auf Konfrontation, aber dies erwarte ich dann in Band zwei. Nate hat endlich herausgefunden, was er will, wird aber wohl leider zu spät kommen, sodass er alles erklären kann. Das wird dann mal ein spannender zweiter Roman werden, worauf ich mich schon freuen werde.

Dieser Band war bis auf ein paar Szenen eher ruhig, man verfolgte das Kennenlernen der beiden und wie sie sich aufeinander einlassen und besser verstehen. Was ich übrigens äußerst cool finde, ist der Ring Ophedia von Nate. Mehr sage ich dazu nicht. Es war ein interessanter und auch spannender Roman, welcher Lust auf mehr macht. Gerne hätte ich noch mehr Magie gesehen, aber das kommt vielleicht ja noch. Ein toller Roman, welchen ich sehr schnell gelesen habe, es war emotional, fesselnd, aber auch frustrierend, wegen Nates Auftrag. Mal sehen, wie er das wieder hinbekommt.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Montlake und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 14.05.2025

Ein einziger Fiebertraum der Frustration!

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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„A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren” aus der Feder von Hazel McBride versprach ein großes und fesselndes Werk zu werden. Drachen, Magie, starke Frauen und ein Matriarchat, welches wieder aufgebaut ...

„A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren” aus der Feder von Hazel McBride versprach ein großes und fesselndes Werk zu werden. Drachen, Magie, starke Frauen und ein Matriarchat, welches wieder aufgebaut werden muss. Das Cover gefällt mir sehr gut, die Drachen, welche ein wenig an Metall erinnern, in Bezug auf die Arbeit der Hauptprotagonistin, stylisch. Der Schreibstil war gut, wenn auch mir all die schottischen Bezeichnungen echt schwergefallen sind, sich da alle Namen, Städte usw. zu merken. Außerdem war der Storyaufbau etwas chaotisch und abgehackt. Mal war man hier, schon war man woanders, einiges wurde einfach vorweggenommen, und durch die ganze Kriegstreiberei hat man schon mal leicht den Überblick verloren, wer denn jetzt eigentlich gut und wer böse ist. Die Story wird aus der Sicht von Aemyra erzählt, gerne hätte ich da auch einmal andere Sichten gesehen. So war es doch sehr eintönig, vor allem wegen Aemyra, welche sehr kompliziert ist.

In der Geschichte geht es nun um Aemyra, welche sich mit ihrer Familie versteckt hält, damit sie ihren rechtmäßigen Anspruch auf den Thron annehmen kann, wenn der derzeitige König stirbt. Denn das Land ist eigentlich ein Matriarchat, welches von Frauen regiert wird. Mit ihrer außerordentlich starken Macht der Feuermagie müsste sie dazu eigentlich imstande sein, diesen einzufordern, doch es geht alles mächtig schief und gerät in ein tödliches Komplott. Der Sohn des Königs Fiorean ist entschieden dagegen und stellt sich ihr in den Weg. Mit Erfolg, denn bald schon hat Aemyra mehr zu fürchten als den Verlust ihres Throns…

Aemyra soll eine starke, unabhängige, mächtige und mutige Person sein. Ja, das ist sie, aber dabei ist sie auch so unheimlich dumm und nervtötend. Aemyra ist überheblich, arrogant, so von sich selbst eingenommen, dass sie nur auf sich selbst achtet. Sie sagt die ganze Zeit, dass sie das Land zurückerobern wird, niemanden dabei verletzen wird, und dann alles besser wird. Doch gleichzeitig will sie alle abschlachten und Rache nehmen. Das passt einfach alles nicht zusammen und die Autorin konnte sich wohl nicht für einen Weg entscheiden. Sie trifft schlechte Entscheidungen und gibt dann anderen die Schuld, sagt die ganze Zeit, dass sie Rache nehmen will, es Fiorean heimzahlen wird und macht – rein gar nichts! Sie verknallt sich in ihn. Und bei mir kommt da einfach überhaupt kein Funke an.

