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Veröffentlicht am 12.06.2026

Ein temporeicher Auftakt

Crimson Circle
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In „Crimson Circle“ geht es um Lunette, die den Tod ihres Bruders aufklären möchte. Bei ihren Untersuchungen in den Kreisen der Pariser High Society bringt sie nicht nur ihr Herz, sondern auch sich selbst ...

In „Crimson Circle“ geht es um Lunette, die den Tod ihres Bruders aufklären möchte. Bei ihren Untersuchungen in den Kreisen der Pariser High Society bringt sie nicht nur ihr Herz, sondern auch sich selbst in Gefahr …

Band 1 der „Crimson Circle“-Dilogie hat mich positiv überrascht. Die Themen, die im Buch angeschnitten werden, sind deutlich düsterer als erwartet und auch die Liebesgeschichte ist der Ermittlungshandlung merklich untergeordnet. Aufgrund des schnellen Erzähltempos sowie des lockeren Schreibstils habe ich das Buch innerhalb weniger Stunden beenden können.

Die Fantasyelemente sind vor allem zu Beginn nicht wirklich präsent und bleiben auch die restliche Handlung über eher wage. Dies habe ich tatsächlich als passend empfunden, da auch die Protagonistin Lunette erst im Verlauf lernt, dass ihre Fähigkeiten über luzides Träumen hinausgehen und ihre Familie in übernatürliche Angelegenheiten verstrickt ist. Entsprechend freue ich mich darauf, im zweiten Band gemeinsam mit Lunette noch tiefer in die Traumwelt einzutauchen.

Wie bereits angeschnitten, spielt die Liebesgeschichte eine eher untergeordnete Rolle. Auch der Loveinterest Adrien hat in diesem Band eine Randstellung inne und war für mich als Charakter noch nicht ganz greifbar. Bedingt dadurch habe ich die Entwicklung der Gefühle von Lunette für Adrien als etwas überstürzt empfunden, da auch sie nur wenig über ihn weiß. Trotzdem bin ich gespannt, wie sich die Liebesgeschichte entwickelt, da gegen Ende einige Fragen aufgeworfen wurden, die den bisherigen Verlauf in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Alles in allem ein temporeicher Auftakt, der die Grenze zwischen Traum und Realität verschwimmen lässt und Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Zu wenig Handlung

Release Me
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Bei „Release Me“ handelt es sich um Band 2 des Spin-offs der „Shatter Me“-Reihe, dessen Protagonisten James und Rosabelle sind. Zwar sind die Reihen unabhängig voneinander lesbar, jedoch würde ich empfehlen, ...

Bei „Release Me“ handelt es sich um Band 2 des Spin-offs der „Shatter Me“-Reihe, dessen Protagonisten James und Rosabelle sind. Zwar sind die Reihen unabhängig voneinander lesbar, jedoch würde ich empfehlen, zumindest die ersten drei Bände der „Shatter Me“-Reihe zuvor zu lesen, da dieser Band noch stärker als der erste von der Nostalgie der Vorgängerreihe lebt.

„Release Me“ beginnt vielversprechend, da es in diesem Band auch Kapitel aus der Perspektive von Warner gibt, durch die eine neue und verletzliche Seite von ihm zu Tage tritt. Darüber hinaus mochte ich die Einblicke in seine Beziehung zu Adam sehr. Generell habe ich das Buch vorrangig dann gerne gelesen, wenn die Figuren aus der „Shatter Me“-Reihe aufgetreten sind – mit den eigentlichen Protagonisten James und Rosabelle bin ich hingegen immer noch nicht richtig warm geworden.

James war für mich bereits in Band 1 ein anstrengender Protagonist, da er überheblich, kindisch und trotzig ist. Entsprechend gab es eigentlich viel Potenzial für eine Charakterentwicklung, jedoch handelt er mindestens genauso unreflektiert wie im ersten Band und verhält sich in Rosabelles Nähe wie ein hormongesteuerter Teenager. Teilweise musste ich das Buch pausieren, weil ich es nicht in seinem Kopf ausgehalten habe.
Die Kapitel aus der Perspektive von Rosabelle habe ich deutlich lieber gelesen. Zwar macht auch sie nur minimal Fortschritte, jedoch beginnt sie, sich etwas mehr zu öffnen und ihr fremdgefährdendes Handeln zu hinterfragen.

