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Veröffentlicht am 16.09.2016

Die Tücken der politischen Kommunikation

Himmelschlüssel
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Achtung! 4. Teil einer Reihe!

Meine Meinung:
Momentan lese ich alle Bücher der Autorin in der richtigen Reihenfolge. Band 1 - 3 waren solide. Band 2 davon bisher am Schlechtesten. Aber alle drei Bücher ...

Achtung! 4. Teil einer Reihe!



Meine Meinung:


Momentan lese ich alle Bücher der Autorin in der richtigen Reihenfolge. Band 1 - 3 waren solide. Band 2 davon bisher am Schlechtesten. Aber alle drei Bücher konnten mich nicht vollends überzeugen. Das lag insbesondere daran, dass die Autorin sehr viele Seiten mit unwichtigen Details vollstopfte, die eher die Spannung gestört haben. Dazu hatte man das Gefühl, dass sie sich nicht richtig an emotionale Situationen heran traute. Aber Band 4 haut einen von den Socken und ist meiner Meinung nach der bisher beste Band der Autorin (daher bin ich jetzt umso gespannter auf Band 5). Das liegt insbesondere daran, dass die Autorin die Konstellation des Ermittlerteams etwas ändert. Fredrika und Alex arbeiten nicht mehr in einem Team, sondern in unterschiedlichen Positionen, Peder scheidet aufgrund der Vorkommnisse in Band 3 erstmal aus. Dazu lernen wir eine neue Ermittlerin der SAPÖ (Swedish Security Service) kennen, die neuen Wind in die Geschichte bringt. Ich glaube die Reihe hätte nur mit den alten Charakteren die Kurve nicht gekriegt, aber so hat die Autorin einfach neue Möglichkeiten und kann sich mehr entfalten.

In diesem Band geht es um Terror - ein Thema, was immer in unseren Köpfen ist und wohl niemals wirklich verschwinden wird. Flugzeuge verbindet man häufig mit Terrorgefahr, allein wegen den Ereignissen am 11. September. Und Kristina Ohlsson lässt hier ein ähnliches, sehr gruseliges Szenario aufkommen. Ein Flugzeug wird bedroht und die Ermittler am Boden tun alles, um das schlimmste zu verhindern. Da die Autorin selbst mal in dem Bereich gearbeitet hat, bekommen wir sehr viel Einsicht in die internen Prozesse der staatlichen Apparate. Ich weiß natürlich nicht, wie nah das ganze wirklich an der Realität ist, aber meiner Meinung nach klingt das alles schon ziemlich real. Denn die Mühlen der Regierungen und der Politik mahlen langsam und so ist die Kommunikation zwischen den einzelnen Personen zäh. Aber es wird dabei niemals zäh für den Leser, denn man fiebert ungemein mit. Man ärgert sich über Menschen, die ihren verdammten Mund nicht aufkriegen, man ärgert sich über die Amerikaner und die Schweden und man selbst fühlt sich irgendwann völlig hilflos ausgeliefert. Das ist einfach grandios gemacht. Dieses Buch hat mir Gänsehaut beschert und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Autorin schafft es einfach alles sehr real rüber zu bringen, weil man das Gefühl hat, dass es genau so auch wirklich ablaufen würde und gleichzeitig lässt diese Spannung niemals nach, weil man unbedingt wissen will, ob sie diesen Fall doch noch zu einem guten Ende bringen können. Das Ende ist dann dazu noch absolut gut gemacht und im Endeffekt stellt die Geschichte natürlich einerseits die Politik in Frage, andererseits wird aber auch in Frage gestellt, ob es sinnvoll ist, dass man alle Entscheidungen überrational bedenkt. Sollte man nicht manchmal einfach auf den logischen Menschenverstand hören?

Ich kann diese Story einfach nur jedem empfehlen. Es ist nicht mal unbedingt wichtig, dass man die weiteren Bücher der Reihe kennt, da die privaten Probleme der Ermittler hier weniger wichtig sind. Der Fall an sich ist einfach echt super und das Buch ist dafür noch viel zu unbekannt :)


Fazit:


Das bisher beste Buch der Autorin! Die Autorin hat die Konstellation ihrer Charaktere hier etwas verändert, neue Charaktere hinzugefügt und sich einfach mehr getraut. Die Geschichte lässt dabei niemals Langeweile aufkommen, es ist ungemein spannend und nervenaufreibend. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Man muss dafür nicht mal die ganze Reihe lesen, da dieses Buch auch gut ohne das Vorwissen der anderen Bücher auskommt. Ich vergebe hier 5 Sterne und bin jetzt umso gespannter auf den 5. Teil der Reihe!