Denn Fiorean ist als Charakter einfach eine absolute Null. Er regt bei mir keine Gefühle außer, dass ich so genervt bin, weil ich einfach nicht weiß ob er denn jetzt eigentlich gut ist und Aemyra hilft, oder das alles geplant ist. Er ist einfach nur da, damit er den Enemies to Lovers Trope erfüllt, denn viel anderes macht er nicht. Bei ihm weiß ich eigentlich nicht genau was ich empfinde, also ist er mir ziemlich egal gewesen.

Die meiste Zeit bin ich beim Lesen mit verkrampftem Kiefer dagesessen, denn die Geschichte ist mir so aufgestoßen und ich war so frustriert. Die Story hätte so viel mehr sein können. Aemyra soll DIE stärkste Feuermagiern sein, welche es in den letzten was weiß ich Jahren oder Jahrhunderten gegeben haben soll, und dann scheitert sie jedes Mal an Fiorean, wenn es dabei zum Einsatz kommt. Jedes - Einzelne - Mal! Einfach frustrierend. Sie soll um ihr Land kämpfen, versaut es jedes einzelne Mal und schafft es nicht sich zu wehren, wenn sie dann eingesperrt wird. Sie redet nur so wahnsinnig oft davon, dass alle es bereuen werden, aber sie tut nichts. Einmal versucht sie zu fliehen und das wars. Danach ist sie schon gefühlt von Fiorean abhängig.

Dann gibt es auch noch bestimmte Priester, welche das Land von Magie säubern wollen, in anderen schon sehr erfolgreich waren, und das ist mal wieder so ernüchtert, was diese Leute für eine Macht haben und sie auch einsetzen, egal um welchen Preis. Die waren einfach nur ekelerregend und da hat sich bei mir alles gesträubt.

Die Drachen waren das einzig coole, was mir richtig gut gefallen hat. Es gibt nicht viele und das ganze Konzept darum hat mir sehr gefallen. Das man sich mit ihnen verbinden kann, die ganze Magie, das Auftreten, hat mir gut gefallen. Gerne hätte ich mehr Einsicht gehabt und sie öfters zu Gesicht bekommen. Die andere Magie wird nicht so gut erklärt und wird einfach eingebaut. Da hätte ich auch gerne mehr erfahren, wie sie funktioniert, warum sie so eingeschränkt ist usw.

Zu Aemyras Bruder Adarian. Er ist ein cooler und toller Zeitgenosse, welcher sich sehr um die Sicherheit seiner Schwester bemüht ist. Er hat immer Zeit sich um sie zu kümmern, und hat wohl keine anderen Hobbys außer seiner Arbeit, denn die Sicherheit seiner Schwester ist ein Dauer Job. Denn Aemyra schert sich fast nicht darum, dass sie nicht erkannt wird. Ihren Vater konnte ich nicht ausstehen, er wollte nur die Macht und Krieg führen. Eine Szene gab es, welche mir näherbrachte, dass er seine Tochter liebt, aber naja. Ihre ehemalige Geliebte Sorcha ist eine undankbare Zicke, welche einfach nur sauer auf Aemyra ist.

Fioreans Bruder Evander ist der größte Ar** der Welt und hat verdient, was er bekommen hat. Seine Mutter kann ich überhaupt nicht einschätzen, will sie zwar die Familie um jeden Preis an der Macht behalten, sorgt sich aber auch manchmal um Aemyra. Da habe ich wirklich keine Ahnung.

Nach diesem Ende muss man seine Prioritäten, Feinde und Verbündeten jedenfalls genau betrachten, denn ich habe schon absolut den Überblick verloren, wie es denn jetzt steht. Der Schlussteil war echt wieder die Krönung, dass Aemyra es schon wieder nicht hinbekommen hat und wir bis zum nächsten Band warten müssen, wie es weitergeht. Irgendwie war es mir doch klar, dass so etwas noch geschehen muss, denn bitte, wie leicht kann es denn schon sein den rechtmäßigen Thron einzunehmen? Sarkasmus Ende. Sehr, denn sonst gibt es keine Story, aber es ist mehr als frustrierend das mitanzusehen, dass Aemyra einfach absolut jedes Mal scheitert und nichts dabei herauskommt. Sie verliert nur jedes Mal mehr Menschen und nun auch ihr Herz.