Ähnlich wie die Charakterentwicklung stagniert auch die Handlung in diesem Band etwas. Für mich handelt es sich deshalb insgesamt um ein typisches Fillerbuch, da sich die Ausgangslage nicht groß verändert. Richtig Spannung kam erst gegen Ende aufgrund des fiesen Cliffhangers auf.

Alles in allem eine Fortsetzung, die vorrangig auf Nostalgie und weniger auf eine packende Handlung setzt. Aufgrund des Endes bin ich trotzdem gespannt, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Leider kein Slow Burn

In Her Own League
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In „In Her Own League“ geht es um die Teambesitzerin Reese sowie den Trainer Monty. Obwohl beide sich zueinander hingezogen fühlen, versuchen sie, Distanz zu wahren, um ihren Ruf nicht zu gefährden …

Auch ...

In „In Her Own League“ geht es um die Teambesitzerin Reese sowie den Trainer Monty. Obwohl beide sich zueinander hingezogen fühlen, versuchen sie, Distanz zu wahren, um ihren Ruf nicht zu gefährden …

Auch wenn mir die Bücher von Liz Tomforde eigentlich zu spicy sind, greife ich immer wieder gerne zu ihnen, da ich Sportsromance liebe und zudem den Schreibstil der Autorin als sehr mitreißend empfinde. Darüber hinaus überzeugt sie mit liebenswerten Charakteren im Sinne einer großen Found Family. All diese Punkte haben mir auch in diesem Buch wieder zugesagt, jedoch hat mich ein Aspekt enttäuscht – und das war die Liebesgeschichte.

Die Nähe zwischen Monty und Reese habe ich als zu erzwungen erlebt. Das One-Bed-Trope lese ich sowieso nicht gerne und in diesem Buch taucht es bereits innerhalb des ersten Viertels auf. Angesichts des Angestelltenverhältnisses zwischen den Protagonisten habe ich es so früh als unpassend und unangenehm wahrgenommen. Im Verlauf konnte mich die Liebesgeschichte zwar mehr packen, jedoch gab es für meinen Geschmack zu viele Missverständnisse, weil die beiden lange an ihrem schlechten ersten Eindruck festhalten.

Etwas enttäuscht hat mich zudem, wie Monty in diesem Buch aufgetreten ist. Bei mir hat er einige Sympathiepunkte eingebüßt, was vorrangig an seiner Doppelmoral lag: Einerseits kritisiert er andere aufgrund ihres sexistischen Verhaltens, während er sich andererseits gegenüber Reese selbst so verhält, als wüsste er vieles besser. Den Umgang von Monty mit seinen Spielern und seiner Familie mochte ich hingegen wieder sehr – diese Szenen waren für mich das Highlight des Buches.
Reese war mir durchaus sympathisch. Zwar verhält auch sie sich teilweise unprofessionell, jedoch wurden ihre Selbstzweifel sowie die Kämpfe, die sie aufgrund ihrer Tätigkeit in einer Männerdomäne ausfechten muss, anschaulich und einfühlsam geschildert.

Alles in allem lässt mich das Buch zwiegespalten zurück: Zwar mochte ich die Found-Family-Momente wieder sehr, jedoch konnte mich die Liebesgeschichte leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Gelungener Abschluss einer gemütlichen Romance-Reihe

Bookish Belles – Mehr als nur drei Worte
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In Band 3 der Bookish-Belles-Reihe geht es um Dorothy, die seit ihrer Schulzeit in Forest verliebt ist. Bei der Renovierung der alten Bibliothek kommen sich die beiden endlich näher …

Mit „Mehr als nur ...