Veröffentlicht am 16.09.2016

Langsam entwickelt sich der Schreibstil der Autorin

Sterntaler
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Achtung! 3. Teil einer Reihe!

Meine Meinung:
Es handelt sich hier um den dritten Teil der Reihe rund um die Ermittlerin Fredrika Bergman und ihre Kollegen. Diesmal geht es um einen neuen Fall. Ein verschwundenes ...

Achtung! 3. Teil einer Reihe!



Meine Meinung:


Es handelt sich hier um den dritten Teil der Reihe rund um die Ermittlerin Fredrika Bergman und ihre Kollegen. Diesmal geht es um einen neuen Fall. Ein verschwundenes Mädchen wird tot aufgefunden und alle Spuren führen zu einer schweigenden Autorin. Auch die Handlungsstränge im privaten Leben der Ermittler gehen weiter.

Man merkt, dass die Autorin immer sicherer beim Schreiben wird. Ihr Schreibstil wird klarer und der Aufbau der Bücher besser. In diesem Band beispielsweise zeigt sie uns zwischendurch Ausschnitte aus Verhören. Dabei werden die Ermittler selbst verhört und wir bekommen kleine Einblicke, was am Ende des Buches geschehen wird. Dadurch bekommt die Geschichte viel mehr Dynamik, was mir im zweiten Band ja so sehr gefehlt hatte. Dennoch gibt es auch immer noch Verbesserungspotential. Einerseits gibt es immer noch sehr langatmige Stellen. Meiner Meinung nach verbringen die Ermittler viel zu viel Zeit im Büro um zu reden oder um nachzudenken. Dadurch fehlt immer ein bisschen Action und der Geschichte wird die Spannung genommen. Des Weiteren merkt man, dass die Autorin sich wirklich emotionalen Situationen entzieht. Ja, am Ende des Buches passiert etwas, was sehr actionreich ist und auch Emotionen mit sich bringt, aber richtig traurige oder auch richtige emotionale Situationen, wie der Tod von Alex Frau oder die Geburt von Fredrikas Kind überspringt sie einfach von einem Band zum nächsten. Man hat das Gefühl, dass sie sich in spannenden, actionreichen Szenen wohl fühlt, aber sich der Herausforderung entzieht richtige dramatische Szenen zu schreiben. Bin gespannt, ob sie sich da in den nächsten Bänden etwas mehr traut :)


Fazit:


Die Entwicklung der Autorin ist klar zu sehen. In diesem Band wird ihr Schreibstil deutlicher und der Aufbau des Buches ist viel besser und viel dynamischer. Dennoch besteht Verbesserungspotential, da man das Gefühl hat, dass die Autorin sich an richtige dramatische Szenen noch nicht ran traut. Dieses Buch bekommt 3 Sterne von mir, einfach weil es besser aufgebaut und spannender ist als der zweite Teil. Ich hoffe aber, dass die Autorin noch eine stärkere Entwicklung durchmacht und mich noch mehr in Band 4 oder 5 überzeugen kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hat mich nicht überzeugt

Tausendschön
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Achtung! 2. Teil einer Reihe!

Meine Meinung:
Der zweite Fall um die Ermittlerin Fredrika Bergman und ihre Kollegen konnte mich dieses Mal nicht überzeugen. Die persönlichen Probleme der einzelnen Ermittler ...

Achtung! 2. Teil einer Reihe!



Meine Meinung:


Der zweite Fall um die Ermittlerin Fredrika Bergman und ihre Kollegen konnte mich dieses Mal nicht überzeugen. Die persönlichen Probleme der einzelnen Ermittler gehen weiter und sind auch gut gelungen. Ich finde die Hintergründe der Personen immer noch spannend. Viele Handlungen sind zwar nicht sonderlich nachvollziehbar und manchmal auch sehr klischeebehaftet, aber darüber kann ich hinweg sehen, weil die persönlichen Probleme, wenigstens etwas Pepp bringen.

Der Fall, den das Team diesmal behandelt, handelt u.a. von Flüchtlingen, damals zur Zeit des Irak Kriegs. Man kann da natürlich Parallelen zur heutigen Zeit ziehen und daher bleibt das Thema einfach aktuell und trifft den Zahn der Zeit. Der Fall ist eigentlich gut gewählt, aber die einzelnen Wendungen kommen sehr langsam, manchmal wirkt alles etwas wirr und unübersichtlich, dann wieder eher unrealistisch. Irgendwie fehlt der Geschichte manchmal ein bisschen Dynamik. Ich habe mich stellenweise wirklich gelangweilt und fand den Fall auch diesmal wieder recht vorhersehbar. Die Autorin hat zwar durch viele Irrungen und Wirrungen versucht die Auflösung zu verdecken, aber dadurch hat sie halt eher eine gewisse Zähigkeit in die Story gebracht.