Die Story war mehr als nur frustrierend und ich war so genervt von Aemyras Entscheidungen. Die Lovestory finde ich einfach nur dröge und neben den Sexszenen gab es nicht viel zu berichten. Der Wiederaufbau des Matriarchats scheitert jedes Mal, denn nur weil sie sagt sie ist die rechtmäßige Königin, ändert sich gar nichts. Die meisten Personen kann man an die Wand klatschen und die Verbündeten sind so schnell weg vom Fenster, da kommt man gar nicht mehr hinterher. Fiorean ist ein arroganter Mi
tkerl, der sich zwar hin und wieder für seine Frau einsetzt, hat es aber auch wieder versaut. Und Aemyra ist in vielerlei Hinsicht so strohdumm, wie sie sich gibt, die Entscheidungen, welche sie trifft und wie sie ihre Feinde, wenn diese in greifbarer Nähe sind, nicht in die Hölle schickt, wo sie hingehören. Es ist einfach nur frustrierend. Die Drachen und das Magie System sind das Einzige, welches ich toll finde. Das Schlimmste an dem Ganzen ist, ich will wissen wie es weitergeht und wie sie es schafft ihren Thron zu erobern. Was stimmt mit mir nicht? Das Alles war ein einziger Fiebertraum an Frustration und ich will wissen wie es weitergeht. Das kann ja heiter werden. Für mich war dieses Buch nicht wirklich etwas, aber andere werden es bestimmt lieben, da bin ich mir sicher.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Aufbau Verlage GmbH & Co. KG und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 12.05.2025

Eine süße Geschichte mit viel ungenutztem Potenzial!

Blossoms of Fire
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"Blossoms of Fire" ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Cosima Lang gelesen habe. Das Buch ist sehr gemütlich, charmant und kurzweilig. Das Cover finde ich ganz bezaubernd, nichts allzu prunkvolles ...

"Blossoms of Fire" ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Cosima Lang gelesen habe. Das Buch ist sehr gemütlich, charmant und kurzweilig. Das Cover finde ich ganz bezaubernd, nichts allzu prunkvolles aber mit den Kräutern verspielt und einfach hübsch. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, man bekam einen großen Einblick in die Kräuterkunde und was man damit anstellen kann, was mir super gut gefallen hat. Das Buch wird aus der Sicht von Briar erzählt.

Briar ist eine Kräuterhexe und auf Heilung spezialisiert. Genau deswegen wird sie von einem Drachenclan entführt um einen der ihren zu helfen. Als ihr dies auf wundersamer Weise gelingt, erhält sie das Angebot ein Jahr lang als Heilerin bei ihnen zu leben. Angetan von dieser Aufgabe nimmt sie an, denn dann wäre sie auch dem Drachen Darragh näher, welchen sie geheilt hat und der sich als Wandler entpuppt und ein äußerst faszinierender Mensch ist.

Der Roman spielt in der ganz normalen Zeit, wo alle über Magie, Hexen, Drachen und allerlei anderes sonst Bescheid wissen. Briar ist eine liebenswerte Person, welche ihre Aufgabe liebt, aber sich auch nach Abenteuern sehnt. Sie ist recht bestimmend, weiß ihren Wert und zeigt dies auch. Ich fand sie sehr sympathisch.

Darragh ist ein Drachen Wandler und ist äuerst selbstbewusst, sehr beschützend gegenüber seinem Bruder und Clan eingestellt. Wieder ein toller Charakter, den man einfach gern haben muss.

Wir lernen einige Personen kennen. Briars Gran kommt zwar nicht so häufig vor, ist jedoch ihr Fels in der Brandung und auch offen für Neues. Darraghs Bruder Basil kann ich nicht ganz so einschätzen. Manchmal wirkt er böse auf Darragh und dann ist er richtig charmant und nett. Dann gibt es noch Lennox, mit welchem sich Briar einen kleinen Spaß erlaubt, ihr seht dann schon warum. Und dann noch ein paar mehr.

Was ich äußerst lustig und lieb fand, war der tierische Begleiter, welchen Briar auf der Insel Schottlands gefunden hat. Eindeutig etwas Neues für mich, aber Flora ist einfach genial. Die Insel ist auch zauberhaft beschrieben und man wünschte sich gerne Mal dahin. Ein richtiger Wohlfühlort.