In Band 3 der Bookish-Belles-Reihe geht es um Dorothy, die seit ihrer Schulzeit in Forest verliebt ist. Bei der Renovierung der alten Bibliothek kommen sich die beiden endlich näher …

Mit „Mehr als nur drei Worte“ endet Kelly Morans Trilogie rund um drei Freundinnen, die gemeinsam eine alte Bibliothek renovieren. Auch im abschließenden Band hat mir wieder besonders der Zusammenhalt der Freundesgruppe gefallen. Mit Scarlet und Rebecca stehen Dorothy zwei enge Freundinnen zur Seite, die sie unterstützen und aufbauen, wenn sie von Selbstzweifeln geplagt wird. Auch die Dynamik von Forest und seinen Freunden Aden und Graham mochte ich wieder sehr, da die drei offen und ehrlich über ihre Gefühle reden.

Dorothy, die sich selbst für ziemlich langweilig hält, hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Die Autorin schildert sehr anschaulich, dass ihr Verhalten und ihr Selbstbild von den Mobbing-Erfahrungen ihrer Jugend geprägt sind.
Auch Forest war mir sympathisch. Es war schön zu lesen, wie er im Verlauf der Handlung beruflich endlich das in Angriff nimmt, was ihn glücklich macht.

Die Liebesgeschichte zwischen Dorothy und Forest schreitet bedingt durch die geringe Seitenzahl relativ schnell voran, wirkt aber nicht übereilt. Während Dorothy schon lange auf Forest steht, wird dieser sich erst durch die gemeinsame Zeit im Zuge der Renovierungen allmählich seiner Gefühle bewusst. Besonders charmant empfand ich es, dass die beiden den letzten Schubs in Richtung Beziehung – wie auch in den vorherigen Bänden – durch einen Hauch Übernatürlichkeit erhalten.

Mein einziger Kritikpunkt betrifft den Umgang mit dem Gewichtsverlust von Dorothy. An einigen Stellen wirkt es so, als hätte sie ein gestörtes Essverhalten, jedoch wird dies nicht wirklich thematisiert bzw. problematisiert.

Alles in allem ein gelungener Abschluss einer gemütlichen Romance-Reihe, die mir besonders aufgrund des zauberhaften Settings und der gemütlichen Atmosphäre im Gedächtnis bleiben wird.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Solide Liebesgeschichte

Fall into Dreams
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In „Fall into Dreams“ geht es um Amber, die nach Jahren wieder auf ihren Jugendschwarm Raymond trifft. Dieser hat gerade den Club seines Vaters übernommen und mit ihm auch einige Probleme …

Mit gut 270 ...

In „Fall into Dreams“ geht es um Amber, die nach Jahren wieder auf ihren Jugendschwarm Raymond trifft. Dieser hat gerade den Club seines Vaters übernommen und mit ihm auch einige Probleme …

Mit gut 270 Seiten ist „Fall into Dreams“ für einen Liebesroman eher kurz und damit eine schöne Abwechslung zu den dickeren Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Protagonisten Amber und Raymond sind beide sympathisch, wenn auch eher oberflächlich angelegt – ich hätte gerne noch mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren. Auch die Geschwister von Raymond hätten für meinen Geschmack noch etwas präsenter sein dürfen, da ich vermute, dass weitere Bände potenziell von ihnen handeln werden.

Aufgrund der geringen Seitenanzahl entfaltet sich auch die Liebesgeschichte relativ schnell. Amber findet Raymond sowieso seit ihrer Kindheit gut und auch Raymond schwärmt bereits nach wenigen Interaktionen von ihr. An dieser Stelle hätten ein paar Seiten mehr vielleicht doch nicht geschadet, um die Entwicklung der Gefühle etwas anschaulicher und damit für mich als Leser nachvollziehbarer zu gestalten. So waren die Interaktionen der beiden zwar süß, aber emotional wurde ich nicht ganz mitgerissen, weil die Entwicklung der Beziehung auf mich etwas abgehackt wirkte.

Alles in allem eine solide Liebesgeschichte, bei der ich mir etwas mehr Tiefe und einige Seiten mehr gewünscht hätte.

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