Ich habe noch die weiteren 3 Bände hier liegen und will die Reihe eigentlich auch in einem Rutsch lesen, aber richtig Lust auf Band 3 hat dieses Buch nicht gemacht.


Fazit:


Die Autorin hat im zweiten Teil der Reihe versucht den Leser hinters Licht zu führen. Durch viele Irrungen und Wirrungen hat sie aber eher eine gewisse Zähigkeit in die Story gebracht. Der Fall blieb dennoch recht vorhersehbar. Meiner Meinung nach fehlte dem Buch und fehlt auch generell der Reihe noch ein bisschen Dynamik. Dieser Band bekommt leider nur 2 Sterne und ich hoffe, dass man in den Folgebänden eine Entwicklung der Autorin erleben wird.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine Geschichte über das Schicksal

Dein perfektes Jahr
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Meine Meinung:

Ich habe das Buch von Lesejury.de bei einer Leserunde erhalten und bedanke mich sehr dafür.

Ich kannte die Autorin unter ihrem echten Namen Wiebke Lorenz, hab aber von ihr bisher noch ...

Meine Meinung:



Ich habe das Buch von Lesejury.de bei einer Leserunde erhalten und bedanke mich sehr dafür.

Ich kannte die Autorin unter ihrem echten Namen Wiebke Lorenz, hab aber von ihr bisher noch nichts gelesen. Ich war daher sehr gespannt auf die Geschichte und wurde zu Beginn auch nicht enttäuscht. Wir erleben hier zwei Handlungsstränge: Jonathan, ein Herr über 40, der sehr in seinem Alltagstrott gefangen ist und dabei eher griesgrämig am Leben teilnimmt. Bis er eines Tages einen Kalender findet, der sein Leben komplett auf den Kopf stellt.
Ganz im Gegensatz dazu ist unsere zweite Protagonistin Hannah ein sehr optimistischer und fröhlicher Mensch. Ihr Freund Simon kann das nicht ganz nachvollziehen und so gibt es immer wieder kleine Diskussionen der Beiden. Bis es zu etwas kommt, womit wohl beide nie gerechnet hätten. Wie das Ganze weiter geht und wie die Stränge zusammen passen, muss man dann natürlich selbst lesen. In diesem Buch geht es zusammenfassend insbesondere um das Schicksal und darum, was man tun kann, um das Leben richtig auszukosten. Diese Thematik hat mir wirklich zugesagt und wurde dabei auch fast perfekt umgesetzt.

Ich sage ganz bewusst "fast perfekt", weil mich einige Sachen auch gestört haben, wodurch ich eben Sterne abziehen muss. Zu Beginn war ich erstmal total gefesselt, denn der Schreibstil ist absolut gut und bringt viel Charme, Witz und auch ein bisschen sarkastischen Humor mit sich. Stellenweise passten mir dann aber inhaltlich ein paar Punkte nicht. Die Geschichte lebt aufgrund der Thematik natürlich auch von Zufällen - das ist ja klar, wenn es um Schicksal geht. Dennoch hätten der Geschichte ein paar weniger Zufälle sehr gut getan, weil ich manchmal das Gefühl hatte, dass man mit Zufällen nur so überschüttet wurde Dadurch wirken manche Ereignisse auf mich etwas unoriginell und das führte nach und nach auch immer mehr zu einer gewissen Vorhersehbarkeit. Dazu finde ich die Charakterdarstellung etwas schwierig. Jonathan ist für mich wie ein älterer Rentner, sehr betagt, lieb und nett, aber halt auch nicht unbedingt voller Lebensfreude. Seine Entwicklung in der Geschichte ist zwar absolut gut gemacht und vorallem sehr glaubwürdig umgesetzt, aber das Ende der Geschichte passt für mich einfach nicht mit meiner Vorstellung von Jonathan zusammen. Das ist sehr subjektiv, aber möchte ich einfach gerne mit einbringen, weil ich durch die Leserunde weiß, dass einige Jonathan gerade zu Beginn auch eher als griesgrämigen Rentner wahrgenommen haben.