Zur Story selbst kann ich nur sagen, dass mir da das gewisse Etwas gefehlt hat. Es war schön und gemütlich, charmant und witzig. Die Chemie zwischen Briar und Darragh hat gestimmt und hat auch super dazu gepasst. Es ging mir nur ein wenig zu schnell und es passiert auch nicht wahnsinnig viel. Und wenn dann Mal etwas geschieht, ist es schnell wieder vorbei. Man verweilt nicht, man taucht nicht tiefer in das Geschehen ein, sondern springt schnell weiter. Es war für mich zu oberflächlich.

Da die Kräuter so ausgiebig erklärt wurden, hat es mich dann aber doch gewundert, dass wir sie nach dem heilen von Darragh nie mehr als Heilerin oder etwas mit ihrer Aufgabe auf der Insel zu sehen bekommen. Da kommt gar nichts und das fand ich sehr schade. Da hätte es jede Menge interessante und auch lustige Momente geben können. Nun, wenn man aber genau nachdenkt, heilen die Drachen ja in Rekordzeit und da gibt es nicht viel zu heilen. Wieso aber ist Briar dann überhaupt hier? Damit sie einmal jemanden vor Vergiftung heilen kann? Da kann man sie auch einfach kurz herfliegen lassen. Kleines Logikloch.

Das einzig richtige spannende waren zwei Szenen, eine irgendwo mittendrin und zum Schluss dann noch ein Angriff. Und dieser Angriff war so schnell vorbei und fast richtig einfach. Da fehlte mir leider die ganze Spannung.

Nun, die Geschichte hatte so viel Potenzial, welches nicht genutzt wurde, man hätte viel tiefer gehen können, länger in den Szenen verweilen, damit die Emotionen richtig ankommen können. So war es nur eine kurzweilige Story in der nicht wirklich viel passierte, man kam zwar gut durch das Geschehen und hatte dieses cozy Gefühl, aber da wäre so viel mehr gegangen, und das störte mich dann einfach. Das man Potenzial nicht ausschöpft. Die Kräutererklärungen und deren Nutzung war genial, die Protagonisten sind alle verschieden und sehr lieb und charmant. Die Story war nur ein Tröpfchen. Eine liebenswerte Geschichte, mit der man viel mehr anfangen hätte können.

Hiermit möchte ich mich Recht herzlich bei Loomlight und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 08.05.2025

Tolle Protagonisten mit Hang zur Selbstzerstörung, aber interessant und aufregend!

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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„The Wind Weaver – Sturmverführt“ ist mein erster Roman der Autorin Julie Johnson und ich war so gespannt darauf, was da alles auf mich zukommen würde. Das Cover ist einfach der Hammer, es gefällt mir ...

„The Wind Weaver – Sturmverführt“ ist mein erster Roman der Autorin Julie Johnson und ich war so gespannt darauf, was da alles auf mich zukommen würde. Das Cover ist einfach der Hammer, es gefällt mir außerordentlich gut. Die Farben, der Phönix, toll. Was mir daran aufstößt, es hat nichts mit der Geschichte zu tun. Es gibt keinen Phönix, und die Hauptprotagonistin ist eine Windweberin, und für mich stellt ein Phönix Feuer dar. Man könnte sagen, dass sie nach langer Zeit „wiederaufersteht“, ihre Kräfte annimmt und der Phönix ja fliegen kann, ist aber doch weit hergeholt und für mich nicht schlüssig.

Zum Aufbau des eBooks. Es gibt ein Glossar und auch eine Landkarte, welche sehr wichtig wäre, wenn das eBook diese auch richtig anzeigen würde. Ich habe alles ausprobiert, Größen ändern, Querformat, aber die Landkarte wird einfach nie ganz angezeigt und hat so ihren Sinn beim eBook komplett verfehlt. Bitte korrigieren, wenn möglich! Ich musste mir aus der Leseprobe die Karte abfotografieren, denn ich brauchte ein wenig um in die Karte und das Land eintauchen zu können. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von Rhya erzählt und hat einen äußerst flüssigen und leichten Erzählstil, sodass man wunderbar durch das ganze Geschehen kommt.