Fazit:



Die Entwicklung der Charaktere und der Schreibstil, der Charme und Witz mit bringt, sind wirklich besonders in dieser Geschichte. Mir hat leider die Charakterdarstellung von Jonathan nicht wirklich zugesagt, da ich ihn mir eher als Rentner vorgestellt habe und somit das Ende nicht wirklich mit dieser Vorstellung vereinbar war. Ebenso bin ich der Meinung, dass dem Buch ein paar weniger Zufälle gut getan hätten, da es so manchmal etwas unoriginell wirkte und vorhersehbar wurde. Dennoch sollte man sich ein eigenes Bild von dieser Geschichte machen, denn der Schreibstil ist wirklich zauberhaft und die Idee gelungen. 3 Sterne!
Autor: Charlotte Lucas

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 15.09.2016

Als Debüt sehr gut gelungen

Aschenputtel
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Achtung! 1. Teil einer Reihe!

Meine Meinung:
Ich hätte wohl selbst nie zu diesem Buch gegriffen, weil ich die Inhaltsangabe zwar spannend finde, aber es einfach zu viele Krimis gibt, die eben doch ähnliche ...

Achtung! 1. Teil einer Reihe!



Meine Meinung:


Ich hätte wohl selbst nie zu diesem Buch gegriffen, weil ich die Inhaltsangabe zwar spannend finde, aber es einfach zu viele Krimis gibt, die eben doch ähnliche Themen behandeln. Ich habe aber irgendwann den Band "Papierjunge" ertauscht und wusste bis dato nicht, dass das erst der 5. Teil der Reihe ist. Deshalb beginne ich jetzt mit der Reihe von vorne und wurde bisher nicht enttäuscht.

"Aschenputtel" ist das Debüt der Autorin. Wir lernen hier das Ermittlerteam kennen und lösen gemeinsam mit ihnen den ersten Fall, der direkt mit Kindesentführungen startet. Alleine die Thematik ist schon sehr ergreifend und spannend und hat deshalb definitiv Potential einen zu fesseln. Ich muss aber sagen, dass ich die Auflösung des Falls schon recht zu Beginn vorher gesehen habe. Ich weiß nicht, ob ich einfach schon zu viele Krimis gelesen habe, aber das war mir doch einfach zu vorhersehbar und deutlich.
Dennoch erhält das Buch von mir 4 Sterne, weil ich das Ermittlertrio cool finde. Frederika Bergmann ist Akademikerin und keine Polizistin. Dennoch hat sie dort einen Posten und soll quasi neuen Wind in die Abteilung bringen. Das führt dazu, dass sie nicht wirklich akzeptiert wird, aber auch selbst nicht richtig warm mit dem Job wird. Alex Recht ist der Chef der Bande - er ist ein sehr ruhiger und gefasster Typ, ist aber durch seine vielen Jahre bei der Polizei auch etwas stur und engstirnig geworden. Er lässt nicht gerne Neues zu, kann somit mit Frederika nicht viel anfangen, aber bleibt trotzdem immer ein sehr sympathischer Charakter. Peder ist ebenfalls schon ewig bei der Polizei. Er vereint eigentlich alles Negative und ist damit der unsympathischste Charakter in der Geschichte. Er hat ekelhafte sexistische Ansichten, er ist oft eigensinnig und arrogant. Aber ich finde gerade durch seine negativen Eigenschaften hat er seine Daseinsberechtigung in der Geschichte. Ich finde total gut, dass es auch einen Charakter gibt, den wahrscheinlich niemand wirklich mag. Er eckt beim Leser an, aber er gewinnt auch Pluspunkte, wenn er mal was richtig macht. Spannend finde ich auch Frederikas Liebesbeziehung mit einem verheirateten Mann. Man muss halt einfach sagen, dass die Geschichte Tabus anspricht, aber mit diesen sehr offen umgeht. Es wird vieles gesagt und getan, was man selbst als sehr unsympathisch einstufen würde, andererseits wird aber indirekt auch kritisiert. Das ist wirklich echt gut gemacht und ist mal was ganz anderes ;)

Ich freue mich auf weitere Fälle mit den Ermittlern!

Fazit:


Das Debüt der Autorin überzeugt mit einem einzigartigen Ermittlertrio. Gerade Peder ist ein sehr unsympathischer Charakter, aber gerade das macht das Trio so spannend. Die Autorin bringt Tabus in ihre Geschichte ein und lässt damit ein einzigartiges Ermittlerteam enstehen. Die Auflösung des Falls war für mich aber schon sehr früh sehr deutlich. Da gibt es definitiv Verbesserungspotential. Dieser erste Band der Reihe bekommt daher 4 Sterne von mir :)