In dem Buch geht es um die Halbfae Rhya, welche von Soldaten gefangen wurde und ihre Hinrichtung erwartet. Da wird sie jedoch zu ihrer Verwunderung von dem mysteriösen General Scythe gerettet, welcher für sie seine eigenen Leute meuchelt. Mit ihr auf der Flucht, da sie von Soldaten verfolgt werden, brennt in ihr eine neue Kraft, welche die Rettung des Landes bedeuten könnte.

Die Geschichte nimmt gleich zu Anfang einen düsteren Anfang und zeigt wie grässlich diese Welt sein kann. Rhya ist schlau, mutig und im Zwiespalt mit ihren Kräften. Ich finde es klasse, dass man sieht, wie sie erst mit ihren Kräften umzugehen lernen muss, dass es nicht so leicht ist, wie erwartet, und diese sie auch zerstören könnten. Nach und nach versucht sie damit umzugehen, macht Fehler und lernt. Sie ist eine Person mit Fehlern, ist Heilerin und möchte niemandem wehtun, hat aber auch nichts dagegen sich zu verteidigen, wenn nötig. Auch hat sie ein großes Mundwerk und weiß sich zu behaupten, was mir sehr gefällt.

Scythe ist anfangs ja vielleicht ein Rüpel und ungehobelt in seinem Benehmen, was ich eigentlich nicht ganz verstehe. Der Trope ist ja Enemies to Lovers, was aber nicht zutrifft, denn er war nie ihr Feind. Man kann verstehen, wieso man das denkt, denn er benimmt sich wirklich wie ein Grobian und führt sich äußerst gemein auf. Scythe ist anfangs sehr mysteriös, aber nach und nach, mehr in die Story verstrickt, erkennt man, wieso er so ist, was er alles durchmachen musste um Rhya zu finden, um sie am Leben zu erhalten. Das entschuldigt aber noch lange nicht sein Verhalten. Anfangs war er wie gesagt sehr grob und fast schon gleichgültig, danach kontrollierend und sehr beschützerisch. Zwischenzeitlich erkennt man, das ihm wirklich an ihr liegt, aber bei seinen Gefühlen kriegt man schon fast ein Schleudertrauma.

Es ist eine Slow Burn, Spice gibt es nicht viel, und das hat alles gut zusammengepasst. Beide haben in ihrem Leben schon viel erlebt und mitmachen müssen. Sie versuchen die Scherben und ihre Leben und wieder zusammenzusetzen. Und wie sollte es besser gehen als zu zweit? Die Geschichte hat auch recht viel Spannung, immer gibt es einen Angriff, man muss sich wehren, dabei lernt man immer wieder Neues kennen. Neue Landschaften, neue Personen, neue Feinde, ob menschlich, tierisch oder magisch. Scythes Freunde sind auch meine Freunde geworden, jeder hat seinen ganz eigenen Charme und sind tolle Menschen, bringen Witz und Humor mithinein. Alle miteinander haben viel erlebt.

Das Buch an sich war sehr gut, gutes Tempo, flüssiger Schreibstil, wenn mir auch die Landschaft und deren Städte und das drumherum noch immer schwerfällt, war es doch eine spannende und aufregende Geschichte, welche ich auch schnellstmöglich zu Ende lesen wollte. Aber trotzdem ist bei mir der Funke nicht so richtig übergesprungen. Die Protagonisten sind alle toll, die Story interessant, aber es fehlte mir etwas. Die Liebesbeziehung zwischen Scythe und Rhya hätte ein wenig mehr Romantik und weniger toxisch sein können, es war öfters anstrengend den beiden zu folgen. Ich hätte gerne wahnsinnig mehr über die Magie erfahren und warum es immer nur vier Verbliebene sein können usw. Das Ende des Buches war grauenvoll, fesselnd und auch ein wenig chaotisch. Jetzt wissen wir aber, was uns im zweiten Band erwarten kann, und ich bin auch darauf gespannt. Ein gutes Buch, was mich super unterhalten hat.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Forever by Ullstein und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.